2017
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: Russland: Putin-Satire als „extremistisches Material“ auf Verbotsliste
Eine Version des "extremistischen Materials". (Collage durch uns) : Russland: Putin-Satire als „extremistisches Material“ auf Verbotsliste In Russland wurde ein Bild verboten, das Putin als Dragqueen darstellt. Zusammen mit 4.000 anderen Inhalten ist es nun auf einer Liste von vermeintlich extremistischen Materialien. Dies bedeutet weitere Zensurmaßnahmen auf russischen Plattformen.
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: Neues aus dem Fernsehrat (7): ZDF, Netzneutralität und absurde Allianzen
Content (Symbolbild) : Neues aus dem Fernsehrat (7): ZDF, Netzneutralität und absurde Allianzen Schutz der Netzneutralität und Modernisierung des Urheberrechts sind zentrale Voraussetzungen für eine vielfältige Öffentlichkeit in der digitalen Gesellschaft. Neue Zero-Rating-Angebote der Telekom und Lobby-Aktivitäten der „Deutschen Content Allianz“ werfen jedoch Fragen nach der Rolle des ZDF auf.
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: Hate-Speech-Gesetz: „Unausgegorener Gesetzesentwurf auf den letzten Metern vorm Wahlkampf“ (Update)
Justizminister Maas flitzt mit seinem Vorhaben durch die Legislative. (Symbolbild) : Hate-Speech-Gesetz: „Unausgegorener Gesetzesentwurf auf den letzten Metern vorm Wahlkampf“ (Update) Das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz gefährdet elementare Funktionsweisen des Rechtsstaats, kritisiert die Opposition im Bundestag. Eigentliche Probleme wie Hassrede und Fake News würden durch den Entwurf nicht bekämpft. Kritiker warnen vor Zensur.
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: Tim Berners-Lee zum Ausverkauf von Browserdaten: „widerlich“
"Wenn wir das Netz nutzen, sind wir so verletzlich." : Tim Berners-Lee zum Ausverkauf von Browserdaten: „widerlich“ Der WWW-Pionier Tim Berners-Lee sprach in einem Guardian-Interview vom Dienstag über die Abschaffung einer Regelung der US-amerikanischen Telekommunikationsaufsicht Federal Communications Commission (FCC). Diese verbot Internet-Providern, den Browserverlauf ihrer Kunden ohne deren Zustimmung zu verwenden.
Nun dürfen die Provider die Verläufe auswerten und die daraus gewonnenen Informationen verkaufen. Berners-Lee bezeichnet das Gesetz als „abstoßend“, da Nutzer im Netz so verletzlich seien.
Deshalb bin ich so sehr schockiert, dass die Republikanische Partei […] vorgeschlagen hat, dass [die Privatsphäre] weggeworfen werden soll.
Die durch die Trump-Administration eingeschlagene Richtung und Attitüde ist Berners-Lee zufolge beunruhigend und abstoßend. Sollte dieser Weg weiter verfolgt werden, müsse und werde es massive Gegenwehr geben. Das gleiche würde auch im Falle der ebenfalls thematisierten Abschaffung der Netzneutralität gelten.
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: Hype um offene und freie Twitter-Alternative Mastodon
Länger aber weniger hoch, war das Mastodon genauso schwer, wie das Mammut. : Hype um offene und freie Twitter-Alternative Mastodon „Es gibt keine Alternative“ ist so etwas wie der Leitspruch der letzten Jahrzehnte. Dass soziale Netzwerke auch ohne Datensammelei und Gewinnabsichten funktionieren könnten, zeigt hingegen das Projekt Mastodon.
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: Daten sammeln: fluter erklärt das Geschäftsmodell von Spotify
: Daten sammeln: fluter erklärt das Geschäftsmodell von Spotify Der Musik-Streamingdienst Spotify sammelt reichlich Daten von seinen Kunden. Einerseits um Hörtipps zu geben, aber auch um Werbeeinnahmen zu generieren. Die Jugend-Ausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, fluter, erklärt in einem anschaulichen Artikel, wie Spotifys Geschäftsmodell funktioniert und wie die Nutzer ihre Daten schützen können:
Wie viele Internetdienste ist Spotify sehr hungrig nach deinen Daten. Dabei erhebt Spotify längst nicht nur die Daten, die zum Betrieb einer Musikplattform unbedingt nötig sind. […] Um sich als attraktiver Partner anzubieten, versucht Spotify der Wirtschaft eine möglichst personalisierte Werbeschaltung zu ermöglichen, in der Fachsprache heißt das „Targeting“.
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: Was bringt dieser Open-Kram eigentlich? Wikimedia lädt zu „Open Everything“
: Was bringt dieser Open-Kram eigentlich? Wikimedia lädt zu „Open Everything“ Das Paradigma des Offenen hat zu vielen verschiedenen Open-Bewegungen geführt. Im Rahmen seines gesellschaftspolitischen Salonformats lässt der Verein Wikimedia Deutschland heute abend in Berlin Vertreterinnen und Vertreter mehrerer dieser Bewegungen zu Wort kommen, um gemeinsam in die Vergangenheit und die Zukunft zu schauen.
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: Bundeskabinett beschließt Hate-Speech-Gesetz: Oberflächliche Änderungen, Gefahr bleibt
Das Gesetz nimmt nun seinen Weg Richtung Bundestag. : Bundeskabinett beschließt Hate-Speech-Gesetz: Oberflächliche Änderungen, Gefahr bleibt Für das Bundeskabinett ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz jetzt beschlossene Sache und der nun dritte Gesetzesentwurf öffentlich. Zentrale Kritikpunkte wurden nicht einbezogen.
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: Studie: 10 Regeln zum wissenschaftlichen Umgang mit Big Data
Analysen von Big Data betreffen jeden – ob direkt oder indirekt. : Studie: 10 Regeln zum wissenschaftlichen Umgang mit Big Data 13 Forscher untersuchen in ihrer Studie mögliche Gefahren im Umgang mit Big Data und stellen dabei zuerst klar, was offensichtlich ist: Personenbezogene Daten haben mit Menschen zu tun. Was allerdings nicht so leicht zu erkennen ist, betrifft die Folgen und Handlungspflichten für diejenigen, die mit den Daten arbeiten. So können beispielsweise Bewegungsmuster für Predictiv Policing analysiert werden. Dabei mahnen sie Vorsicht an.
Die zehn Regeln in übersetzter Form lauten auf das Wesentliche reduziert wie folgt:
- Erkenne, dass Daten personenbezogen sind und somit Schaden anrichten können,
- Erkenne, dass Privatsphäre mehr als nur ein binärer Wert ist [binär im Sinne von: privat/öffentlich],
- Schütze verwendete Daten vor möglicher Wiedererkennung [durch Reduzierung auf das Wichtigste],
- Teile Daten ethisch korrekt [z. B. bei Genproben],
- Beachte den Kontext der Daten und betone ggfs. doppelte Bedeutungen,
- Debattiere über die schwierigen ethischen Entscheidungen,
- Entwickle einen Verhaltenskodex für Organisationen, Unternehmen und Forschungsgruppen,
- Ermögliche eine Überprüfung deiner Analysemethoden,
- Beachte die Reichweite deiner Forschung und handle angemessen,
- Breche die Regeln [wenn es ethisch gesehen das Richtige ist].
Die Wissenschaftler stammen aus verschiedenen Fachbereichen von US-amerikanischen Universitäten. Dazu gehören Informatiker, Soziologen sowie Juristen und drei Mitarbeiter des Microsoft Research Labs.
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: Neues Datenschutzgesetz: Forscher empfehlen Nachbesserungen
: Neues Datenschutzgesetz: Forscher empfehlen Nachbesserungen Das „Forum Privatheit“ reiht sich in die Riege der Kritiker des umstrittenen Datenschutzgesetzes der Bundesregierung ein. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt spricht in einer Pressemitteilung heute diverse Empfehlungen zur Nachbesserung des Gesetzes aus.
Dazu gehören unter anderem ein Abschied von den geplanten Regeln zur Ausweitung der Videoüberwachung durch private Unternehmen und zur Datenschutzaufsicht über Berufsgeheimnisträger. Der Sprecher des Forums, Rechtswissenschaftler Alexander Roßnagel, und die Direktorin des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, Marit Hansen, zeigen zudem auf, wo Potenzial für einen progressiven Datenschutz nicht genutzt wurde. Sie schlagen unter anderem spezifische Regeln für die Produzenten von Software, für die Datenschutz-Folgenabschätzung und den technischen Datenschutz vor.
Roßnagel, dessen Expertise als Gutachter unter anderem durch das Bundesinnenministerium [PDF] in Anspruch genommen wurde, warnte vor den Konsequenzen des Gesetzes:
Ohne diese Nachbesserungen droht der künftige Datenschutz in Deutschland unter das Niveau des bisherigen Bundesdatenschutzgesetzes und der Datenschutz-Grundverordnung zu sinken. Vielleicht können nicht alle Vorschläge in der verbleibenden kurzen Zeit bis zur Bundestagswahl umgesetzt werden. Sie müssen dann aber auf der Agenda für die neue Legislaturperiode stehen.
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: Zeitschriftenverleger zum Hate-Speech-Gesetz: „Gefährdung der Meinungsfreiheit“
Symbolbild : Zeitschriftenverleger zum Hate-Speech-Gesetz: „Gefährdung der Meinungsfreiheit“ Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) kritisiert, berichtet heise.de unter Berufung auf die dpa:
„Das läuft auf die staatliche Einsetzung privater Meinungspolizei hinaus“, sagte der VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Und das Ergebnis ist die Gefährdung der Meinungsfreiheit.“
Weiter sagte Holthoff-Pförtner, dass private Unternehmen nicht in der Lage seien, die Wahrheit oder Unwahrheit kritischer Behauptungen über Politiker, Sportler, Unternehmer oder wen auch immer zu überprüfen. Sie hätten dafür weder die Ressourcen noch die nötigen Ermittlungsrechte.
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Noch vor Bundestagswahl: Staatstrojaner soll auch gegen Alltagskriminalität eingesetzt werden
Begründung für Trojaner-Einsatz: Potenzmittel. Noch vor Bundestagswahl: Staatstrojaner soll auch gegen Alltagskriminalität eingesetzt werden Die Polizei soll Staatstrojaner bald bei ganz normaler Alltagskriminalität einsetzen, nicht mehr nur gegen Terror. Das Justizministerium erarbeitet ein Gesetz, das noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden soll. Um das Thema klein zu halten, wendet die Große Koalition einen Verfahrenstrick an.
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: Digital Detox©: Da purzeln die Apps!
Frei und happy? So schnells kanns gehen! : Digital Detox©: Da purzeln die Apps! Wir stellen vor: Die Digital Detox© Experience von netzpolitik.org! Schwupp, schwupp, weg mit dem Schrott!
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: Sascha L. packt aus: So gefährlich ist der Chaos Computer Club wirklich!
Der ehemalige CCC-Mitarbeiter Sascha L. möchte anonym bleiben. : Sascha L. packt aus: So gefährlich ist der Chaos Computer Club wirklich! Einmal hinter die Palastmauern schauen – davon träumt vermutlich jeder Computer-Fan. Allerdings könnte das jede märchenhafte Vorstellung verderben, behauptet jetzt ein anonymer, angeblicher CCC-Mitarbeiter.
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: Thomas de Maizière: So gut kann Überwachung aussehen
Als gestylter Partylöwe zieht der Innenminister Kameras und Fans gleichermaßen magisch an. : Thomas de Maizière: So gut kann Überwachung aussehen Bundesinnenminister de Maizière gilt als DER bestgekleidete Politiker des Landes. Wir haben den Minister zum exklusiven netzpolitik.org-Style-Interview am Rande der großen Frühjahrs-Modenschau in Paris getroffen.
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: Die schönsten WLANs der Toskana
Wenn die Bandbreite stimmt, kann auch der schönste Urlaub wirklich erholsam sein. : Die schönsten WLANs der Toskana Wir haben uns die Hotel-WLANs der Toskana angeschaut, damit Ihr es nicht tun müsst: Die Ergebnisse der Suche nach den Unterkünften mit der meisten Bandbreite findet Ihr hier.
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Wir verraten Dir, wie die Sterne im Netz stehen! : Ihr Cyber-Horoskop: Steinböcke sollten auch das Real Life nicht scheuen! Wie stehen ihre digitalen Sterne? Unsere Cyber-Astrologin verrät es Ihnen. Seit vielen Jahren beschäftigt Sie sich damit, was die Sterne für Ihr Leben im Internet bedeuten.
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: Wissen, was Bello gerade macht: Die fünf coolsten Gadgets für Ihre Liebsten!
Tracking für Pets ist jetzt richtig angesagt. : Wissen, was Bello gerade macht: Die fünf coolsten Gadgets für Ihre Liebsten! Mit diesen fünf Gadgets wissen Sie immer, ob es Ihrem abenteuerlustigen Vierbeiner gut geht. Und das Beste: Es sieht auch noch total stylisch aus!
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: Wir veröffentlichen: Satire-Schranke für „Fake-News“-Gesetz
: Wir veröffentlichen: Satire-Schranke für „Fake-News“-Gesetz Eine Änderung am sogenannten Fake-News-Gesetz soll Satire-Produktionen und die Tradition des 1. April wahren. Medienverlage haben entsprechende Lücken im Gesetz zuvor moniert.
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: Update für dein Liebesleben: Diese Apps bringen euch zusammen Extra duschen, weil die andere Person zu Besuch kommt, aufräumen oder kochen? Come on!