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Britischer Verbraucherschutzverband kritisiert DRM

Die gescheiterte SonyBMG Rootkit Einführungskampagne scheint Früchte zu tragen. Nachdem BEUC auf europäischer Ebene die Consumer Digital Rights Kampagne gestartet hat und sich ebenso wie der Verbraucherzentralen Bundesverband unserer DRM-Kritik anschliesst, hat nun auch der britische Verbraucherschutzverband National Consumer Council Kritik an Digital Restriction Management Systemen artikuliert: Britische Verbraucherschützer fordern staatliche Regulierung für DRM.


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DRM könne den legitimen Umgang mit digitalen Inhalten einschränken und tue dies bereits, heißt es in einer NCC-Mitteilung. Es schaffe Sicherheitsrisiken, unterwandere den Verbraucherschutz und Datenschutzgesetze. Der NCC hat vor diesem Hintergrund kein Vertrauen in die Selbstregulierung der Industrie. Daher hat die Organisation der parlamentarischen All Party Internet Group (APIG) eine Eingabe zukommen lassen, in der sie zwar die Werte „geistigen Eigentums“ betont, aber auch auf die Konsequenzen hinweist, die durch die Anwendung von DRM-Techniken entstehen (PDF-Datei).

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