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Urheberrecht, Creative Commons, freie Software, freies Wissen, Bildung, Informationsfreiheit.

  • : Schweiz: Diskussion zu Kunstfreiheit und DRM
    Schweiz: Diskussion zu Kunstfreiheit und DRM

    Am Mittwoch 18.10.2006 findet im Rahmen der Initiative Kunstfreiheit.ch eine Diskussion in Zürich statt.

    Aus Anlass der Revision des schweizerischen Urheberrechts haben sich KünstlerInnen und VermittlerInnen mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Darin zeigen sie sich besorgt, dass in der Revision die Kontrollmöglichkeiten der Rechteinhaber (etwa durch Digital Rights Management Systems, DRM) zu sehr ausgebaut werden, und damit der Zugang zu bestehendem Material, um daraus Neues zu schaffen, eingeschränkt wird. Sie sehen darin eine Bedrohung der Kunstfreiheit. Damit stellen sie die Frage: ist der Ausbau der Urheberrechte noch im Interesse der KünstlerInnen?

    Die Diskussion findet ab 18:00 Uhr im Vortragssaal der HGKZ in Zürich statt.

    Der Initative ist es innert kürzester Zeit gelungen mehrere hundert Künstler und Vermittler aus der Schweiz zur Unterzeichnung eines offenen Briefes zu mobilisieren. Dies ist gerade zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig, da bald im Parlament über den rechtlichen Schutz von technischen Massnahmen in der Schweiz diskutiert wird.

    18. Oktober 2006 1
  • : ZDF will BBC kopieren
    ZDF will BBC kopieren

    Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Online-Ausgabe über Pläne des ZDF, ein wenig Innovation bei der BBC zu kopieren: Kapituliert wird nicht.

    Vorbild ist die britische BBC, die als Teil ihrer Digitalisierungsstrategie unter Senderchef Mark Thompson derzeit ein „Creative Archive“ aufbaut. Dazu bedient sie sich so genannter Creative-Commons-Lizenzen, einer Erfindung des Stanford-Juristen Lawrence Lessig im Geiste frei verfügbarer Software („Open Source“). BBC-Zuschauer können Beiträge aus dem Archiv auf den eigenen Computer herunterladen und in ihre eigene Homepage oder ihr Weblog einbetten – in voller Länge oder nach Belieben zerschnippelt und neu montiert. Bedingung ist lediglich, dass auch in der neuen Version die BBC als Urheberin erkennbar bleibt, die Nutzung nicht kommerziell ist und keine Kampagnenzwecken verfolgt werden.

    So etwas hat auch der neue Chef von ZDF-Online im Sinn. „Der mündige Bürger soll Inhalte, für die er schon bezahlt hat, auch weiterverwenden dürfen“, sagt Amlung. Er will Portale wie YouTube „für das ZDF nutzbar machen“. Erhoffter Effekt: Die Beiträge sollen durchs Internet wandern und so neue Zuschauer, vor allem jüngere, zum Mainzer Fernsehsender locken.

    Bleibt zu hoffen, dass aus Ideen auch konkrete Pläne und Umsetzungen werden. Hier sind noch einige Artikel zur BBC-Strategie:

    BBC: Zeitgeschichte remixen
    BBC “interaktive Media Player”
    Have fun: Die BBC-Webseite remixen
    Creative Archive der BBC
    BBC Creative Archiv gelauncht
    BBC documents under Creative Commons licence

    17. Oktober 2006 3
  • : Content-Managment-Systeme: Joomla Beta 1.5 erschienen
    Content-Managment-Systeme: Joomla Beta 1.5 erschienen

    Vor gut einem Jahr wurde Joomla! in seiner Version 1.0 veröffentlicht. Seitdem hat das Open Source Content-Management-System (CMS) positiv von sich reden gemacht – jetzt ist die GPL-lizenzierte Fassung 1.5 versuchsweise als Beta kostenlos online verfügbar. Joomla! liefert ein äußerst vielseitiges wie robustes Framework, um verschiedenste Anwendungen individuell in einem Content Managment System zu gestalten. Als Verbesserungen werden in der Beta-Version eine neue API angegeben, um mit der neuen Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung Entwicklern mehr Möglichkeiten an die Hand zu geben. Eine überarbeitete Sprachunterstützung sowie eine verbesserte Barrierefreiheit stehen ebenfalls auf der Liste der Beta.

    Joomla! entsteht durch einen ständigen Austausch der Programmierer untereinander: Im offiziellen Joomla!-Forum treffen sich 60 000 angmeldete User, um gemeinschaftlich an der Weiterentwicklung des CMS zu arbeiten. Dadurch entstehen eine Vielzahl von Erweiterungen: Derzeit sind stattliche 890 für den eigenen Gebrauch registriert. Als Gemeinde-Ereignis fand kürzlich im September der „Joomla!-Day“ als Informationsveranstaltung in Bonn statt.

    Das Freie CMS ist auf der Joomla!-Seite herunterladbar.

    17. Oktober 2006 1
  • : OpenOffice 2.0.4 auf PrOOo-Box: Passt jetzt auch auf einen USB-Stick
    OpenOffice 2.0.4 auf PrOOo-Box: Passt jetzt auch auf einen USB-Stick

    Die neue PrOOo-Box mit dem neuen OpenOffice 2.0.4 ist veröffentlicht worden. Als herausragende Merkmale des populären Installationspakets werden unter anderem angepriesen: Das OOo-Wikipedia-Macro, das zwei neue Icons in das Menü installiert. Neu hinzugekommen ist eine ExtendedPDF-Erweiterung, die es ermöglichen soll, Dokumente als PDF-Dateien samt Links zu exportieren. Weiteres Feature ist OpenOffice.EÜR – eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung für Selbständige und Freiberufler. Vervollständigt wird die Abrechnung dann durch Rechnung-Easy für das einfachere, standardisierte Erstellen von Rechnungen.

    Zusätzlich sind weitere internationale Sprachwörterbücher integriert und neben neuen Schriften natürlich auch wieder Cliparts. Mit dabei sind auch der Software Development Kit (SDK), das UNO Runtime Environment (UNO), sowie die Freien Browser und Programme von Mozilla, Firefox und SeaMonkey.

    Als Schmankerl wird zusätzlich zum DVD-Image OpenOffice 2.0.4 eigenständig in einer Mitnahmegröße angeboten: Damit kann die Windows-Version der Suite platzsparend auf einen USB-Stick überspielt und von unterwegs unkompliziert gestartet werden.

    Ab sofort können Nutzer die PrOOo-Box wahlweise als CD- oder als DVD-Image kostenlos herunterladen. OpenOffice.org empfiehlt allein schon aufgrund der Größe der Dateien das Laden mittels eine P2P-Netzwerks, nämlich über BitTorrent.

    17. Oktober 2006
  • : „Video Howto‚s for Human Beings“: Ubuntu audiovisuell
    „Video Howto‚s for Human Beings“: Ubuntu audiovisuell

    Der Freie Linux-Desktop Ubuntu (1) will sich zugänglicher gestalten: Ab sofort können bei Ubuntu Clips kleine Filme über die Anwendung von Ubuntu angesehen werden. Unter dem Titel „Video Howto‚s for Human Beings“ führt unter anderem eine audiovisuelle Tour führt in das erfolgreiche Freie Software Projekt ein, außerdem werden die Hauptmerkmale jeweils in Videos erklärt. Dazu wird darum gebeten, eigene Video zur produzieren und einzustellen. Die Videos stehen alle unter der sehr liberalen Creative Commons Namensnennungs-Lizenz.

    17. Oktober 2006 2
  • : Massachusetts will erster „Open-Source-Bundesstaat“ werden
    Massachusetts will erster „Open-Source-Bundesstaat“ werden

    Die Regierung des amerikanischen Bundesstaats Massachusetts will ab 2007 sämtliche Behördenkorrespondenzen im OpenDocument-Standard verfassen. Doch die Verwendung des XML-basierten Standards ist nur eine der geplanten Umsetzungen: Die Verwaltung soll so weit wie möglich auf Linux migrieren. Auf der Government Open Source Conference (GOSCON) letzte Woche in Portland erläuterte der bundesstaatliche IT-Leiter Tim Vaverchack laut Linuxinsider.com noch mehr Details: Bereits 2003 seien die Offenen Standards beschlossen worden. Letztendlich sei das nur der Anfang, denn „unser Hauptaugenmerk liegt darauf, so viele Open-Source-Produkte wie möglich einzubringen und gleichermaßen eine Open-Source-Mentalität“, so Vaverchack.

    Auf der Konferenz berichtete er weiterhin, wie die Behörden bei einzelnen Anwendungen vorteilhafter auf Open Source setzen. So habe die Personalabteilung ein neues System für Stellenangebote benötigt. Die Angebote an proprietärer Software waren aber zu teuer; deshalb beschloss man, einfach einen Fork eines bereits bestehenden Open-Source-Projekts zu benutzen. In Kürze soll diese Anwendung gestartet werden und der Source Code frei verfügbar werden. Als nächstes will man die Implementierung des Open Source Content-Management-Systems Joomla! angehen, außerdem benötigen die Ämter ein Freies Prozesslisten-System, das für alle zugänglich ist.

    17. Oktober 2006
  • : Microsoft-Lobby schiesst gegen unveröffentlichte EU – Freie Software Studie
    Microsoft-Lobby schiesst gegen unveröffentlichte EU – Freie Software Studie

    Die EU scheint eine interessante Studie zur Förderung von Freier Software auf Halde liegen zu haben, denn die Microsoft-nahe Lobby schiesst sich jetzt schon darauf ein. Die „Initiative for Software Choice“, ein Lobbyverband der üblichen Microsoft-nahen Verdächtigten hat schon im Vorfeld der Veröffentlichung einen Brief an die EU-Kommission geschrieben und brandmarkt darin die Ergebnisse der Studie. Normalerweise ist bei solchen Aktionen das Ziel, die Studie zu entschärfen, bevor sie an die Öffentlichkeit kommt. Die EU-Kommission täte daher gut daran, die Studie rasch zu veröffentlichen und die öffentliche Debatte rund um die Ergebnisse zu entfachen. Scheint ja genug Diskussionspotential enthalten zu sein, wenn die Microsoft Lobby mit Schaum vor dem Mund argumentiert. Besonders spassig finde ich ja den Versuch, den Begriff „Ökosystem“ gegen Freie Software zu verwenden. Da hat der deutsche Inquirer schon die richtigen Worte für gefunden.

    Hier sind mal ein paar Presseberichte:

    The Inquirer DE: MS-Lobbyisten ballern gegen Open Source

    Er will in quelloffenen und freien Programmen gar eine Bedrohung für das ganze Software-Ökosystem sehen.
    Ökosystem? Der Stärkere frißt die Kleineren, bis es keine Kleineren mehr gibt? Die Evolution führt zwangsläufig zu einer assimilierten Zusammenballung, die wir mal Borg nennen wollen, um keine Markenrechte zu verletzen? Sind wir hier in der Biologiestunde oder in einer demokratischen Gesellschaft, in der es Regeln auch für freien Marktzugang und Verbracherrechte gibt?

    Heise: EU-Lobby: Open Source bedroht das Software-Ökosystem

    Die „Initiative for Software Choice“ (ISC) schießt ein einem Brief an die EU-Kommission scharf gegen eine stärkere staatliche Unterstützung für freie Software. Die noch vergleichsweise junge Lobbyvereinigung, zu deren über 280 Unterstützern Konzerne und Verbände wie Microsoft, der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft, EDS oder CompTIA zählen, will die Wahl von Lizenzen und Entwicklungsformen dem Markt überlassen wissen und schlägt daher teils dramatische Töne an. Jede Förderung von offenen Standards gemäß dem Open-Source-Prinzip „würde das gesamte Software-Ökosystem signifikant zum Erliegen bringen“, heißt es in dem heise online vorliegenden Schreiben. Auf Basis des Modells der freien und Open-Source-Software seien zwar zahlreiche Produkte hoher Qualität entstanden. Man dürfe deswegen aber nicht zu der Annahme kommen, dass dieses Entwicklungsmuster allein selig machend sei.

    Pro-Linux: Lobbyisten warnen EU vor freier Software

    17. Oktober 2006 2
  • : Yahoo Manager argumentiert gegen DRM
    Yahoo Manager argumentiert gegen DRM

    AP berichtet über eine Diskussion auf der Digital Music Forum West conference in Los Angeles zum Thema Digitaler Musikvertrieb. Dort sprach u.a. der General Music Manager von Yahoo, David Goldberg: Digital rights in question as business model.

    „The notion that a track I buy in DRM is protected and one without DRM isn’t is a fallacy,“ Goldberg says. „It’s all nonsense. Music is never going to be protected, and anybody who tells you that is not being honest. Yes, you can put up speed bumps, but the people who really want to steal music are going to steal it. So you’re just making it hard for people who want to do the right thing to get the music they legitimately purchased on the devices and services that they want.“

    This difficulty, Goldberg continues, only serves to dissuade consumers from buying music legally and instead keeps unauthorized peer-to-peer services in business. He calls the protected a la carte download model a „failure,“ noting that legal digital download figures have remained flat all year. „There’s been no growth this year at all,“ he says. „The market has stalled.“

    17. Oktober 2006
  • : Das UNESCO Free & Open Source Software Portal
    Das UNESCO Free & Open Source Software Portal

    Die UNESCO hat schon seit einiger Zeit ein „Free & Open Source Software Portal“.

    The UNESCO Free Software Portal gives access to documents and websites which are references for the Free Software/Open Source Technology movement. It is also a gateway to resources related to Free Software.
    With the Free Software Portal, UNESCO provides a single interactive access point to pertinent information for users who wish to acquire an understanding of the Free Software movement, to learn why it is important and to apply the concept. Visitors to the UNESCO Free Software Portal can browse through pre-established categories or search for specific words. They can add a new link or modify an already existing link.

    17. Oktober 2006
  • : Bittorrent und die Kommerzialisierung
    Bittorrent und die Kommerzialisierung

    Janko Röttgers berichtet in der Netzwelt über die Pläne von Bittorrent, demnächst eine kommerzielle Variante mit closed-source zu veröffentlichen. Und wie die Reaktionend arauf sind: Unruhe in der Bittorrent-Community.

    Eine der grössten Konfliktpunkte ist die Frage, ob man den P2P-Datenverkehr verschlüsseln soll oder wie von Bittorrent angedacht, unverschlüsselt zu cachen um damit eine schnellere Verfügbarkeit zu schaffen.

    16. Oktober 2006 1
  • : Österreichische Arbeiterkammer untersucht Musik-Downloadstores
    Österreichische Arbeiterkammer untersucht Musik-Downloadstores

    Die österreichische Arbeitskammer hat sich verschiedene Download-Stores angeschaut: Musikdownloads: Außer Spesen nix gewesen? Das Ergebnis ist ähnlich niederschmetternd wie vergleichbare Tests von netzpolitik.org, iRights.info und Stiftung Warentest in Deutschland.

    Konkrete Forderungen der Arbeitskammer gibt es beim ORF zu lesen:

    Die Informationen über die technischen Voraussetzungen, vertragliche und technische Nutzungseinschränkungen müssen im Internet leicht auffindbar und umfassend sein.

    So soll es beispielsweise eine Geräteliste geben, wo Konsumenten sofort sehen, auf welchem Gerät sich die Musik abspielen lässt.

    Will der Anbieter nur Nutzer aus einem bestimmten Land akzeptieren (Prüffaktor z. B. Ausgeberland der Kreditkarte) sollte er bereits auf der Startseite deutlich darauf hinweisen.

    Außerdem sollen Verbraucher auf der Musikanbieter-Homepage auch mehrere Dateiformate zur Auswahl haben, damit sie die gewünschten Lieder auch tatsächlich herunterladen können.

    Eine kostenlose Nachlademöglichkeit bei einem gescheiterten Download sollte allgemeiner Standard sein.

    Allgemein sollte die Dienstleistung so genau beschrieben werden, dass Konsumenten auch bei Problemen von ihren Gewährleistungsrechten Gebrauch machen können.

    Geschäftsklauseln wie „alle Dienste werden so wie sie sind ohne irgendeine Garantie angeboten“ sind für die Nutzer überraschend und benachteiligend.

    16. Oktober 2006 2
  • : Capitalism 3.0: A Guide to Reclaiming the Commons
    Capitalism 3.0: A Guide to Reclaiming the Commons

    Von Peter Barnes ist das Buch „Capitalism 3.0: A Guide to Reclaiming the Commons“ (PDF) erschienen. Das Buch wurde auch unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Peter Barne ist im Moment auch Gastblogger im „On the Commons“-Blog und hat dort schonmal ausführlich über „Capitalism 3.0″ geschrieben.

    Hier ist der Teaser des Verlages:

    In Capitalism 3.0, Peter Barnes redefines the debate about the costs and benefits of the operating system known as the free market. Despite clunky features, early versions of capitalism were somewhat successful. The current model, however, is packed with proprietary features that benefit a lucky few while threatening to crash the system for everyone else. Far from being „free,“ the market is accessible only to huge corporations that reap the benefits while passing the costs on to the consumer. Barnes maps out a better way. Drawn from his own career as a highly successful entrepreneur, the author’s vision of capitalism includes alternatives to the current profit-driven corporate approach, new legal entities, and a more responsible use of markets and property rights. Capitalism 3.0 offers viable solutions to some of the country’s most pressing economic, environmental, and social concerns.

    16. Oktober 2006
  • : Freie Videobearbeitung Jahshaka 2.0
    Freie Videobearbeitung Jahshaka 2.0

    Die freie Videobearbeitung Jahshaka wurde in der Version 2.0 für Linux, Mac und Windows veröffentlicht.

    Der Encoder bietet eine integrierte Vorschau und kann erstellte Videos auch als Flash-Dateien exportieren. Der Editor unterstützt nun nichtlinearen Videoschnitt und das PAL- und NTSC-Format. Auch unterschiedliche Auflösungen und Formate beim Schnitt werden unterstützt; kommen verschiedene Audioformate zum Einsatz, wandelt das Programm sie automatisch in ein einheitliches Format um. Zusätzlich bietet Jahshaka diverse Filter und Effekte an.

    16. Oktober 2006
  • : Google Earth für Linux
    Google Earth für Linux

    Ist mri eben erst aufgefallen: Es gibt Google Earth jetzt auch für Linux. Die Installation läuft zwar über die Kommandozeile, ist aber nicht besonders schwer. 400 MB Festplatte werden in der Minimalausstattung benötigt, besser sind aber 2 GB.

    Ansonsten empfiehlt Google als PC-Ausstattung:

    * Betriebssystem: Ubuntu 5,10, Suse 10,1, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1, Red Hat 9
    * CPU: Pentium 4 2,4 GHz+ oder AMD 2400xp+
    * Systemarbeitsspeicher (RAM): 512 MB RAM
    * Festplatte: 2 GB frei
    * Netzwerkgeschwindigkeit: 768 Kb/s
    * Grafikkarte: 3D-fähige Videokarte mit 32 MB VRAM
    * Bildschirm: 1280 x 1024, 32-Bit-True-Color-Bildschirm

    16. Oktober 2006 14
  • : Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing nutzen
    Vorratsdatenspeicherung gegen Filesharing nutzen

    Wenn man die Vorratsdatenspeicherung schonmal hat, kann man sie auch gleich zweitverwerten. Beispielsweise um den Untergang des Abendlandes zu verhindern, wie sich Günther Krings von der CDU-Fraktion wohl denkt: Union will stärker gegen Urheberrechtsverstöße im Internet vorgehen.

    Die CDU/CSU setzt sich dafür ein, dass künftig Internet-Verbindungsdaten, die für den vermeintlichen „Kampf gegen den internationalen Terrorismus“ gespeichert werden, auch für Ermittlungen gegen Urheberrechtsverstöße genutzt werden können. „Wenn beim Provider die Daten vorhanden sind, kann man sie auch für die Verfolgung von Copyright-Verstößen nutzen“, sagte der Berichterstatter der Unionsfraktion für die geplante Änderung des Urheberrechts, Günther Krings, dem Nachrichtenmagazin ‚Focus’ (kommende Ausgabe). Die anonyme Nutzung des Internet in Deutschland müsse erschwert werden: „Wer sich im Netz bewegt, kann nicht davon ausgehen, immer inkognito zu bleiben.“

    Konkret kann man auch sagen, dass die CDU/CSU gegen Anonymität im Netz und den Schutz der Privatsphäre ist, sowie in Urheberrechtsfragen kein Interesse an Verbraucherschutzfragestellungen hat. Günther Krings schafft es galant, diese beiden Kernforderungen in einer kurzen Aussage unter zu bringen. Hier lesen doch auch CDU-Mitglieder mit: Kann man das nicht mal ändern?

    16. Oktober 2006 7
  • : Bundestag: Anhörungen zum Urheberrecht
    Bundestag: Anhörungen zum Urheberrecht

    Wie die Presse- und Kommunikationsstelle des Bundestages auf Anfrage mitteilt, sind folgende Termine für die nächsten Anhörungen zur Novellierung des Urheberrechts angesetzt:

      8. November 2006, 13 Uhr
      20. November 2006, 11 Uhr

    Wir wünschen allen Menschen, die sich am demokratischen Prozess beteiligen wollen, viel Spaß und Erfolg.

    14. Oktober 2006 1
  • : Die Farbenlehre des Open Access
    Die Farbenlehre des Open Access

    Telepolis über „Die Farbenlehre des Open Access“:

    Die Green Road (Self-Archiving) bezeichnet das Veröffentlichen von wissenschaftlichen Dokumenten (vor allem Artikel in wissenschaftlichen Journalen, sog. Postprints) oder deren Vorabversionen (Preprints) auf Repositories. Davon zu unterscheiden ist das Self-Posting genannte Veröffentlichen solcher Dokumente auf der eigenen Homepage. Self-Posting findet keine Anerkennung mehr, da weder Langzeitarchivierung, Erschließung noch systematisches Retrieval gewährleistet sind. Dokumente, die via Self-Archiving bereitgestellt werden, haben den Status einer zusätzlichen Zugänglichmachung. Der zuweilen verwandte Begriff der Zweitveröffentlichung ist umstritten, da unter Veröffentlichung eine formale Publikation in einem Verlag oder Journal verstanden wird. Repositories sind aber meist keine originären Publikationsangebote, so dass der Begriff der zusätzlichen Zugänglichmachung die Zweit-Verwertung exakter beschreibt. Dokumente, die auf einem Repository abgelegt werden, wurden in der Regel auch nicht mit dem Ziel der Speicherung auf diesem Repository erstellt, sondern meist als Teil einer Prüfungsleistung oder zur Veröffentlichung in einem Journal.

    14. Oktober 2006
  • : Weniger ist mehr – Wieviel Urheberrecht brauchen Kulturschaffende?
    Weniger ist mehr – Wieviel Urheberrecht brauchen Kulturschaffende?

    Felix Stalder erklärt in einem Debattenbeitrag, warum der Ausbau der Urheberrechte nicht immer im Interesse der Kulturschaffenden ist.

    Dabei kommt er zu folgendem Schluss:

    Anstatt das Urheberrecht um- und auszubauen, ist es im Interesse gerade der jungen und weniger etablierten KünstlerInnen, es auf ein adäquates Maß zurückzustutzen. Dieses Maß beinhaltet, dass KünstlerInnen das Recht behalten, für ihre Arbeit finanzielle und soziale Anerkennung zu erhalten, aber dass die NutzerInnen uneingeschränkten Zugang zu und freien Umgang mit Werken bekommen. Diese beiden Ziele müssen kein Widerspruch sein. Sie sind vielmehr durchaus im Interesse der Kulturschaffenden, die ja nicht nur ein Publikum suchen, sondern selbst zu den intensivsten NutzerInnen gehören. Der Fundamentalismus, der heute im Bereich des Urheberrechts grassiert, macht Kulturschaffende nicht nur noch stärker von der Industrie abhängig, sondern schneidet sie auch vom Rohmaterial für die weitere kreative Arbeit ab. Das kann nicht in ihrem Interesse sein.

    13. Oktober 2006 1
  • : Die Urheber kritisieren die Urheberreform
    Die Urheber kritisieren die Urheberreform

    Die Akademie der Künste hatte am Dienstagabend zum 5. Akademie-Gespräch „Reform gegen Urheber?“ eingeladen, mit Bundesjustizministerin Brigitte Zypries als Stargast. Telepolis berichtet darüber: Endloser Streit ums Urheberrecht.

    Die Ministerin, die nicht mit allen Aspekten des Gesetzentwurfs im Detail vertraut schien, wusste etwa mit dem Passus der „unbekannten Nutzungsarten“ und deren Konsequenzen für Kulturschaffende wenig anzufangen. Dass Verträge, die sämtliche künftigen technischen Verwertungen ausschließen, einem Offenbarungseid für Kulturschaffende gleichkommen, darauf musste erst Regisseur Hark Bohm aufmerksam machen: Wir müssen die Garantie haben, dass neue Verwertungswege das Werk schützen und nicht zerstören.
    […]
    Im Koalitionsvertrag der jetzigen Regierung ist wortwörtlich festgehalten, dass die „Rechtstellung des Urhebers in digitalen Zeiten gestärkt werden muss“. Nach dem Kotau der Schröder-Regierung vor der Industrie und dem augenblicklichen Gesetzentwurf müsste dazu jedoch noch ordentlich zurückgerudert werden.

    Ebenso wie die Justizministerin nicht mit allen Aspekten des Thema vertraut ist, hat der Autor leichte Probleme mit der Thematik. Vor allem, wenn es in Richtung „Free Culture“ geht. Das hat nichts mit Raubkopien und dergleichen zu tun.

    13. Oktober 2006 1
  • : Die Open-Source-Strategie von SUN
    Die Open-Source-Strategie von SUN

    Die Technology Review sprach mit John Gage, Mitgründer und Chef-Wissenschaftler von Sun Microsystems: „Alles wird als Open Source offengelegt“.

    Der zweite Pfad – ich kann Ihnen allerdings jetzt keine Zahlen nennen – ist die Offenlegung unserer Hardware vor sechs Monaten. Als Ergebnis haben in diesem Herbst 1000 chinesische Universitäten das Design unserer Multi-Core-Prozessoren in ihre Vorlesungen mit aufgenommen. Sie müssen uns nichts dafür bezahlen. Und Sie können das nehmen und verändern. Wenn Ihnen nicht gefällt, wie Sun in dem neuen Niagra-Chip Fließkommazahlen verarbeitet, dann machen Sie es einfach selbst. Und Sie können einfach einen Dienstleister beauftragen, das dann zu fertigen – Sie brauchen heutzutage keine eigenen Fabs mehr. Sie können spezifische Verbesserungen für spezifische Anwendungen bauen und brauchen uns kein Geld dafür zu bezahlen. Aber das verbreitet unsere Art des Multi-Threadings schneller – also nützt es uns.

    13. Oktober 2006