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Studie: Deutschlands Blogger. Die unterschätzten Journalisten

Journalisten grenzen sich gerne von Bloggern ab, in manchen Augen sind Blogger eher „Amateurjournalisten“. Dabei legen viele Blogger durchaus Wert auf journalistische Qualität und ähneln professionellen Journalisten mehr, als man erwarten würde. Eine aktuelle Studie zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Gruppen.

So alt wie die re:publica.: Blogger vs. Journalisten. CC-BY 2.0 re:publica

Prof. Dr. Olaf Hoffjann ist Professor für Medien und Marketing am Institut für öffentliche Kommunikation an der Ostfalia Hochschule in Salzgitter. Die Studie „Deutschlands Blogger. Die unterschätzten Journalisten“ ist unter Mitarbeit von Oliver Haidukiewicz entstanden und wurde von der Otto-Brenner-Stiftung veröffentlicht. Dieser Beitrag erschien zunächst in journalist – das Medienmagazin, Ausgabe 05/2018.


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Für viele Journalisten sind Blogs noch immer etwas Minderwertiges, kommunikativer Krimskrams. Selbst in der Kommunikationswissenschaft wird diese kritische Perspektive zum Teil geteilt, wenn – wie etwa von dem Münchner Medienforscher Christoph Neuberger – Blogger als „Amateurjournalisten“ bezeichnet werden und ein kategorialer Unterschied zwischen Journalisten einerseits und Bloggern andererseits gemacht wird.

Unsere Studie, die seit Anfang 2016 in Salzgitter an der Ostfalia-Hochschule mit Unterstützung der Otto-Brenner-Stiftung durchgeführt wurde, hat dagegen einen anderen Ansatz verfolgt. Sie nimmt eine funktionale Gemeinsamkeit zum Ausgangspunkt: Professioneller Journalismus und journalistische Blogs werden beide als journalistische Angebote verstanden. Die Studie geht damit von der Vermutung aus, dass Technik-, Mode-, oder Reiseblogs einem journalistischen Anspruch genügen, wenn sie publizistische Kriterien wie redaktionelle Autonomie, Aktualität oder Periodizität erfüllen. Damit ist auch abgesteckt, wofür sich die Studie nicht interessiert hat: weder für Influencer, die Plattformen wie Instagram oder YouTube nutzen, noch für nicht-journalistische Blogger oder Privatpersonen, die etwa über ihre Hochzeitsreise bloggen.

Die Studie basiert auf einer Onlinebefragung, an der 936 professionelle Journalisten und 463 journalistische Blogger teilgenommen haben. Zusätzlich wurden Experteninterviews mit 20 Bloggern durchgeführt, ergänzt von einer Publikumsbefragung mit 156 Nutzern. Denn nicht nur die Einstellungen von Bloggern und Journalisten sollten miteinander verglichen werden, sondern auch ihre Ziele mit den Erwartungen der Nutzer.

Alle wollen informieren

Bloggern wird vielfach unterstellt, dass ihnen vor allem eine persönliche und unterhaltsame Ansprache sowie eine direkte Interaktion mit den Lesern wichtig sei. Blogger erscheinen also gegen Journalisten vom Schlage eines Bob Woodward eher als Leichtgewichte. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass es auch unterhaltungsorientierte Journalisten und ebenfalls kritische Blogger wie zum Beispiel netzpolitik.org-Gründer Markus Beckedahl gibt. Wie unterscheiden sich Blogger und Journalisten nun jenseits solcher Einzelfälle? Und welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen beiden Gruppen? Sind sich journalistische Blogger untereinander vielleicht ähnlicher als Blogger und Journalisten, die dasselbe Themenfeld beackern?

Die Studie fragte bei beiden Gruppen die klassischen Berichterstattungsmuster ab. Der investigative Journalismus von Bob Woodward und Co. ist ja nur eine Möglichkeit. Gemeinsam mit dem Einsatz für Benachteiligte oder der Kontrolle der Mächtigen kann er zum Berichterstattungsmuster beziehungsweise Rollenbild „Kritik und Kontrolle“ gezählt werden. Die Regel im Journalismus ist aber das (erste) Berichterstattungsmuster „Information und Vermittlung“. Die Tagesschau und die Tageszeitung folgen diesem Primat. Das dritte Berichterstattungsmuster ist der service- und unterhaltungsorientierte Journalismus.

Das Ergebnis ist zunächst nicht überraschend: Sowohl Journalisten als auch Blogger wollen in erster Linie informieren und vermitteln. Unterschiede zeigen sich im zweiten Berichterstattungsmuster: Nur etwa jeder zehnte Blogger will kritisieren und kontrollieren, während knapp 40 Prozent der Journalisten diesen Anspruch formulieren. Unterhalten und Service anbieten will jeder dritte Blogger, Journalisten ist dieses Berichterstattungsmuster dagegen weniger wichtig:

Beim näheren Vergleich der Berichterstattungsmuster fallen vereinzelt Unterschiede zwischen Journalisten und Bloggern verschiedener Ressorts und Themenfelder auf. Politikjournalisten und Politikblogger wollen deutlich mehr kritisieren und kontrollieren als ihre Kollegen aus anderen Fachgebieten. Modebloggern und Modejournalisten ist Service und Unterhaltung fast so wichtig wie der Informationsjournalismus. In beiden Fällen sind die Gemeinsamkeiten zwischen den Bloggern und Journalisten eines Ressorts größer als zu Bloggern und Journalisten anderer Fachgebiete.

Auffallend ist auch, dass es hinsichtlich der fünf wichtigsten Ziele journalistischer Arbeit zwischen Journalisten und Bloggern große Gemeinsamkeiten gibt:

Mit der Richtigkeit der Informationen, der Glaubwürdigkeit, der Erklärungskompetenz und der Unabhängigkeit der Berichterstattung sind vier von fünf genannten Zielen in beiden Gruppen nahezu identisch. Es zeigt sich, dass es im Grunde nur zwei Items gibt, die Journalisten und Blogger völlig unterschiedlich bewertet werden. Im Kern sind es aber zwei Seiten derselben Medaille: die Neutralität und die persönliche Perspektive. Letzteres ist den Bloggern wichtig; Journalisten zählen dagegen die Neutralität mit zu ihren fünf wichtigsten Zielen.

Bloggern ist Qualität wichtig

Schaut man sich den Katalog der insgesamt 29 vorgegebenen Ziele an, dann zeigen sich sehr deutlich die Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten: Blogger wollen persönlicher, unterhaltender und literarischer schreiben, sie suchen einen direkteren Draht zum Publikum. Für Journalisten hingegen zählen aktuelle, relevante und exklusive Informationen und vielfältige Meinungen, zudem wollen sie neutraler und kritischer berichten und sich mehr für Benachteiligte einsetzen als Blogger.

Die Diskussionen zur „Lügenpresse“ und zur Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise münden schnell in eine Diskussion zur journalistischen Qualität. Qualitätskriterien wie Aktualität, Relevanz und Richtigkeit gelten dabei als Mindeststandards journalistischer Arbeit. Aber sind dies bereits alle Anforderungen an journalistische Inhalte? Und wie wichtig ist den untersuchten Gruppen die Qualität?

In Anlehnung an den verstorbenen Trierer Journalismusforscher Klaus Arnold wurde ein integriertes Verständnis journalistischer Qualität untersucht, das unterschiedliche Erwartungen berücksichtigt. Die einzelnen Qualitätskriterien wurden aus der Publikumsperspektive (z.B. Unterhaltsamkeit der Inhalte), aus einer normativ-demokratieorientierten Bewertung (z.B. Vielfalt der Meinungen und Neutralität) sowie aus der Funktion des Journalismus (z. B. Aktualität und Relevanz) abgeleitet. Das Ergebnis zur Qualität bestätigt die Befunde zu den Berichterstattungsmustern. Journalisten sind die Qualitätskriterien insgesamt etwas wichtiger als Bloggern. Im Einzelnen bewerten Journalisten die funktionalen und normativdemokratieorientierten Qualitätskriterien (etwas) höher, während Blogger mehr Wert auf die publikumsorientierten Qualitätskriterien legen.

Überraschender ist das Ergebnis der begleitenden Nutzerbefragung, in der Leser zu ihren Erwartungen an Modeblogs und Modejournalismus befragt wurden. Befragt wurden Studierende unterschiedlicher Studiengänge an verschiedenen Hochschulen in Deutschland lediglich zu Modeblogs und Modejournalismus, da sie diese Angebote besonders intensiv nutzen und daher die Qualität aus eigener Erfahrung bewerten können. Das überraschende Ergebnis: Die Befragten haben insgesamt leicht höhere Qualitätserwartungen an Modeblogs als an den klassischen Modejournalismus. Während der Modejournalismus noch bei Kriterien wie Neutralität, Richtigkeit und Kritik zum Teil besser bewertet wird, liegen Qualitätsurteile zu Blogs vor allem bei der Aktualität, der Unterhaltung und den spannenden Alltagsthemen vorne. Es ist zu erwarten, dass dieses Ergebnis für das Politikressort ganz anders ausfallen würde. Es zeigt aber: Aus der Perspektive einiger Nutzergruppen sind Blogger zumindest im Modebereich bereits die besseren Journalisten.

Keine Schleichwerbung

Blogger sehen sich in der Medienberichterstattung immer wieder dem Vorwurf der Schleichwerbung ausgesetzt. Die Befragung widerlegt dieses Vorurteil: 91,6 Prozent der Blogger – und im Vergleich dazu 91,7 Prozent der Journalisten – kennzeichnen bezahlte Beiträge nach eigener Aussage. Blogger halten demnach eine klare Grenzziehung zwischen Journalismus und Werbung für ebenso wichtig wie Journalisten. Dabei ist sicherlich der verzerrende Faktor der sozialen Erwünschtheit bei Befragungen zu berücksichtigen: Vermutlich ist das tatsächliche Kennzeichnungsverhalten schlechter. Das stellt sich aber für Journalisten und Blogger in vergleichbarer Weise dar. Das Schleichwerbeverbot ist im Journalismus eine der zentralen Normen.

Blogger betrifft der Umgang mit Werbung aber im besonderen Maße. Sie betreiben ihren Blog in der Regel alleine. Als Einzelkämpfer stehen sie vor einem Inter-Rollenkonflikt: Einerseits sind sie in der Rolle als journalistischer Blogger ihrem Publikum verpflichtet, andererseits versuchen sie in der Rolle als akquirierender Werbeverkäufer, Einnahmen zu generieren.

Ähnlicher, als sie denken

Blogger haben zwei Strategien entwickelt, wie sie damit umgehen. Sie agieren präventiv und ziehen einen Dienstleister für die Werbevermarktung hinzu, um diesen Inter-Rollenkonflikt erst gar nicht entstehen zu lassen. Oder sie bewältigen das Problem – in den Experteninterviews wurde vielfach ungefragt der Informationswert von Advertorials betont. Der Informationswert ist hier ein Selektionskriterium. Die Relevanz der Bewältigungsstrategie wird in der Onlinebefragung deutlich: 93,1 Prozent der Blogger und damit deutlich mehr als Journalisten (65,7 Prozent) lehnen Anfragen ab, die nicht zur inhaltlichen beziehungsweise redaktionellen Ausrichtung passen, selbst wenn sie dafür auf Werbeeinnahmen verzichten müssen.

Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, als zu erwarten ist, dass solche Anfragen in großen Medienhäusern in der Regel in der Anzeigen- oder Mediaabteilung auflaufen und Journalisten in diesem Fall gar nicht vor dieser Entscheidung stehen. Das Ergebnis lässt damit nur den Schluss zu, dass die chinesische Mauer zwischen Redaktion und Verlag in immer mehr Häusern bröckelt.

Die Nutzer schätzen das Kennzeichnungsverhalten von Bloggern und Journalisten übrigens deutlich schlechter ein. Lediglich 23,4 Prozent bescheinigen Bloggern und immerhin 50 Prozent den Journalisten, dass sie sich voll und ganz beziehungsweise eher an die Kennzeichnungspflicht halten.

Wie ähnlich sind sich nun Journalisten und Blogger? Die Frage lässt sich auf drei Ebenen resümierend beantworten: Erstens gleichen Blogger Journalisten mehr, als es zu erwarten war. Die Vorstellungen zum Berichterstattungsmuster und zum Qualitätsverständnis sind vergleichbar, und bei den Einschätzungen zur Schleichwerbung sind sogar keinerlei Unterschiede zu konstatieren.

Die Unterschiede bleiben insgesamt dennoch so deutlich, dass zweitens etwa Modeblogger anderen Bloggern überwiegend ähnlicher sind als Modejournalisten. Zudem haben sich drittens in Teilbereichen spannende Unterschiede zwischen Bloggern und Journalisten unterschiedlicher Ressorts beziehungsweise Fachgebiete ergeben: Die größten Gemeinsamkeiten zwischen Bloggern und Journalisten zeigten sich beim Berichterstattungsmuster „Kritiker und Kontrolleur“, das Politikjournalisten und Politikbloggern deutlich wichtiger ist als den Blogger- und Journalistenkollegen anderer Ressorts.

Diese Ähnlichkeiten dürften Journalisten erstaunen, zumal die Onlinebefragung die eingangs vermutete kritische Haltung von Journalisten gegenüber Bloggern bestätigt: Nur jeder fünfte Journalist gesteht Blogs zu, relevante Informationen zu verbreiten, die man in traditionellen Medien kaum finden würde. Selbst einen authentischen Blick auf die Themen gestehen nur wenige Journalisten Bloggern zu:

Beruhigend auf Journalisten könnten die Befunde zu den Reichweiten und zur Hauptberuflichkeit wirken: Nur jeder dritte befragte Blogger betreibt seinen Blog hauptberuflich, für die meisten ist es immer noch ein Hobby. Daran dürfte sich in den nächsten Jahren auch nur wenig ändern, da die Reichweiten der meisten Blogs sehr überschaubar sind. Für den politischen und tagesaktuellen Journalismus stellen Blogs daher (bislang) keine ernsthafte Bedrohung dar.

5 Kommentare
  1. Ich bin positiv überrascht! Großartige Untersuchung.
    (Übrigens wurden im 1. Schaubild die Farben für Blogger und Journalisten verwechselt.)
    Sind Blogger die besseren Journalisten? Wohl noch (?) nicht.

    Die professionellen Journalisten haben Vorteile verspielt: Zum Beispiel das Methodenwissen: Meinung, Information und sogar Ironie und Zynismus werden munter miteinander vermengt. Sie sind selten neutral – das könnte seine Ursache in dem Anspruch haben, kontrollieren zu wollen, also Macht auszuüben.

    Ein weiteres Ergebnis der Studie hat sich m.E. Letzte Woche bei den Mainzer Mediengesprächen bestätigt: Dort hat sich der FAZ-Redakteur sehr verächtlich über die Leserbriefschreiber in der FAZ (der eigenen Zeitung) geäußert – manche davon sind auch Blogger. Gleichzeitig hat er verzweifelt gefragt, wie die Zeitung verlorene Leser wieder gewinnen könne.

    Eine Studie des Mainzer Medieninstituts hat übrigens ergeben, dass in Zeiten der „Lügenpresse“-Rufe sich tatsächlich das Misstrauen in die Medien messbar verstärkt habe – das Vertrauen bei anderen Lesern aber auch!

    Die Blogger holen auf. Wenn die professionellen Journalisten neue Leser gewinnen möchten, dann müssen sie die Blogger und andere Formen einbinden – so wie z.B. Hier netzpolitik.org.

  2. Alles gar kein Problem: TMG, DSVG, Artikel 11 und 13 etc.pp. Probleme erkannt, Abwehr ausgebaut, Angriff gestartet. Das ist nur noch ein Problem für ein paar Wochen. Dann kann man sich wieder ins wohlige Nest des Traditionalismus legen und alles bleibt wie es war, zzgl. Repressionen für Revoluzzer, Querulanten, Abweichler und Querschläger.

    Ach woe gut, daß es das Establishment gibt.

  3. Es dürfte mittlerweilen ganze Lesermilieus geben, die von den mehrheitlichen Teilen der Printmedien schon gar nichts mehr erwarten und überwiegend auf das Netz setzen, um sich zu informieren.
    Gerade engagierte Privatleute betreiben oft die besten Blogs, oder Journalisten, die insgesamt seriös arbeiten (wenn man sie läßt) und außerdem einen Blog (mit) betreiben, der nicht mit ihrem(n) Arbeitgeber(n) zusammenhängt (also defacto ebenfalls privat betrieben wird).
    Nicht zuletzt die Arroganz von Teilen der Print-Journalisten spricht dafür, daß bei Blogs Substanz vorhanden sein muß.

  4. Die klassischen Medien haben viel Vertrauen verspielt. Sie arbeiten häufig sogar wesentlich weniger sorgfältig als Blogger, die sich auf einen Themenschwerpunkt konzentrieren.

    Was in Zeitungen etc. oft fehlt, sind Quellenangaben. Darüber hinaus fällt es vielen schwer, die „hidden agenda“ der Zeitungen zu durchschauen (außer es geht um sowas wie die FAZ, da wird das sehr schnell klar). Da traut man lieber der Aussage eines Bloggers, von der man weis dass sie eine subjektive Aussage ist, was auch unverblümt so dargestellt wird.

    Das größte Problem ist jedoch, dass man als Privatperson ordentlich versenkt wird, wenn man schreibt was man denkt. Ein Freund wurde kürzlich sogar angeklagt wegen so einer Geschichte, dabei war ersichtlich, dass es um seine Meinung und Sicht auf die Dinge geht – er hat gar nicht versucht das als „die Wahrheit“ darzustellen, wie es manche Medien machen.

    Meinungsfreiheit in Deutschland ist ein schlechter Witz. Die kann man sich leider idR nur leisten wenn man viel Geld / Unterstütze hat. Bin froh dass ihr es mit Netzpolitik geschafft habt und habe größten Respekt dafür!

  5. Hallo,

    ich lese regelmässig diverse IT Blogs sowie SZ / Spiegel / FAZ …und bin aber in vielen Dingen enttäuscht.

    Hier das Wichtigste ( ohne Namen zu nennen ) :

    – –
    Sie wettern gegen alles und jeden in Sachen Datenschutz, NSA etc…..
    sind aber selbst mit ihren Webseiten Add Ons bzw. auch der ganzen Seite inkl.s aller Schnüffel Scripts ( Java Scripts ) zum Grossteil in den USA, Frankreich , Niederlande, GB .
    Hauptleitung geht aber bei allen fast immer in die USA;
    Ist auch klar, da kommen die meisten Add On Anbieter auch her.
    zB Google Analytics, Adobe, Facebook und deren Partner….

    Die GSDVO ändert daran nichts.
    Darum schweigt die Presse auch zu diversen Themen ( Bis auf den B5 ,der kurz davon berichtete ),
    dass es privaten Spionagefirmen erlaubt wird, strafrei im EU Raum Daten zu sammeln.
    Geheimdiensten ja sowieso.Da stimme ich auch zu , aber privaten ? Oder ähnlichen ??
    Wieviel und wie tief habe ich noch nicht recherchiert.
    Das wäre mal was für Netzpolitik.

    -Sie schreiben in ihren Datenschutzrichtlinien nur Hinweise auf Dritte .
    „Fragen sie bei Google an ….“
    Was die aber genau mit den Daten machen , was sie genau alles speichern hier in DE
    oder dann wenns rüber geht in die USA, wird nirgends dokumentiert.

    „Unter anderem“ heisst es so oft…
    „Und Drittpartnern…..“

    Fragt man nach , wissen das die Firmen oft selbst gar nicht was ihre Seite alles sammelt.
    Dh sie handeln grob fahrlässig.
    Behaupten aber sie hätten einen Fachmann als Datenschutzbeauftragen ( Mit TÜV Zertifikat !)

    Stellt man eine Anfrage nach DSGVO , können die meisten nicht mal belegen ,was deren eigene
    Adware App alles sammelt. Weiter Daten an den Softwarehersteller usw….bleiben geheim.

    – –
    Medien sind hier im Lande maximal vollgestopft mit Java Scripts.
    Speziell die ganz grossen Verlagshäuser.
    Für mich ist das abschreckend und ich nutze sie daher nur noch wenig.

    Einige TV Medien nutzen sogar noch immer den Flash Player.
    Auch Audi.de hatte den noch immer unter /Stellenangebote am laufen !
    Eine Katastrophe für jede Browsersicherheit.
    Aber gut , Adobe stellt den ja jetzt freiwillig ein….endlich..

    Gepuscht hatten ihen aber auch die medien über viele Jahre.

    Gepushct hatten sie auch Facboook mit den falschen Zahlen ,dass FB so gross
    wäre ……nun kam heraus ,dass FB 800 MIo Fake accounts löschen musste.

    Haben die Medien mit ihren so teuren Analysen nicht bemerkt ,dass sie angschwindelt wurden
    und knapp 1 Mrd Nutzer Fake waren ?
    Roboter die nur Müll posteten ?!
    Das bezweifle ich .
    Ich gehe davon aus aus ,dass gewisse Medien selbst Fake Accounts betreiben.


    TV Medien dh GEZ Medien , geben undendlich viel Geld für SEO und Videos aus.
    Dass die ZDF-Videos aber vor kurzem nicht abrufbar waren ,oder generell
    gerne mal ruckeln ist schon ein Problem mit Akamai.
    Weil da werden die Videos gehosted.
    Also zahlt der Steuerzahler teuere IT ,die bei weitem langsamer ist wie
    bekannte Video Portale.

    Darum sage ich ja zum Vorschlag des SAT1 Chefs,ein gemeinsames Video Portal zu schaffen
    und jedem viel Geld zu sparen und die Suche zu erleichtern.
    Wer springt surft gerne 5 TV Sender durch um nach einen Bericht zu suchen.
    Die Suchfunktionen sind ja auch Youtube noch weit hinterher….
    Und warum alles mieten und einkaufen,wenn man es ja selbst auch könnte….

    Bestehen etwa Lobbyverbindungen wie in München mit dem LIMUX Ende ?


    diverse Blogs antworten auf Anfragen gar nicht ,oder sehr sparsam.
    Demokratisch und bürgernah ist das nicht.
    Sie leben aber von den Bürgern , wieso so verschlossen ?

    Sind Medien geheimer wie Geheimdienste?

    Bitte klärt mich auf…..;)
    Und schreibt über die grössten Datensünder der deutschen Medienlobby.
    MfG , Jonas

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