Breitband

  • : Impulspapier fordert „Breitbandmessungspolitik“ statt leerer Versprechen
    Wir brauchen mehr und bessere Messlöffel für die Breitbandmessung, sagt ein Impulspapier.
    Impulspapier fordert „Breitbandmessungspolitik“ statt leerer Versprechen

    Wir brauchen eine „Breitbandmessungspolitik“, fordert die Stiftung Neue Verantwortung. Nirgendwo sonst weichen die Versprechen aus der Werbung und die tatsächlich gelieferte Leistung derart stark voneinander ab wie beim Internetzugang: Im Schnitt erhält nur jeder achte Nutzer die vom Netzbetreiber versprochene Bandbreite, ergab zuletzt der Jahresbericht der Bundesnetzagentur.

    Zwar stellen die Regulierer seit zwei Jahren ein offizielles Messtool bereit, mit dem sich die Internetgeschwindigkeit des eigenen Anschlusses überprüfen lässt. Dieses Angebot wird auch rege genutzt – über drei Millionen Tests wurden im vergangenen Jahr durchgeführt, eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr. Doch das allein sei zu wenig, schreibt Björn Boening, der den europäischen Ableger des Measurement Lab bei der Stiftung leitet:

    Kein Messinstrument wird die komplexen Aufgaben der Breitbandmessung alleine bewältigen können. Die über Zeit gewonnene Expertise aus transparenter Datenerhebung und ‑analyse bildet den echten Mehrwert einer systematischen Breitbandmessung. Die globale und unabhängige Plattform zur Breitbandmessung, M‑Lab, ist ein Beispiel dafür, wie die Expertise der Wissenschaft in Verbindung mit größtmöglicher Transparenz über Jahre zu einer wertvollen Ressource für die Breitbandpolitik in vielen Ländern geworden ist. Die nächste Legislaturperiode ist eine gute Gelegenheit, um den Werkzeugkoffer der deutschen Breitbandpolitik zu vervollständigen.

    11. Oktober 2017
  • : Netzpolitik bei der AfD: Zwei Kreuze und neun Gründe dagegen
    In welche Richtung soll es bei der Wahl am 24. September gehen? (Symbolbild)
    Netzpolitik bei der AfD: Zwei Kreuze und neun Gründe dagegen

    Die AfD behauptet, sie wolle „die Rechtsstaatlichkeit“ retten. Ein Blick ins Wahlprogramm und in die Landesparlamente verdeutlicht: Das Gegenteil ist der Fall. Datenschutz schwächen, Überwachung ausbauen und Pressefreiheit abbauen gehören zu ihrer Agenda. Ein Kommentar von Katharina Nocun.

    11. September 2017
  • : Fakten an Union: Die CDU-geführte Bundesregierung verschläft die digitale Infrastruktur
    Es ist Wahlkampf – mit allem, was dazugehört.
    Fakten an Union: Die CDU-geführte Bundesregierung verschläft die digitale Infrastruktur

    Die Union hat einen „Faktencheck“ veröffentlicht, der die angeblichen Erfolge des Breitbandausbaus in Deutschland hervorheben soll. Übertitelt ist die Wahlkampfbotschaft mit „Schulz will schnelles Internet. Fakt ist: Die CDU-geführte Bundesregierung investiert massiv in die digitale Infrastruktur.“

    Fakt ist:

    Wir sorgen für schnelles Internet – überall

    Schnelles Internet ist im 21. Jahrhundert genauso wichtig wie der Wasser- und der Stromanschluss. Deshalb sorgt die CDU-geführte Bundesregierung dafür, dass es so schnell wie möglich in ganz Deutschland Internetleitungen mit hoher Bandbreite gibt. Das gilt gerade auch für kleine Orte auf dem Land, wo es bislang oft an schnellem Internet fehlt. Deshalb investieren wir hier zusätzliche 4 Milliarden Euro bis 2020. 

    Allzu weit aus dem Fenster sollte sich die Union aber lieber nicht hängen. Immerhin stellt sie seit zwölf Jahren die Kanzlerin und seit 2009 den Infrastrukturminister. Seitdem ist sehr, sehr wenig weitergegangen.

    Bei Glasfaseranschlüssen liegt Deutschland im OECD-Vergleich weit abgeschlagen hinten. Gerade mal 1,6 Prozent der Leitungen sind auf dem aktuellen Stand, tatsächlich genutzt werden sie von nur 600.000 Haushalten. Selbst das moderate Breitbandziel, bis 2018 flächendeckend eine Versorgung mit 50 MBit/s zu schaffen, wird Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) verfehlen.

    Und wenn schnelles Internet „genauso wichtig wie der Wasser- und der Stromanschluss“ ist: Warum weigert sich dann die Union beharrlich, den Anspruch auf einen Breitbandzugang gesetzlich festzuschreiben?

    4. September 2017
  • : Analyse: Warum das Breitbandziel der Bundesregierung nicht zu halten ist
    Das Versprechen der Bundesregierung, bis Ende 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung sicherzustellen, hat mittlerweile ziemlich Rost angesetzt.
    Analyse: Warum das Breitbandziel der Bundesregierung nicht zu halten ist

    Mehrere Milliarden Euro steckt die Bundesregierung in den Breitbandausbau. Doch weite Teile des Landes sind immer noch unterversorgt, eine Besserung ist kaum in Sicht. Unsere Analyse zeigt, woran das Ausbauprogramm des „Münchhausens der Breitbandszene“ krankt.

    4. September 2017
  • : Politikerdebatte auf der Gamescom: Videospiele sind endlich Kulturgut
    von links: Dr. Peter Tauber (CDU), Hubertus Heil (SPD), Matthias Höhn (Die Linke), Michael Kellner (Die Grünen), Nicola Beer (FDP)
    Politikerdebatte auf der Gamescom: Videospiele sind endlich Kulturgut

    Auf der Gamescom waren dieses Jahr neben Besuchern und Spieleentwicklern auch die politischen Parteien vertreten. In der „Wahlkampfarena“ ging es um den Status von Videospielen, Breitbandausbau und digitale Bildung. Die Debatte im Überblick.

    25. August 2017
  • : Der netzpolitische Wahlprogramm-Vergleich, Teil 3: Deutschlands Netze – Breitband- und Mobilfunkausbau
    Deutschland braucht eine moderne digitale Infrastruktur – für alle. (Symbolbild)
    Der netzpolitische Wahlprogramm-Vergleich, Teil 3: Deutschlands Netze – Breitband- und Mobilfunkausbau

    Diesmal klopfen wir die Parteien darauf ab, wie sie die dringend benötigte Modernisierung der Netz-Infrastruktur stemmen wollen. Zumindest besteht weitgehend Konsens darüber, dass Deutschland flächendeckend Glasfaser, WLAN und bald auch neue Mobilfunknetze benötigt.

    14. August 2017
  • : Die Netzbetreiber wollen wissen, was auf Deinem Rechner los ist
    Undurchsichtig und datenreich soll die Software für die Breitbandmessung werden. (Symbolbild)
    Die Netzbetreiber wollen wissen, was auf Deinem Rechner los ist

    Eine installierbare Version der Breitbandmessung soll Nutzern künftig dabei helfen, ihre Internetgeschwindigkeit zu überprüfen. Doch einfach soll das Verfahren nicht werden und droht zudem, sich zum Datenschutzalbtraum zu entwickeln.

    4. August 2017
  • : Diese 7 Dinge muss die Breitbandmessung können
    Je einfacher die Breitbandmessung, umso öfter wird gemessen – und umso größer und besser die Datenbasis.
    Diese 7 Dinge muss die Breitbandmessung können

    Die Bundesnetzagentur entwickelt derzeit eine installierbare Version der Breitbandmessung. Damit soll sich einfach nachweisen lassen, wenn ein Netzbetreiber nicht die zugesicherte Internetgeschwindigkeit liefert. Wir zeigen euch, was die Software können muss.

    27. Juli 2017
  • : Weise Deinem Netzanbieter nach, dass Dein Internet zu langsam ist
    Deutsche Internetanschlüsse sind oft langsamer als versprochen.
    Weise Deinem Netzanbieter nach, dass Dein Internet zu langsam ist

    Die Bundesnetzagentur hat Regeln veröffentlicht, mit denen Verbraucher nachweisen können, dass ihr Netzanbieter nicht die versprochene Internetgeschwindigkeit liefert. Ein längst überfälliger Schritt, der zu mehr Ehrlichkeit in der Branche führen könnte – aber leider immer noch Schlupflöcher offen lässt.

    6. Juli 2017
  • : Neuland Internet – Breitbandausbau in Deutschland
    Neuland Internet – Breitbandausbau in Deutschland

    Der Youtube-Kanal Jäger & Sammler von Funk kommentiert den mangelhaften Breitbandausbau in Deutschland und hat dazu u. a. unseren Tomas Rudl interviewt: Neuland Internet – Breitbandausbau in Deutschland.

    Internet für alle? Fehlanzeige! Schnelles Internet bleibt bis auf weiteres Neuland. Deutschland befindet sich auf Platz 25 im internationalen Netz-Geschwindigkeits-Ranking… hinter Rumänien und Bulgarien. Wie kann das sein?, fragt sich Friedemann Karig und spricht mit ‘Schmalband-Opfern’.

    https://www.youtube.com/watch?v=4hyjY4FEFKI

    Und hier gibt’s eine längere Fassung des Interviews:

    https://www.youtube.com/watch?v=6xsMLaU7u5c

    5. Juli 2017
  • : Deutschlands Breitbandausbau in der Sackgasse
    Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur verdeutlicht, warum der Breitbandausbau zum Stillstand verdammt ist.
    Deutschlands Breitbandausbau in der Sackgasse

    Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur zeichnet ein düsteres Bild des deutschen Breitbandausbaus. Von Glasfaser ist weit und breit nichts zu sehen, während sich Kupferleitungen und die Deutsche Telekom zu neuen Höhenflügen aufschwingen.

    17. Mai 2017
  • : Internet langsamer als versprochen: Schärfere Regulierung geplant
    Im deutschen Telekommunikationssektor soll es künftig ein wenig transparenter zugehen.
    Internet langsamer als versprochen: Schärfere Regulierung geplant

    Nach dem ernüchternden Ergebnis der Breitbandmessung will die Bundesnetzagentur den Netzbetreibern verbindliche Vorgaben machen, um Vertragsverletzungen besser festzustellen. Ergänzend dazu hat der Wirtschaftsausschuss des Bundestags eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes beschlossen. Doch beides greift zu kurz.

    29. März 2017
  • : Breitband in Deutschland: Bitte warten
    Breitband in Deutschland: Bitte warten

    Deutschlands Netzbetreiber liefern in aller Regel nicht die vertraglich zugesicherte Bandbreite, stellte die Bundesnetzagentur fest. Noch schlechter als stationäre Internetanschlüsse schnitten Mobilfunkverbindungen ab. Die Politik könnte dieses Problem aus der Welt schaffen – wenn sie nur wollte.

    27. März 2017
  • : Breitband-Debatte: Durchs Darknet zum Licht?
    Breitband-Debatte: Durchs Darknet zum Licht?

    Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Wochenende eine Stunde lang über „Durchs Darknet zum Licht?“ diskutiert. Zu Gast im Studio bei Philip Banse waren die Forscherin Theresa Züger, Christian Mihr von Reporter ohne Grenzen und der Tor-Exit-Node-Betreiber und Forscher Rene Mayrhofer.

    In der aktuellen Ausgabe von Breitband versuchen wir uns deshalb dem Phänomen Darknet anzunähern und zu ergründen: Was genau bedeutet Darknet heute? Ist das Tor-Netzwerk das Darknet? Was sind die technischen Vorraussetzungen? Wie anonym ist man als Nutzer und Anbieter im Darknet wirklich? Wenn ein Großteil des Geschehens im Darknet doch nicht kriminell ist: Was machen die Menschen da sonst?

    Hier ist die MP3.

    30. Januar 2017
  • : Kriminalhörspiel zum NSU: „Off the record – die Mauer des Schweigens“
    (K)ein Maßstab: der durchschnittlich ausgestattete Tonträgerhersteller (<a href="https://www.flickr.com/photos/konzigraf/3104813414">Foto: Andre Lademann</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">BY-SA 2.0</a>)
    Kriminalhörspiel zum NSU: „Off the record – die Mauer des Schweigens“

    Die Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat am Samstag ein Kriminalhörspiel von Christiane Mudra als Special zum NSU gesendet: „Off the record – die Mauer des Schweigens“.

    Die Autorin, Regisseurin und Schauspielerin Christiane Mudra beschäftigt sich in einer Trilogie mit dem NSU und dem Umgang mit rechtsterroristischen Kontinuitäten in der Bundesrepublik. Der erste Teil „Wir waren nie weg – die Blaupause“ von 2015 hatte die Täter und Opfer zum Thema. Der zweite Teil untersucht nun das „System“. Das heißt: Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz, Ermittlungsbehörden, Justizbeamte, Journalisten und viele, viele V‑Leute. „Off the record“ will systemimmanente Sicherheitslücken herausarbeiten und beschäftigt sich mit Medienstrategigen und der öffentlichen Darstellung von Skandalen.

    Entstanden ist ein auf investigativer Recherche aufbauendes Kriminalhörspiel. Das Besondere: Das Stück basiert auf Fakten und Originalzitaten aus Sicherheitskreisen.

    „Off the record“ wurde als Theaterstück am 3. November 2016 in München uraufgeführt, wir senden eine exklusive Hörspielfassung. Im Anschluss sprechen Katja Bigalke und Marcus Richter mit Christiane Mudra über ihre Recherchen und die Herausforderung der szenischen Umsetzung von Fakten.

    Hier ist die MP3.

    19. Dezember 2016
  • : Netzallianz: Die Gigabit-Gesellschaft ohne Gigabit-Anschlüsse und ohne Netzneutralität
    Vertreter der Netzallianz bei der Pressekonferenz (Screenshot).
    Netzallianz: Die Gigabit-Gesellschaft ohne Gigabit-Anschlüsse und ohne Netzneutralität

    Deutschland brauche beim Breitbandausbau einen Technologiemix statt echter, flächendeckend verfügbarer Glasfaseranschlüsse. Darauf hat sich die Netzallianz verständigt. Zudem müsse man die Debatte zur Netzneutralität wieder aufmachen, forderten Industrievertreter.

    8. November 2016
  • : Telekom sperrt sich gegen Gigabit-Ziel
    In Deutschland wird das Gigabit-Lämpchen wohl noch eine Zeit nicht flackern. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/marcoarment/1961500621/">Marco Arment</a>
    Telekom sperrt sich gegen Gigabit-Ziel

    Kaum jemand in Europa bezweifelt, dass es möglichst bald flächendeckend Gigabit-fähiger Anschlüsse bedarf. Dazu zählen unter anderem die EU-Kommission, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und selbst das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur will zumindest die „Voraussetzungen für die Gigabit-Gesellschaft“ schaffen. Als Zeithorizont ist oft von „bis 2025“ die Rede, also immerhin noch neun Jahre – Zeit genug, um ein schaffbares Ziel umzusetzen.

    Doch selbst diese Zielsetzung scheint der Telekom Deutschland zu aggressiv zu sein. Wie Golem berichtet, lehnt Deutschlands größter Netzbetreiber eine Festlegung auf ein Ziel für Gigabit-fähige Anschlüsse in Deutschland ab. Mit dieser Ansicht steht die Telekom alleine in der Netzallianz da, in der sich die deutsche Netzbetreiberbranche versammelt, um beim Breitbandausbau mitzureden. Golem:

    „Auf der vergangenen Sherpa-Sitzung am Donnerstag hatten alle Teilnehmer inklusive Bundesministerium sich erstmals auf die Formulierung verständigt, dass ein weitgehend flächendeckender Ausbau von gigabitfähigen Anschlüssen bis 2025 erforderlich ist. Nur die Telekom verweigerte ihre Zustimmung und auch die Frist am Freitag um 15 Uhr verstrich ohne Ergebnis.“

    Damit sei klar, dass die Telekom „völlig isoliert von Politik und Markt an Übergangslösungen festhalten“ wolle, sagte eine Person Golem.de.

    Alle Branchenvertreter in der Netzallianz – außer der Telekom – hätten sehr begrüßt, dass auch das Bundesministerium erkannt habe, dass es auf die Glasfaseranschlüsse und nicht das Kilometerzählen ankommt. Das Ministerium sei „hier auf dem richtigen Weg.“

    Telekom Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de auf Anfrage: „Wir wollen die Gigabit-Gesellschaft und setzen uns dafür ein, realistische Ziele zu formulieren und entsprechende Handlungsbedarfe zu benennen. Bislang haben die Wettbewerber in den Beratungen der Netzallianz nicht aufzeigen können, wie sie Ziele erreichen wollen und auch keine höheren Investitionen in Aussicht gestellt. Das ist keine Basis, um sich als Branche auf ein Gigabit-Ziel zu einigen.“

    Zwei Quellen haben uns gegenüber die Richtigkeit des Artikels bestätigt. Die Meldung sei „zu 100 Prozent korrekt“, sagte uns ein Teilnehmer der Sitzung. Seit Donnerstag Abend hätte man nichts mehr von der Telekom gehört.

    Morgen soll ein entsprechendes Papier beschlossen werden, in dem diese Zielsetzung nun höchstwahrscheinlich nicht enthalten sein wird. Bei der Vorstellung des letzten Kursbuches im Sommer hatte die Netzallianz für das vierte Quartal eine Studie in Aussicht gestellt, die „technische, zeitliche, qualitative und ordnungspolitische Rahmenbedingungen für den Weg in die Gigabitgesellschaft“ untersuchen soll. Wir bleiben gespannt, ob darin das Wort „Gigabit“ überhaupt noch enthalten sein wird.

    7. November 2016
  • : Deutscher Telekommunikationsmarkt stagniert, Glasfaser bleibt liegen
    Während die Umsatzentwicklung im deutschen Telekommunikationsmarkt seit Jahren weitgehend auf der Stelle tritt, konnte die Telekom Deutschland im Festnetzbereich ihre marktbeherrschende Stellung ausbauen. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC BY-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/d_m_felstead_66/22367943548/">David Felstead</a>
    Deutscher Telekommunikationsmarkt stagniert, Glasfaser bleibt liegen

    Insgesamt wächst der deutsche Telekommunikationsmarkt 2016 leicht an, bleibt aber schon seit Jahren auf dem gleichen Niveau stehen. Während die Telekom Deutschland im Festnetzbereich ihre Umsätze steigern kann, entscheiden sich nur wenige Kunden für die Glasfaseranschlüsse der Konkurrenz.

    20. Oktober 2016
  • : CCC-Stellungnahme: Geschönte Angaben bei Datenübertragungsraten unterbinden
    Der EU-Kommission ist bewusst, dass Europa eine bessere Breitbandinfrastruktur benötigt. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/cogdog/4317096083/">Alan Levine</a>
    CCC-Stellungnahme: Geschönte Angaben bei Datenübertragungsraten unterbinden

    Der CCC veröffentlichte eine Stellungnahme zur Transparenzverordnung für den Telekommunikationsmarkt, die heute im Wirtschaftsausschuss des Bundestags diskutiert wurde. Der CCC fordert verbindliche Regeln für Telekommunikationsanbieter. Durch Sanktionen, wenn Kunden mit geschönten Angaben zu Datenübertragungsraten hinters Licht geführt werden, könne es mehr „wehrhafte Verbraucher“ geben.

    28. September 2016
  • : Breitbandausbau: EU-Kommission setzt auf Glasfaser und teilweise Deregulierung
    EU-Kommissar Günther Oettinger stellte heute die neuen Pläne auf einer Pressekonferenz vor.
    Breitbandausbau: EU-Kommission setzt auf Glasfaser und teilweise Deregulierung

    Die EU-Kommission hat heute ihre Initiative vorgestellt, welche die Rahmenbedingungen für die europäischen Telekommunikationsmärkte neu gestalten soll. Der Glasfaser gehört die Zukunft, lautet die erfreuliche Nachricht, doch Deregulierung könnte künftig Wettbewerbsprobleme verursachen.

    14. September 2016