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Schweiz: Diskussion zu Kunstfreiheit und DRM

Am Mittwoch 18.10.2006 findet im Rahmen der Initiative Kunstfreiheit.ch eine Diskussion in Zürich statt.

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Aus Anlass der Revision des schweizerischen Urheberrechts haben sich KünstlerInnen und VermittlerInnen mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Darin zeigen sie sich besorgt, dass in der Revision die Kontrollmöglichkeiten der Rechteinhaber (etwa durch Digital Rights Management Systems, DRM) zu sehr ausgebaut werden, und damit der Zugang zu bestehendem Material, um daraus Neues zu schaffen, eingeschränkt wird. Sie sehen darin eine Bedrohung der Kunstfreiheit. Damit stellen sie die Frage: ist der Ausbau der Urheberrechte noch im Interesse der KünstlerInnen?

Die Diskussion findet ab 18:00 Uhr im Vortragssaal der HGKZ in Zürich statt.

Der Initative ist es innert kürzester Zeit gelungen mehrere hundert Künstler und Vermittler aus der Schweiz zur Unterzeichnung eines offenen Briefes zu mobilisieren. Dies ist gerade zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig, da bald im Parlament über den rechtlichen Schutz von technischen Massnahmen in der Schweiz diskutiert wird.

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Ein Kommentar
  1. Es geht der heutigen Gesetzgebung unter einer Wiedererstarkung von kirchlichen und konservativen Kreise, vorallem darum die Meinung zu steuern und zu diktieren. Unbeliebte Meinungen sollen auf irgendeine Weise kriminalisiert werden. Dieses Gesetz diet nur der weiteren Ueberwachung. Eine kleine Gruppe von Moralisten (deren Verbrechen nie im richtigen Kontext gesehen werden) soll über alles bestimmen. Der Rest soll gläubig, fromm und dumm und hörig sein.

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