2019
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Kommentar zur Datenethikkommission: 200 Seiten Erwartungsdruck
Ethik in der Technologie: Eine stachelige Angelegenheit Kommentar zur Datenethikkommission: 200 Seiten Erwartungsdruck Die Datenethikkommission hatte alle Voraussetzungen um zu scheitern. Stattdessen hat sie der Regierung eine Liste vorgelegt, die weit über bisherige Empfehlungen hinausgehen. Nun muss die Große Koalition zeigen, dass dieses Gutachten nicht nur für die Schublade war. Ein Kommentar.
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Datenethikkommission: Regierungsberater*innen fordern strengere Regeln für Daten und Algorithmen
Daten: Wer darf was damit machen unter welchen Voraussetzungen? Datenethikkommission: Regierungsberater*innen fordern strengere Regeln für Daten und Algorithmen Eine Ethikkommission der Regierung sollte Antworten auf einige der kniffeligsten Fragen zum Umgang mit Daten und Algorithmen liefern. Trotz vieler Themen und kurzer Zeit fällt die Leistung der Kommission beachtlich aus. Ihr Bericht fordert neue Aufsichtsbehörden, eine Algorithmenverordnung auf EU-Ebene und eine „Pluralismuspflicht“ für Social-Media-Torwächter.
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Privacy Shield: EU-Kommission erneuert Persilschein für Datenaustausch mit den USA
Privacy Shield: EU-Kommission erneuert Persilschein für Datenaustausch mit den USA Die EU-Justizkommissarin Věra Jourová lobt Privacy Shield als „Erfolgsgeschichte“. Der umstrittene Datentransfer zwischen EU und USA erhält auch bei seiner dritten jährlichen Überprüfung den Daumen nach oben. Dennoch könnte das Privacy Shield bald gespalten werden.
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UN-Bericht zu Hate Speech: Staaten sollten regulieren, nicht Unternehmen
Hat einen Bericht zu Hate Speech vorgelegt: UN-Sonderberichterstatter David Kaye UN-Bericht zu Hate Speech: Staaten sollten regulieren, nicht Unternehmen Ein neuer UN-Bericht des Beauftragten zu Meinungsfreiheit beschäftigt sich mit Hate Speech und den Pflichten, die Staaten und Unternehmen dabei zukommen. Staaten müssten eine eindeutige Gesetzeslage schaffen, statt die Verantwortung an Unternehmen abzugeben. Auch Deutschland wird im Bericht kritisiert.
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EU-Rüstungsprojekt: Eurodrohne verspätet sich um zwei Jahre
Die europäische Rüstungsorganisation OCCAR prüft das Angebot von Airbus für die Eurodrohne und zeigt erstmals ein Modell mit Bomben und Raketen. EU-Rüstungsprojekt: Eurodrohne verspätet sich um zwei Jahre Der Termin für die anvisierte Serienproduktion einer europäischen Langstreckendrohne ist nicht haltbar. Für die mindestens zweijährige Verzögerung soll das deutsche Verteidigungsministerium verantwortlich sein. Die Eurodrohne ist mittlerweile in die „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ übernommen worden. Weitere Regierungen könnten dem Projekt beitreten.
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Verfassungsschutzgesetz: Reporter ohne Grenzen warnt vor Aushöhlung des Redaktionsgeheimnisses
Zeitung (Symbolbild) Verfassungsschutzgesetz: Reporter ohne Grenzen warnt vor Aushöhlung des Redaktionsgeheimnisses Nach dem Anschlag von Halle nutzt die CDU den Rechtsextremismus als Vorwand, um Sicherheits- und Überwachungsgesetze voranzutreiben. Eines davon ist das Verfassungsschutzgesetz, das eine Überwachung von Journalist:innen ermöglichen könnte. Die SPD hatte den Gesetzentwurf lange Zeit verzögert – und kippt nun.
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Was vom Tage übrig blieb: Hamburg, Hacker, Hausüberwachung
Verdammt. Bald gehen da rechts an den Fenstern wieder die Lichter an. Was vom Tage übrig blieb: Hamburg, Hacker, Hausüberwachung Das Land Hamburg setzt sich für eine längere Lebensdauer von Elektrogeräten ein, Hacker:innen erzählen über das CCC-Camp und eine Initiative kämpft gegen Amazons Hausüberwachungssystem „Ring“. Die besten Reste des Tages.
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Tsunami Democràtic: Die mysteriöse Protest-App aus Katalonien
Tsunami Democràtic: Die mysteriöse Protest-App aus Katalonien „Tsunami Democràtic“ – unter diesem Namen ruft eine unbekannte Gruppe in Katalonien zu Protesten auf. Nun hat sie eine technisch anspruchsvolle App lanciert, mit der sich Protestwillige dezentral zusammenschließen können. Doch es gibt auch Kritik am Konzept – denn wer die Aktionen steuert, ist unklar.
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Neues aus dem Fernsehrat (46): ZDF veröffentlicht Terra-X-Clips unter freier Lizenz
Screenshot aus Terra-C-Clip zu "Temperaturkurve der Erde" Neues aus dem Fernsehrat (46): ZDF veröffentlicht Terra-X-Clips unter freier Lizenz Die ZDF-Dokureihe Terra X veröffentlicht erstmals Videos unter einer freien, Wikipedia-kompatiblen Lizenz. Die Clips liefern kurze Erklärungen zur Klimakrise – und belegen den öffentlich-rechtlichen Mehrwert von freien Lizenzen.
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Was vom Tage übrig blieb: Ressourcen, Rechtsklicks und Retro-Wahlkampf
Ein schmaler Streifen Abendröte. Was vom Tage übrig blieb: Ressourcen, Rechtsklicks und Retro-Wahlkampf Künstler:innen erforschen eine neue Wissensordnung jenseits von Gewinnen. US-Behörden nehmen ganz ohne krasse Überwachungstools die größte Kindesmissbrauchs-Seite im Darknet hoch und Trump liegt beim Anzeigenwettlauf um Wähler:innen im Netz jetzt schon vorne. Die besten Reste des Tages.
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Arbeit: Wie deutsche Firmen ihre Beschäftigten mit Kameras und GPS überwachen
Arbeit: Wie deutsche Firmen ihre Beschäftigten mit Kameras und GPS überwachen Viele Unternehmen kontrollieren ihre Mitarbeiter ständig mit den neuesten technischen Mitteln. Überforderte Datenschützer und rechtliche Grauzonen lassen ihnen freie Bahn.
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Was vom Tage übrig blieb: Kartelle, Kommentare und ein Überwachungskataster
Die Woche geht, das Wochenende kommt - was bleibt, ist der Fernsehturm. Was vom Tage übrig blieb: Kartelle, Kommentare und ein Überwachungskataster Der Wettbewerbsexperte Matt Stoller beschreibt die verheerende Auswirkung des Werbe-Duopols Facebook und Google auf den Medienmarkt, Mark Zuckerberg sieht seine Plattform als Inbegriff der freien Meinungsäußerung und das Carnegie-Institut erstellte ein globales KI-Überwachungsranking. Die besten Reste des Tages.
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Wochenrückblick KW 42: Was wir aus Halle, von Libra und im Futurium lernen können
Beobachten und erfolgreich zugreifen - was der Adler kann, will der Verfassungsschutz auch. Wochenrückblick KW 42: Was wir aus Halle, von Libra und im Futurium lernen können Diese Woche haben wir uns vor allem mit dem Anschlag in Halle beschäftigt: was müssen wir daraus lernen und welche Schlüsse wären voreilig gezogen? Lest außerdem, was im UN-Bericht über den Einsatz digitaler Technologien in den Sozialsystemen steht und wie unsere Gastautor:innen die Schwächen und Stärken der Kryptowährung Libra einschätzen.
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Nach dem Anschlag von Halle: Innenminister präsentieren Wunschkatalog für neue Überwachungsmaßnahmen
Männer in Anzügen: ein vertrautes Bild auf der Innenministerkonferenz (Symbolbild) Nach dem Anschlag von Halle: Innenminister präsentieren Wunschkatalog für neue Überwachungsmaßnahmen Die Innenminister und Innensenatoren von Bund und Ländern haben nach dem Anschlag von Halle Betroffenheit geäußert und eine gemeinsame Wunschliste verfasst. Die hat es in sich.
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Libra vs. Regierungen: Der Wettlauf um eine offene globale Zahlungsinfrastruktur
Eine offene Zahlungsinfrastruktur könnte Transaktionsgebühren im Finanzsektor senken Libra vs. Regierungen: Der Wettlauf um eine offene globale Zahlungsinfrastruktur Ein von Facebook angeführtes Konsortium entwickelt mit Libra eine neue Kryptowährung, die bald weltweit Standards setzen könnte. Libra stößt eine in Europa längst überfällige Debatte an.
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Was vom Tage übrig blieb: Stracheseiten, Druckwaffen und Datenhunde
Die Uhr wurde noch nicht umgestellt, der Fernsehturm heute nur früher fotografiert. Was vom Tage übrig blieb: Stracheseiten, Druckwaffen und Datenhunde Der frühere FPÖ-Chef Strache kämpft um seine Facebookseite, nach Halle rücken Waffen aus dem 3D-Drucker in den Fokus und die deutsche Polizei setzt Spürhunde auf Datenträger an. Die besten Reste des Tages.
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Algorithmen: UN-Bericht kritisiert Einsatz neuer Technologien in Sozialsystemen
Der UN-Sonderberichterstatter zu extremer Armut und Menschenrechte: Philip Alston Algorithmen: UN-Bericht kritisiert Einsatz neuer Technologien in Sozialsystemen Es gibt ein hohes Risiko, dass die Digitalisierung des Wohlfahrtstaates die Ärmsten noch stärker benachteiligt als bisher. Davor warnt ein neuer UN-Bericht über den Einsatz digitaler Technologien in den Sozialsystemen. Der Bericht mahnt fundamentales Umdenken an.
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Was vom Tage übrig blieb: Algorithmenstaat, Beteiligungssysteme und Männerprobleme
Pünktlich zum Feierabend reißt der Himmel auf! Wenigstens eine gute Nachricht. Was vom Tage übrig blieb: Algorithmenstaat, Beteiligungssysteme und Männerprobleme Ein UN-Experte warnt vor „menschenrechtsfreie Zonen“ durch Softwareeinsatz in Sozialsystemen, die SPD nutzt ein umstrittenes Tool für ihre Mitgliederbefragung und Politikwissenschaftlerinnen erklären toxische Maskulinität. Die besten Reste des Tages.
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: Mehr Überwachung, geknackte Messenger: Die Forderungen nach dem Anschlag in Halle
Will die Sicherheitsbehörden mit mehr Befugnissen ausstatten: Horst Seehofer : Mehr Überwachung, geknackte Messenger: Die Forderungen nach dem Anschlag in Halle Nach dem rechtsextremen Terroranschlag in Halle werden neue Überwachungsmaßnahmen diskutiert, darunter anlasslose Massenüberwachung oder erweiterte Eingriffsmöglichkeiten für Ermittlungsbehörden. Eine Übersicht der Forderungen – und einige mögliche Alternativen.
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Konferenzen: re:publica und Chaos Communication Congress bitten um Programm-Einreichungen
Viel zu sehen beim 35c3. Konferenzen: re:publica und Chaos Communication Congress bitten um Programm-Einreichungen Die re:publica und der Chaos Communication Congress sind die beiden größten Events im deutschsprachigen Raum, auf denen über netzpolitische Themen diskutiert wird. Beide Konferenzen rufen derzeit zur Beteiligung auf und bitten um Einreichungen für Vorträge und Workshops.