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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Open Soure Initiative wird neu strukturiert
: Open Soure Initiative wird neu strukturiert
Die Open Soure Initiative, eine Non-Profit Organisation, die sich der Förderung von Open Source widmet, wird neu strukuriert. Ziel ist eine grössere Vernetzung mit Open Source Software Lieferanten und eine internationalere Ausrichtung. Eric Raymond, Autor des populären Essays „The Cathedral and the Bazaar“ und bisheriger Präsident, trat zurück. In einem Statement sagte er dazu: „One of the most important parts of any founder or leader’s responsibility is to know when to step aside“. Neuer Präsident wird Russ Nelson, sein Stellvertreter wird Michael Tiemann, Vizepräsident von RedHat.Russ Nelson, the new president of the OSI, said that the organization’s recast priorities can help the open-source and free-software movements continue their transition from the realm of volunteer-programmer activitiy to that of an industry backed by large corporations and governments.
„Stresses on the open-source community, including big corporate involvement and the expectations of (a) growing user community, are challenges OSI can help with,“ Nelson said in a statement. „We’ll be offering initiatives aimed at meeting the needs of what has become a serious and professional software ecosystem.“
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: Interview: Die soziale Struktur von Open Source Entwicklung
: Interview: Die soziale Struktur von Open Source Entwicklung Newsforge hat Andreas Brand interviewed, der eine soziologische Studie über Freie Software Entwicklung am Beispiel des KDE-Projektes durchführte: The social structure of open source development
Andreas Brand is a sociologist researching ways of recruiting and organising teams of volunteers on the Internet. He has been studying KDE as an example of an open source project based upon collaboration without hierarchies. As part of his work he has conducted interviews with KDE developers, participated in several open source conferences, analysed the KDE home page, and distributed a questionnaire among volunteers. We asked him about his thoughts on the KDE development model.
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: Manuel Castells: Innovation, Information Technology and the culture of Freedom
: Manuel Castells: Innovation, Information Technology and the culture of Freedom Manuel Castells hat auf dem World Social Forum in Porto Allegre eine spannende lange Rede gehalten, die jetzt auch im Netz verfügbar ist: Innovation, Information Technology and the culture of Freedom.
Introduction: Open Source as Social Organization of Production and as a Form of Technological Innovation Based on a New Conception of Property Rights.…
…Conventionally, in a capitalist economy, property is the right to exclude others from the use of a good or service. In open source, property is configured fundamentally around the right to distribute, not to exclude. The source code for open source is published and distributed for the use by anyone who wishes. And because the source code is known, users can modify it, and can modify or generate new applications. Free source code is open, public, and non proprietary. This new form of property, that is entirely contradictory with the usual regime of intellectual property rights, is supported by a governance system that holds together a community of producers. It is based on human motivation to work within this logic and is supported by an evolving set of organizational structures to coordinate behavior.
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: LinuxTag: Call for Papers beendet – Rekordzahlen von Beiträgen eingereicht
: LinuxTag: Call for Papers beendet – Rekordzahlen von Beiträgen eingereicht Am 15. Januar ist der Call for Papers für den diesjährigen LinuxTag zu Ende gegangen. Rund 160 Themenvorschläge aus dreißig Ländern, darunter Indien, Argentinien und Brasilien, wurden fristgerecht
eingereicht. Die eingegangenen Beiträge werden nun von der Jury gesichtet. Beiträge, die innovative Technologien vorstellen oder in der Linuxwelt aktuell diskutierte Entwicklungen thematisieren, haben
besonders gute Chancen, berücksichtigt zu werden.Ausschlaggebend für die Auswahl einzelner Themen ist natürlich, dass ein allgemeines Interesse der LinuxTag-Besucher prognostiziert werden kann. Teilnehmer, deren Beiträge ausgewählt werden, werden Anfang März benachrichtigt und sind gebeten, eine ausführliche Präsentation ihres Entwurfes einzureichen.
Folgende Programmschwerpunkte stehen für den LinxTag 2005 bereits fest:
- Video (Buchprojekte mit OSP)
– Professionelle Softwareentwicklung (Java and more)
– „Spezialtrack Freie Software“ in Zusammenarbeit mit der FSFE
– Schwerpunktthema Content-Managment-Systeme
– LAMP-Day: Thementag rund um Linux, Apache, MySQL und PHPDas dies nur ein kleiner Ausschnitt der Linux-relevanten Bereiche ist, zeigt sich in der großen Anzahl von Beiträgen, die zu selbst angegebenen Kategorien eingereicht wurden. Wie viele Anwendungsfelder es für Linux tatsächlich gibt und wie dynamisch die Linux-Entwicklung ist, wird rasch deutlich, wirft man einen Blick auf die Liste der eingereichten Themen:
- Significant Community-related Development: Open Source,
Free Software
– Business Applications: solutions with a focus on non-technical
business
– Desktop Applications: GUIs, KDE, GNOME
– Operating Systems: kernel, file systems, drivers, platforms
– Hardware, embedded systems and real time solutions
– Database Applications: RDBMS, ODBMS, ERP systems
– Legal Issues: patents, privacy, trademarks, DRM, licensing
– Games and Entertainment uvm.Nicht nur aufgrund des zehnjährigen Jubiläums, sondern insbesondere wegen der zu erwartenden Themenvielfalt, verspricht der LinuxTag 2005 also ein besonderes Ereignis zu werden.
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: Sounds Right – „Info-Heft über die Musikszene“
: Sounds Right – „Info-Heft über die Musikszene“ Jenny Louise Becker, Jura Studentin und Chill-Out DJane mit dem Künstlernamen „La Nina“, hat ein 188 seitiges „Sounds Right – Info-Heft über die Musikszene“ geschrieben. Darin behandelt sie alle wichtigen Themen von DRM, P2P, Sampling bis hin zur GEMA. Das Heft gibts als PDF zum kostenfreien Download, kann aber auch gebunden für 3 Euro bestellt werden.
„Wie oben bereits angesprochen, sprang mir zunächst die momentane [Problem-]Situation ins Auge: urheberrechtlich geschütztes digital vertriebenes Gedankengut aller Art und teilweiser Kriminalisierung derselben. Als „21st Century Digital Girl“, auch wenn ich noch Vinyl auflege, geht natürlich gar nichts mehr ohne permanenter e‑Mail-Connect, ohne Google, ohne dem Netz. Zwar gehör ich nicht zu den Sucker-DJs mit Standleitung und einer Million MP3-Files auf der Festpladde, auch nicht zu den „Wollen wir ins Kino in den neuen XY, ist gerade angelaufen? Hab ich schon auf CD geguckt“- MovieTrashKids … aber dass das der Stand der Dinge ist und vollkommen zu unserer Normalität gehört, ist klar. Dass das an sich verboten ist und zwar komplett, auch zum privaten Gebrauch, ist auch klar – oder nicht? Dann lass’ Dich im Folgenden eines „besseren“ [?] belehren…“
Ein echt cooles Heft!
[via de-bug]
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: CCC Antwort auf Bill Gates Märchen
: CCC Antwort auf Bill Gates Märchen Jetzt hat auch der Chaos Computer Club zu Bill Gates Märchen-Geschichten Stellung genommen: „Deutschland unsicher im Netz“. Zahlreiche Beispiele für Microsoft Sicherheitslücken alleine für den Monat Januar werden dabei genannt und sinnvolle Vorschläge für ein sicheres Internet dazu: GNU/Linux oder Apple nutzen.
…Bill Gates betont damit erneut, wie wichtig das Thema Sicherheit für Microsoft und seine Kunden ist, allerdings geben die bisherigen Erfahrungen mit Microsoft wenig Anlaß zu Optimismus. Vor mehr als drei Jahren hat Bill Gates persönlich die Microsoft- Entwickler angewiesen, sich mehr auf die Sicherheit anstatt auf neue Funktionen zu konzentrieren (Gates: Sicherheit hat Vorrang). Dazu bemerkt Lars Weiler, Sprecher des Chaos Computer Club: „Leider vergeht kaum ein Monat, ohne daß Microsoft eine Sicherheitslücke in ihren Produkten eingestehen muß – besonders oft ist der sehr verbreitete Web-Browser Internet Explorer betroffen.“…
…Das von Microsoft empfohlene Installieren aller verfügbaren Sicherheits-Updates ist in der Praxis weniger effektiv als angepriesen. Updates für bekannte kritische Fehler sind teilweise fehlerhaft, beheben nicht immer das eigentliche Problem und lassen manchmal Monate auf sich warten. Angesichts der bisherigen schlechten Leistung von Microsoft auf dem Gebiet der Sicherheit betrachtet der CCC die neuesten Ankündigungen mit Skepsis. „Es bleibt abzuwarten, was die Initiative für den normalen Anwender bewirken kann und ob das drei Jahre alte Versprechen von Bill Gates, Sicherheit habe in Zukunft höchste Priorität, endlich eingelöst wird“, so Weiler. Anwender, die darauf nicht mehr warten wollen, können bereits heute zu den vorhandenen Alternativen wie z.B. GNU/Linux oder MacOS X greifen.…
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: Linux-Verband: Gates belügt Spiegel-Leser
: Linux-Verband: Gates belügt Spiegel-Leser Die an diesem Montag (31.1.2005) unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Clement gestartete Initiative „Deutschland sicher im Netz“ muss nach Auffassung des Linux-Verbandes ihr Augenmerk insbesondere auf den stärkeren Einsatz von Software setzten, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als sichere Software zertifiziert worden ist. „Wer unsichere Software verkauft oder einsetzt, verursacht selbst zum größten Teil die Unsicherheit, die er mit der neuen Initiative bekämpfen will“, erklärte Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbandes am Montag in Bonn. „Öffentliche Verwaltungen, Wirtschaftsunternehmen, aber auch die privaten Nutzer könnten viele Sicherheitsprobleme von vornherein vermeiden, wenn sie soweit wie möglich nur BSI-zertifizierte Software einsetzen.“
Das größte Problem für die Computersicherheit in Deutschland und der gesamten Welt stellen nach Einschätzung aller Experten derzeit Programme der Firma Microsoft dar, betonte Elmar Geese. Das liege nicht in erster Linie an der Verbreitung der Programme, sondern an systemimmanenten Schwachstellen der Programmarchitektur und der fehlenden Offenheit der Codes. „Wer in der digitalen Welt sicher gehen möchte, sollte auf Offenheit der Standards und 100prozentige Offenheit der eingesetzten Codes achten, wie sie das Betriebssystem Linux und Open-Source-Software insgesamt garantieren“, erläuterte der Verbandsvorsitzende.
„Auch Linux und Linux-orientierte Anwendungen sind kommerziell vertriebene Software-Produkte“, hob der Vorsitzende des Verbandes der im Linux-Umfeld tätigen Firmen mit Hinweis auf ein Interview des Microsoft-Gründers Gates im heutigen Spiegel-Interview hervor. Die im gleichen Interview von Gates aufgestellte Behauptung, Linux sei von Viren-Attacken stärker betroffen als Microsoft-Produkte bezeichnete Geese als „nachweisliche Lüge“. Jeder könne sich auf den Webseiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.de) über die Liste der unsicheren MS-Programme informieren lassen, während Linux-Betriebssysteme von Redhat und Suse als sichere Software zertifiziert worden seien. „Auch die neuesten Wurm-Warnungen richten sich wie viele vorher ausschließlich an Nutzer von Micrososft-Systemen“, stellte Geese fest.
[via Linux-Verband.de]
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: Stoiber fordert mehr Linux?
: Stoiber fordert mehr Linux? Bill Gates stellte heute zusammen mit Wolfgang Clement eine neue Public-Privat-Partnership-Initiative namens „Deutschland sicher im Netz“ vor. Zwischen den Zeilen klingen Zitate von Stoiber, der auch dabei sein dürfte, wie ein flammendes Plädoyer für den Einsatz von Freier Software:
Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber hat heute bei dem von Microsoft-Gründer Bill Gates initiierten High-Tech-Kongress „Deutschland sicher im Netz“ in München eine breit angelegte Diskussion über das Thema „IT-Sicherheit“ gefordert. Stoiber: „Wenn Viren-Attacken weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachen und organisierte Banden mit Spionage-Programmen im weltweiten Datennetz immer erfolgreicher auf Raubzug gehen, muss die Sicherheit im Netz höchste Priorität haben.“ Im Internet sei die Sicherheit des eigenen Rechners oder Netzwerks von zentraler Bedeutung.
Wenn Viren heutzutage von Pisa-geplagten Schülern aus Deutschland programmiert werden können, welche die unzähligen Sicherheitslücken von Microsoft-Programmen ausnutzen, dann brauchen wir nicht nur mehr Diskussion über mehr Sicherheit, sondern am Besten gleich mehr Freie Software für ein funktionierendes IT-Ökosystem mit Softwarevielfalt. Verspricht nicht Bill Gates schon seit Jahren eine neue Sicherheitsoffensive? Nur schade, dass deutsche Politiker immer darauf reinfallen und lieber den Moment geniessen, während sie sich zusammen mit dem reichsten Mann der Welt vor den Kameras sonnen können.
Und Microsoft freut sich mal wieder darüber, dass kaum jemand hinterfragt, weshalb es soviele Viren gerade bei Microsoft-Produkten gibt und weshalb man bei der Installation von Windows mittlerweile soviele extra Programme installieren muss, um halbwegs ein sicheres Gefühl zu haben. Und dafür hat man ja bekanntlich auch nur noch 4 min Zeit, denn dann könnte schon der neu installierte Rechner im Netz infiziert sein…
Update: Jetzt, wo Heise wieder da ist, gibts auch einen Artikel zum „Sicherheitsgipfel“:
Im Rahmen der Inititative scheinen aber von keinem der Partner Hinweise oder Hilfestellungen für individuelle Computernutzer oder mittelständische Firmen dafür vorgesehen zu sein, dass unter Umständen auch der Einsatz von Alternativen zu Windows oder Microsofts Webbrowser etwa dem Schutz vor Attacken durch Viren und Würmer dienlich sein könnten. Im Vordergrund des „Ersten Gipfels zur Sicherheit in der Informationsgesellschaft“ standen vielmehr die einzelnen Verpflichtungserklärungen, die die Handlungsversprechen der an der Initiative beteiligten Firmen und Organisationen umfassen. Die Vorhaben bleiben dabei weitgehend im Rahmen der vorhandenen Systemlandschaft.
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: Online Demo gegen Softwarepatente
: Online Demo gegen Softwarepatente 
Die Online Demo gegen Softwarepatente läuft weiter. Hier gibts Banner und mehr Infos.
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: Coole, vom Aussterben bedrohte Technologien
: Coole, vom Aussterben bedrohte Technologien Die Electronic Frontier Foundation hat eine neue Projektseite online gestellt: „Endangered Gizmos List“ zeigt auf, wie schlechte Gesetze den Nährboden für Innovation behindern. Mit dabei sind Tools wie Napster 1.0, der Betamax Videorekorder, DVD Kopiersoftware,
San Francisco – A new project of the Electronic Frontier Foundation (EFF) highlights the way misguided laws and lawsuits can pollute the environment for technological innovation. „Endangered Gizmos“ is a natural history of technologies from the Betamax VCR to filesharing software that have been threatened or extinguished through ruthless litigation. The „Endangered Gizmos List“ gives readers the vital statistics on a host of gadgets, along with steps they can take to save those that haven’t yet been killed off.
The list also includes devices that have been saved by good laws. The VCR, for example, was rescued from extinction by the Supreme Court’s landmark ruling in Universal v. Sony, which shielded the Sony Betamax VCR from being declared unlawful simply because people could use it to infringe copyright.
Endangered Gizmos debuts the same day that the opening briefs are being filed in MGM v. Grokster, a Supreme Court case the outcome of which could render extinct several currently legal technologies. „Endangered Gizmos“ is an educational project that complements EFF’s work defending Streamcast in that case.
„This isn’t about saving one or two geeky gadgets. It’s about fostering technological development by letting products be designed by technologists, rather than Congress and the courts,“ said EFF Staff Attorney Wendy Seltzer. „What we’re seeing is the beginning of the extinction of both current and future gadgets, due to a mix of proposed law, litigation, and overreaching use of existing law. Lawsuits are destroying future technological progress by killing off today’s best innovations.“
EFF will continue to post new profiles of at-risk technologies on the Endangered Gizmos website on a regular basis. „We hope the ranks of ’saved’ gizmos will grow faster than the ‚endangered’ list,“ said Seltzer. „But until laws stop killing innovation, we’ll be counting the bodies.“
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: UNO Entwicklungsprogramm veröffentlicht Freie Software-Reader
: UNO Entwicklungsprogramm veröffentlicht Freie Software-Reader The International Open Source Network, an initiative of the United Nations Development Programme, has produced a 48-page primer on ‚Free/Open Source Software and Education’, which is now available for free public download. The primer is intended to help policy-makers and decision-makers understand the potential use of Free and Open Source Software (FOSS) in education.
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: Righting Copyright – Fair Use and „digital Environmentalism“
: Righting Copyright – Fair Use and „digital Environmentalism“ Robert Boynton hat vier spannende Bücher aus der „digitalen Umweltbewegung“ untersucht, die alle eine Balance der Urheberrechtsgesetzgebung zum Thema haben und eine Rezension darüber geschrieben: Righting Copyright – Fair Use and „digital Environmentalism“
* Free Culture: How Big Media Uses Technology and the Law to Lock Down Culture and Control Creativity von Larry Lessig,
* Brand-Name Bullies: The Quest to Own and Control Culture von David Bollier
* Shamans, Software and Spleens: Law and the Construction of the Information Society von Jamie Boyle
* Freedom of Expression: Overzealous Copyright Bozos and Other Enemies of Creativity,von Kembrew McLeod – auch bekannt als derjenige, der sich das Markenrecht für den Slogan „Freedom of Expression gesichert hat -
: Microsoft informiert über Linux
: Microsoft informiert über Linux Microsoft Deutschland widmet sich derzeit – natürlich fair und gänzlich unvoreingenommen – dem Thema „Fakten zu Windows und Linux“. Vertreter des Landratsamtes Hildesheim oder auch der Städte Böblingen, Ravensburg und Weingarten erklären in Referenzschreiben, warum sie sich für Microsoft und gegen Linux entschieden haben. Und die Analysten von Infora kommen beispielsweise in einer „Migrationsstudie“ zum Ergebnis, dass es für Windows-Nutzer einfach günstiger ist, bei Windows zu bleiben.
[via intern.de]
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: Neue Schlacht um Copyright-Gesetzgebung in den USA
: Neue Schlacht um Copyright-Gesetzgebung in den USA In den USA rüsten sich Digital Rights – Organisationen und Verbraucherschutzverbände zusammen mit Technologiefirmen für einen neuen Kampf in 2005 für mehr Balance in der Copyrightgesetzgebung. Wired berichtet darüber ausführlich in: Techies Talk Tough in D.C.
„I think we are winning the public debate,“ said Public Knowledge’s Sohn. „The way we will get legislators on our side is when their constituents tell them, ‚We want balance in copyright law.’ “
Links zu den beteiligten Organisationen:
Electronic Frontier Foundation
Netcoalition
Public Knowledge
Consumer Electronics Association -
: Copyright and Digital Media in a Post-Napster World
: Copyright and Digital Media in a Post-Napster World Das Digital Media Project, vom Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School, hat ein Update eines Whitepapers aus dem Jahre 2003 veröffentlicht: Copyright and Digital Media in a Post-Napster World: 2005
The objective of this White Paper, initially released in August 2003 and updated in January 2005, is to provide a foundation for evaluating key questions facing the different stakeholders in the contentious debate over the future of digital media. It explores issues surrounding the current digital media ecosystem, including:
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* The legal and regulatory developments regarding copyright and related intellectual property issues.
* Business models upset or enabled by digital media distribution.
* Technological developments driving change across the value chain.
* Shifts in consumer attitudes and behavior.Focusing on these topics, the Berkman Center’s Digital Media Team identifies five scenarios that flow from developments in law, technology and society. The five scenarios are outlined at the end of the White Paper. They have provided an analytical structure for a series of conferences and recently published papers as well as research in progress.
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: Softwarepatente am Montag erneut im Fischereiausschuss?
: Softwarepatente am Montag erneut im Fischereiausschuss?
Gut möglich, dass am kommenden Montag Softwarepatente wieder im Landwirtschafts- und Fischereiausschuss als sogenanntes „A‑Item“ behandelt werden. Das berichten gut informierte Quellen in Brüssel. Der Luxemburgische Minister Krekke brachte dies heute bei einer Sitzung des Rechtsauschusses im Europaparlaments (JURI-Auschuss) ein, auch von Industrieverbänden sei dies zu hören. Zwar ist noch nichts offiziell, aber das war es beim letzten Versuch im Dezember bis kurz vorher auch nicht. Allerdings ist es eine erneute Verschiebung auch gut möglich.Nun berichten auch die ersten Medien darüber:
Heise: EU-Rat will weiteren Anlauf bei Softwarepatenten wagen
Golem: Softwarepatente: Nun doch Durchwinken im Fischereirat?
Pro-Linux: Patente wieder bei den Fischen
Futurezone: Keine Entscheidung bei Software-Patenten -
: Creative Commons – Filmabend mit Diskussion: Route 66 – ein amerikanischer albTraum
: Creative Commons – Filmabend mit Diskussion: Route 66 – ein amerikanischer albTraum
Kurz vor Weihnachten wurde der Film „Route 66 – ein amerikanischer albTraum“ als erster „Open Source – Film“ aus Deutschland veröffentlicht. Das Neue daran war, dass ein Film unter eine Creative Commons – Lizenz gestellt wurde. Kopieren und Verändern ist ausdrücklich erwünscht, wenn die Autorennamen genannt werden und der Film nicht kommerziell genutzt wird. Ein Remixen des Werkes mit eigenen oder anderen Creative Commons – Werken wird dadurch möglich gemacht. Der Film wurde zum kostenfreien Download ins Internet gestellt, Tauschbörsen werden dabei als Vertriebsmedium genutzt. Wem er gefällt, kann sich das Buch zum Film, den Soundtrack auf CD oder die DVD direkt bestellen. Die Filmemacher nutzen auch das Internet um Spenden für ihr neues Filmprojekt „Die letzte Droge“ zu sammeln. 2000 Euro werden dafür benötigt und mit der Spendenaktion „Toastbrot für Independent-Filmer!“ wurde der Betrag innerhalb eines Monats fast erreicht.Im Anschluss an ein Creative Commons Netzwerktreffen für den deutschsprachigen Raum werden im newthinking store Ausschnitte des Films „Route 66 – ein amerikanischer Albtraum“ gezeigt. Anschliessend gibt es eine Diskussion über die Chancen und Potentiale der Creative Commons – Lizenzen für Kreative und Künstler. Die Filmemacher von „Route 66“ werden vor Ort sein, um über ihre Erfahrungen zu berichten.
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Donnerstag, 20. Januar, 21.00hnewthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte
Eintritt frei
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Route 66 – ein amerikanischer albTraum
Worum gehts? Drei naive Jungs träumen von Hollywood. Dabei setzen sie auf die amerikanischsten Werte, die ihnen einfallen: ein unsinnig monströses Auto, voll gestopft mit Fast Food, Ölflaschen und Kameratechnik, auf dem Weg nach Kalifornien via Route 66. Auf der Suche nach den amerikanischen Klischees kommt es zu ungeplanten Zwischenfällen. -
: Günter Grass kritisiert Urheberrechtsreform
: Günter Grass kritisiert Urheberrechtsreform Günter Grass nutzte seinen Auftritt bei einem Symposium der VG Wort in Berlin zur Kritik an der Reform des Urhebervertragsrechtes und warnt vor einer „Verschlimmbesserung“ des bestehenden Urheberrechts. Spiegel-Online berichtet darüber in „Die „toten Seelen“ der Urheber“
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„Kann es sein, dass die Bundesregierung eine erneute Kampagne der Verleger mit Großanzeigen fürchtet und bereits jetzt vor der Macht der Lobby kapituliert?“
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Er wolle nicht lange „den Hochmut in Chefetagen bejammern“, meinte Grass in Berlin. „Mir geht es in diesem Fall um den skandalösen Zustand der Rechtlosigkeit von Urhebern im Verhältnis zu den Aufkäufern ihrer künstlerischen Arbeit. Man kauft und verkauft uns, als existierten wir nicht. Als seien wir Unpersonen. Als wolle man nicht zur Kenntnis nehmen, dass wir Urheber einem Bertelsmann – oder wem auch immer – die Grundlage seines Bestehens zuliefern. Ohne uns gäbe es ihn und all die anderen nicht.“
…Bundesjustizministerin Zypries verteidigte dagegen die Vorreiterrolle Deutschlands als „Schrittmacher“ des Urhebervertragsrechtes:
Grundsätzlich sei die Stellung der Urheber in Deutschland jedoch sehr gut, so Zypries. Seit der letzten Novellierung des Urhebervertragsrechts 2002 nehme Deutschland eine Schrittmacherrolle ein. In keinem anderen Land seien die Urheber geistigen Eigentums, das in Deutschland Verfassungsrang habe, besser geschützt. Dennoch bringe das digitale Zeitalter immer neue Techniken, die gleichzeitig immer neue Möglichkeiten zum geistigen Diebstahl schafften. Darauf müsse der Gesetzgeber reagieren.
Aber irgendwie meint sie was anderes als Günter Grass…
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: Starkes Wachstum für Linux im Mittelstand prognostiziert
: Starkes Wachstum für Linux im Mittelstand prognostiziert Das auf Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) spezialisierte New Yorker Beratungs- und Marktforschungsfirma AMI Partners erwartet in einer neuen Studie ein rasantes Wachstum von Freier Software auf dem Desktop. (Vorsicht: Doc-Format). Das globale Wachstum auf dem Desktop soll 2008 bei 39% liegen, für Server nur bei 34%. In den Schlüsselmärkten Europa und Asien sagt das Unternehmen noch höhere Wachstumsraten voraus.
IDC hatte Ende letzten Jahres ein durchschnittliches Wachstum von 30% prophezeit und Linux im Mainstream verortet. Die neuen Zahlen zeigen, dass Linux im Mittelstand stärker als im Gesamtmarkt zulegen wird. Das Wachstum könnte noch höher sein, wenn die Nutzerakzeptanz von Freier Software gesteigert würde und dadurch mehr Wechselbereitschaft entstehen würde. Auch mangelt es in vielen Bereichen noch an Alternativen, allerdings könnte sich dies auch noch ändern.
Die Gründe für das starke Wachstum von Freier Software auf dem Desktop sind:
Der vermehrte Einsatz in den Öffentlichen Verwaltungen und die Unterstützung von Linux durch viele Regierungen bringen mehr Glaubwürdigkeit für Freie Software.
Freie Software fügt sich besser in Standards als proprietäre Software, weil sie die Abhängigkiet von herstellerabhängigen Dateiformaten verkleinert.
KMUs sind für die Weiterführung ihrer Geschäfte auf weiterhin steigende Ausgaben für IT-Produtkte und Dienstleistungen angewiesen. Dieses wachsende Investment führt zu höheren Ausgaben. Immer mehr KMUs suchen deshalb nach Alternativen aus der Freien Software Welt.
Produkte und Support von grossen Unternehmen wie IBM und HP schaffen mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen in Freie Software.
Informieren Sie sich über die Potentiale und Chancen von Freier Software für den Mittelstand auf dem kommenden LinuxTag 2005, vom 22. – 25. Juni in Karlsruhe.
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: Downhillbattle startet neue Aktion
: Downhillbattle startet neue Aktion
Die Musik-Aktivisten von Downhillbattle haben eine neue Aktion gestartet und suchen jetzt für die Finanzierung Geld. Eine CD mit 10 verschiedenen ca. 30 Sekunden langen Jingles über die Musikindustrie und Filesharing wurden produziert und diese soll nun gepresst, und mit Cover versehen an Indie-Radiostationen verschickt werden. 1300 $ soll die Aktion kosten und dafür wird nun Geld gesammelt. Die Jingles kann man sich im Ogg Vorbis-Format auch von der Webseite herunterladen.