Dieser Artikel ist mehr als 19 Jahre alt.

DRM-infizierte Produkte bei Amazon taggen

Amazon erklärt ja immer gerne das AAL-Prinzip (Andere arbeiten lassen) als Teil des eigenen Geschäftserfolges. Nutzer können Rezensionen schreiben und diese gegenseitig bewerten. Neu ist die Möglichkeit, dass NUtzer Produkte durchtaggen können. Die Defective by Design Kampagne hat jetzt die Aktion gestartet, alle DRM-infizierten Produkte dementsprechend zu taggen, d.

  • Markus Beckedahl

Amazon erklärt ja immer gerne das AAL-Prinzip (Andere arbeiten lassen) als Teil des eigenen Geschäftserfolges. Nutzer können Rezensionen schreiben und diese gegenseitig bewerten. Neu ist die Möglichkeit, dass NUtzer Produkte durchtaggen können. Die Defective by Design Kampagne hat jetzt die Aktion gestartet, alle DRM-infizierten Produkte dementsprechend zu taggen, d.h. mit Schlagworten zu versehen:

„An anti-DRM activist group has initiated an effort to tag products on Amazon.com as DefectiveByDesign to warn Amazon’s shoppers of the dangers of DRM. So far a few dozen Amazon users have tagged over 150 products containing DRM (Blu-ray, HD DVD, FairPlay, and more) as DefectiveByDesign using the e‑retailer’s own ‚tagging’ system.“

[via]

Mehr gibts dazu auch bei Gulli: defectivebydesign taggt Amazon-Produkte.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.

    Foto: Darja Preuss


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

3 Kommentare zu „DRM-infizierte Produkte bei Amazon taggen“


  1. Sollte man da konsequenterweise auch Windows, Mac OSX und diverse Linux Distris taggen? Die haben alle Treiber für TPMs und tragen damit genauso zur Proliferation von DRM bei wie ein Zune oder ein iPod.

    Ich glaube man wird sich schwer tun überhaupt noch was zu finden das sich nicht taggen lässt…


  2. @ flynn:
    Welche Linuxdistributionen meinst Du denn da genau?


  3. BlackFighter

    ,

    @Flynn …
    das denke ich nicht. Denn es geht hier kaum noch um das „unterstüzten“ von DRM, sondern darum, dass einem DRM regelrecht aufgezwungen wird. Produkten wieer IPod lassen sich ihne DRM ja nicht bzw. nur kaum nutzen.

    Greetz,
    BlackFighter

Dieser Artikel ist älter als 19 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.