Dieser Artikel ist mehr als 19 Jahre alt.

Neue Datenbank: Open-Source-Firmen in Deutschland

Sie wollten schon immer wissen, welche Unternehmen auf Open Source setzen? Vielleicht ein Unternehmen in ihrer Nähe finden? Oder eben genau die Open-Source-Firma finden, die für Ihre Ansprüche das richtige Produkt anbietet? Ab heute ist dies möglich: heise open und der Linux-Verband haben eine Anbieter-Datenbank gelauncht, die genau diese Wünsche befriedigt. Es finden sich neben…

  • Markus Beckedahl

Sie wollten schon immer wissen, welche Unternehmen auf Open Source setzen? Vielleicht ein Unternehmen in ihrer Nähe finden? Oder eben genau die Open-Source-Firma finden, die für Ihre Ansprüche das richtige Produkt anbietet? Ab heute ist dies möglich: heise open und der Linux-Verband haben eine Anbieter-Datenbank gelauncht, die genau diese Wünsche befriedigt.

Es finden sich neben Informationen zu inhaltlichen Schwer­punkten der Unter­nehmen auch regionale Kennwerte, sowie Branchen­daten. Unter „Themenschwerpunkte“ können beispielsweise Spezialisierungen wie „Desktopsysteme“, „GUI“ oder auch „Geoinformatik“ angewählt werden. Mehrfachangaben sind beim Basiseintrag nicht möglich. Integriert ist auch eine regionale Suche nach Postleitzahlenbereichen.

Die neue Datenbank ermöglicht somit, gezielt nach Anbietern von Produkten und Dienstleistungen im gesamten deutschen Markt zu suchen. Unterneh­men, die in die Datenbank aufgenommen werden wollen, können sich ab sofort anmelden. Der Basiseintrag ist kostenlos, der Premiumeintrag bietet gegen einen Kostenbeitrag von 150 Euro mehr Funktionalitäten, so beispielsweise eine wesentlich umfangreichere Unternehmensdarstellung. Auch mehrere Unternehmensschwerpunkte können im Premium-Eintrag angewählt werden.

Heise open sieht seine Rolle auch in der journalistischen Begleitung des Projekts, der Linux-Verband stellt die Datenbank-Infrastruktur. Die Daten können von den Unternehmen online über den Browser eingegeben werden, nach einer Prüfung der Daten schaltet der Linux-Verband den Eintrag frei.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie