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Bundestrojaner in Australien geplant

Die Regierung der australischen Provinz New South Wales will ihrer Polizei erlauben, vernetzte Computer zu durchsuchen: The New South Wales Cabinet has approved new powers for police designed to help them track terrorist threats, fraudsters and paedophiles through computer networks. The proposed laws would allow police to search computers networked to those listed on a…

  • Ralf Bendrath

Die Regierung der australischen Provinz New South Wales will ihrer Polizei erlauben, vernetzte Computer zu durchsuchen:

The New South Wales Cabinet has approved new powers for police designed to help them track terrorist threats, fraudsters and paedophiles through computer networks. The proposed laws would allow police to search computers networked to those listed on a search warrant. Police could also seize computer hard drives and memory sticks for up to seven days. Police Minister David Campbell says police are currently only able to search computer hardware found on a premises named in a search warrant. He says with the changes, they will be able to go a step further and search other networked computers, regardless of where they are located.

Und die Argumente sind sooo bekannt. Der Polizeiminister (sowas haben die dort offenbar – sehr ehrliche Bezeichnung irgendwie) sagte:

As computer technology improves and becomes more sophisticated, the [State] Government is determined to give police the power they need to deal with that sophisticated crime(…) This is about making sure that police can keep up with the crooks and bring them to justice.

Ich habe die Kollegen der Australian Privacy Foundation mal auf das Urteil des BVerfG hingewiesen (inofficial summary of the court decision in english).

Über die Autor:innen

  • Ralf Bendrath

    Ralf ist seit Jahren in Zusammenhängen wie DigiGes, EDRi, AK Vorrat, AK Zensur aktiv. 2011 wurde er in den Beirat von Privacy International berufen. Nach einer soliden Grundausbildung als Nerd am Commodore C-64 und dem Studium der Politikwissenschaft in Bremen und Berlin hat er zehn Jahre lang zu Datenschutz, Internet-Governance und Cyber-Sicherheit geforscht, u.a. in Berlin, Bremen, Washington und New York City. Von 2002 bis 2005 hat er für die Heinrich-Böll-Stiftung den Weltgipfel Informationsgesellschaft begleitet. Im Hauptberuf arbeitet er seit Sommer 2009 für den Abgeordneten Jan Philipp Albrecht im Europäischen Parlament, ebenfalls zu Themen der Internetfreiheit und der digitalen Bürgerrechte. Wenn er Zeit findet, bloggt er hier auf deutsch oder auf englisch auf http://bendrath.blogspot.com. Häufiger twittert er als @bendrath.


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4 Kommentare zu „Bundestrojaner in Australien geplant“


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