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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Montag: Creative Commons Usergroup Berlin
: Montag: Creative Commons Usergroup Berlin Die Creative Commons Usergroup Berlin trifft sich am kommenden Montag wieder ab 19 Uhr im newthinking store.
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: Dem Kunden lieber in den Kopf oder ins Knie schiessen?
: Dem Kunden lieber in den Kopf oder ins Knie schiessen? Das Börsenblatt hat Hersteller von Hörbuch-CDs zu digitalen Wasserzeichen und Kopierschutz befragt. Die Antworten sind – vorbehaltlich völliger Ignoranz – eher Ausdruck eines gewissen Pragmatismus:
»Jeder Kopierschutz ist zu knacken.
Das Volumen ist nicht so groß, dass
wir härter gegen Verstöße vorgehen
müssten. Wenn kopiert wird, unterstützt
das letztlich die Bekanntheit.«
Peter Bosnic
Steinbach sprechende Bücher -
: Virtuelles Panel der BBC zu Musik im Netz
: Virtuelles Panel der BBC zu Musik im Netz Die BBC geht neue interessante Dialog-Wege. In einer Serie von virtuellen Events organisiert sie „virtuelle Panels“ rund um Fragestellungen der digitalen Gesellschaft. In einem ersten Panel geht es um die Zukunft der Distributionswegen im Entertainment-Bereich. Bis zum 24. Januar können Leser der BBC-Webseite Fragen stellen und ihre Meinung abgeben, und die Experten sollen dazu Stellung nehmen.
The music panel comprises:
* Brad Duea, president of Napster, once the scourge of the music industry and now one of the largest legal music download retailers.
* Peter Jamieson, executive chairman of the British Phonographic Industry (BPI), which represents the UK music industry and has been leading the anti-piracy campaign in Britain.
* John Kennedy, chairman and chief executive of the International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), the trade body representing record labels worldwide, which has been instrumental in the global fight against piracy.
* Steve Knott, managing director of HMV UK & Ireland, a leading high street chain that has recently opened its own online download store.
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: Creative Commons Netlabel-Party in Berlin
: Creative Commons Netlabel-Party in Berlin Am Samstag, den 28. Januar 2006 findet im RAW-Tempel in Berlin-Friedrichshain die erste Netlabel-Party statt: Net-Lag. Dort wird dann den ganzen abend 100% Creative Commons lizensierte Musik gespielt. Organisiert wird das ganze von den Berliner Netlabels Pulsar Records und Pentagonik.
[via The Lunatic Fringe]
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: Kulturstaatsminister beim Urheberrecht auf Lobby-Kurs
: Kulturstaatsminister beim Urheberrecht auf Lobby-Kurs Der neue Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung, Bernd Neumann, hat auf dem Neujahrsempfang des deutschen Phonoverbandes eine Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern gefordert. Er lehnt die Bagatellklausel ab und fordert dafür bis zu drei Jahre Gefängnis für das nicht-kommerzielle Tauschen von Musik zu privaten Zwecken. Weiterhin forderte Herr Neumann ein Auskunftsrecht für Rechteinhaber und „intelligente Systeme der digitalen Rechteverwaltung“. Damit stösst er in dasselbe Horn wie seine Vorgängerin, Christina Weiss. Die Unterhaltungsindustrie freut sich sicherlich am meisten, dass ihr Lobbying bei den Kulturstaatsministern immer so gut funktioniert und diese ihnen weitgehend nach dem Mund reden.
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: Reader: The African Digital Commons
: Reader: The African Digital Commons Wer sich für Afrika interessiert, sollte sich mal „The African Digital Commons“ genauer ansehen.
‚The African Digital Commons – A Participant’s Guide: 2005’ is a conceptual map of the people, projects and processes that contribute to the development of shared, networked knowledge across the African continent.
Das PDF ist 5 MB gross und steht unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr Informationen bietet die Webseite Commons-Sense.
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: Britischer Verbraucherschutzverband kritisiert DRM
: Britischer Verbraucherschutzverband kritisiert DRM Die gescheiterte SonyBMG Rootkit Einführungskampagne scheint Früchte zu tragen. Nachdem BEUC auf europäischer Ebene die Consumer Digital Rights Kampagne gestartet hat und sich ebenso wie der Verbraucherzentralen Bundesverband unserer DRM-Kritik anschliesst, hat nun auch der britische Verbraucherschutzverband National Consumer Council Kritik an Digital Restriction Management Systemen artikuliert: Britische Verbraucherschützer fordern staatliche Regulierung für DRM.
DRM könne den legitimen Umgang mit digitalen Inhalten einschränken und tue dies bereits, heißt es in einer NCC-Mitteilung. Es schaffe Sicherheitsrisiken, unterwandere den Verbraucherschutz und Datenschutzgesetze. Der NCC hat vor diesem Hintergrund kein Vertrauen in die Selbstregulierung der Industrie. Daher hat die Organisation der parlamentarischen All Party Internet Group (APIG) eine Eingabe zukommen lassen, in der sie zwar die Werte „geistigen Eigentums“ betont, aber auch auf die Konsequenzen hinweist, die durch die Anwendung von DRM-Techniken entstehen (PDF-Datei).
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: Respect The Music – Copy Protection Free
: Respect The Music – Copy Protection Free Der „Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Musikproduzenten e.V.“ (VUT), der Verband der Indie-Labels im Musikbereich, hat die Kampagne „Respect The Music – Copy Protection Free“ gestartet. Damit emanzipiert man sich von der IFPI/Phonoverband, die sich seit einiger Zeit mit ihrer Kampf-Rhetorik und den Klagewellen vor allem bei den (jungen) Konsumenten sehr beliebt gemacht hat.
Durch die jüngsten Ereignisse um fatale Kopierschutzmassnahmen seitens der Musikindustrie und die erneute Diskussion um den von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Referentenentwurf zum so genannten Zweiten Korb des Urheberrechts, sieht der deutsche Indieverband VUT sich veranlasst, sich deutlich von der Haltung der Musikindustrie zu distanzieren und startet daher die Kampagne „Respect The Music“.
Mit der Kampagne sollen drei Dinge deutlich gemacht werden:
1. DRM und Kopierschutz sind nicht die Lösung des Problems der Musikindustrie. So, wie diese Techniken bislang gestaltet werden, helfen sie eher, auch noch die letzten „ehrlichen“ Musikkäufer zu verprellen und in die Piraterie zu treiben.
2. Wir brauchen ein starkes Urheberrechtsgesetz, das die neuen digitalen Formen von Musikverbreitung und Konsum unterstützt und die Voraussetzungen für zeitgemäße Vergütungsmodelle schafft. Es muss faire Bedingungen für die kreative Branche schaffen und bedarf deshalb einer grundsätzlichen Überarbeitung.
3. Die strafrechtliche Verfolgung von P2P Usern löst das Problem der Piraterie nicht und macht Fans zu Kriminellen.Im Gegensatz zum „Verband Deutscher Musikschaffender“ ist der VUT ein richtiger Verband mit vielen Mitgliedern. Die Kampagnenseite sieht noch im Beta-Stadium aus. Allerdings sollen noch mehr Informationen folgen.
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: LinuxTag 2006: Call for Projects
: LinuxTag 2006: Call for Projects Für den erstmals in Wiesbaden Anfang Mai stattfindenden LinuxTag 2006 wurde ein „Call for Projects“ gestartet: Freien Projekten wird die Möglichkeit gegeben, sich kostenlos auf Europas größter Linux-Messe und ‑Konferenz zu präsentieren. Seit Beginn des LinuxTag gehört es zu seiner Philosophie das Miteinander von Unternehmen und Projekten zu fördern. Den Community-Projekten wird eine kostenlose Plattform zu ihrer Darstellung geboten. So wird der Öffentlichkeit die Vielfalt Freier Software vor Augen geführt.
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: Wieder mal die Durchsetzungsrichtlinie
: Wieder mal die Durchsetzungsrichtlinie Heise berichtet wieder über die Durchsetzungsrichtlinie (Richtlinie 2004/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums, im englischen Intellectual Property Rights Enforcement Directive, IPRED, genannt): Auskunftsansprüche gegen Provider bei Verletzungen des Urheberrechts vorgesehen.
Der neue Paragraph 101 des Urheberrechts sieht künftig vor, dass in Fällen „offensichtlicher Rechtsverletzung“ der Auskunftsanspruch greift, und zwar „auch gegen eine Person, die in gewerblichem Ausmaß 1. rechtsverletzende Vervielfältigungsstücke in ihrem Besitz hatte, 2. rechtsverletzende Dienstleistungen in Anspruch nahm, 3. für rechtsverletzende Tätigkeiten genutzte Dienstleistungen erbrachte oder 4. (…) an der Herstellung, Erzeugung oder am Vertrieb solcher Vervielfältigungsstücke, sonstigen Erzeugnissen oder Dienstleistungen beteiligt war (…).“ Wenn die Auskunft nur durch die Verwendung der Verkehrsdaten erteilt werden kann, muss zuvor beim Landgericht eine richterliche Anordnung eingeholt werden. Die für den Erlass anfallenden Einheitskosten von 200 Euro muss erst einmal der Geschädigte übernehmen. Das Grundrecht des Fernmeldegeheimnisses wird dafür explizit eingeschränkt.
Den Referentenentwurf findet man übrigens hier als PDF.
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: Lessig-Interview mit Guardian
: Lessig-Interview mit Guardian Der britische Guardian hat ein Interview mit Lawrence Lessig veröffentlicht: The ideas interview: Lawrence Lessig.
So is public domain a dead duck?
„The public domain has been so important historically in fuelling the spread of culture and keeping competition up and prices down. But copyright terms have recently been extended so repeatedly – Europe is now adopting a life plus 70 [years] term – and the US has extended the terms of existing copyrights 11 times in 40 years. So there’s this ever-increasing pressure to expand the term of copyright. That’s great for the 1% of creative work that continues to have any commercial life more than 10 years after its initial publication. But for the other 99%, all the copyright system does is lock it down and make it inaccessible.“
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: Skriptum „Internetrecht“ veröffentlicht
: Skriptum „Internetrecht“ veröffentlicht Der Rechtswissenschaftler Professor Dr. Thomas Hoeren hat ein 506 Seiten langes Skript zum Thema „Internetrecht“ im Netz veröffentlicht. Die 1,4 MB grosse PDF-Datei kann hier herunter geladen werden.
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: I have a dream?
: I have a dream? Die Familie von Martin Luther King besitzt die Urheberrechte an der legendären „I have a dream“ – Rede und setzt diese auch durch. Dies thematisiert die Washington Post: King’s Fiery Speech Rarely Heard. Was in bestimmten Fällen mit einem kommerziellen Hintergrund auch durchaus legitim ist. Allerdings sehen immer mehr Lehrer und Historiker in den USA die Gefahr, dass nachkommende Generationen nicht mehr in voller Länge die eindrucksvolle Orginalfassung zu sehen und hören bekommen.
All of King’s speeches and papers are owned by his family, which has gone to court several times since the 1990s to protect its copyright; King obtained rights to his most famous speech a month after he gave it. Now, those who want to hear or use the speech in its entirety must buy a copy sanctioned by the King family, which receives the proceeds.
In Schulen wird aus Angst vor einer Urheberrechtsverletzung mittlerweile weitgehend nur noch der Text behandelt. Ein Text, der zwar gut ist, aber erst durch die Kraft und Emotonalität der Stimme von Martin Luther King legendär wurde.
Eine gute Nachricht gibt es aber auch noch: Die Rede steht beim Internet Archive in verschiedenen Formaten zum Download. Wer weiss, wie lange noch, also schnell mal herunterladen.Update: Die Downloads funktionieren leider nicht mehr. Scheint schon weg zu sein.
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: Spiegel Online: Souveräne Reaktion
: Spiegel Online: Souveräne Reaktion Gestern abend wurde Wikipedia auf eine Ähnlichkeit zweier Absätze in einem Spiegel Online-Artikel zu einem Wikipedia-Artikel hingewiesen.
Ich habe gestern abend meinen Kontakt bei Spiegel Online auf diese Ähnlichkeit hingewiesen. Heute morgen erfolgte eine Rückmeldung von Mathias Müller von Blumencron. Man sehe die Ähnlichkeit ebenfalls und schaue nun, wie das passieren konnte.
In der Zwischenzeit wurde schon einmal der Absatz um eine Einleitung mit Verweis auf Wikipedia ergänzt.
Nach der Klärung des Sachverhaltes heisst es nun unter dem Artikel:
Gestern Nacht hat SPIEGEL ONLINE eine Passage im Artikel über den Rubik-Weltrekord veröffentlicht, deren Quelle „Wikipedia“ nicht angegeben war. Aus Kreisen „Wikipedias“ wurde die Redaktion per E‑Mail auf das Versäumnis hingewiesen. Wir überprüften den Vorfall: „Wikipedia“ hatte Recht. Daraufhin haben wir den Quellenhinweis am Morgen nachträglich eingefügt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
Man kann jetzt sagen, daß das ja „das Mindeste“ sei und so weiter. Ich widerspreche. Die Geschwindigkeit, Offenheit und Ehrlichkeit von Spiegel Online ist sehr positiv und ich möchte den SpOn-Redakteuren, die daran beteiligt waren danken. Niemand weiss, ob nicht morgen eine IP einen längeren SpOn-Artikel bei Wikipedia einstellt, der von den anderen Wikipedianern nicht schnell genug entdeckt wird. Das Vorhandensein klarer Kanäle und das gegenseitige Ernstnehmen ist hier besonders hilfreich. Wikipedia ist auf Hinweise auf urheberrechtlich möglicherweise problematische Stellen angewiesen und nimmt diese Hinweise ernst. Es tut gut, wenn das auch der Rest der Zunft so handhabt.
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: FDP: Parlament ist nicht legitimiert
: FDP: Parlament ist nicht legitimiert Hans-Joachim Otto, MdB der FDP hat in einer Pressemitteilung ein wenig gegen das Konzept der Kulturflatrate argumentiert und dabei das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Golem berichtet darüber im Sinne einer Nacherzählung der Pressemitteilung.
Seine Kernaussage „Die „Kulturflatrate“ ist eine Mißachtung des Urheberrechts“ ist dabei jedoch Produkt eines gedanklichen Irrtums, denn selbstverständlich fällt etwa dem Bundestag das Recht zu, eine Kulturflatrate im deutschen Urheberrecht zu verankern. „Legalisierung von Cannabis ist unmöglich, da es ja verboten ist“ wäre vielleicht eher als kreisrunde Argumentation aufgefallen.
Noch fehlen mir eindeutige Hinweise, daß die FDP den deutschen Parlamentarismus im Speziellen oder Demokratie im Allgemeinen ablehnt, die Zeichen von Otto sind jedoch nicht ermutigend.
Ob Eigentumsrechte, wie sie das Grundgesetz gebietet oder ein gesetzgeberischer (änderbarer!) Rahmen von europäischer Ebene möglicherweise Probleme aufwerfen können, sei einmal dahingestellt. Im ersten Fall wäre es dann ein verfassungsrechtliches Problem und immer noch kein urheberrechtliches.
Was Otto vorwerfen könnte, wäre die „Verletzung des Geistes des (deutschen/europäischen) Urheberrechts“ und das wäre dann weniger eine Argumentation auf faktischer, denn auf emotionaler Ebene.
Die FDP unterstützt alle Bemühungen, die einer weiteren Stärkung des Urheberrechts im digitalen Kontext und einer Förderung des Respekts vor dem geistigen Eigentum dienen. Die FDP lehnt eine „Kulturflatrate“ deshalb strikt ab.
Das darf sie.
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: Blogschau Krings/Open Source
: Blogschau Krings/Open Source In den letzten Tagen haben sich einige Blogs der Rede von Günter Krings angenommen. Zeit für eine kleine Presseschau in Ermangelung an Presse.
CDU-MdB Krings hat wieder einmal seine Ideologie-Maschine bezüglich des Urheberrechtes angeworfen und geißelt die “kurzsichtigen Interessen” der Verbraucher und der Börsenverein bringt das natürlich.
Die Entscheidung, ein eigenes Werk unter eine offene Lizenz zu stellen erfolgt selbstverständlich immer freiwillig – anders als Herr Krings behauptet soll niemand dazu gezwungen werden. Jedoch sind offene Lizenzen, ein wirklich fairer Umgang mit Kulturgütern und Lernmaterialien und unlukrative Pauschalvergütungen der Verwertungsindustrie schon lange ein Dorn im Auge. Und so unterstellt er fadenscheinig den Kritikern der aktuell anstehenden Urheberrechtsnovelle Eigentums- und Freiheitsfeindlichkeit.
Jessas.
Und wieder mal spricht ein Politiker offen über etwas, von dem er anscheinend keine Ahnung hat. Diesmal ist es der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings, der für eine Verschärfung des Urheberrechts plädiert. Ist an sich vielleicht gar keine schlechte Idee (in bestimmten Bereichen), doch was er während seiner Rede alles durcheinander wirft ist doch geradezu haarsträubend.
Problematisch indes ist in meinen Augen, daß die Krings’sche Stellungnahme grundsätzlich fixiert zu sein scheint auf den Aspekt “Open-Source = Vertretung von Verbraucher-Interessen = kostenlose Inhalte für eine Selbstbedienungs-Generation”.
Auf meine Email habe ich von Günter Krings eine Antwort bekommen, die ich leider im Moment noch nicht veröffentlichen kann, da ich ihn nicht gebeten haben, mir das Recht zur Veröffentlichung einzuräumen. *Sigh*. Whatever. Hole ich nach.
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: GPLv3 – Vorwärtsverteidigung auf Legalese
: GPLv3 – Vorwärtsverteidigung auf Legalese Holem und Geise haben beide zeitnah Artikel ausgespuckt, in denen es um die Veröffentlichung eines Diskussionsentwurfes der neuen GNU General Public License (GPL) geht.
Ein Wiki (genauer: Mediawiki, unter der GPL) steht auch unter http://gplv3.fsf.org/wiki/ bereit, einen direkten RecentChanges-Link gibt es nicht, aber die entsprechende Funktion wurde nicht abgestellt.
Was ist neu? DRM wird verfemt, Softwarepatenttrolle werden verfemt, man wird ein wenig kuscheliger zu anderen GPLlike-Lizenzen.
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: IDABC: 5. Ausgabe von Synergy
: IDABC: 5. Ausgabe von Synergy Die 5. Ausgabe von Synergy, der vierteljährlichen Publikation der IDABC („Interoperable Delivery of European eGovernment Services to public Administrations, Businesses and Citizens“) ist erschienen:
The 5th issue of Synergy analyses how European public bodies may benefit from OSS. Its main actions focus on saving on license costs and potentially on administration and development costs. Collaboration, sharing of ideas and code also constitute an integral part of it. OSS is a software development methodology.
This issue will provide all the useful information for public authorities using or considering the use of OSS alongside existing proprietory solutions, as well as for their private sector partners.
Die Publikation gibt es auch als 1,5MB grosses PDF.
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: Taiwan: Haushaltsplan mit 25% weniger Geld für Microsoft-Produkte
: Taiwan: Haushaltsplan mit 25% weniger Geld für Microsoft-Produkte Das Parlament in Taiwan hat die Regierung aufgefordert, in diesem Jahr 25% weniger für Software des Herstellers Microsoft auszugeben. Damit soll die u.a. Abhängigkeit von nur einem Hersteller verringert werden, wie Techworld berichtet. Derzeit laufen etwa 90% der Rechner in Amtsstuben und Schulen mit Betriebssystemen und Anwendungssoftware aus Redmond (marketwatch.com).
Die Entscheidung vom Freitag stellt einen Zusatz zum Haushaltsplan für 2006 dar, in dem der Regierung auch das Gesamtbudget gekürzt wurde. Gegenüber den 2,3%, um die dieser Posten verringert wurde (auf 1,57 Billarden NT$, etwa 49,3 Milliarden US$), sind die 25% im Bereich von Software ein klares Zeichen gegen die ‚überproportional hohen Ausgaben für Microsoft-Produkte’, wie die Commercial Times berichte.
Der Beschluss lenkt die Aufmerksamkeit auch auf einen nationalen Beschluss von 2002, mit dem Taiwan in den vergangenen zwei Jahren bereits etwa 12 Milliarden NT$ (etwa 353 Millionen US$) einzuparen hoffte. Im Zuge dieses Plans wurden sechs nationale Trainingscenter für Schulungen im Bereich Freier Software eingerichtet, ausgerichtet für 120’000 Teilnehmer. Zusätzlich sollten fast 10’000 Multiplikatoren ausgebildet werden, um Arbeitsumgebungen mit Freier Software und ihre praktische Anwendung vorzubereiten und umzusetzen. Auch heise.de berichtete.
In Asien bekommt Microsoft damit spürbaren Gegenwind: erst im Dezember hatte Südkorea eine kartellrechtliche Strafe von 35 Millionen Euro US$ gegen den Softwarekonzern verhängt. Japan lässt derzeit die Geschäftspraktiken durch die Wettbewerbsbehörde untersuchen, und auch China will den Einsatz von Linux verstärken. Einige der asiatischen Wirtschaftsnationen arbeiten bereits seit Jahren am Asianux-Projekt, auch existieren viele Unternehmungen, die eigene Distributionen entwickeln.
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: Anonym.OS – Anonym surfen mit Live-CD
: Anonym.OS – Anonym surfen mit Live-CD Anonym.OS ist eine neue, auf Open-BSD basierende Live-CD. Der Clou daran ist, dass die Anonymisierungssoftware TOR direkt eingebaut ist. Wenn man von CD bootet und sich mit einem freien WLAN-Netz verbindet, kann man damit anonym surfen. Ich warte ja immer noch darauf, dass Knoppix auch mal TOR default-mässig einbaut. Vielleicht klappt es ja irgendwann?