Bundestrojaner in Australien geplant

Die Regierung der australischen Provinz New South Wales will ihrer Polizei erlauben, vernetzte Computer zu durchsuchen:

The New South Wales Cabinet has approved new powers for police designed to help them track terrorist threats, fraudsters and paedophiles through computer networks. The proposed laws would allow police to search computers networked to those listed on a search warrant. Police could also seize computer hard drives and memory sticks for up to seven days. Police Minister David Campbell says police are currently only able to search computer hardware found on a premises named in a search warrant. He says with the changes, they will be able to go a step further and search other networked computers, regardless of where they are located.

Und die Argumente sind sooo bekannt. Der Polizeiminister (sowas haben die dort offenbar – sehr ehrliche Bezeichnung irgendwie) sagte:

As computer technology improves and becomes more sophisticated, the [State] Government is determined to give police the power they need to deal with that sophisticated crime(…) This is about making sure that police can keep up with the crooks and bring them to justice.

Ich habe die Kollegen der Australian Privacy Foundation mal auf das Urteil des BVerfG hingewiesen (inofficial summary of the court decision in english).

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