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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.
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: Spieletest: Frozen-Bubbles 2.0
: Spieletest: Frozen-Bubbles 2.0 Stundenlang mit dem Banknachbarn auf Glitzerkugeln schießen – süße Pinguine, die seltsame Maschinen bedienen und dazu noch zartes Gepiepe; die einen interpretieren die Geräusche als die Stimmen der Pinguine, andere sind der Meinung, die Geräusche kämen aus den ungeölten Schießmaschinen. Frozen Bubbles ist sicherlich das beliebteste Linux-Spiel, das es gibt. Grund genug, sich die Version 2.0 von „Frozen Bubbles“ einmal etwas genauer anzuschauen.
Wichtigste Neuerung ist zweifellos die Möglichkeit, über das Netz – sowohl über LAN als auch über das Internet – zu spielen. Besonders viele Spieler sind aber noch nicht auf den Servern unterwegs, das wird sich aber geben, wenn das Spiel erst einmal offiziell in den Distributionen enthalten ist.
Wer schon jetzt Frozen Bubbles 2.0 spielen möchte, muss schon in die Tiefen seiner sources.list eintauchen: Noch ist es notwendig, zusätzliche Paketquellen hinzuzufügen; besonders kompliziert ist das aber nicht: Wie es funktioniert, ist für alle Distributionen auf der Download-Seite von Frozen Bubbles erklärt.
Einfach mal ausprobieren, denn es sind noch mehr Neuerungen in der 2.0er-Version enthalten: So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, den Zwei-Spieler-Modus zu trainieren. Außerdem lassen sich bestimmte Levels ganz konkret anwählen – in der alten Version musste man ja immer „von vorne nach hinten“ durchspielen. Eine dritte bedeutsame Neuerung ist der Level-Editor – Levels lassen sich mit einfachen Mitteln völlig frei gestalten und natürlich auch abspeichern.
Ein eventueller Wehrmutstropfen: Die Grafik von Frozen Bubbles 2.0 enttäuscht. Der kleine Pinguin wirkt eckiger, unbeweglicher als in der alten Version, außerdem ist das Menu in seltsamen Holz-Farben gehalten. Über Geschmack aber, darüber lässt es sich bekanntlich trefflich streiten.
Ach ja: Frozen Bubble 2.0 funktioniert weder mit Windows noch mit MacOSX. Kleiner Tipp der Entwickler: „Ideal time to switch to Linux!“
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: DRM-infizierte Produkte bei Amazon taggen
: DRM-infizierte Produkte bei Amazon taggen Amazon erklärt ja immer gerne das AAL-Prinzip (Andere arbeiten lassen) als Teil des eigenen Geschäftserfolges. Nutzer können Rezensionen schreiben und diese gegenseitig bewerten. Neu ist die Möglichkeit, dass NUtzer Produkte durchtaggen können. Die Defective by Design Kampagne hat jetzt die Aktion gestartet, alle DRM-infizierten Produkte dementsprechend zu taggen, d.h. mit Schlagworten zu versehen:
„An anti-DRM activist group has initiated an effort to tag products on Amazon.com as DefectiveByDesign to warn Amazon’s shoppers of the dangers of DRM. So far a few dozen Amazon users have tagged over 150 products containing DRM (Blu-ray, HD DVD, FairPlay, and more) as DefectiveByDesign using the e‑retailer’s own ‚tagging’ system.“
[via]
Mehr gibts dazu auch bei Gulli: defectivebydesign taggt Amazon-Produkte.
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: Ubuntu 6.10 ist da
: Ubuntu 6.10 ist da Ubuntu ist in der Version 6.10 heute veröffentlicht worden. Hier ist die Pressemitteilung von Canonical. Noch toller ist ja, dass gleichzeitig auch Kubuntu in der Version 6.10 veröffentlicht wurde.
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: Broadcast-Flag in einer Animation erklärt
: Broadcast-Flag in einer Animation erklärt Public Knowledge hat eine vier Minuten lange Animation über die „Broadcast Flag“ gemacht. Die Animation ist zwar etwas US-lastig von den Gesetzen her, aber das Thema wird uns auch in Europa begleiten. Konkret geht es um eine digitalen Rechtekontrolle (DRM) für den Einsatz bei Fernsehübertragungen und dergleichen.
Hier findet sich die Youtube-Seite dazu.
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: Montag wieder Creative Commons Salon in Berlin
: Montag wieder Creative Commons Salon in Berlin Am kommenden Montag, den 30. Oktober findet in Berlin wieder ein Creative Commons Salon statt. Das Konzept des CC Salons stammt aus San Francisco und hat das Ziel, einen regelmässigen Treffpunkt für Menschen zu schaffen, die an Creative Commons, Free Culture, Open Source, Kreativität, Kunst, Medien und Musik interessiert sind.
Beim kommenden CC Salon in Berlin wird u.a.Johnny Haeusler (Spreeblick.com) über seine Radio-Sendung „TRACKBACK – Die Show mit Spreeblick“ auf Fritz berichten, die am 28.10. startet. Ein Bestandteil der Show wird freie Musik sein, die unter den Creative Commons lizenziert werden. Diese soll immer im Vorfeld von Nutzern vorgeschlagen und gerankt werden.
Wer Lust und Zeit hat, eigene Projekte oder Ideen zu präsentieren, kann dies tun. Am Besten direekt ins Wiki schreiben oder einfach vorbei kommen.
Ort: newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin – Mitte. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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: US-Kampagne für Digitale Freiheiten
: US-Kampagne für Digitale Freiheiten
In den USA hat heute eine breite Koalition aus verschiedenen Organisationen wie der Consumer Electronics Association, Electronic Frontier Foundation und Public Knowledge die „digital freedom“-Kampagne gestartet. Das Ziel ist, eine breite Koalition gegen die Einzelinteressen der Unterhaltungsindustrie im Copyfight zu schaffen und für digitale Freiheiten einzutreten„Digital technology enables literally anyone and everyone to be a creator, an innovator or an artist – to produce music, to create cutting-edge videos and photos, and to share their creative work. Digital technology empowers individuals to enjoy these new works when, where, and how they want, and to participate in the artistic process. These are basic freedoms that must be protected and nurtured.
„The Digital Freedom campaign is dedicated to defending the rights of students, artists, innovators, and consumers to create and make lawful use of new technologies free of unreasonable government restrictions and without fear of costly and abusive lawsuits.“

Im Gegensatz zu den Verteidigungskämpfen der Vergangenheit möchte man mit einem eigenen Gesetzentwurf die rechtliche Basis für die freie und offene Entfaltung einer Wissensgesellschaft schaffen: The Digital Freedom Bill of Sights and Sounds.
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: Freie Software Wochen bei ZDF.Online?
: Freie Software Wochen bei ZDF.Online? Im Online-Angebot von ZDF.Heute gab e sin den vergangenen Tagen vermehrt Artikel und Videobeiträge rund um Freie Software.
Zum einen gab es am vergangenen Wochenende zwei Artikel zu FreeDOS:
Frei wiedergeboren – Die Freie-Software-Gemeinde hat MS-DOS geklont – als „FreeDOS“
MS-DOS hieß das Betriebssystem auf das Bill Gates seinen Erfolg gründete – und eigentlich ist es seit 12 Jahren tot. Mit Windows 95 beendete Microsoft Verkauf und Support des erfolgreichen Oldtimers. Jetzt haben Open-Source-Hacker das System nachgebaut: „FreeDOS 1.0“ ist vor wenigen Wochen erschienen – und, wie Linux, frei verfügbar.
„Der Welt ein Debüt geben“ – FreeDOS-Erfinder Jim Hall im Interview
Als 22-jähriger Student beschloss der Amerikaner Jim Hall, Microsofts Betriebssystem DOS als freie Software nachzubauen. Das war im Jahr 1994. Vor ein paar Wochen haben er und eine internationale Gemeinschaft von Freiwilligen mit Version 1.0 ihr Ziel erreicht. Im Interview macht er deutlich, wie Open-Source-Projekte entstehen.
Und dann gibt es aktuell noch einen Beitrag zu Debian. Dieser kommt mir aber bekannt vor und es scheint mir, als ob er schonmal vor wenigen Wochen dort erschienen ist.
„Das beste Linux, das es je gab“ ‑Neue Version des Community-Linux Debian bald fertig
„Etch“ ist der Spitzname des neuen Debian GNU/Linux 4 – der einzigen großen Linux-Distribution, die ausschließlich von einer Gemeinschaft von Freiwilligen entwickelt wird. Deren basisdemokratische Organisation sorgt seit je her für lebhafte Diskussionen – und die werden umso lauter, je näher die geplante Fertigstellung im Dezember rückt.
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: Netzpolitik-Podcast mit Rüdiger Weis über Trusted Computing
: Netzpolitik-Podcast mit Rüdiger Weis über Trusted Computing
In diesem Netzpolitik-Podcast gibt es ein Interview mit Professor Dr. Rüdiger Weis von der Technischen Fachhochschule in Berlin zum Thema Trusted Computing, Digital Restrictions Management und die Kriminalisierung seiner Studenten durch Urheberrechtsgesetzgebung. Rüdiger Weis warnte unter auf dem letzten Chaos Communication Congress eindringlich vor neuen Kryptographischen Unsicherheiten des Trusted Computing Standards. Das Interview ist 30 Minuten lang und man kann die Datei wahlweise als MP3 (28MB) oder als OGG (37MB) herunterladen.
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: Ab heute frisch: Firefox 2
: Ab heute frisch: Firefox 2 Nach etlichen Release Candidates steht er ab heute zum Download bereit: Die lang erwartete Version 2 des populären freien Browsers Firefox hat, wie immer, einige interessante Neuerungen zu bieten. Die überarbeitete Fassung bietet zum Beispiel eine verbesserte Handhabung der Suchmaschinen, die bequem durch den Suchleisten-Manager umgruppiert werden können. Ebenso lassen sich die Feeds nach Belieben anzeigen. Das Surfen mit Tabs, also den Unterfenstern, geschieht nun automatisch. Neu ist auch, dass eben geschlossenen Fenster leicht wieder aufgerufen werden können. Stürzt der Rechner ab, öffnet sich nach dem Neustart die zuletzt aufgerufenen Seite.
Weiterhin soll eine Rechtschreibkorrektur die Eingabe auf Browser-Seiten vereinfachen und Tippfehler beispielsweise in Newsletter-Fenstern verhindern. Eine wichtige Erweiterung ist der Umgang mit dem Phisching, dem Ausspionieren von privaten Daten. In der Firefox Version 2 soll das verhindert werden: Wird eine Seite aufgerufen, gleicht der Browser die Adresse mit einer sich regelmäßig aktualisierten Phishing-Liste ab. Ist eine unsichere Seite dabei, erscheint ein Fenster mit einem Warnhinweis.
Der für heute angekündigte Firefox war gestern schon auf FTP-Servern zu finden. Die Nachricht machte via Digg und Slashdot schnell die Runde. Dies war eigentlich nicht im Interesse des Firefox-Projektes, weil man noch nicht alle Vorbereitungen abgeschlossen hatte. Die Futurezone rekapituliert die Nachrichtenlage von gestern und gibt einen Einblick in die eigene Arbeit anhand der Frage, ob es richtig war, die Nachricht gestern schon zu verkünden: Der Firefox-Fehlstart.
Spätestens nachdem das erste IT-Portal im deutschen Sprachraum die Nachricht gebracht hatte und klar war, dass es sich bei den Dateien tatsächlich um keinen Release Candidate, sondern um die endgültige Version handelte, hatte futurezone.ORF.at die Wahl, innerhalb der angemessenen Reaktionszeit einen von zwei Fehlern zu begehen:
1. auf den vorzeitigen Start hinzuweisen und damit die Entwickler eventuell in Schwierigkeiten zu bringen – die allerdings mit den Links von Digg und Slashdot schon längst begonnen hatten.
2. als einzige IT-Site die Nachricht überhaupt nicht zu bringen.
Die Nachricht zu verschweigen wäre aus Sicht des Journalisten der eindeutig größere Fehler gewesen. Also haben wir uns dafür entschlossen, Fehler Nummer eins zu begehen und zu versuchen, die Vorgänge nachzuvollziehen.
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: Splicemusic
: Splicemusic Janko Röttgers schreibt in der Netzwelt über Splicemusic: „Die Online-Remix-Community“.
Die Splice-Community scheint das alles nicht zu stören – und das ist es denn auch, was Splicemusic wirklich auszeichnet. Musikfans kollaborieren, remixen gegenseitig ihre Tracks und geben sich Tipps zum Perfektionieren des eigenen Sounds. Mehr Spaß als das Musizieren unterm Tannenbaum macht das allemal.
Klingt sehr interessant. Die Plattform basiert auf Flash und hat noch etwas Kinderkrankheiten. Die rechtliche Grundlage für das Remixen ist die sehr liberale Creative Commons Namensnennungs – Lizenz.
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: Netzpolitik-Podcast mit Seth Schoen zu Trusted Computing
: Netzpolitik-Podcast mit Seth Schoen zu Trusted Computing
Im aktuellen Netzpolitik-Podcast gibt es ein Interview mit Seth Schoen über Trusted Computing. Seth ist Staff Technologist bei der Electronic Frontier Foundation und beobachtet für die EFF die Entwicklungen rund um Trusted Computing (formally known as TCPA). In dem Interview geht es um die Möglichkeiten und Risiken von Trusted Computing, Digital Restriction Management Systeme, mögliche Regulationen und Sicherheit in der Informationstechnologie. Das Interview ist in englisch, 35,8 MB gross und 26 Minuten lang.Eine Frage hatte ich im Rahmen des Interviews nicht gestellt und wir haben ein kurzes Interview angeschlossen: Was ist nun mit Apple und Trusted Computing? Seth geht davon aus, dass das TPM-Module in den neuen Apple Notebooks eingeschaltet ist. Mehr dazu aber in dieser 2,6 MB grossen MP3-Datei.
Dieses Interview eignet sich als Hintergrundmaterial, um den Windows Vista-Artikel im aktuellen Print-Spiegel genauer verstehen zu können.
In english: This is a Netzpolitik-Podcast with Seth Schoen of Electronic Frontier Foundation about the opportunities and risks of trusted computing, digital restriction management, security in information technology and possible regulations of trusted computing.
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: Copyright-War: Pfadfinder als Multiplikatoren einsetzen
: Copyright-War: Pfadfinder als Multiplikatoren einsetzen
Die US-Filmindustrie ist immer auf der Suche nach neuen Zielgruppen für ihre Propaganda. Neuestes Opfer sind Pfadfinder. Wie aus Donald Duck Geschichten bekannt gibt es bei den Fähnlein Fieselschweif Gruppen für anstrengende Übungen gerne ein Abzeichen*. Tolle Idee dachte sich die MPAA und hat Pfadfinder aus Los Angeles als Testgruppe auserkoren, um über „Piraterie“ und „Raubkopien“ aufzuklären. Zusammen mit den LA Boy Scouts wurde Schulungsmaterial hergestellt. Anscheinend werden die Pfadfinder als Multiplikatoren genutzt, um mit HIlfe von Mundpropaganda und spannende Aktionen die frohe Botschaft weiter zu verkünden. Zumindest klingt das so in der MPAA-Meldung.Warum nur unbedingt Pfadfinder? Das erklärt ein Sprecher in einer AP-Meldung: L.A. Boy Scouts new activity patch: ‚Respect Copyrights’.
„Part of being a Scout is being trustworthy and part of being trustworthy is being able to follow the rules in our society,“ said Victor Zuniga, a spokesman for the Los Angeles Area Council.
Die Futurezone zitiert den MPAA-Chef aus einer MPAA-Meldung:
„Die Arbeit mit den Pfadfindern von Los Angeles gibt uns die Möglichkeit, eine neue Generation darüber aufzuklären, wie Filme gemacht werden und welchen Wert sie haben, sowie deren Einstellung gegenüber dem Diebstahl von intellektuellem Eigentum zu ändern“, so Dan Glickman, Chef der MPAA.
Pfadfinder? Aufklärung? Copyright? Da war doch noch was: Die chinesische Regierung hat Pfadfinder schon länger als Zielgruppe entdeckt. Dort sollen 200.000 Pfadfinder in HongKong die Zollbehörde unterstützen und im Netz nach „Raubkopien“ suchen.
* Scheint eher ein US-Ding zu sein, der Autor erinnert sich weniger an Übungs-Abzeichen in seiner früheren Pfadfinder-Laufbahn.
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: FOSS@Work auf den Philippinen
: FOSS@Work auf den Philippinen Vom 12. bis 15. November werde ich in Manila auf den Philippinen an einem Workshop/Konferenz des International Open Source Network (IOSN) von UNDP zum Thema FOSS@Work als Referent teilnehmen. Meine Aufgabe wird dort sein, über Software, Plattformen und Praktiken zur Kollaboration, Vernetzung und Zusammenarbeit zu sprechen und dieses Wissen zu vermitteln. Das wird sicherlich spannend und eindrucksvoll, weil die Teilnehmer aus vielen verschiedenen asiatischen Ländern kommen werden und ich immer schonmal nach Asien wollte. Die Philippinen sollen zu der Zeit auch etwas wärmer als Deutschland sein.
In order to promote FOSS development in the growing SME for IT sector, there is a need to network existing SMEs within the ASEAN+3 region. While there are many SMEs working with and on FOSS solutions, many others in the region are still unfamiliar with FOSS. This conference aims to assist in the acceleration of FOSS adoption by networking both categories of SMEs.
To this end, IOSN ASEAN+3 is organizing a conference-workshop for developers senior IT staff and IT-decision makers to provide orientation and technical trainings on FOSS architecture and community management skills, targeting national and regional FOSS developers as well as SMEs not yet working with FOSS. The goal is to increase the developer base for FOSS.
The workshop shall:
* Be an opportunity to network experienced FOSS developers with potential FOSS developers;
* Be an opportunity share experiences, best practices, and create opportunities for collaboration;
* Establish IOSN ASEAN+3 as focal point for further networking activities;
* Enhance the technical skills of developers through power training -
: Europäischer Urheberverbände starten Culture First – Kampagne
: Europäischer Urheberverbände starten Culture First – Kampagne Die Urheberverbände schlagen gegen die DRM-Lobby auf europäischer Ebene zurück und haben eine Kampagne für den Erhalt und Schutz von Urhebererchtsabgaben auf Unterhaltungselektronik gestartet: „Culture First“
Mit dabei ist der europäische Autorenverband GESAC, der internationale Autorenverband CISAC, der internationale Verband der darstellenden Künstler GIART, der internationalen Verband der Musikverleger ICMP/CIEM, der Indie-Musik-Label-Verband Impala und der europäischen Künstlerverband EuroFIA, wie der Musikmarkt unter Berufung auf „Billboard“ berichtet.
Impala Präsident Patrick Zelnik sagte, dass durch die neuen und sich ständig verändernden Technologien der Computer ein bedeutendes Medium wurde, um Musik zu hören und Musikdateien abzuspeichern. „Die unabhängigen Plattenfirmen erkennen diese neue Form des Musikkonsums an und möchten das auch gar nicht verhindern“, wie er weiter ausführte. „Jedoch sollten Rechteinhaber ein faires Entgelt für private Kopien erhalten. Gebühren für private Kopien sollten bestehen bleiben und alle Arten von Aufnahmegeräten und Möglichkeiten abdecken.“
Eine Kampagnenseite ist mir bisher nicht bekannt.
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: TRACKBACK – Die Show mit Spreeblick auf Fritz
: TRACKBACK – Die Show mit Spreeblick auf Fritz Am Dienstag hatte ich zwischen den Zeilen schonmal auf eine weitere Radio-Show über Blogs am Samstag Nachmittag hingewiesen. Diese ist jetzt offiziell verkündet worden und am Samstag Nachmittag startet Trackback auf Radio Fritz. Trackback ist eine wöchentliche zweistündige Show (
16:00 bis 18:00 Uhr-> Wohl doch noch nicht ganz fest), die von Johnny Haeusler (Spreeblick.com) moderiert wird. Es soll sich um Blogs, die Blogosphäre und Digitalkultur im Allgemeinen drehen und viellicht wird Johnny auch das ein oder andere Mal Netzpolitische Themen behandeln. Die Sendung gibts live im Stream oder in Berlin über die Luft und immer im Anschluss als Podcast.
Auch interessant ist das:
Zusätzlich wird sich TRACKBACK mit Creative-Commons-lizensierter Musik beschäftigen und die wöchentlichen „TRACKBACK Creative-Commons-Charts“ präsentieren, deren Neuvorstellungen und Platzierungen ausschließlich durch Online-Voting der Hörerschaft generiert werden.
Am Montag den 30.10. werden wir wieder einen Creative Commons Salon in Berlin veranstalten, wo Johnny das Konzept und seine ersten Erfahrungen damit vorstellen wird.
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: Musikindustrie an Youtube vor Google-Kauf beteiligt?
: Musikindustrie an Youtube vor Google-Kauf beteiligt? de.internet.com berichtet mit Verweis auf einen Artikel der New York Times, dass sich drei der vier grossen Musikkonzerne vor dem Youtube-Kauf durch Google Minderheitsbeteiligungen an der Video-Plattform gesichert haben. Die Aktienkäufe sollen im Rahmen von Lizenzverhandlungen für die Musikvideos der Major Labels erfolgt sein.
Die Beteiligung bringt beiden Seiten Vorteile, hieß es. Im Rahmen der abgeschlossenen Verträge fließen bis zu 50 Millionen Dollar an die Musikunternehmen. YouTube gerät hingegen nicht in Gefahr, von diesen mit Urheberrechtsklagen attackiert zu werden.
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: Die GVU und die Mühlen der Justiz
: Die GVU und die Mühlen der Justiz In der aktuellen c´t gibt es einen Artikel über die Praktiken der GVU und wie unschuldige Bürger dadurch in die Mühlen der Justiz geraten: „Vorverurteilt – Staatsanwaltschaft glaubt Urheberrechtsvertretern blind“.
Wegen angeblichen Handels mit gefälschten Film-DVDs hat die Staatsanwaltschaft Würzburg eine junge Mutter in Untersuchungshaft gebracht. Den Strafantrag hatte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) gestellt, die anschließend als Pseudo-Gutachter in eigener Sache hinzugezogen wurde. Über Fehler und Ungereimtheiten in den Behauptungen der GVU sahen die Strafverfolger offenbar einfach hinweg, als sie ihre dürftige Indizienkette schmiedeten.
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: Open Source Nation Brasilien
: Open Source Nation Brasilien Brasilien geht pro Linux und macht sich für eine Neuregelung geistiger Eigentumsrechte stark. Die Südamerikaner führen eine Reihe von Entwicklungs- und Schwellenländern an, die sich auf diesem Wege aus wirtschaftlicher Abhängigkeit befreien wollen.
Seit einigen Jahren verfolgt Brasilien eine ganz eigene Entwicklungspolitik. Das südamerikanische Land kehrt Bill Gates’ Imperium den Rücken und fördert den Einsatz und die Entwicklung von Freier/ Open Source Software (FOSS). Begonnen hat die pro-Linux-Politik auf kommunaler und Bundesebene, seit dem Wahlsieg der Arbeiterpartei unter Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gehört die Förderung von offenem Code zum Regierungsprogramm. Die Brasilianer haben erklärt, 80% der neu anzuschaffenden Computer mit Open Source Software auszustatten. Auch die existierende öffentliche IT-Infrastruktur migriert auf FOSS, und staatlich geförderte Software soll unter freien Lizenzen veröffentlicht werden. Außerdem ist freie Software Bestandteil nationaler Programme zur Überbrückung des Digital Divide, denn ein Großteil der Brasilianer hat keinen Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien (ICTs) wie dem Internet. Mit der Überwindung des digitalen Grabens ist der Anspruch verbunden, gleichzeitig wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklung zu fördern. Diese Hoffnung speist sich aus dem Umstand, dass Zugang zu Information und Wissen, seine Schaffung und Verbreitung, ein zentraler Machtfaktor in einer globalisierten, vernetzten Welt ist.
Und hier nun kommt Software ins Spiel – fungiert sie doch als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Die weiche Ware besteht nicht nur aus Information, sondern ist gleichsam der Zentralschlüssel zu digitalen Datenräumen und Wissen aller Art. Eines der Hauptargumente der Brasilianer für Linux lautet, dass es ökonomisch sinnvoller ist, Staatsgelder für die Ausbildung lokaler Arbeitskräfte auszugeben, als die finanziellen Ressourcen ins Ausland zu transferieren, um dort Software-Lizenzen einzukaufen. Denn anders als bei proprietärer Software, beispielsweise dem Betriebssystem Windows von Microsoft, fußt das ökonomische Wertschöpfungsmodell nicht auf Erhebung von Lizenzgebühren. Stattdessen bringen Serviceleistungen um die Software herum Gelder ein. Freie Software ist längst kein Spielzeug für Technik-begeisterte Bastler mehr. Konzerne wie IBM oder Novell Suse und eine Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen erwirtschaften mit diesem speziellen Code Profit. Der Firefox-Browser, Linux-basierte Betriebssysteme wie Debian oder das Office-Paket OpenOffice zählen zu den bekanntesten Anwendungen. Brasilien hat eine sehr aktive FOSS-Szene. Die weltweit ersten mit Open Source betriebenen Bankautomaten haben die Südamerikaner entwickelt.
Freie Software hat, geschützt durch spezielle Lizenzen, eine ganz eigene Kultur und Ökonomie, die sich aus ihren vier Haupt-Merkmalen ergibt: die Software darf ohne jede Einschränkung benutzt werden, der Quellcode ist verfügbar, er darf verändert und es darf aus ihm gelernt werden, die Software darf ohne Einschränkungen und ohne Zahlungsverpflichtungen kopiert und weitergegeben werden, die Software darf verändert und in veränderter Form weitergegeben werden. Quellcode ist die „DNA“ des Programmcodes, bestehend aus Textbefehlen, geschrieben in einer höheren Programmiersprache. Entwicklung und Anpassung von Software ist nur in dieser Rohform möglich. Open Source Software entsteht innerhalb offener Netzwerk-Strukturen, in denen Informatik-Studenten, Hobby-Programmierer und IT-Profis über Ländergrenzen hinweg miteinander kooperieren.
Weil bei FOSS der Bauplan frei zugänglich ist, schätzen die Südamerikaner diese Art Code. Marcel Tosatti, Brasilianer und ehemaliger Hüter des Linux-Kernel, drückt es so aus: „Die Technologie und die Lizenz gibt den Ländern der Dritten Welt die Chance, nicht mehr Sklaven irgendeiner Technologie zu sein. So kann jedes Land eigene Technologien entwickeln.“ Nicht zuletzt weil proprietäre Software die Anpassung an lokale sprachliche Bedürfnisse oft unmöglich macht, empfinden ärmere Länder ihre Benutzung als eine Art „elektronische Kolonisierung“. Eine generelle Unzufriedenheit mit Preisstruktur, Lizenzmodellen und Service des global mächtigsten proprietären Software-Produzenten – Microsoft – spielt eine zentrale Rolle. Tatsächlich handelt sich der Konzern immer wieder Klagen wegen wettbewerbswidriger Praktiken ein. Auch die entwickelte Welt stört sich zunehmend an der Monopolstellung Microsofts und findet in freier Software eine willkommene Alternative. Die Stadt München beispielsweise ist dabei, ihre gesamte Verwaltung auf FOSS zu migrieren.
Brasiliens pro-Linux Politik ist eng verknüpft mit den Auseinandersetzungen um geistige Eigentumsrechte. Entwicklungs- und Schwellenländer erklären seit Jahren, dass die existierenden Copyright-und Patentsysteme nicht zu ihrem Vorteil arbeiten, sondern die Interessen entwickelter Länder beziehungsweise der dort ansässigen Unternehmen reflektieren. Die ursprüngliche Idee hinter geistigem Eigentum ist einleuchtend: Erfinder und Kreative bekommen ein zeitlich befristetes Monopol auf ihre Erzeugnisse und können wegen Ausschaltung des Wettbewerbs hohe Preise verlangen. Obwohl die Ideen temporär nicht von anderen genutzt und weiterentwickelt werden dürfen und Folge-Innovationen sich somit verzögern, rechnet sich das Konzept. Denn der Staat schafft auf diesem Wege Anreize für Innovation. Kritiker sagen, dass die kontinuierliche Ausweitung geistiger Eigentumsrechte, etwa auf mathematische Algorithmen, Gene oder Pflanzen, das System pervertiert und Innovation verhindert. Nicht mehr die besten Ideen, sondern die teuersten Anwälte setzten sich durch. Im Falle von armen Ländern tritt das Problem verschärft zutage. Sie verfügen kaum über Patente und Copyrights und die Möglichkeiten, sie durchzusetzen. Bei der World Intellectual Property Organisation (WIPO) führt Brasilien eine Reihe von Entwicklungs- und Schwellenländern an, die sich für eine Neubewertung geistiger Eigentumsrechte einsetzen. Die WIPO ist eine UN-Agentur, die Markenrechte, Patent- und Copyrightsysteme global verbindlich festlegt. Es ist kein Zufall, dass gerade die Brasilianer auf neue Konzepte betreffend geistiges Eigentum setzen. In den 1990ern waren sie die ersten, die ernsthaft gedroht haben, im öffentlichen Interesse Patente auf überteuerte AIDS-Medikamente zu verletzen. Und zwar unter einer konservativen Regierung.
Die offene Regelung geistiger Eigentumsrechte bei freien Software-Systemen wie Linux soll helfen, technologisch und wirtschaftlich unabhängiger zu werden. Denn bei Software geht es nicht nur um Code, sondern um Rechte, Kontrolle, Sicherheit, Transparenz und Macht. Software ist eher ein Prozess denn ein Produkt – um sie einsatzfähig zu halten, ist kontinuierliche Weiterentwicklung unerlässlich. Während proprietäre Technologien nur denen offen stehen, die sie sich leisten können, erlaubt Freie Software Zugang zu Wissen und Informatik der entwickeltesten Länder.
Ob Brasiliens pro-Linux Politik weiter voranschreitet, bleibt indes abzuwarten. Ist sie doch eng verbunden mit dem Schicksal der Arbeiterpartei. Die Förderung Freier Software gewinnt aber auch in anderen Ländern Lateinamerikas an Bedeutung: seit September 2005 ist in Peru Einsatz und Förderung freier Software gesetzlich festgeschrieben.
Man darf die brasilianische Politik nicht als bloßes Armuts-Bekämpfungsprogramm abtun. Dahinter steht die Absicht, kommerziellen und gesellschaftlichen Mehrwert ohne klassischen Schutz geistigen Eigentums zu schaffen, sondern mit neuen Copyright- und Patentmodellen, die an die Bedürfnisse moderner Wissensgesellschaften angepasst sind. Wissen ist ein ganz besonderes Gut: es wächst durch Teilung.
Dieser Text von Meike Richter steht unter der Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland Lizenzc.
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: Creative Commons vs. GEMA
: Creative Commons vs. GEMA [Parallel bei medienrauschen.de, netzpolitik.org und in meinem privaten Blog. Ich konnte mich nicht entscheiden.]
Durch die Diskussionen zum Frontalangriff der GEMA auf nichtlizensierte Webradios bin ich gerade auf ein Problem gestoßen. Wie sicher bekannt, bietet der Chaostreff Regensburg (ein „nahestehendes Organ des Chaos Computer Clubs“) unter dem Namen „Pimp My Rights“ eine Compilation mit Freier Musik zum Download an.
Die CD „Pimp My Rights“ beinhaltet mit 17 internationalen Interpreten eine bunte Mischung verschiedenster Musikstile. Mit dieser Initiative macht der Chaos Computer Club darauf aufmerksam, dass es neben der teuer erwerbbaren Musik, die eine ganze Industrie finanziert, immer mehr Musiker gibt, die sich dieser Maschinerie nicht anschließen, sondern ihre Musik zum legalen Runterladen kostenfrei ins Netz stellen.
So weit, so wunderbar. Die Geschichte hat aber einen Haken. Auf der CD ist unter anderem der Song „Now get busy“ der New Yorker HipHopper „Beastie Boys“ enthalten. Einer Band, die immer mal wieder Tracks oder Samples zum Download und/oder für Remixe zur freien Verfügung stellt.
Nette Sache, fraglos. Allerdings sind die Beastie Boys als Teil der „Maschinerie“ nunmal auch Mitglied einer Verwertungsgesellschaft. Und tatsächlich findet sich „Now get busy“ auch im Repertoirekatalog der GEMA.
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: Schweiz: Urheberrechtsrevision – Kommission weitgehend einig
: Schweiz: Urheberrechtsrevision – Kommission weitgehend einig Die Rechtskomission des Ständerates (Schweiz) hat in den letzten zwei Tagen die Urheberrechtsrevision im Detail beraten. Was genau im Detail beraten wurde ist nicht öffentlich. Es wurde dazu aber eine Pressemitteilung verfasst und kurz zusammengefasst:
An der Tagung, an der teilweise auch Christoph Blocher anwesend war, war man sich laut der Medienmitteilung weitgehend einig, die Vorschläge des Bundesrates anzunehmen. Anstelle von kritischen Stimmen gegenüber DRM forderte eine Minderheit der Kommission sogar, das Gesetz so zu ergänzen, dass Werknutzende ausschliesslich pro Nutzung eines Werkes zur Kasse gebeten werden sollen.
Christoph Blocher ist Schweizer Bundesrat, d.h. Mitglied der Landesregierung. Der diskutierte Entwurf ist online.