Creative-Commons-Lizenzen
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: Truth happens
: Truth happens Nettes DRM-kritisches Video:
Mehr dazu: Dance on the grave of DRM with this awesome cartoon requiem video mashup challenge.
This is a prototype of a video designed to tell the story of DRM. The life and death, the rise and fall, the here today, gone-tomorrow story of DRM. So we start with a heartbeat and a bird, and tell as much as we can. If you think there’s more to say, add to the story. We’ll be posting music tracks later, and if you need higher quality video, that can be arranged (email me for now tdoddATredhatDOTcom). All of it – the cartoon, the music, the elements, the story, etc. is under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 United States license, the terms of which you can find here translated into a jillion languages, so have at it.
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: Do it yourSELF: Neue Lehr- und Lernplattform für Freie Software
: Do it yourSELF: Neue Lehr- und Lernplattform für Freie Software Dem großen Angebot an freier Software steht häufig ein signifikantes Defizit an entsprechenden Kursangeboten und Unterrichtsmaterialien gegenüber. Um das zu ändern, hat sich vor einem Jahr das SELF Projekt(Science, Education and Learning in Freedom) gegründet.
Ziel war die Entwicklung einer zentralen Plattform für barrierefreien Zugang zu didaktischem Material über freie Software und offene Standards. Das Ergebnis kann jeder ab dem 5. September 2007 in der Beta-Version ausprobieren sowie bei der Entwicklung mithelfen. Offiziell startet die Plattform im Rahmen einer Konferenz zu freier Software.
Die neue Plattform soll neben frei verfügbaren Kursunterlagen auch die Möglichkeit bieten, einzelne Lerninhalte auszuwählen, um sie zu einem maßgeschneiderten Kurs in der eigenen Muttersprache zusammenzufügen oder für e‑learning zu exportieren. Die Qualität der Dokumente wurde nach eigenen Angaben von einem Expertenteam auf Qualität, freie Lizenz und Gültigkeit hin überprüft. Als Nutzer soll man u.a. Lernmaterialien zu OpenOffice.org, The Gimp oder GNU/Linux finden können.
Die Plattform selbst basiert wie zu erwarten auf freier Software und soll nach dem Wikipedia-Modell funktionieren. Den Benutzern gibt man die Möglichkeit zu evaluieren, anzupassen, zu verfassen und auch zu publizieren. Davon erhofft man sich nachhaltige Effekte, was die Funktion der neuen Seite als Wissenplattform auf der einen und als Communityportal auf der anderen Seite anbelangt. Joachim Jakobs von der FSF Europe geht sogar davon aus, dass sich so die IT-Ausbildung weltweit verändern wird und empfiehlt die Übertragung auf andere Wissensbereiche.
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: Uni Mannheim: Einführung in Open Source
: Uni Mannheim: Einführung in Open Source Ich bin jetzt Lehrbeauftragter an der Universität Mannheim und werde dort übernächstes Wochenende ein Blockseminar zum Thema „Einführung in Open Source“ halten. Mein erstes und ich bin gespannt auf die Erfahrungen aus der Lehrerperspektive. Das Seminar wird eine Mischung zwischen praktischer Einführung in Linux und Freier Software und den Konzepten und Hintergründen hinter Freier Software, Wikipedia, Creative Commons & Co. sein. Zu meiner Verwunderung ist das Seminar wohl schon ausgebucht und die Warteliste soll immer länger werden. Ich machte mir schon Sorgen, dass das niemanden interessiert und das Seminar deswegen nicht stattfindet. Lustigerweise wird man als erstes mit etwas konfrontiert, was man nur aus den Medien kennt: Ich musste schriftlich bestätigen, dass ich kein Fan von Scientology bin.
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: BpB-Debatte: Verbotene Spiele?
: BpB-Debatte: Verbotene Spiele? Die Bundeszentrale für politische Bildung startet morgen eine Online-Debatte rund um das Thema „Verbotene Spiele?“. Wie der Titel es schon sagt, geht es um Computerspiele. Hier ist der Teaser-Text:
Seit dem Amoklauf von Erfurt streiten Spieler und Eltern, Forscher und Lehrer, Politiker und Interessenverbände in Deutschland über gewalthaltige Computerspiele. Seit 2005 steht der Vorschlag im Raum, die Herstellung von „Killerspielen“ gesetzlich zu verbieten. Mit jedem jugendlichen Amoklauf flammt der Verdacht gegen die Spiele neu auf, und mit ihm Verbotsrufe. Die Debatte selbst wird dabei zusehends komplexer. War die einzige Sorge anfangs, ob Spiele gewalttätig machen können, fragt man heute auch: Wie groß ist ihr Suchtpotenzial? Wie „normal“ ist Gewalt in den Medien? Wie muss Jugendschutz bei Spielen aussehen, im Zeitalter des Internet? Und wie wichtig sind Computerspiele als Wirtschafts- und Kulturgüter?
Die Online-Debatte ordnet das Dickicht in sechs Hauptfragen. Chroniken und Einführungen erschließen Hintergründe, Experten, Politiker und Interessenvertreter schildern ihre Sicht der Dinge, die laufend um weitere Positionen ergänzt werden. In einer Reihe von Live-Chats diskutieren dazu stets zwei Experten anderthalb Stunden mit Nutzern über ihr Thema. Alle Chats werden online dokumentiert.
Der erste Live-Chat findet morgen statt. Erfreulich ist, dass alle Materialien auf der Unterseite unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden.
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: Buma/Stemra und Creative Commons Niederlande starten gemeinsames Pilotprojekt
: Buma/Stemra und Creative Commons Niederlande starten gemeinsames Pilotprojekt Das Projekt bietet Mitgliedern von Buma/Stemra (vergleichbar mit der deutschen GEMA) die Möglichkeit, ihre Werke unter einer Creative Commons NichtKommerziellen Lizenz zu veröffentlichen. Komponisten und Texter, die bisher ihre Werke nur unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht haben, können nun auch Mitglied bei Buma/Stemra werden und somit an den Gebühren für die kommerzielle Nutzung verdienen. Buma/Stemra und Creative Commons Niederlande versuchen so, gemeinsam Musikern mehr Möglichkeiten zu geben, für ihr Repertoire zu werben.
Die Niederlande sind damit das erste Land, in dem eine Kooperation zwischen einer Verwertungsgesellschaft und Creative Commons zu Stande gekommen ist. Lawrence Lessig, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Creative Commons dazu: „Diese einzigartige und innovative Zusammenarbeit zwischen Buma/Stemra und Creative Commons ist der erste Schriftt hin zu mehr Wahlfreiheit bei der Verwertung musikalischer Werke in der digitalen Welt“. Zuspruch kommt in den Niederlanden auch aus der Politik. So lobt der holländische Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft Ronald Plasterk die gemeinsame Initiative und freut sich über den dadurch entstehenden Standortvorteil für Kreative.
Möglich wurde das Projekt deshalb, weil man in den Niederlanden frühzeitig erkannt hat, dass mit dem Auftauchen des Internets mehr Flexibiltät bei der Verwaltung von Urheberrechten unausweichlich geworden ist. Bereits im Jahr 2005 startete Buma/Stemra das Flexco-Projekt um herauszufinden, welche Möglichkeiten es erlauben, den Mitgliedern mehr individuelle Lösungen zu bieten ohne dabei das Kollektiv zu schädigen. Mit der Ergänzung der existierenden Rechteverwaltungssysteme um Creative Commons Lizenzen sieht Paul Keller (Projektleiter Creative Commons Niederlande) das Ende des „Alles-oder-Nichts-Szenarios“ gekommen.
Das Pilotprojekt ist frei für alle niederländischen Komponisten und Texter und wird vom 23. August 2007 an ein Jahr lang laufen und danach evaluiert.
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: VEB-Film im Deutschlandradio Kultur
: VEB-Film im Deutschlandradio Kultur Das Deutschlandradio Kultur hat gestern ein Feature über VEB-Film-Leipzig ausgetrahlt: Ohne Kino geht’s auch.
Stefan Kluge hat mit Freunden einen Kinofilm gedreht – und ihn kostenlos zum Download ins Internet gestellt. „VEB Film Leipzig“, Volkseigener Betrieb Film Leipzig, so nennt sich das Open-Source-Film-Netlabel, das er mit gegründet hat. Zwar ist Kluge noch nicht reich geworden, aber immerhin erreicht er inzwischen ein Millionenpublikum.
Hier ist die MP3 dazu. Ich bin ja schon auf den neuen Film „Die letzte Droge“ gespannt.
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: Freie Inhalte: Friede, Freude und freie Eierkuchen-Rezepte
: Freie Inhalte: Friede, Freude und freie Eierkuchen-Rezepte Bei Heise Open gibt es eine dreiteilige Serie über Freie Inhalte. In Teil 1 geht es um Freie Musik, Filme und Bücher: Friede, Freude und freie Eierkuchen-Rezepte
Open Source und Linux sind in aller Munde. Die Zeitungen sind voll vom nächsten Internet-Hype: Web Zwonull, Social Networking, User Generated Content – und alles frei für alle. Oder nicht? Unsere dreiteilige Serie spürt den freien Inhalten im Netz hinterher – von Unterhaltung und Bildung über Forschung und Lehre bis zu Strickmustern und Fotosammlungen. Der erste Teil widmet sich der freien Unterhaltung: Musik, Filme und Bücher.
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: NetzpolitikTV: Das Open Street Map – Projekt
: NetzpolitikTV: Das Open Street Map – Projekt Das OpenStreetMap – Projekt hat sich als Aufgabe gesetzt, mit einer Community freies Kartenmaterial zu schaffen. Kurz zusammengefasst kann das Projekt eine freie Alternative zu Google-Maps werden.
Open Street Map ist ein tolles Projekt, wo jeder mitmachen kann: Einerseits kann man selber Kartenmaterial mit einem eigenen GPS-Gerät anfertigen und hochladen. Andererseits werden Menschen gesucht, die dann anschliessend die GPS-Daten zu Strassenkarten weiterentwickeln, Strassennamen hinzufügen, Fahrradwege einzeichnen, etc. Alle Inhalte werden unter eine Creative Commons Namensnennungs-Lizenz gestellt. Erste Geschäftsmodelle entwickeln sich aus der freien Community. Das alles erklärt Jörg Ostertag, den wir auf dem LinuxTag 2007 ausführlich befragt haben.
Das ca. 16 Minuten lange Interview gibt es als freies Ogg Theora, als FLV zum selbereinbinden und als MP3 zum anhören.
Etwas mehr Hintergrund zur Problematik von fehlendem freien Kartenmaterial gibt es hier:
NetzpolitikTV: Jan-Oliver Wagner über Freie Geodaten. -
: Heute Abend: Matrix über den iCommons summit
: Heute Abend: Matrix über den iCommons summit Heute Abend gibt es in der tollen ORF-Radiosendung „Matrix“ um 22:30 eine halbe Stunde über den „iCommons summit“ in Dubrovnik: „Für eine offene Informationsgesellschaft“:
Das Internet begann als ein offenes, neutrales Netzwerk, das neue Formen der Innovation und Kreativität für Individuen und Gemeinschaften weltweit ermöglichte. Kommerzialisierung, Überwachung und Urheberrechtsklagen haben in den vergangenen Jahren jedoch an den Hoffnungen genagt, die an das neue Medium geknüpft wurden. Dagegen regt sich Widerstand. Das alternative Lizenzmodell „Creative Commons“ und viele andere Bewegungen zum Schutz und zur Förderung des digitalen Gemeinguts sind auf der Suche nach Alternativen, nach einer Kultur, die das Teilen in den Mittelpunkt stellt. Sie haben sich unter dem Namen „iCommons“ zusammengetan, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Projekte zu starten und ihren Anliegen eine stärkere Stimme zu verleihen. Der iSummit ist ein Treffen von Leuten aus aller Welt, die sich mit den Ideen von freier Kultur, freier Software und Innovation beschäftigen. Sie kommen jedes Jahr an einem anderen Ort der Welt zusammen, um zu diskutieren, gemeinsame Projekte zu entwickeln und aktiv zu werden für freie Kultur, freie Software und alles, was mit Demokratisierung und freiem Zugang zu Wissen und Bildung zu tun hat.
Auf der ORF-Seite findet man auch einen Stream. Die Futurezone hat heute auch nochmal einen kurzen Artikel über den Kongress: Gemeinsam für alle.
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: cclearn – Creative Commons in der Bildung
: cclearn – Creative Commons in der Bildung cclearn ist ein neues Seitenprojekt von Creative Commons. Ziel ist es, offene Lizenzierungen und Zusammenarbeit im Bildungssektor voranzutreiben:
ccLearn is a division of Creative Commons which is dedicated to realizing the full potential of the Internet to support open learning and open educational resources (OER). Our mission is to minimize barriers to sharing and reuse of educational materials — legal barriers, technical barriers, and social barriers.
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: Journalism 2.0 – How To Survive and Thrive
: Journalism 2.0 – How To Survive and Thrive Onlinejournalismus.de verweist auf “Journalism 2.0 – How To Survive and Thrive” , ein 132-seitige Buch, welches unter einer Creative Commons Lizenz zum Download angeboten wird. Es gibt Einsteigern einen guten Überblick über die üblichen Technologien und Methoden des (neuen) Online-Journalismus.
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: Digitale Allmend: Interview mit Gilberto Gil zu Creative Commons
: Digitale Allmend: Interview mit Gilberto Gil zu Creative Commons Die Digitale Allmend hat ein Interview mit dem brasilianischen Kulturminister und Musiker Gilberto Gil geführt:
Gilberto Gil ist Brasiliens Kulturminister. Er ist immer noch aktiver Musiker und aktuell auf einer Europa-Tournee. Die Digitale Allmend hat ein schriftliches Interview mit ihm geführt:
Was sind Vorteile, aus der Sicht der Künstler bzw. Kreativen, Material unter einer offenen Lizenz zu veröffentlichen (CC, copyleft)?
Ich denke, dass der Künstler über eine dieser Lizenzen die direkte Kontrolle über sein Werk bewahren kann. Gleichzeitig kann der Künstler auf diesem Weg seiner Werke selbstständig vermarkten. Das eigenständige Vermarkten erhält auf diesem Weg wieder ein reelle Chance, indem das Werk direkt der Administration des Urhebers untersteht und dieser stete die Oberaufischt behält.
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: Fleischbeschau mit Creative Commons
: Fleischbeschau mit Creative Commons 
opensourcefood.com bieten Köchen und solchen, die sich einfach nur gerne Essen ansehen, aber auch solchen, die gern mit den schicken Bildern ihres Essens angeben wollen, die Möglichkeit, Rezepte und Bilder unter CC-Lizenzen zu veröffentlichen. Das Ganze ist grob in verschiedene Koch-Stil-Richtungen unterteilt. Durch die Lizenzen wird natürlich nicht das Rezept, sondern nur der Wortlaut und die Bilder geschützt. Und falls das Bild unter einer Nicht-kommerziellen Lizenz veröffentlicht wird, kann das eigene Steak auch post mortum noch in einem guten alten Kochbuch Karriere machen.
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: Don Quijote
: Don Quijote In der Deutschlandfunk-Sendung „Computer & Kommunikation“ gab es gestern ein Interview mit Lawrence Lessig: Don Quijote im Internet. Hier ist die MP3 dazu.
Ich bin selbst über die Vielzahl der Beispiele überrascht. Wenn Sie diese Geschichten erzählen, werden Ihnen 90 Prozent der Menschen zustimmen, dass das verrückt ist – ausgenommen natürlich derjenigen, die im Sold der Industrie stehen. Meine Botschaft lautet daher, wenn ich zu Freunden komme: wir müssen versuchen, die Welt davon zu überzeugen, woran sie bereits glaubt: dass nämlich viele dieser Restriktionen keinen Sinn machen und nichts mehr mit dem Schutz von Autorenrechte zu tun hat.
[…]
Die allgemeine Botschaft lautet: Es geht nicht nur um das Recht, dass Menschen Zugang zu Informationen erhalten, ohne die Inhaber der Autorenrechten um Erlaubnis fragen zu müssen. Es geht vielmehr darum, dass das Entstehen von neuer Kreativität nicht unterbunden wird und die Möglichkeit bestehen bleibt, dass so viele Menschen wie möglich diese neue Kreativität, die die neuen Techniken bieten, weiterentwickeln und nutzen können.
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: Aktuelle Links zum Urheberrecht
: Aktuelle Links zum Urheberrecht Golem: Open Source, Creative Commons und der Markt
Freie Software und Open Source auf der einen Seite sowie Closed-Source-Software auf der andren werden oft als Gegensätze behandelt. Auf der Jahrestagung der Society for Economic Research on Copyright Issues (SERCI) in Berlin wurden die Voraussetzungen und Konsequenzen ihres Erfolges diskutiert. Zugleich wurde die Übertragbarkeit der freien Lizenzmodelle auf andere Bereiche der Urheberrechtsökonomie mit Skepsis betrachtet.
Telepolis: Wie geht Copyright?
Auf einer Konferenz der Society for Econnomic Research in Copyright Issues trafen sich vergangene Woche Wirtschaftsexperten aus aller Welt. Sie debattierten unter anderem über die optimale Dauer des Urheberrechts, die offenbar zwischen 2,82 Jahren und ewig schwankt. Die SERCI wurde vor sechs Jahren gegründet, um die wirtschaftliche Bedeutung des Urheberrechts und anderer Formen von „geistigen Eigentums an kulturellen Gütern“ zu erforschen. Zu diesem Zweck gibt der internationale Zusammenschluss von Ökonomen (mit einem starken angloamerikanischen Einschlag) eine Halbjahreszeitschrift heraus und organisiert einmal im Jahr eine Konferenz. Die diesjährige fand vergangene Woche in der ehrwürdigen Berliner Humboldt-Universität statt.
Golem: Urheberrechtsökonomie: Was verdienen Autoren?
Martin Kretschmer ist Professor für Informationsrecht an der Universität Bournemouth in Großbritannien. Zusammen mit seinem Kollegen Philip Hardwick, Professor für Ökonomie an derselben Universität, hat er in einer umfangreichen Studie untersucht, welche Einkommen Autoren aus dem Verkauf ihrer urheberrechtlich geschützten Werke beziehen und welche aus anderen Quellen. Die Ergebnisse der Studie hat er am vergangenen Freitag auf der Jahrestagung der Society for Economic Research on Copyright Issues (SERCI) in Berlin vorgestellt. Robert A. Gehring sprach mit Kretschmer über die Ergebnisse seiner Untersuchung.
Heise: Webradios sollen DRM einführen oder höhere Abgaben zahlen
Der Konflikt um höhere Urheberrechtsabgaben für US-Webradios geht in eine neue Runde. Nach einer Entscheidung des Copyright Royalty Boards sollen sich die Urheberrechtsabgaben vervielfachen. Viele Internet-Radiostationen können die neuen Gebühren nach eigenen Angaben nicht erwirtschaften. Kurz vor Inkrafttreten hatte der Rechteverwerter SoundExchange kleinen sowie nichtkommerziellen Netzsendern neue Verhandlungen über die Höhe der Gebühren angeboten. Die größeren Stationen, die einzelnen Hörern personalisierte Streams anbieten, sind durch eine Mindestgebühr von 500 Dollar pro Stream und Jahr belastet. SoundExchange fordert von ihnen die Einführung von DRM (Digital Rights Management), wenn sie von einer Deckelung der Mindestgebühr bei 100 Streams pro Anbieter (50.000 Dollar) profitieren wollen.
Golem: EU-Parlament will digitale Bibliothek
Der für Kulturfragen zuständige Ausschuss des Europäischen Parlaments hat am Montag einstimmig einen Bericht zur Errichtung einer europäischen digitalen Bibliothek angenommen. Über ein mehrsprachiges Internet-Portal sollen in erster Linie ältere Werke ohne Urheberrechtsschutz bereitgestellt werden.
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: Freier Content ist die Grundlage einer freien Kultur
: Freier Content ist die Grundlage einer freien Kultur Der WebStandard hat ein Interview mit dem Creative Commons-Aktivisten John Phillips: „Freier Content ist die Grundlage einer freien Kultur“.
Für den auch an der Vektorgrafiksoftware Inkscape beteiligten Entwickler, ist der Einsatz für freie Lizenz schlicht eine Notwendigkeit. Die herrschenden restriktiven Copyrightgesetze würden die partizipatorische Weiterentwicklung von Inhalten zunehmend verhindern, ein Umstand dem man entgegen treten müsse. Dies könne man durch offensives Ignorieren der rechtlichen Realitäten – wie es in vielen Tauschbörsen praktiziert wird – oder eben durch den Versuch neue – freiere – Regeln zu schaffen.
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: Schweiz: Project21 braute FreeBeer unter CC Lizenz
: Schweiz: Project21 braute FreeBeer unter CC Lizenz [project21], ein studentische Organisation für nachhaltige Entwicklung an der ETH Zürich, hat ein FreeBeer brauen lassen. Das Rezept steht unter einer CC Lizenz. Das gebraute Bier kann bestellt werden:
FreeBeer ist ein helles, naturtrübes Spezialbier in Bio-Knospen Qualität. Gebraut und abgefüllt wird das FreeBeer im Auftrag von [project 21] von der Wädi-Brau-Huus AG in Wädenswil am schönen Zürisee.
FreeBeer ist frei, aber nicht gratis!
Gutes Bier hat seinen Preis und so auch das FreeBeer. FreeBeer ist nicht
gratis, aber frei. Das Rezept steht unter einer creative commons Lizenz.FreeBeer kaufen?
FreeBeer ist ab sofort erhältlich! In 33cl Flaschen, 10 resp. 20 Liter Partyfässern zum selber zapfen oder in 20 Liter Containern für
Schankanlagen. Es het solangs het, bitte rasch bestellen! Partyfässer müssen bis spätestens am 8. Juli bestellt werden. Preise und Bestellung bei [project21] -
: Die Freiheit, die sie meinen?
: Die Freiheit, die sie meinen? Die Sozialistische Jugend Linz (Österreich) zeigt, wie man sich als politische Jugendorganisation auf lokaler Ebene für die Förderung einer freien Wissensgesellschaft einsetzen kann. Die Kampagne „Mach Dich frei“ informiert über verschiedene Aspekte und klärt darüber auf. Es gibt die Mini-Broschüre „Freies Wissen. Freies Linz.“ (PDF), das eigene Magazin „QUER“ hat eine Sondernummer zu „Die Freiheit, die sie meinen“ (PDF) und eine Pocket-Card (PDF) informiert über Bloggen, freie Software und Co.

Das Motiv gibt es auch als Plakat-Download.
Die konkrete Forderungen sind:
* Einen Rechtsanspruch aller Linzer Bürgerinnen und Bürger mit Hauptwohnsitz in Linz auf kostenlosen Zugang zu „digitalen öffentlichen Raum“ in Form von Webspace für die nichtkommerzielle Nutzung im Umfang von mindestens 1 Gigabyte.
* Förderung des Einsatzes von Freier Software in Schulen, in der Verwaltung, den kontrollierten Unternehmen sowie in der Bevölkerung. Insbesondere bei der Neuanschaffung von Soft- und Hardware ist auf ihre Plattformunabhängigkeit Rücksicht zu nehmen.
* Bei der Veröffentlichung von Inhalten durch die Stadt Linz und von ihr kontrollierten Unternehmen soll in Hinkunft geprüft werden, ob eine Lizenzierung der Inhalte unter einer freien Lizenz (z.B. einer Creative-Commons-Lizenz) möglich und sinnvoll ist.
* Bei der Vergabe von Förderungen soll in Hinkunft die erhöhte Förderwürdigkeit von Werken berücksichtigt werden, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden.
* Außerdem soll die Stadt Linz sämtliche von ihr finanzierte, geförderte oder erstellte Werke – sofern möglich – unter einer freien Lizenz (z.B. Creative Commons) veröffentlichen und für eine Weiternutzung im Internet zugänglich machen.Die Sozialistische Jugend in Österreich ist am ehesten vergleichbar mit den deutschen Jusos, allerdings ist der Jugendverband keine Teilorganisation der SPÖ, sondern unabhängig von der „Mutterpartei“. Von den deutschen Jusos hört man leider überhaupt nichts in diesem Themenfeld.
Kennt Ihr noch ähnliche Beispiele von politischen Jugendorganisationen aus dem deutschsprachigen Raum?
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: Heute Abend: iCommons – Summit bei Matrix
: Heute Abend: iCommons – Summit bei Matrix Einen Audio-Bericht über den iCommons – Summit 2007 in Dubrovnik gibt es heute Abend in der Sendung Matrix um 22:30h beim ORF zu hören. In der Futurezone gibt es einen kleinen Bericht: ICommons sucht neue Geschäftsmodelle.
Das alternative Lizenzmodell „Creative Commons“ und viele andere Bewegungen zum Schutz und zur Förderung des digitalen Gemeinguts sind auf der Suche nach Alternativen, nach einer Kultur, die das Teilen in den Mittelpunkt stellt. „Wir befinden uns inmitten einer technologischen, ökonomischen und organisatorischen Transformation, die uns erlaubt, die Bedingungen für Freiheit, Gerechtigkeit und Produktivität neu zu verhandeln.“ Das schreibt der Harvard-Rechtsprofessor Yochai Benkler in seinem Buch „The Wealth of Networks“. Benkler war einer der prominenten Vortragenden beim iCommons Summit 2007 in Dubrovnik, der von 15. bis 17. Juni stattgefunden hat. Neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionen über rechtliche, soziale, technische und ökonomische Voraussetzungen dieser Transformation standen vor allem konkrete Projekte im Mittelpunkt des internationalen Treffens.
Der LIve-Stream des ORF müsste hier zu finden sein.
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: iCommons: Interview mit Cory Doctorow
: iCommons: Interview mit Cory Doctorow Meike hat ein Interview mit Cory Doctorow gemacht. Das gibts jetzt als MP3 und als OGG.
Next Podcast-Interview from iCommons summit: The fantasticfantasticfantastic Cory Doctorow – science-fiction-author, copyright activist, co-editor of Boing Boing – talked about:
* how and why he uses creative commons licences for his books, his experiences
* how he talked his publisher (Tor books belongs to Holtzbrinck!) into it
* how his readers collaborate and help to make his writings available in different languages and formats
* the “tragedy of the commons” and why the tragedy transforms into happiness (or as Cory said “grass-shitting shesps) in digital worlds
* what he thinks of the idea of the content flatrate
* what his attitude towards the here much stressed phrase “free culture movement” is