Wie Internetkonzerne den öffentlichen Raum privatisieren (Deutschlandfunk Kultur)
Im Interview erklärt der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, wie Google und Facebook durch Börsenmakler so mächtig werden konnten. Außerdem stellt er die These auf, dass Plattformunternehmen ein letzter Schritt in der Metamorphose des Finanzkapitals sind und klassische Redaktionen zu Wirtstieren geworden sind.
Through the Darkest of Times: „Du bekämpfst immer das System“ (Zeit Online)
Ein antifaschistisches Computerspiel, in dem die Gamer:innen in die Haut von Widerstandskämpfer:innen im Nationalsozialismus schlüpfen. Das ist „Through the Darkest of Times“ vom Berliner Studio Paintbucket Games. Christian Huberts kommt in seiner Rezension zu dem Urteil: „Ohne Effekthascherei verdeutlicht das Spiel, warum es keine Alternative zum Widerstand gibt.“
Google Maps Hacks (Simon Weckert)
99 Smartphones sind nicht eine Neuauflage von Nenas Klassiker, sondern die Grundzutat für eine verkehrsberuhigte Straße. Ein Berliner Künstler hat einen solchen Haufen mobiler Endgeräte im Handkarren hinter sich hergezogen und so Google Maps vorgegaukelt, es gäbe einen Stau. Klar, dass die Kartenanwendung die Google-navigierenden Autofahrer:innen dann lieber durch eine andere Straße routet.
Jeden Tag bleiben im Chat der Redaktion zahlreiche Links und Themen liegen. Doch die sind viel zu spannend, um sie nicht zu teilen. Deswegen gibt es jetzt die Rubrik „Was vom Tage übrig blieb“, in der die Redakteurinnen und Redakteure gemeinschaftlich solche Links kuratieren und sie unter der Woche um 18 Uhr samt einem aktuellen Ausblick aus unserem Büro veröffentlichen. Wir freuen uns über weitere spannende Links und kurze Beschreibungen der verlinkten Inhalte, die ihr unter dieser Sammlung ergänzen könnt.
