2019
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Was vom Tage übrig blieb: Gesichtserkennung, Geschichtsschreibung und Gerichtskatastrophen
Es ist ja nicht so, dass es bereits <em>vollständig</em> dunkel wäre … Was vom Tage übrig blieb: Gesichtserkennung, Geschichtsschreibung und Gerichtskatastrophen Das Internet ward vor 50 Jahren geboren, ein Programm am Berliner Kammergericht ist immerhin halb so alt. Eines davon ist gehörig schiefgegangen. Gesichtserkennung trifft nicht auf viele Sympathien, zumindest nicht bei Datenschützern. Die besten Reste des Tages.
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Parlamentarisches Kontrollgremium: Geheimdienstchefs wollen Rechtsextremismus mit mehr Überwachung aufklären
Öffentlich lassen sich die drei Geheimdienstchefs im Bundestag nur selten befragen. Parlamentarisches Kontrollgremium: Geheimdienstchefs wollen Rechtsextremismus mit mehr Überwachung aufklären Einmal im Jahr sprechen die Chefs der drei deutschen Geheimdienste öffentlich im Bundestag. In diesem Jahr wurde nicht so viel über Islamismus, sondern vor allem über die Gefahr von rechts geredet. Der Wunschzettel der Geheimdienstpräsidenten jedoch hat sich kaum verändert.
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Datenschutzgrundverordnung: 18 Millionen Euro Strafe für die Österreichische Post
Österreichischer Briefkasten: "Die Post bringt allen was", offensichtlich auch den Parteien. (Symbolbild) Datenschutzgrundverordnung: 18 Millionen Euro Strafe für die Österreichische Post Die Datenschutzbehörde in Österreich hat eine Verwaltungsstrafe gegen die Österreichische Post AG verhängt. Die Sammlung und Vermarktung von individuellen Datenprofilen, unter anderem zur Parteiaffinität von Bürgern, sei nach der DGSVO nicht rechtens.
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87. Netzpolitischer Abend am 5. November: Schutz von Daten und Schutz von Quellen
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin 87. Netzpolitischer Abend am 5. November: Schutz von Daten und Schutz von Quellen Beim netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft geht es diesmal um Whistleblowerschutz, E‑Evidence, Kartellrecht und Ethik bei Künstlicher Intelligenz.
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Was vom Tage übrig blieb: Gebührenfalle Forschung und gefällige Facebook-Fakten
Tag 1 der langen, dunklen Nacht (Symbolbild). Was vom Tage übrig blieb: Gebührenfalle Forschung und gefällige Facebook-Fakten Science (oder Roaming) gone wrong: Ein Adler treibt Forschende in den Ruin. Das Prinzip kennt mancher noch aus dem Spanienurlaub vor zehn Jahren. Facebook und Breitbart ist keine gute Kombination, vor allem nicht PR-technisch. Und von PR braucht man in Großbritannien je eh nicht mehr reden. Die besten Reste des Tages.
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Digital Services Act: Youtube CEO Susan Wojcicki lobbied Irish leader on content moderation
Susan Wojcicki, Leo Varadkar Digital Services Act: Youtube CEO Susan Wojcicki lobbied Irish leader on content moderation A secretive meeting between Youtube chief Susan Wojcicki and Ireland’s Taoiseach Leo Varadkar likely marks the opening salvo of a fierce battle over a new EU law for online platforms.
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Digital Services Act: Youtube-Chefin lobbyierte bei irischem Premier wegen Content-Moderation
Susan Wojcicki, Leo Varadkar Digital Services Act: Youtube-Chefin lobbyierte bei irischem Premier wegen Content-Moderation Irland ist der wichtigste Verbündete der Digitalkonzerne in Brüssel. Im Juli traf die einflussreiche Youtube-Chefin Susan Wojcicki den irischen Regierungschef Leo Varadkar zum Gespräch hinter verschlossenen Türen. Auf der Agenda: die nächste große Regulierungsoffensive der EU.
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Zivile und militärische Forschung: Neues EU-Kompetenzzentrum für Cybersicherheit bleibt umstritten
Das geplante Cybersicherheitskompetenzzentrum soll Forschungen koordinieren, darunter zum Aufbau von Hochleistungsrechnern und zu künstlicher Intelligenz. Zivile und militärische Forschung: Neues EU-Kompetenzzentrum für Cybersicherheit bleibt umstritten Die Europäische Union will ihre „Abwehrfähigkeit, Abschreckung und Abwehr“ im Bereich der Cybersicherheit erhöhen. Ein neues Zentrum soll Maßnahmen im Bereich von Forschung und Bildung koordinieren. Die vorgeschlagene Verordnung ist aber nicht kompatibel mit bestehenden Einrichtungen und Förderprogrammen.
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Neues aus dem Fernsehrat (48): Relaunch von Heute.de als Prüfstein für öffentlich-rechtliche Netzwerkstrategie
Neues aus dem Fernsehrat (48): Relaunch von Heute.de als Prüfstein für öffentlich-rechtliche Netzwerkstrategie Die Spitzen von ARD und ZDF versprechen seit einiger Zeit eine bessere Vernetzung ihrer Angebote. Im Alltag der Anstalten ist diese öffentlich-rechtliche Netzwerkstrategie bislang noch nicht angekommen. Der anstehende Relaunch von heute.de wird erste Hinweise geben, wie ernsthaft diese Strategie tatsächlich verfolgt wird.
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Neue Technologien: Europol errichtet ein „Innovationslabor“
Die Polizeiagentur Europol in Den Haag. Viele dort entwickelten Maßnahmen tragen die Handschrift des Bundeskriminalamtes. Neue Technologien: Europol errichtet ein „Innovationslabor“ Die EU-InnenministerInnen wollen auf „Herausforderungen und Chancen“ neuer Technologien reagieren. Im Fokus stehen 5G-Mobilfunknetze, künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, Drohnen, 3D-Druck sowie verbesserte Möglichkeiten zur Entschlüsselung.
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Was vom Tage übrig blieb: Zwingen, zahlen und zerschlagen
Unter den Pflastersteinen der Strand, hieß es mal. Naja, und hinter den Wolken das Meer, fügen wir hinzu. Was vom Tage übrig blieb: Zwingen, zahlen und zerschlagen Für den Volksentscheid Transparenz in Berlin läuft noch bis Ende Oktober eine Unterschriftensammlung, im Bundestag erklärten sich Vertreter von Libra und Calibra und ein Wettbewerbsblogger erklärt die unglückliche Verquickung von Datenkonzernen und Sicherheitsapparat in den USA. Die besten Reste des Tages.
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Wochenrückblick KW 43: Ein Meer gesammelter Daten, ein schwimmender Mark Zuckerberg und ein Datenethikbericht
Dieser Hund möchte auch mal ein paar Gesichtsdaten sammeln – natürlich datensparsam, Ehrenwuff. Wochenrückblick KW 43: Ein Meer gesammelter Daten, ein schwimmender Mark Zuckerberg und ein Datenethikbericht Alles zum Bericht der Datenethikkommission, Tipps zum Manipulieren auf Facebook, Neues von der Überwachungsfront und positive Nachrichten vom ZDF. Die Themen der Woche im Überblick.
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Neues aus dem Fernsehrat (47): Diskussion zu digitalen Souveränität und gemeinwohlorientierten Plattformen
Am Panel bei den #MTM19 mit Mackenzie Nelson (Algorithm Watch), Stefan Primbs (Bayrischer Rundfunk), Jan-Hendrik Passoth (TU München), Annika Sehl (Universität der Bundeswehr München) und Moderatorin Pauline Tillmann (Deine Korrespondentin) Neues aus dem Fernsehrat (47): Diskussion zu digitalen Souveränität und gemeinwohlorientierten Plattformen Wie sollten gemeinwohlorientierte Alternativen zu den dominanten kommerziellen Online-Plattformen aussehen? Und wo anfangen, um sie zu bauen? Diese Fragen standen im Fokus einer Diskussion bei den Münchner Medientagen.
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Reaktionen auf die Datenethikkommission: Überfälliger Wegweiser für die einen, Innovationsbremse für die anderen
Der Industrieverband Bitkom warnt: Deutschland drohe zum "analogen Inselstaat" zu werden, wenn man es mit der Ethik übertreibe. Reaktionen auf die Datenethikkommission: Überfälliger Wegweiser für die einen, Innovationsbremse für die anderen Wir haben Reaktionen auf den Abschlussbericht der Datenethikkommission gesammelt. Während Bundesregierung und Zivilgesellschaft positiv auf die Ergebnisse reagieren, warnen Lobbyverbände der Industrie vor „Regulierungswut“. Im Bundestag fällt das Echo positiv bis ambivalent aus.
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Zuckerberg-Anhörung vor dem US-Kongress: Wenig zufriedenstellende Antworten auf Fragen zu Wahlwerbung und Libra
Mark Zuckerberg sah dieses Mal etwas menschlicher aus als in der letzten Anhörung (Symbolbild) Zuckerberg-Anhörung vor dem US-Kongress: Wenig zufriedenstellende Antworten auf Fragen zu Wahlwerbung und Libra Mark war wieder da. Knappe sechs Stunden hat sich der Facebook-Chef Mark Zuckerberg im US-Kongress den Fragen der Abgeordneten gestellt. Eingeladen, um Fragen zur geplanten Digitalwährung Libra zu beantworten, wurde Zuckerberg auch bezüglich des Cambridge Analytics-Skandals und Facebooks Umgang mit Falschnachrichten von Politiker:innen befragt. Sehr souverän wirkte er nicht.
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Was vom Tage übrig blieb: Cookies, Radikalisierung und ein möglicher Kommissar mit Telekommunikationshintergrund
Huch, beinahe wurde der Fernsehturm vom Nieselregen verschluckt. Was vom Tage übrig blieb: Cookies, Radikalisierung und ein möglicher Kommissar mit Telekommunikationshintergrund Die Datenschutzbehörden einigen sich auf Bußgelder, die BBC bietet ihre Nachrichten nun auch im Darknet an und der französische Präsident probiert im zweiten Anlauf, einen neuen EU-Digitalkommissar zu nominieren. Die besten Reste des Tages.
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Maßnahme gegen "Gangkriminalität": Schwedische Polizei soll Staatstrojaner einsetzen
Schwedische Flagge (Symbolbild) Maßnahme gegen "Gangkriminalität": Schwedische Polizei soll Staatstrojaner einsetzen Das schwedische Innenministerium verkündet, dass ab Frühjahr nächsten Jahres die Polizei einen Bundestrojaner auf Endgeräten installieren darf. Zudem wird Videoüberwachung in Grenzgebieten gefordert.
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Gerichtsurteil zu Gesichtserkennung : Datenschützer scheitert an Löschung biometrischer G20-Datenbank
Während der Ermittlungen nach den G20-Protesten erstellte die Gesichtserkennungs-Software "Videmo360" biometrische Profile von einer unbekannten Anzahl von Hamburger*innen. Gerichtsurteil zu Gesichtserkennung : Datenschützer scheitert an Löschung biometrischer G20-Datenbank Im Zuge der G20-Proteste setzte die Hamburger Polizei erstmals im großen Stil Gesichtserkennungs-Software ein. Wer sich in den Tagen um den Gipfel in Hamburg befand, dessen Gesichtsabdruck wurde möglicherweise erfasst und gespeichert. Der hamburgische Datenschutzbeauftragte wollte die biometrische Datenbank löschen lassen, scheiterte aber vor Gericht.
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Facebook für Autokraten: Werben wie Donald Trump
Werbung im Netz: Wer steckt hinter Donald Trumps Anzeigen? Facebook für Autokraten: Werben wie Donald Trump Facebook geht streng gegen Desinformation vor, sagen seine Chefs im Silicon Valley. Klingt gut, stimmt aber nicht ganz: Das soziale Netzwerk ist weiterhin das beste Werkzeug für politische Manipulation. Wir verraten die vier wichtigsten Tricks von Rechten und Möchtegern-Autokraten.
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Was vom Tage übrig blieb: Sucht, Stalker und Senatoren
Ganz sicher sind wir uns nicht, ob unsere alte Handykamera oder etwa ein Sandsturm den Ausblick ein wenig trüb erscheinen lassen. An der (schon schwindenden) Abendröte haben wir jedenfalls nichts auszusetzen. Was vom Tage übrig blieb: Sucht, Stalker und Senatoren Eine US-Behörde verbietet einem Hersteller, Stalkerware zu verkaufen. Ein Hirnforscher erklärt, wie die digitale Welt unsere Psychen verändert. Eine Drogen- und Waffen-Gang stellt Smartphones her und der US-Senat beginnt, über Interoperabilität von sozialen Netzwerken nachzudenken. Die besten Reste des Tages.