In the MeantimeDie Videos der re:publica 21 sind online. Wir haben eine Auswahl für Euch.

Vom 20. bis 22. Mai fand im Netz die diesjährige re:publica – Konferenz statt. Im Programm waren wieder zahlreiche Themen und Debatten, die auch bei netzpolitik.org eine Rolle spielen. Jetzt stehen alle Videos online. Wir haben eine kleine Auswahl spannender Inhalte für Euch erstellt.

Glitzer gab es dieses Mal wieder nur virtuell.
Glitzer gab es dieses Mal wieder nur virtuell. CC-BY-SA 2.0 Gregor Fischer | re:publica

Während in normalen Zeiten bei einer re:publica in Berlin auf bis zu zwanzig Bühnen parallel ein breites und buntes Programm über viele Facetten einer sich entwickelnden digitalen Gesellschaft diskutiert wird, gab es dieses Jahr „In the MeanTime“ wieder „nur“ im Netz. Rund 3.000 Menschen waren trotzdem dabei und haben sich live und im Nachgang auf einer eigenen Plattform die Inhalte angeschaut und mitdiskutiert. Jetzt stehen alle Inhalte auch der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung und wir haben aus der Vielzahl der Vorträge und Debatten eine Auswahl für Euch getroffen, die mit am ehesten thematisch zu uns passen.

Zusammen mit Julia Reda von der Gesellschaft für Freiheitsrechte habe ich über „Die Rückkehr der Netzsperren“ gesprochen, welche zur Durchsetzung von Urheberrechtsinteressen eingeführt werden sollen.

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Daniel Laufer hat unsere Recherchen zu „Querdenken: Der geschäftige Herr Ballweg“ in einem Vortrag vorgestellt.

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Dazu passt auch der spannende Vortrag von Arne Vogelgesang über „Truthifixion“ und einem Überblick gängiger Verschwörungs-Geschäftsmodelle und Akteure der vergangenen zwei Jahrzehnten.

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Bijan Moini hat mir in einem Gespräch die von Ferdinand von Schirach initiierte Kampagne „JEDER MENSCH für neue Grundrechte in Europa!“ vorgestellt und erklärt, warum wir mehr Grundrechte brauchen und wie wir die bekommen könnten.

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Die Digitale Zivilgesellschaft stärken“ war ein Gespräch zwischen Julia Kloiber, Geraldine de Bastion und mir über eine sehr agile Zivilgesellschaft, die aber häufig unterfinanziert ist und noch schlagkräftiger werden könnte.

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In 30 Minuten habe ich diverse netzpolitische aktuelle Debatten im Rahmen eines Vortrages vorgestellt: „In the Mean Time – Netzpolitik im Jahr der Pandemie„.

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Jillian York von der Electronic Frontier Foundation hat mit „Silicon Values“ ein gutes Buch über Content-Moderation und das Agieren der großen Plattformen geschrieben. Im Gespräch mit Julia Kloiber und Geraldine de Bastion stellt sie die wichtigsten Erkenntnisse aus ihre Recherchen vor: „Silicon Values: The Future of Free Speech Under Surveillance Capitalism„.

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Wie diskutiert man mit Menschen, die an Verschwörungsideologien glauben? Ingrid Brodnig hat in ihrem Vortrag „Strategisch diskutieren: in und nach Corona“ einige Tipps.

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Christian Stöcker hat mit „Das Experiment sind wir“ ein spannendes Buch über exponentielles Wachstum geschrieben und stellte mit „KI und Biotech – Hier kommt die nächste Beschleunigung“ einen Aspekt daraus in seinem Vortrag vor.

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Wie groß ist Twitter in Deutschland und wieviele Menschen nutzen die Plattform? Luca Hammer hat sich damit wissenschaftlich beschäftigt und stellt die Ergebnisse seiner „Vermessung der deutschsprachigen Twittersphäre“ in einem etwas unüblichen Vortragsformat vor.

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Die EU-Kommissarin Margrethe Vestager hat im Gespräch mit Julia Kloiber und Geraldine de Bastion ihre „Vision for a Digital Europe“ vorgestellt.

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Michael Seemann hat seine Doktorarbeit über „Die Macht der Plattformen“ in Buch-Form publiziert und stellte einige Aspekte mit schauspielerischem Talent in „Napster, iTunes, Spotify und die Plattformisierung der Welt“ vor.

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Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der zahlreichen Programmpunkte der diesjährigen re:publica. Im Youtube-Kanal der re:publica gibt es noch viel mehr zu finden.

Offenlegung: Ich bin einer der Gründer der re:publica und habe das Programm inhaltlich mitgestaltet.

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2 Ergänzungen

    1. Ich könnte es zwar nutzen, kommt für mich aus ethischen Erwägungen aber absolut nicht in Betracht.

      Ich frage mich, wie es zu dieser Entscheidung kommen konnte. Gab es bei den Entscheidern wenigstens eine Debatte, oder nur gefestigte Meinungen …

      Wir haben es uns zwar nicht leicht gemacht, letztlich aber überwog dann doch …
      Kritik muss man halt aushalten können …
      … mehr als Einzelstimmen werden nicht zu sehen sein …

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