Lennart Mühlenmeier

Lennart schrieb von 2017 bis 2024 für netzpolitik.org. Seine Themen drehten sich primär um Hacking, Überwachung und Repression. Mittlerweile arbeitet er als IT-Referent bei der Gesellschaft für Freiheitsrechte.

  • : WhatsApp an Schulen: Lehrer müssen Schüler über Risiken aufklären
    WhatsApp gehört zu dem Mutterkonzern Facebook. (Symbolbild)
    WhatsApp an Schulen: Lehrer müssen Schüler über Risiken aufklären

    Die Verwendung von Software an Schulen, die datenschutzrechtlich Schüler und Lehrer gefährden, sehen Datenschutzbeauftragte verschiedener Länder kritisch. Spiegel Online befragte sie hinsichtlich eines Einsatzes des Messengers WhatsApp im Unterricht.

    Auf die Frage, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Netzwerken aussehen könnte, wirbt Lutz Hasse, der Landesdatenschutzbeauftragte Thüringens, für Differenzierung:

    Lehrer müssen klar zwischen der privaten und dienstlichen Nutzung unterscheiden. Und: „Sie sollten sehr gut überlegen, ob sie personenbezogene Daten, etwa von Schülern, dem Netzwerk anvertrauen“, sagt Hasse. Unterliegen die Server nicht deutschem oder europäischem Datenschutzrecht, besteht nicht nur die reale Gefahr eines Rechtsverstoßes, sondern auch ein Risiko des Datenmissbrauchs. Konkret kann das bedeuten: Ein Arbeitsblatt per WhatsApp zu verteilen ist nicht so problematisch wie Noten auf diesem Weg bekannt zu geben.

    Damit Lehrer dies leisten können, müsse die Auseinandersetzung mit digitalen Medien Teil der Referendarsausbildung werden, fordern die Datenschützer. Spiegel Online fasst zusammen, dass Lehrer ihrer Schüler jedoch schon heute über Risiken aufzuklären haben:

    Sind WhatsApp und Co. nicht generell verboten und ein Lehrer möchte sie einsetzen, muss er sich absichern: Die Schüler müssen über die Risiken aufgeklärt werden und der Nutzung zustimmen. Außerdem kann das nur freiwillig erfolgen. Wird auf einen Schüler dabei Druck ausgeübt, verstößt das gegen geltende Standards. Auch die Gruppendynamik unter den Schülern kann dazu führen, dass eine freie Entscheidung schwer möglich ist – im Streitfall kann das eine wichtige Rolle spielen.

    24. April 2017 2
  • : Schattenmakler: Hacking-Werkzeuge der NSA in freier Wildbahn
    Schattenmakler (Symbolbild)
    Schattenmakler: Hacking-Werkzeuge der NSA in freier Wildbahn

    Die anonyme Hacker-Gruppe „The Shadow Brokers“ veröffentlicht massenweise gesammelte Sicherheitslücken, laut ihrer Aussage von der NSA. Unter den angegriffenen Rechnern waren wohl auch mehrere von deutschen Universitäten.

    19. April 2017 2
  • : Petition zu EU-Urheberrechtsreform: Mehr Freiheiten für Lehrende!
    Forderung Nr. 5: Bibliotheken als Bildungsort anerkennen.
    Petition zu EU-Urheberrechtsreform: Mehr Freiheiten für Lehrende!

    In der Europäischen Union läuft gerade die Debatte um die EU-Urheberrechtsreform. Leider werden bestehende Barrieren für Lehrende im Unterricht nach den aktuellen Plänen nicht beseitigt. Eine Petition will dies ändern und stellt konkrete Forderungen aus Sicht von Lehrenden auf.

    13. April 2017 4
  • : „Digital-O-Mat“ in Nordrhein-Westfalen: Welche Partei passt netzpolitisch zu mir?
    Der Wähler entscheidet über die netzpolitische Zukunft des Landes, wie hier bei der Landtagswahl NRW 2010.
    „Digital-O-Mat“ in Nordrhein-Westfalen: Welche Partei passt netzpolitisch zu mir?

    In einem Monat stehen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen an. Mit dem „Digital-O-Mat“ kann der Wähler herausfinden, wie Parteien netzpolitisch regieren würden.

    12. April 2017 21
  • : Affen bei der GEMA, Plattitüden in den Charts: Böhmermann gegen Pop-Industrie
    Screenshot aus dem Musikvideo zu "Menschen Leben Tanzen Welt"
    Screenshot aus dem Musikvideo zu "Menschen Leben Tanzen Welt"
    Affen bei der GEMA, Plattitüden in den Charts: Böhmermann gegen Pop-Industrie

    Mit dem Song Menschen Leben Tanzen Welt nimmt Jan Böhmermann die deutsche Musikindustrie aufs Korn, die seit einigen Jahren mit Authentizitätsmarketing deutschsprachige Chart-Hits produziert. Dafür sammelte die Neo-Magazin-Royale-Redaktion Kalendersprüche, PR-Slogans und Tweets von Youtube-Stars und ließ diese nach eigenen Angaben von Affen kuratieren.

    Böhmermanns Produktionsfirma meldete die Affen bei der Verwertungsgesellschaft GEMA an. Sein selbst proklamiertes Ziel ist es, dass der „Echo“ im kommenden Jahr an diese Affen verliehen wird. Der Branchenpreis richtet sich außschließlich nach Verkaufs- und Streamingzahlen, jeder Download und jedes Abspielen bei Spotify, Deezer und Co. bringen ihn diesem Ziel also näher. Der Legal Tribune Online fragte deswegen bei der GEMA nach, ob dies bei Tieren überhaupt möglich sei: Nein, in diesem Fall verstecken sich hinter den Namen reale Personen, aber keine Affen.

    Zur Einordnung des Liedes empfiehlt sich, die komplette Herleitung zu schauen.

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    Update 12.04. 11:28: In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde unklar formuliert, dass Tiere bei der GEMA angemeldet werden könnten. Hinter den Pseudonymen der vermeintlich angemeldeten Affen verstecken sich reale Personen.

    10. April 2017 1
  • : Whistleblower-Schutz: Europäische Kommission bittet um Eure Meinung!
    (Symbolbild)
    Whistleblower-Schutz: Europäische Kommission bittet um Eure Meinung!

    Menschen können im Laufe ihrer Arbeit auf Informationen über Handlungen stoßen, die „eine Bedrohung oder Schaden für das öffentliche Interesse darstellen“. So begründet die Europäische Kommission ihren Aufruf an EU-Bürger und Interessenvertreter, ihre Meinung zur Verbesserung des Whistleblower-Schutzes mitzuteilen.

    Die entsprechende Umfrage bleibt noch bis zum 29. Mai diesen Jahres geöffnet. Die Fragen behandeln unter anderem Immunität gegenüber Strafverfolgung, aber auch Schutz für Whistleblower am Arbeitsplatz.

    10. April 2017 1
  • : „Die Kunst des Remix“: Über Memes, Gesellschaft und Politik
    Trump-Unterstützer mit Pepe-Meme.
    „Die Kunst des Remix“: Über Memes, Gesellschaft und Politik

    Was sind Memes? Wie funktionieren sie? Welchen Einfluss haben sie zum Beispiel auf die Politik? Und wie können sie pädagogisch genutzt werden? Diese Fragen beantworten Flora Hartmann und weitere Autor/innen in einer 31-seitigen Broschüre (pdf) für die Amadeu-Antonio-Stiftung.

    Ein Kapitel widmet Hartmann den politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Memes. Insbesondere die massenhafte Verwendung von Pepe the Frog während Donald Trumps erfolgreichem Präsidentschaftswahlkampf untersuchen Kathi Grünhoff und Christian Alt genauer.

    10. April 2017 1
  • : Russland: Putin-Satire als „extremistisches Material“ auf Verbotsliste
    Eine Version des "extremistischen Materials". (Collage durch uns)
    Russland: Putin-Satire als „extremistisches Material“ auf Verbotsliste

    In Russland wurde ein Bild verboten, das Putin als Dragqueen darstellt. Zusammen mit 4.000 anderen Inhalten ist es nun auf einer Liste von vermeintlich extremistischen Materialien. Dies bedeutet weitere Zensurmaßnahmen auf russischen Plattformen.

    7. April 2017 19
  • : Hate-Speech-Gesetz: „Unausgegorener Gesetzesentwurf auf den letzten Metern vorm Wahlkampf“ (Update)
    Justizminister Maas flitzt mit seinem Vorhaben durch die Legislative. (Symbolbild)
    Hate-Speech-Gesetz: „Unausgegorener Gesetzesentwurf auf den letzten Metern vorm Wahlkampf“ (Update)

    Das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz gefährdet elementare Funktionsweisen des Rechtsstaats, kritisiert die Opposition im Bundestag. Eigentliche Probleme wie Hassrede und Fake News würden durch den Entwurf nicht bekämpft. Kritiker warnen vor Zensur.

    6. April 2017 21
  • : Daten sammeln: fluter erklärt das Geschäftsmodell von Spotify
    Daten sammeln: fluter erklärt das Geschäftsmodell von Spotify

    Der Musik-Streamingdienst Spotify sammelt reichlich Daten von seinen Kunden. Einerseits um Hörtipps zu geben, aber auch um Werbeeinnahmen zu generieren. Die Jugend-Ausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, fluter, erklärt in einem anschaulichen Artikel, wie Spotifys Geschäftsmodell funktioniert und wie die Nutzer ihre Daten schützen können:

    Wie viele Internetdienste ist Spotify sehr hungrig nach deinen Daten. Dabei erhebt Spotify längst nicht nur die Daten, die zum Betrieb einer Musikplattform unbedingt nötig sind. […] Um sich als attraktiver Partner anzubieten, versucht Spotify der Wirtschaft eine möglichst personalisierte Werbeschaltung zu ermöglichen, in der Fachsprache heißt das „Targeting“.

    6. April 2017
  • : Bundeskabinett beschließt Hate-Speech-Gesetz: Oberflächliche Änderungen, Gefahr bleibt
    Das Gesetz nimmt nun seinen Weg Richtung Bundestag.
    Bundeskabinett beschließt Hate-Speech-Gesetz: Oberflächliche Änderungen, Gefahr bleibt

    Für das Bundeskabinett ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz jetzt beschlossene Sache und der nun dritte Gesetzesentwurf öffentlich. Zentrale Kritikpunkte wurden nicht einbezogen.

    5. April 2017 13
  • : Studie: 10 Regeln zum wissenschaftlichen Umgang mit Big Data
    Analysen von Big Data betreffen jeden – ob direkt oder indirekt.
    Studie: 10 Regeln zum wissenschaftlichen Umgang mit Big Data

    13 Forscher untersuchen in ihrer Studie mögliche Gefahren im Umgang mit Big Data und stellen dabei zuerst klar, was offensichtlich ist: Personenbezogene Daten haben mit Menschen zu tun. Was allerdings nicht so leicht zu erkennen ist, betrifft die Folgen und Handlungspflichten für diejenigen, die mit den Daten arbeiten. So können beispielsweise Bewegungsmuster für Predictiv Policing analysiert werden. Dabei mahnen sie Vorsicht an.

    Die zehn Regeln in übersetzter Form lauten auf das Wesentliche reduziert wie folgt:

    1. Erkenne, dass Daten personenbezogen sind und somit Schaden anrichten können,
    2. Erkenne, dass Privatsphäre mehr als nur ein binärer Wert ist [binär im Sinne von: privat/öffentlich],
    3. Schütze verwendete Daten vor möglicher Wiedererkennung [durch Reduzierung auf das Wichtigste],
    4. Teile Daten ethisch korrekt [z. B. bei Genproben],
    5. Beachte den Kontext der Daten und betone ggfs. doppelte Bedeutungen,
    6. Debattiere über die schwierigen ethischen Entscheidungen,
    7. Entwickle einen Verhaltenskodex für Organisationen, Unternehmen und Forschungsgruppen,
    8. Ermögliche eine Überprüfung deiner Analysemethoden,
    9. Beachte die Reichweite deiner Forschung und handle angemessen,
    10. Breche die Regeln [wenn es ethisch gesehen das Richtige ist].

    Die Wissenschaftler stammen aus verschiedenen Fachbereichen von US-amerikanischen Universitäten. Dazu gehören Informatiker, Soziologen sowie Juristen und drei Mitarbeiter des Microsoft Research Labs.

    3. April 2017 3
  • : Digital Detox©: Da purzeln die Apps!
    Frei und happy? So schnells kanns gehen!
    Digital Detox©: Da purzeln die Apps!

    Wir stellen vor: Die Digital Detox© Experience von netzpolitik.org! Schwupp, schwupp, weg mit dem Schrott!

    1. April 2017 10
  • : Überwachungskapitalismus: US-Provider will Ausspäh-App auf Smartphones installieren (Update)
    Überwachungskapitalismus: US-Provider will Ausspäh-App auf Smartphones installieren (Update)

    Der US-amerikanische Internet- und Mobilfunk-Anbieter Verizon plant, auf allen von ihm verkauften Smartphones so genannte Spyware zu installieren. Dies berichtet die Electronic Frontier Foundation (EFF). Der Vorstoß folgt auf ein jüngst beschlossenes Gesetz, das Netzbetreibern erlaubt, Nutzer- und Verkehrsdaten ihrer Kunden zu verkaufen.

    Die EFF zitiert Verizons Datenschutzerklärung zu der fragwürdigen Applikation AppFlash. Ihr ist zu entnehmen, dass AppFlash folgende Information über das Handy sammelt: die Mobilfunknummer, gerätespezifische Informationen, das Betriebssystem, eine Liste der installierten Apps und den momentanen Standort.

    In blumigen Worten beschreibt das Unternehmen in der Erklärung zudem seine Verwendungsabsichten. Gesammelte Informationen über das Smartphone-Verhalten der Verizon-Kunden werden weitergegeben und für zielgerichtete Werbung genutzt:

    AppFlash-Informationen können innerhalb der Verizon-Unternehmen geteilt werden, darunter Unternehmen wie AOL, die es verwenden können, um relevantere Werbung innerhalb der AppFlash-Erfahrungen und an andere Orte, einschließlich Verizon-unabhängigen Websites, Diensten und Geräten, zu liefern. [Eigene Übersetzung; Hervorhebung durch uns]

    Update, 1. April 2017: Die EFF hat ihr Blog-Posting zurückgezogen. Laut Verizon handle es sich um ein freiwilliges Opt-In-Angebot, das zunächst auf nur einem Gerät, dem LG K20 V, getestet werde.

    31. März 2017
  • : Filesharing-Urteil: Eltern müssen ihre Kinder verraten
    Beim Fall ging es um das Album "Loud" von Rihanna.
    Filesharing-Urteil: Eltern müssen ihre Kinder verraten

    Der Bundesgerichtshof hat geurteilt: Wenn Eltern rausbekommen, welches Kind für eine Urheberrechtsverletzung verantwortlich war, dann müssen sie den Namen preisgeben.

    30. März 2017 18
  • : „Macht Google gemeinnützig!“
    Hauptquartier von Google in Mountain View, Kalifornien, USA (Symbolbild)
    „Macht Google gemeinnützig!“

    Johnny Häusler fordert, Google gemeinnützig zu machen. Seine Idee entstand nach einer Debatte mit Googles Vize-Präsidenten. Vergangene Woche lud der Internet-Konzern Vertreter aus der Presse und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen zu einer Diskussionsrunde mit seinem „Chief Internet Evangelist“ Vinton Cerf ein.

    Ad-Systeme spielen zwar Tonnen von Geld ein, doch für Nutzer*innen haben sie längst das Internet kaputt gemacht. Konstantes Tracking hat uns uns die Online-Privatsphäre genommen und unsere Smartphones in Überwachungswerkzeuge verwandelt, selbst wenn es „nur“ für Ads genutzt wird. Wir brauchen bessere Geschäftsmodelle, die vielleicht nicht mehr ganz so viel Geld einspielen, dafür aber der Allgemeinheit besser dienen. […]

    Den Giganten in ein Non-Profit-Unternehmen zu verwandeln, würde nicht alle Probleme lösen. Aber es würde das Spiel völlig neu gestalten, denn die Motive von Google würden sich komplett verändern. Mit google.org investiert der Konzern bereits in gemeinnützige Organisationen und Initiativen. Warum wird es also nicht selbst eine?

    Häusler ist Gründer des Blogs Spreeblick und der Konferenz re:publica. Eine ausführlichere Version des Artikels erschien zudem in englischer Sprache auf Spreeblick.

    28. März 2017 7
  • : Sensible Dokumente auf Docs.com per Suchfunktion öffentlich
    Nicht im Aktenschrank, sondern öffentlich: Docs.com (Symbolbild)
    Sensible Dokumente auf Docs.com per Suchfunktion öffentlich

    Durch eine fragwürdige Standardeinstellung auf Microsofts Plattform Docs.com sind Dokumente von Nutzern per Suchfunktion öffentlich abrufbar. Diese enthalten mitunter sensible Daten wie Sozialversicherungsnummern.

    28. März 2017 1
  • : Studie: Ausbeutung auf dem globalen Clickwork-Markt
    Allein am Computer: Clickworkern fehlt es nicht an Konkurrenz, aber an Solidarität und gewerkschaftlicher Organisation.
    Studie: Ausbeutung auf dem globalen Clickwork-Markt

    Clickworker bieten auf Plattformen ihre Arbeitsleistung an, meist zu geringem Lohn und schlechten Arbeitsbedingungen. Forscher untersuchten diesen neuen Markt und fordern ein Zertifizierung für faire Arbeit.

    22. März 2017 4
  • : Zustand ungewiss: Bassel Khartabil seit 5 Jahren in syrischem Gefängnis
    #freebassel Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/paulk/8556909975/">Paul Keller</a>
    Zustand ungewiss: Bassel Khartabil seit 5 Jahren in syrischem Gefängnis

    Am 15. März 2012 wurde der syrische Aktivist und Softwareentwickler Bassel Khartabil vom militärischen Nachrichtendienst des Assad-Regimes wegen angeblicher Gefährdung des Staates inhaftiert. Zum fünften Jahrestag seiner Festnahme rufen Freunde und Unterstützer zum Protest auf – sein derzeitiger Zustand ist ungewiss. Im November 2015 mehrten sich Gerüchte, dass Bassel zum Tode verurteilt wurde.

    Bassel setzt sich für ein freies Internet und Open-Source-Kultur ein. Die Unterstützerseite Freebassel.org sammelt aktuelle Entwicklungen und würdigt Bassels Werk. Anfang 2014 wurde ein Brief des Aktivisten aus dem Gefängnis geschmuggelt und veröffentlicht. Unter dem Hashtag #freebassel5years wird zu seiner Freilassung aufgerufen.

    16. März 2017
  • : Signal für Android jetzt ohne Google Play Store
    Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC-BY-NC-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/sabeth718/6802979066/">carnagenyc</a>
    Signal für Android jetzt ohne Google Play Store

    Der verschlüsselnde Messenger Signal steht nun außerhalb des Google Play Store zur Verfügung. Für die Nutzer bedeutet das einen weiteren Schritt zu mehr Unabhängigkeit von Google.

    15. März 2017 34