Creative-Commons-Lizenzen

  • : The Global Commons in 15 Minuten
    The Global Commons in 15 Minuten

    Hier klicken, um den Inhalt von dotsub.com anzuzeigen.

    Auf der iCommons-Seite gibt es jetzt einen ca 15 Minuten langen Videobericht vom iCommons-Summit in Rio de Janeiro, der letzten Juni dort stattfand: Uhuru Productions presents: The Global Commons.

    21. Mai 2007
  • : Schweiz: Verwertungsgesellschaft SUISSIMAGE und Creative Commons
    Schweiz: Verwertungsgesellschaft SUISSIMAGE und Creative Commons

    Im Rahmen des baldigen Launches der CC Lizenzen in der Schweiz fragt die Digitale Allmend die verschiedenen Verwertungsgesellschaften an, ob ihre Mitglieder CC Lizenzen verwenden können und wie es generell mit der Vereinbarkeit von CC Lizenzen und Verwertungsgesellschaft steht.

    SUISSIMAGE ist die Schweizerische Verwertungsgesellschaft für die Urheberrechte an audiovisuellen Werken. Sie haben freundlicherweise sehr schnell geantwortet:

    1. Ist es möglich, als SUISSIMAGE Mitglied einzelne Werke unter einer CC Lizenz zu veröffentlichen?

    Ja, das ist grundsätzlich möglich. Differenziert lässt es sich so sagen:

    1. Solange die CCL Nutzungen erlaubt, die nicht in den Tätigkeitsbereich von SUISSIMAGE fallen, ist es ja absolut unproblematisch. Dann kann ein Werk sowohl bei SUISSIMAGE angemeldet, als auch unter einer CCL angeboten werden.
    2. Falls die CCL Nutzungen erlaubt, für die der Urheber die betroffenen Rechte bereits an SUISSIMAGE abgetreten hat, so kann er das fragliche Werke von der Wahrnehmung durch SUISSIMAGE ausnehmen. Das hat zur Folge, dass er im Bereich der „freiwillig kollektiv verwertenden Rechte“ selber aktiv werden kann.
    3. Im Bereich der „obligatorisch kollektiv verwerteten Rechte“ kann eine Urheberin nie selbst aktiv werden. Wenn sie ein Werk von der Kollektivverwertung ausnimmt, so verzichtet sie damit auf die Entschädigungen aus der obligatorischen Kollektivverwertung. Dieser Verzicht führt aber nicht dazu, dass sie selbst über diese Rechte verfügen kann. Sie kann diese Rechte weder mit einer CCL noch sonst einer Vereinbarung einräumen.

    Weitere Fragen und Antworten finden sich auf der Webseite von Creative Commons Schweiz.

    20. Mai 2007 2
  • : The Professional Suicide of a Recording Musician
    The Professional Suicide of a Recording Musician

    Auf einer Veranstaltung des Zentrum für Aktuelle Musik (ZAM) auf der Musiktriennale Köln gab es gestern ein Konzert und Vortrag von Bob Ostertag (Komponist, Performer, politischer Aktivist, Prof. of Technocultural Studies and Musik). Er sprach über das Bewusstsein, mit digitalen Technologien Kunst zu machen – welches dieselben Technologien sind, mit denen andere Menschen Beiträge zu Kriege, Klimaerwärmung und anderen gesellschaftliche Katastrophen anrichten. Des weiteren erklärte er, warum er seine sämtlichen Aufnahmen seit einem Jahr unter einer Creative Commons-Lizenz zum Download bereit stellt, was mich auf seinen kürzlich veröffentlichten lesenswerten Artikel „The Professional Suicide of a Recording Musician“ aufmerksam machte, in dem er seine Entscheidung zur freien Veröffentlichung seiner Musik im Detail begründet.

    19. Mai 2007 1
  • : Die Antike „rights managed“?
    Die Antike „rights managed“?

    Interessanter Text von Thomas Bredenfeld über die Nutzung des kulturellen Erbes auf orf.at: Die Antike „rights managed“?

    Stellen wir uns einmal vor: Die Bibel wäre „rights managed“ und jede Lesung des Evangeliums in einem Gottesdienst würde prinzipiell eine Abgabe zur Abgeltung von Aufführungsrechten nach sich ziehen, zu unterschiedlichen Preismodellen. Die Katholische Kirche als Rechtsnachfolger der alttestamentarischen Autoren und der neutestamentarischen Evangelisten kontrollierte den Gebrauch und die Vervielfältigung der Heiligen Schrift. Andere Organisationen, wie zum Beispiel Altkatholiken oder christliche Sekten, die diese Texte ebenfalls nutzen wollten, zahlten pro Lizenzfall. Stellten sich diese gut zu Rom, könnte mit den päpstlichen Behörden auch eine günstigere “volume license” ausgehandelt werden.

    […]

    Will man heute etwas Neues aus vorhandenem Kulturgut schaffen, bleiben wir bei dem Begriff „remixen“ – so geht das gefahrlos nur, wenn der Urheber länger als 70 Jahre tot ist. Für alles andere wird prinzipiell gezahlt. Abgesehen davon, dass es sich Künstler meist gar nicht leisten können, für das verwendete Material Lizenzgebühren zu bezahlen, ist diese Restriktion ein Schritt in Richtung geistige und kulturelle Verarmung, Kommerzialisierung und Verflachung, deren Auswirkungen bereits flächendeckend erkennbar sind. Neue künstlerische Tendenzen, vor allem im Bereich der Musik, entstehen – zumindest zunächst – in einer rechtlichen Grauzone. Zum Glück bekommen langsam aber sicher Strömungen mehr Gewicht, die nach Alternativen suchen zum immer verkrampfter werdenden Bestreben der Rechteverwalter aktuellen Kulturguts, ihre wirtschaftlichen Pfründe zu sichern.

    15. Mai 2007 4
  • : Open Music Contest Sampler 3 ist online
    Open Music Contest Sampler 3 ist online

    Auf der re:publica hatten wir schon an alle Teilnehmer die CDs verteilt. Nun ist der diesjährige Sampler zum dritten „Open Music Contest“ online gegangen. Auf der Webseite findet sich die Doppel-CD mit 37 Stücken unterschiedlicher Musikrichtungen, bzw. alle Songs im freundlichen OGG-Format. Diese haben alle gemeinsam, dass sie Creative Commons lizenzierte Musik aus Deutschland sind. Zum Herunterladen, weiterkopieren, verschenken, brennen, verlinken und teilweise zum remixen.

    Mein Favorit ist ja „Was ist härter v2.0″ von JAMMIN*Inc (Als OGG verlinkt).

    2. Mai 2007 4
  • : Schweiz: Creative Commons Launch und neuer Community Lead
    Schweiz: Creative Commons Launch und neuer Community Lead

    Es gibt wichtige Neuigkeiten zu Creative Commons Schweiz. Openlaw hat die Übersetzung der Lizenzen ins Schweizer Recht abgeschlossen. Die übersetzten Lizenzen werden im Rahmen einer kostenlosen Veranstaltung veröffentlicht. Der „Launch“ wird am 26.5.07 um 18:00 am Tweakfest in Zürich stattfinden. Neu übernimmt zudem die Digitale Allmend den Public Project Lead und kümmert sich um die CC Community in der Schweiz.

    29. April 2007
  • : Heute Abend: Lawrence Lessig auf Bayern2
    Heute Abend: Lawrence Lessig auf Bayern2

    Ania Mauruschat hat Lawrence Lessig in Berlin getroffen und heute gibts das Interview ab 20.30h auf Bayern2Radio über UKW oder über Live-Stream zu hören. Vorab gibt es einen Teil des Interviews auf jetzt.de: „Lessig ist lässig“ – Lawrence Lessig im Gespräch.

    Seit Jahren kämpfen Sie für Creative Commons als Alternative zu einem erdrückenden Urheberrecht, für Freie Kultur und Remixing, das Thema Ihres nächsten Buches, kurz: Für das gute Potenzial des Internet. Damit stoßen Sie auf viel Zustimmung bei den „Digital Natives“, also der Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist. Aber die ältere Generation, die zur Zeit noch die Gesetzt macht und an den entscheidenden Stellen in der Medienindustrie sitzt, scheint sich wesentlich schwerer damit zu tun, zu verstehen, worum es Ihnen geht. Erleben wir gerade den nächsten, großen Generationenkonflikt?

    Ja, es sieht so aus. Aber ich glaube, das Problem ist noch viel größer. Die ältere Generation versteht nicht nur die digitale Technologie nicht. Die ältere Generation versteht auch nicht das Bedürfnis der jungen Leute kreativ zu sein. Die ältere Generation ist die „Couch-Potatoe-Generation“. Sie ist damit aufgewachsen, ins Kino zu gehen, eine gekaufte CD anzuhören, den Fernseher anzuschalten. Sie wuchs mit einer Kultur auf, die man konsumierte. Wenn diese Leute nun ihre Kinder angucken, dann denken viele erst einmal, dass das, was ihre Kinder da machen, als „Piraterie“ bezeichnet wird: Sie klauen scheinbar die Werke anderer Menschen. Das macht auf den ersten Blick alles ganz einfach, denn natürlich soll man nichts stehlen. Aber die Eltern verkennen dabei, dass das, was die meisten Kinder machen, kreativ ist. Eine Studie in den USA hat herausgefunden, dass 57% der Teenager Inhalte selbst produzieren und im Internet teilen. Von den über 45jährigen wird das nur ein Bruchteil machen. Digitale Technologie hat also eine Generation hervorgebracht, die nicht gegen das Gesetz verstoßen will, sondern die kreativ sein will. Und die Frage ist: Sollte das Gesetz die Kreativität dieser Generation einschränken, so wie bisher?

    Ich hätte gerne einen Mitschnitt. Wir haben ihn mal vor ein paar Monaten interviewt und die Ergebnisse zum remixen online gestellt. Die erste DVD mit Untertiteln müsste eigentlich bald fertig sein.

    NetzpolitikTV: Aktion:Remixt Lessig!
    NetzpolitikTV: Das Interview mit Lawrence Lessig bei Google Video

    27. April 2007 9
  • : Berlin – Dubrovnik?
    Berlin – Dubrovnik?

    Wenn nichts dazwischen kommt, will ich Mitte Juni nach Dubrovnik in Kroatien zum iCommons Summit 2007 fahren. Aber erstmal stellt die Anfahrt eine gewisse Herausforderung dar. Direktflüge von Berlin gibts nicht, nur umständliches Umsteigen innerhalb Deutschlands, was wiederum die Preise extrem erhöht. Daher mal die Frage an die werten LeserInnen, ob es intelligentere (im Sinne von preiswerteren) Anreisemöglichkeiten gibt? Abflug muss nicht unbedingt Berlin sein, sondern Leipzig, Hamburg und notfalls Frankfurt liegen ja noch mit Bahncard in Reichweite. Gibt es neben Zagreb (Da gibts eine Köln-Zagreb-Verbindung) irgendwelche internationalen Flughäfen in der Nähe von Dubrovnik, die mittels Zug nah erreichbar sind? Über sachdienliche Hinweise freue ich mich in den Kommentaren.

    27. April 2007 18
  • : Make Internet TV
    Make Internet TV

    Die Participatory Culture Foundation hat neben Videobomb, Broadcast Machine und dem Democracy Player ein neues Projekt gestartet: Make Internet TV. Dort finden sich detaillierte englisch-sprachige Anleitungen, wie man selbst Internetfernsehen gestalten kann.

    You Make the News. This guide has step-by-step instructions for shooting, editing, and publishing online videos that can be watched and subscribed to by millions of people. Very soon, this site will feature short videos from experienced internet video publishers. If you’re interested in sharing your expertise, visit the Make Internet TV (MITV) wiki and find out how.

    Wer Zeit und Lust hat: Die Inhalte stehen unter einer Creative Commons Sharealike-Lizenz und können gerne in andere Sprachen übersetzt werden.

    19. April 2007 1
  • : Schweiz: Podcast von öffentlichem Radio nicht mehr unter CC Lizenz
    Schweiz: Podcast von öffentlichem Radio nicht mehr unter CC Lizenz

    Bis vor kurzer Zeit waren einige Podcasts von Radio DRS unter einer Creative Commons Lizenz verfügbar. Schweizer Radio DRS ist das öffentlich-rechtliche Radio in der Schweiz und hat einen Gesetzesauftrag und wird über Gebühren finanziert. Seit kurzem ist nun das Creative Commons Logo verschwunden. Die Podcasts sind weiterhin verfügbar, jedoch nicht mehr unter einer Creative Commons Lizenz. Ältere Sendungen können zudem nur noch im Radiokiosk bezogen werden und kosten Fr. 3.90. Das ist eigentlich sehr schade, weshalb wir bei Radio DRS nachgefragt haben und vom Radiokiosk folgende Antwort erhalten haben:

    Wir haben festgestellt, dass diese CCL mit internen Richtlinien (Von Ausnahmen abgesehen sollen keine Sendungen auf Drittservern gelagert und downloadbar sein) nicht übereinstimmt und haben diese entsprechend durch eine passende Fomulierung ersetzt.

    Wir sind übrigens an älteren Podcasts von Radio DRS unter Creative Commons Lizenz interessiert. Diese könnten zumindest vorübergehend auf Archive.org oder an einem anderen Ort gelagert werden. Die CC Lizenz erlaubt dies.

    16. April 2007
  • : Schweiz: Zweite FAQ zur SUISA und Creative Commons
    Schweiz: Zweite FAQ zur SUISA und Creative Commons

    Die Digitale Allmend hat noch einmal bei der SUISA (Verwertungsgesellschaft für Musik in der Schweiz) nachgefragt und weitere Fragen zum Thema SUISA und Creative Commons gestellt.

    Die SUISA erklärt in ihrer Antwort, weshalb es sich lohnen soll, Mitglied zu bleiben, trotz den nur sehr geringen Einnahmen der meisten Musiker durch die Verwertungsgesellschaften. Zudem werden Gründe aufgelistet, weshalb ein Musiker in der Schweiz Mitglied bei der SUISA werden soll und nicht Mitglied bei einer anderen ausländischen Gesellschaft, bei der er vielleicht unter CC veröffentlichen könnte.

    In der älteren FAQ finden sich Antworten zu grundsätzlicher Fragen, wie der Unvereinbarkeit der Nutzung der Creative Commons Lizenz und der Mitgliedschaft bei der SUISA.

    6. April 2007
  • : Open Content Licensing: Cultivating the Creative Commons
    Open Content Licensing: Cultivating the Creative Commons

    Das ist eine nette australische Publikation :

    Open Content Licensing: Cultivating the Creative Commons, a new publication from Sydney University Press, brings together papers from some of the most prominent thinkers of our time on the internet, law and the importance of open content licensing in the digital age. Drawing on material presented at the Queensland University of Technology conference of January 2005, the text provides a snapshot of the thoughts of over 30 Australian and international experts on topics surrounding the international Creative Commons movement, from the landmark Eldred v Ashcroft copyright term decision to the legalities of digital sampling in a remix world.

    Die PDF-Version findet sich hier. Die Beiträge gibt es auch einzeln, nur etwas umständlicher.

    [via]

    2. April 2007
  • : re:publica – Programm in schön
    re:publica – Programm in schön

    Das re:publica – Programm gibt es jetzt auch in schön im Pentabarf-System zum rumklicken. Das kennen viele wahrscheinlich schon vom Chaos Communication Congress. Alle weiteren Infos zur Konferenz finden sich im re:publica – Blog. Mittlerweile gibt es noch mehr Workshops und Vorträge. Insgesamt schon über 70 Veranstaltungen in drei Tagen.

    2. April 2007
  • : re:publica – Programm entwickelt sich
    re:publica – Programm entwickelt sich

    Das Programm der „re:publica – Leben im Netz“-Konferenz entwickelt sich immer weiter. Das ist auch der Grund, weshalb ich gerade etwas weniger hier zum bloggen komme. Immerhin wollen mehr als 60 Einzelveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge und kulturelle Events in den drei Tagen vom 11.–13. April organisiert und vorbereitet werden. Das kostet mich ganz schön viel Zeit, macht aber auch Spass. Das derzeitige Programm hat schon viele Themen, die auch in diesem Blog behandelt werden. Und viele Einzelveranstaltungen sind noch nicht sichtbar, werden es aber in den nächsten Tagen sein. Ich bastel im Moment noch Themenstränge: So wird es z.B. mehrere Vorträge hintereinander zu verschiedenen Aspekten von „Games-Culture“ geben, ebenso gibt es mehrere Vorträge zu den Creative Commons Lizenzen und wie man sie anwendet.

    Bisher gibt es schon mehr als 160 Anmeldungen, dazu weitere knapp 100 Vortragende und Helfer. Der reguläre Preis (alle drei Tage) beträgt 60 Euro. Blogger und Podcaster erhalten einen Rabatt von 20 Euro, wenn sie auf dem eigenen Blog ein re:publica-Banner einbauen, zahlen also nur 40 Euro. Unternehmen zahlen 100 Euro pro Person. Anmelden kann man sich hier. An der „Abendkasse“ wird es aber auch noch Karten geben. Wer sich das nicht leisten kann und aus Berlin kommt: Wir suchen noch Helfer, die für bestimmte Jobs dann kostenlos Eintritt bekommen. Z.B. das Mikrophon während der Diskussionen herumzutragen.

    Bei einem Thema sind mir leider Referenten abhanden gekommen: „Anonym bloggen und anonym im Netz bewegen“. Wer dazu gerne einen Workshop machen möchte, kann mir eine Mail schreiben. Würde das Thema gerne dabei haben. Dafür steht schon ein Workshop fest, um kreative Ideen gegen die Vorratsdatenspeicherung zu diskutieren und zu überlegen.

    22. März 2007 7
  • : Chaosradio Express: Wikipedia für Fortgeschrittene
    Chaosradio Express: Wikipedia für Fortgeschrittene

    Die 43. Folge von Chaosradio Express beschäftigt sich mit dem Thema „Wikipedia für Fortgeschrittene“. Martin Haase erzählt Tim Pritlove von der kurzen Historie des Projektes und gibt einen Überblick über aktuelle Probleme und Herausforderungen. Hier ist die MP3-Datei.

    Martin Haase vom Wikimedia e.V. berichtet über die kurze aber lebendige Geschichte des Wikipedia-Projektes. Im Gespräch mit Tim Pritlove gibt er einen Überblick über Forschungsprojekte, die sich mit der Wikipedia beschäftigen, die aktuelle Struktur der Fördervereine, wie die eingehenden Spenden verwendet werden, welche sich die zahlreichen Schwesterprojekte der Wikipedia entwickelt haben und welche Bedeutung die Creative Commons Lizenzen für das Projekt haben.

    Im Weiteren wird das Problem der Qualitätssicherung in der Wikipedia diskutiert. Der Schwierigkeit, bei einem offenen Beabeitungsmodell eine hohe Qualität und Korrektheit sicherzustellen, wird demnächst durch das System der sogenannten „stabilen Versionen“ angegegangen, während andere Projekte wie Citizendium auf Expertengruppen setzen. Ferner kommt der Konflikt um den Artikel über den Hacker Tron besprochen.

    Das Gespräch endet mit einer Erörterung der Lager der Inkludisten und Exkludisten in der Wikipedia, der damit verbundenen Problematik der Löschdiskussionen und einer Vorstellung diverser Wikipedia-Konferenzen und Community-Treffen.

    20. März 2007
  • : Neuer Project-Lead für Creative Commons Deutschland
    Neuer Project-Lead für Creative Commons Deutschland

    Es gibt endlich Veränderungen bei Creative Commons Deutschland. Zum 1. Februar 2007 haben die Europäische EDV-Akademie des Rechts und das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes das Legal Project Lead für CC-Deutschland übernommen. Als erste größere Aufgaben stehen nun eine Überarbeitung der deutschsprachigen FAQs und die Übersetzung der generischen 3.0‑Lizenzen ins deutsche Urheberrecht auf dem Programm. John Hendrik Weitzmann hat passend zum Neustart die deutschsprachige Webseite an das Design der internationalen Seite angepasst und es ist sehr schön geworden.

    Darüber hinaus sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuem CC-lizenzierten Content, auch aus dem deutschsprachigen Raum. Alle Urheber und Webnutzer sind herzlich eingeladen uns auf neue Projekte in dieser Richtung hinzuweisen. Gerne helfen wir auch beim Publizieren, zum Beispiel bei Fragen rund um die Auswahl der richtigen Lizenz.

    19. März 2007
  • : Open Source Jahrbuch 2007
    Open Source Jahrbuch 2007

    Passend zur Cebit ist wieder mal das „Open Source Jahrbuch 2007″ erschienen. Man kann es kaufen oder downloaden. Und wie die vergangenen Jahre hatte ich mir wieder vorgenommen, einen Beitrag dafür zu schreiben und es wieder mal aus Zeitgründen nicht geschafft. Vielleicht sollte ich jetzt mal mit einem Beitrag für 2008 anfangen.

    15. März 2007 3
  • : Animation: Big Brother State
    Animation: Big Brother State

    Bewusstseinsschaffung für Datenschutzfragestellungen: „Big Brother State“ ist eine schöne Flash-Animation von David Scharf von der Fachhochschule Augsburg und wurde unter einer Creative Commons Sampling LIcence veröffentlicht. Die Animation kann auf der Seite angeschaut und in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden. Spread the message.

    Hier ist die 40 MB grosse OGG-Version. Ich bekomme gerade leider keinen vernünftigen Screenshot hin, freue mich aber über einen.

    Ich habs auf BoingBoing gebracht und schon steht es auf Youtube:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    [Danke an Paul]

    9. März 2007 13
  • : C‑Span will Creative Commons Lizenzen nutzen
    C‑Span will Creative Commons Lizenzen nutzen

    Der US-Kongress TV-Sender „C‑Span“ hat die zukünftige Verwendung von Creative Commons Lizenzen und eine Liberalisierung der eigenen Copyright-Politik verkündet:

    Advancing its longstanding mission of bringing government closer to the people, C‑SPAN announced today two major initiatives designed to greatly expand citizen access to its online video of federal government activities, such as congressional hearings, agency briefings, and White House events. These actions are intended to meet the growing demand for video about the federal government and Congress, in an age of explosive growth of video file sharers, bloggers, and online ‚citizen journalists.’ The policy change is effective immediately.

    · C‑SPAN is introducing a liberalized copyright policy for current, future, and past coverage of any official events sponsored by Congress and any federal agency– about half of all programming offered on the C‑SPAN television networks–which will allow non-commercial copying, sharing, and posting of C‑SPAN video on the Internet, with attribution.

    Schönes Vorbild und nette Begründung. Ich hätte jetzt auch gerne Phoenix unter CC-Lizenzen. Und den Rest auch, der mit öffentlichen Geldern finanziert wird.

    9. März 2007
  • : Open Source und Entwicklungszusammenarbeit
    Open Source und Entwicklungszusammenarbeit

    Veranstaltungsreihe im newthinking store Köln, Alteburger Str. 45, 50678 Köln

    Themen wie Open Source Software, Open Access Lizenzen oder Blogs, Wikis und online Communities sind populär. Was genau verbirgt sich hinter den Begriffen und Konzepten, und vor allem – welche Chancen bieten entsprechende Anwendungen für Länder des Südens? Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Interessierte, Einsteiger und Akteure aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit – zum Kennenlernen von Hintergründen, Fallbeispielen und Akteuren, zum Fragenstellen und gegenseitigen Austausch.

    *FREIE UND OPEN SOURCE SOFTWARE Mittwoch, 4. April 2007, 19:30 – 21:00*

    Was kennzeichnet Freie/Open Source Software (FOSS)? Welche Chancen eröffnet FOSS speziell in Ländern des Südens? Welche Probleme können bei der Einführung und Förderung von FOSS auftreten? Wer sind die relevanten Akteure und was sind interessante Anwendungen? Die Referenten bringen v.a. Erfahrungen aus Subsahara-Afrika und Südostasien mit.

    *OPEN ACCESS, OPEN CONTENT UND CREATIVE COMMONS Mittwoch, 2. Mai 2007, 19:30 – 21:00*

    Was sind Bedeutung und Hintergrund von Open Access und Open Content? Was ist der Unterschied zwischen traditionellem Urheberrecht und alternativen Lizenzmodellen? Was bedeutet dies für Bildung, Wissenschaft und Medien in Ländern des Südens? Wie kann man alternative Lizenzen in der Entwicklungszusammenarbeit und für eigene Veröffentlichungen praktisch anwenden?

    *ONLINE KOOPERATION UND WEB 2.0 Mittwoch, 6. Juni 2007, 19:30 – 21:00*

    Neue Internet-Tools wie Blogs, Wikis, Community-Plattformen – ist das Spielerei und Luxus oder gibt es interessante Anwendungen, die entwicklungspolitische Nutzen haben? Wie können Menschen über das Internet partizipieren, miteinander in Kontakt treten und eigene Inhalte veröffentlichen – und was bringt das für die Entwicklungszusammenarbeit? Verschiedene Möglichkeiten des sogenannten Web 2.0 und Beispiele aus verschiedenen Kontexten in Ländern des Südens werden vorgestellt.

    Andrea Goetzke, newthinking communications GmbH, ist Gutachterin im Bereich internationale Kooperation / Wissensgesellschaft / ‚Knowledge for Development’ und Konzeptionerin / Projektmanagerin für Online Kommunikation. Sie hat sich zuletzt mit FOSS, Open Access und Webanwendungen an afrikanischen Universitäten beschäftigt. Zu jeder Veranstaltung sind Gäste mit Praxiserfahrung aus aktuellen Projekten eingeladen.

    Der newthinking store ist Kölns erstes Freie Software Fachgeschäft, mit Hardware, Software, Literatur, Beratung, technischem Support und Veranstaltungen im Angebot. Einsteiger und Nutzer, Einzelpersonen und Firmen werden hier in Bezug auf Freie Software rundum versorgt.

    Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns kurz per Email (andrea.goetzke [at] newthinking.de) Bescheid geben können, an welcher/n Veranstaltung/en Sie teilnehmen möchten. Sie können dies auch gern bereits mit konkreten Anliegen verknüpfen, so dass wir auf Ihre Fragen speziell eingehen können. Wir erinnern Sie dann kurz vor der Veranstaltung noch einmal an den jeweiligen Termin.

    7. März 2007