Campaigning
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: FSFEs Analyse und Forderungen zu Secure Boot
: FSFEs Analyse und Forderungen zu Secure Boot Cory Doctorow hatte auf dem 28C3 noch über „The Coming War on General Computation“ gesprochen und Fefe hatte Anfang Mai noch gefragt, wo die Initiative zur Gerätehoheit bleibt.
Es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass die Eigentümer von IT-Geräten permanent die volle und alleinige Verfügungsgewalt darüber innehaben. Dieses grundlegende Prinzip wird derzeit, wie bereits berichtet, durch „Secure Boot“ herausgefordert. Heute hat die Free Software Foundation Europe (FSFE) eine Analyse dazu veröffentlicht (Englisch):
FSFE’s goal is to ensure that the owners of IT devices are always in full and sole control of them. This fundamental principle is recently being challenged.
[…]
FSFE demands that before purchasing a device, buyers must be informed concisely about the technical measures implemented in this device, as well as the specific usage restrictions and their consequences for the owner.
Furthermore, FSFE strongly recommends to exlusively purchase IT devices which grant their owners full, sole and permanent control over security subsystems (e. g. signature-based usage restrictions), in order to maintain the ability to install arbitrary software and lastly to retain exclusive control over ones own data.
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: #rp12: Rückblick auf ein Jahr DigiGes
: #rp12: Rückblick auf ein Jahr DigiGes Auf der vergangenen re:publica hab ich zusammen mit Lavinia Steiner einen Rückblick auf ein Jahr Digitale Gesellschaft e.V. gegegeben. Das Video ist jetzt online:
Und das war der Ankündigungstext:
„Zur re:publica’11 ist der Digitale Gesellschaft e.V. als Verein zur Förderung von Nutzerrechten in der netzpolitischen Debatte an den Start gegangen. Ein Jahr später ist es Zeit, einen Rück- und Ausblick über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins zu geben. Das bearbeitete Themenspektrum des bisher rein ehrenamtlich agierenden Vereins ist groß: ACTA, Netzneutralität, Urheberrechtsreform, OpenData, Vorratsdatenspeicherung, Fluggastdaten-Abkommen und die aktuelle EU-Datenschutzreform sind nur einige Themenfelder, zu denen der Verein gearbeitet hat.
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: Bestell Dir Dein Stopp-ACTA-Infopaket (Update)
: Bestell Dir Dein Stopp-ACTA-Infopaket (Update) Für die „Stopp ACTA“-Kampagne des Digitale Gesellschaft e.V. haben wir alle geplanten Materialien in Druck gegeben und warten nun auf die Lieferungen.
Momentan gibt es bei uns noch unterschiedliche Vorstellungen, in wie vielen Paketen die insgesamt 120.000 Flyer geliefert werden, die wir dann wiederum weiter verteilen wollen. Aber das klärt sich am Dienstag. Wir haben Aufkleber, Demo-Mobilisierungsflyer für den 9.6., Infoflyer und Absperrbänder. Die wollen wir jetzt an alle Städte verteilen, wo für den dritten europäischen Aktionstag am 9.6. Demonstrationen geplant sind und wir werden wohl auch Städte beliefern können, wo es keine Aktionen gibt, aber sich trotzdem Freiwillige finden, die gerne ACTA mit verhindern wollen. Alle notwendigen Informationen für die Bestellung findet sich hier. Und das ist eines unserer sechs Aufkleber-Motive:Update: 150 Info-Pakete sind bestellt worden. Wir müssen Dienstag schauen, ob es Doppelungen bei Städten gibt, bzw. wie groß der finanzielle Aufwand für uns ist. Ob wir mehr verschicken können, hängt u.a. von den Portokosten ab. Die kennen wir erst Mittwoch.
1000 Euro in Druckleistungen spendet uns die Druckerei INnUP (im Gegentausch bekommen sie einen Link auf Flyer drucken).
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: In Köln: 28kg ACTA-Flyer (Update)
: In Köln: 28kg ACTA-Flyer (Update) Am Wochenende war die Sigint vom Chaos Computer Club in Köln. Wir hatten die tolle Idee, rund 28 Kilogramm ACTA-Flyer aus der ersten Auflage mitzunehmen, um diese dort zu verteilen und vielen schon mal mit zu geben, bevor unsere zweite Auflage ankommt. Damit wir das Paket nicht im Zug mit schleppen mussten, haben wir der Deutschen Post Geld bezahlt, bekanntlich rühmt sich diese für diese Dienstleistung. Leider war die Deutsche Post unfähig, innerhalb von drei Tagen ein Paket von Berlin nach Köln zu transportieren und so kam es erst nach unserer Rückkehr dort an. Und steht jetzt im Komed im Mediapark beim Pförtner. Bevor wir versuchen, uns das Paket wieder zurückschicken zu lassen, wollten wir mal fragen, ob jemand diese Flyer in Köln (oder Umland) gebrauchen kann, um diese zu verteilen. Das dürften rund 2000 Stück sein, ein paar Postkarten zu den Themen Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität liegen auch drin.
Wer Interesse hat und sich drum kümmern möchte schickt mir im besten eine Mail: markus @ diesesBlog.
Update: Wir haben bereits ein Angebot erhalten, diese abzuholen.
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: Kampagne: 25.000 Euro Kopfgeld auf Waffenhändler ausgelobt
: Kampagne: 25.000 Euro Kopfgeld auf Waffenhändler ausgelobt Das Zentrum für politische Schönheit hat eine Aktion gestartet, um wieder etwas Aufmerksamkeit auf den Panzerdeal mit Saudi-Arabien zu legen, der nach Ansicht der Initiative gegen geltende Rechtslage, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und gegen den Verhaltenskodex zu Waffenexporten der EU verstosse. Dafür wurden 25.000 Euro für Hinweise aller Art ausgelobt, „die zur rechtskräftigen Verurteilung der Eigentümer des Waffenkonzerns Krauss-Maffei Wegmann führen“. Die Webseite 25000-euro.de beschreibt das Anliegen nochmal detaillierter. Aus der Pressemitteilung:
Dieser Schritt wurde nötig, nachdem kein politischer Willen der Bundesregierung erkennbar war, den Panzerdeal mit Saudi-Arabien zu stoppen. Weder eine breite zivilgesellschaftliche Allianz, noch medialer Druck oder Strafanzeigen haben bislang etwas bewirkt. Unter den Eigentümern befinden sich Anthroposophen, Fotografen, Künstler, Lehrer, Psychologen, sogar ein Mozart-Biograph und Mitglied der Humanistischen Union. Sie spielen der Gesellschaft Normalität vor, während sie vom Geschäft mit Krieg und Unterdrückung leben. „Wir fragen nach der Verantwortung dieser Eigentümer für ihr eigenes Unternehmen“, betont Philipp Ruch. „Eigentum verpflichtet. Für niemanden ist es so einfach, Einfluss auf die Firmenpolitik zu nehmen wie für die Eigentümer. Sie können jetzt ein Zeichen setzen.“
Der Panzerdeal mit Saudi-Arabien verstößt nach derzeitiger Rechtslage gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und gegen den Verhaltenskodex zu Waffenexporten der EU. „Diese Personen verdienen ihr Geld mit dem Verkauf von schweren Kriegspanzern an autoritäre Regime und gehören ins Gefängnis – dafür werden wir jetzt mit Hilfe der Zivilgesellschaft sorgen“, sagt Philipp Ruch, Sprecher der Initiative.
Ein Film von Alexander Lehmann beschreibt die Thematik:
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: Crowdfunding gegen ACTA erfolgreich
: Crowdfunding gegen ACTA erfolgreich Es gibt ein Update zu unserer ACTA-Crowdfunding-Aktion, die der Digitale Gesellschaft e.V. vor drei Wochen gestartet hatte. Unser Ziel waren 15.000 Euro zu sammeln, um diverse Kampagnen-Ideen gegen ACTA realisieren zu können. Das Ziel haben wir mittlerweile geschafft. Über Betterplace sind rund 12.000 Euro von 331 Spendern eingegangen. Dazu haben wir noch rund 1.000 Euro direkt gespendet bekommen und 3.000 Euro stiftet der Chaos Computer Club dazu. 1000 Euro in Druckleistungen spendet uns die Druckerei INnUP (im Gegentausch bekommen sie einen Link auf Flyer drucken) und die Druckerei Hot-flyer gibt uns 30% auf alle Druckmaterialien.
Das Geld gibt uns jetzt die Freiheit, verschiedene Offline-Materialien produzieren und anschließend kostenlos an viele zu verteilen zu können. Dazu gehören 50.000 Info-Flyer, die man hier als PDF bereits lesen kann.
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: Adoptier Deinen Abgeordneten
: Adoptier Deinen Abgeordneten Wir haben beim Digitale Gesellschaft e.V. eine neue kleine Beteiligungsplattform gestartet: „Adoptier Deinen Abgeordneten“. Hier ist die Pressemitteilung:
„Adoptier Deinen Abgeordneten“ vergibt virtuelle Patenschaften an Nutzer, die Bundestagsabgeordnete netzpolitisch betreuen möchten. Kern der Plattform sind Patentagebücher, in denen die Paten über ihre Kommunikation mit den Abgeordneten öffentlich informieren. Der Digitale Gesellschaft e.V. benachrichtigt Paten, sobald ein netzpolitisch relevantes Thema bei den von ihnen adoptierten Abgeordneten zur Beratung oder Entscheidung ansteht. „Wir betreten mit dieser Plattform absolutes Neuland“, erklärt Lavinia Steiner, stellvertretende Vorsitzende des Digitale Gesellschaft e.V. „Das Konzept der Patenschaft verbindet ernsthaftes politisches Engagement mit einer spielerischen Herangehensweise, wie sie vielen Internetnutzern vertraut ist.“
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: CISPA and You: A Musical PSA
: CISPA and You: A Musical PSA Nettes Mobilisierungsvideo gegen CISPA aus den USA: CISPA and You: A Musical PSA.
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: Flyer gegen ACTA
: Flyer gegen ACTA Der erste ACTA-Flyer des Digitale Gesellschaft e.V. ist fertig getextet und layoutet und geht bald in einer ersten kleinen Auflage in die Druckerei. Ein großes Danke schön an Max Lisewski von 10hoch16 für das schöne Design. Wir drucken den Flyer als Achtseiter im Zick-Zack-Falz, wundert Euch also nicht über das längliche Format, was nicht A4 ist.
Wer einen Druck in größerer Auflage mit kostenloser Verteilung unterstützen möchte: Noch läuft unsere Crowdfunding-Aktion über Betterplace (Kreditkarte oder Paypal) und Bankeinzug.
Hier ist der Flyer als PDF und hier ohne PDF:
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: Alphaversion: Flyer gegen ACTA
: Alphaversion: Flyer gegen ACTA Wir basteln gerade an unserem Flyer gegen ACTA. Hier findet sich eine Alpha-Version, die für ein Flyer-Format viel zu lang ist. Aber bevor wir die Hälfte wegschmeißen müssen, damit keine Bleiwüste gedruckt wird, wollten wir den Zwischenstand hier dokumentieren. Den Flyer wollen wir in großer Auflage drucken und kostenlos verteilen. Dafür sammeln wir noch Geld über Betterplace oder unsere Spendenmöglichkeiten. Das Deckblatt kann noch mit bestimmt werden: Deine Anti-ACTA-Message in unter 140 Zeichen.
Was ist ACTA?
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein internationales Abkommen, das internationale Standards für die Durchsetzung von Urheber- und Markenrechten vorschlägt.
ACTA wurde von wenigen Staaten und Akteuren, darunter die EU-Kommission für alle 27 EU-Mitgliedsstaaten, ausgehandelt und ist sowohl in seinem geheimen Entstehungsprozess als auch bezüglich des Inhalts umstritten. Ein Grundproblem ist, dass Problematiken von Markenrechten (kommerzielle Produktfälschungen) mit Urheberrechten (jeder kommt heute im Internet mit Urheberrechten in Konflikt) zusammen gemischt werden.
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: Eine Anti-ACTA Message in max. 140 Zeichen
: Eine Anti-ACTA Message in max. 140 Zeichen Unsere Crowdfunding-Aktion zur Finanzierung von mehr Materialien und Aktionen gegen ACTA läuft immer noch. Bisher konnten wir bereits die Hälfte der geplanten 15.000 Euro einsammeln. Danke für die bisherige Unterstützung und wir würden uns freuen, wenn wir das Ziel auch noch schaffen, um alle Ideen zu realisieren.
Eine Idee werden wir auf jeden Fall realisieren: Wir produzieren Flyer. Wie viele wir dann auch tatsächlich drucken und kostenfrei verteilen können, hängt von den Spenden ab. Tolle Designer haben wir bereits und die Inhalte sind auch fast fertig. Fehlt nur noch die Vorderseite.
Statt eines Motives würden wir gerne Tweets, Sprüche, Slogans als Eyecatcher dort drauf packen. „Urheberrecht reformieren statt zementieren“ kann so einer sein. Wir würden verschiedene Serien produzieren, Digitalkopiertechnik macht es möglich. Wieviele genau, ob fünf oder zehn, ist bisher unklar.
Und da kommt Ihr ins Spiel: Um unser Anti-ACTA Slogan und Sprüche Repertoire zu erweitern, brauchen wir nun Eure Hilfe. Eine Anti-ACTA Message in max. 140 Zeichen – Die sich genauso gut auf eine Postkarte drucken, wie durch ein Megaphon brüllen lässt! Hier in den Kommentaren oder auf Twitter. Dort wäre richtige Hashtag: #ACTA_DG.
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: Du gegen #ACTA: Crowdfunding von Aktionen und Materialien
: Du gegen #ACTA: Crowdfunding von Aktionen und Materialien ACTA ist kurz vor dem Umfallen. Gemeinsam mit anderen Akteuren, mit Nutzern und Aktivisten auf europäischer Ebene hat der Digitale Gesellschaft e.V. intensiv daran gearbeitet, dass das klappt. Damit der wankende ACTA-Riese nun endgültig kippt, brauchen wir Hilfe und Unterstützung. Wir haben ein Crowdfunding-Experiment gestartet und und sammeln Spenden über Betterplace. Dort kann uns über Bankeinzug, Kreditkarte und Paypal gespendet werden. Selbstverständlich gibt es auch weiterhin eine Spendenmöglichkeit über Bankeinzug auf unserer Webseite.
Und das ist unser Spendenaufruf:
Im Februar 2012 sind hunderttausend Menschen in über 60 Städten alleine in Deutschland auf die Straße gegangen, um gegen ACTA zu demonstrieren.
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: Kreativ werden gegen ACTA
: Kreativ werden gegen ACTA
Der Kampf gegen ACTA geht in die entscheidende Runde und um auch diesmal wieder viele Leute zu aktivieren sich gegen ACTA stark zu machen, sind wir auf der Suche nach neuen Kampagnenmotiven. Du bist wütend und kreativ genug um uns mit Motiven für ANTI-ACTA Flyer, Plakate, Banner etc. unterstützen? Dann kanalisiere einen Teil deiner Wut, mach mit und schick uns deinen Vorschlag! -
: In 8 Sprachen: Video für ACTA-Aktionstag am 9. Juni
: In 8 Sprachen: Video für ACTA-Aktionstag am 9. Juni Über das erste Mobilisierungsvideo den internationalen Aktionstag gegen ACTA am 9. Juni 2012 hatten wir gestern schon berichtet. Mittlerweile gibt es den Clip dank einer internationalen Zusammenarbeit in diversen Sprachen, weitere sind in Arbeit. Alle weiteren werden in den Youtube-Kanal StopACTAeurope hochgeladen. Es gibt auch bereits eine erste Karte für die Demonstrationen.
Ich hoffe, ich hab jetzt alle Videos der richtigen Sprache zugeordnet:
Deutsch: Internationaler Aktionstag gegen ACTA am 9. Juni 2012 .
Holländisch: 9 juni 2012 – Dag van Europawijde actie tegen ACTA.
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: “I’M the world!” – 1&1 Internet AG erhält den deutschen Document Freedom Award
: “I’M the world!” – 1&1 Internet AG erhält den deutschen Document Freedom Award Es wurde ja bereits über die Zensur bei Microsofts Chatprogramm berichtet. Daneben gibt es andere Probleme: Wer mit anderen bei Facebook chatten will, muss einen Facebook-Zugang haben. Wer mit anderen bei Microsoft Network (MSN) chatten will, muss einen MSN-Zugang haben. Genauso bei Skype, ICQ oder Yahoo Massenger. Gerade Facebook und MSN könnten das schnell beheben: Sie benutzen bereits den Offenen Standard XMPP, verbinden ihre Server aber nicht mit anderen XMPP-Servern. Gut, dass es Unternehmen gibt, die ihren Benutzern erlauben, mit anderen Menschen zu kommunizieren, ohne diese an ihren eigenen Dienst zu binden.
1&1, GMX und WEB.DE erhalten den deutschen Document Freedom Award 2012 für die automatische Integration Offener Standards. Der Preis wird von der Free Software Foundation Europe (FSFE) und dem Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. (FFII) verliehen.1&1 erhält den Preis für die automatische Bereitstellung des Offenen Standards XMPP für alle Kundinnen und Kunden ihrer Mailangebote. Der Document Freedom Award wird jährlich anlässlich des Document Freedom Day – dem internationalen Tag für Offene Standards – vergeben. Preisträger der letzten Jahre waren unter anderem tagesschau.de, Deutschlandradio, und damals noch das Auswärtige Amt.
Das Extensible Messaging and Presence Protocol (XMPP, früher Jabber genannt) ist ein Offenes-Standard-Kommunikationsprotokoll, welches zum Chatten verwendet wird. Eine Vielzahl von Chatprogrammen unterstützt das Protokoll. Jede Nutzerin einer Email-Adresse von 1&1, GMX und WEB.DE, erhält automatisch einen XMPP-Account mit demselben Namen wie deren E‑Mail-Adresse.
Wie 1&1 können alle, die es wollen, einen eigenen XMPP-Server aufsetzen und ihn dazu bringen, sich mit anderen XMPP-Standard-fähigen Servern auf der Welt zu verbinden. Personen, die einen Account von 1&1 haben, können mit anderen Kontakten innerhalb und außerhalb des 1&1‑Netzwerkes chatten und dabei einen beliebigen XMPP-Client verwenden. Sie können auch mit Kunden von anderen Unternehmen, die wie Google (mit Google Talk) XMPP unterstützen, chatten. Darüber hinaus gilt dies für alle Personen, die einen eigenen freien XMPP-Server betreiben. Wenn man hingegen Skype, ICQ, Facebook, Yahoo! Messenger oder Microsoft Network (MSN) verwendet, müssen alle Personen, die miteinander chatten wollen, dazu denselben Anbieter benutzen.
Peter Saint-Andre, Vorstand der XMPP Foundation dazu:
„Anders als geschlossene Dienste wie Facebook und Skype, hat 1&1 seit vielen Jahren eine Offene Verbindungsmöglichkeit mit dem Rest des Jabber/XMPP-Netzwerkes hergestellt. Ihnen gebührt ein Lob für die Unterstützung wahrlich freier Kommunikation durch die Nutzung von Internet Standards“
Torsten Grote (FSFE), hatte am Montag bereits ein Interview mit DRadio Wissen über „autarkes Chatten“ geführt (Audio, leider nur mp3).
Unterstützt wird der DFD dieses Jahr von über 34 Partner (z.B. auch Digitale Gesellschaft). Neben der Preisverleihung in Karlsruhe finden weltweit über 48 Veranstaltungen statt; in Deutschland z.B.:
- FSFE: Informationsstand zu Offenen Standards in der öffentlichen Bibliothek in Offenburg
- FSFE: Vorlesung und Diskussion zu Offenen Standards im Chaosdorf in Düsseldorf
- Grüne Bundestagsfraktion: Document Freedom Day: Kleine Anfrage zur Werbung für Adobe Reader eingereicht
- Grüne Fraktion Berlin: Verleihung eines DFD-Kuchens für die Stadt Wien an den Botschafter in Berlin
- Piratenpartei Baden-Württemberg: Countdown der Piratenpartei Baden-Württemberg zum Document Freedom Day
- Über 48 Aktivitäten rund um den Globus
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: Eure Handschellenbestellung: Wer braucht Nachhilfe in Sachen Offene Standards?
: Eure Handschellenbestellung: Wer braucht Nachhilfe in Sachen Offene Standards? Kennt Ihr einen Politiker, der mehr über Offene Standards wissen sollte? Habt Ihr versucht, die Bedeutung von Offenen Standards Eurem Vorgesetzten, Euren Freunden oder der kommunalen Verwaltung zu erklären, jedoch ohne Ergebnis? Würde Unterstützung von außen hilfreich sein? Bestimmt! Informiert das Document Freedom Day (DFD) Team über Eure Situation, und dieses schickt ein Informationspaket an die entsprechenden Personen, damit sie mehr über die Möglichkeiten von Offenen Standards lernen.
Ihr müsst nur den Namen und die Adresse der Person, die das DFD Team kontaktieren soll, bis zum 30. März an das DFD-Team übermitteln. Dieses wird dann, für Euch kostenlos, per Post ein Lernpaket zu Offenen Standards schicken, das aus einem erklärenden kurzen Brief und – um die proprietären Standards zu veranschaulichen – einem Paar Handschellen besteht! Versendet werden mindestens 100 Pakete. Darum solltet Ihr Euren Vorschlag bald einsenden, damit Ihr sicher gehen könnt, dass die vorgeschlagene Person das Material auch bekommt. Die DFD-Pakete werde am 4. April verschickt, und Ihr könnt den Verlauf der Sendung mit Hilfe einer Karte mitverfolgen.
Für diejenigen, die sicher gehen wollen, dass ihr Vorschlag auf jeden Fall angenommen wird: Jede Spende über 10 Euro gibt Euch die Möglichkeit, eine weitere Person zu benennen, an die dann ein Paket – zusätzlich zu den 100 – geschickt wird. Also: wer braucht Nachhilfe in Sachen Offene Standards? Sagt es dem DFD-Team noch heute!.
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: Netzpolitik und ‑aktivismus in Österreich
: Netzpolitik und ‑aktivismus in Österreich Netzpolitische Auseinandersetzungen gewinnen in letzter Zeit in Österreich nicht nur an Fahrt und Relevanz, sondern auch an gesellschaftlicher Beachtung. So steht zum Beispiel eine Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung bei momentan über 73.000 Zeichnern, was gemessen an 8 Mio. Einwohnern eine prozentuale Beteiligung ist, von der wir in Deutschland nach wie vor träumen.
Auch zu ACTA halten die Aktivisten die Füße nicht still und wer sich im Themenbereich Anonymous regelmäßig informiert, dem ist die umtriebige österreichische Fraktion sicherlich durch mehrere kontroverse Aktionen bekannt.
Maßgebliche Gruppen und Anlaufstellen für Aktivisten sind der AK Vorrat Österreich, die Initiative für Netzfreiheit, quintessenz und der Verein für Internetbenutzer.
Der österreichische Netzaktivist Thomas Lohninger war heute zu Gast im Logbuch:Netzpolitik und hat uns vom aktuellen Stand berichtet: LNP017 Córdoba 2.0.
Thomas wird in Zukunft auch hier bei Netzpolitik.org regelmäßig aus Österreich berichten.
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: Revolution 2.0: Wie wir mit der ägyptischen Revolution die Welt verändern
: Revolution 2.0: Wie wir mit der ägyptischen Revolution die Welt verändern
Revolution 2.0: Wie wir mit der ägyptischen Revolution die Welt verändern(Partnerlink) von Wael Ghonim ist ein autobiographischer Bericht über die Proteste in Ägypten, die zum Sturz des Regimes geführt haben. Ghonim baute anonym eine der erfolgreichsten Facebook-Seiten mit mehreren hunderttausend Fans auf, die zu einem der zentralen Hubs der Proteste wurde. Er schildert anschaulich und teilweise sehr bewegend, wie sich vor allem die Jugend in den Monaten vor den großen Ereignissen in sozialen Medien vernetzte und darüber die Proteste und Aktionen koordinierte. Die entscheidenden Tage der Revolution erlebte er mit zugebundenen Augen im Gefängnis, nachdem er in Folge der ersten großen Proteste auf dem Tahirplatz festgenommen wurde.
„Revolution 2.0“ ist ein Bericht aus erster Hand, zumindest auf deutsch das bisher spannendste Buch über die Ereignisse in Ägypten. Das Buch umfasst 384 Seiten, kostet 18 Euro und ist im Econ-Verlag erschienen.
Aus der Verlagsankündigung:
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: FSFE und FoeBuD starten Kampagne für ein Freies Android
: FSFE und FoeBuD starten Kampagne für ein Freies Android Auf keinen anderen Computern ist der Mangel an Freiheit so sichtbar wie auf Smartphones und Tablets. Programme/Apps spionieren ihre Nutzer ohne ihr Wissen aus (Carrier IQ); iPhone-Programme übertragen private Daten, wie Adressbücher an fremde Server. Viele Geräte sind komplett verschlossen: Sie hindern die Anwender daran, anderer Betriebssysteme und Programme zu installieren. Daneben gibt es keine Updates mehr, sobald der Hersteller das kommerzielle Interesse an dem Gerät verloren hat.
Die „Free Your Android!“-Kampagne der FSFE und des FoeBuD propagiert: freie Versionen von Android; einen alternativen Markt, der Freie Software anbietet und Links zum Quellcode, zur Lizenz und zum Spenden für jedes Programm anzeigt. Jedes Programm im alternativen Markt erlaubt den Anwendern, dieses für jeden Zweck zu verwenden, ihre Funktionsweise zu verstehen, sie weiter zu verbreiten und zu verbessern. Die Kampagne lädt dazu ein, bei den verschiedenen Initiativen mitzumachen und wichtige Programme zu identifizieren, die noch keine freie Alternative haben.
Ein weiteres Ziel ist es, Entwickler unfreier Programme zu kontaktieren, ob sie ihre Programme als Freie Software veröffentlichen wollen. Oftmals sind diese Programme kostenlos, aber nicht unter einer freien Lizenz veröffentlicht, wie z.B. die bekannte Fahrplan App Öffi. Antworten und Einwände der Entwickler werden in einem Wiki analysiert.


