Der WWW-Pionier Tim Berners-Lee sprach in einem Guardian-Interview vom Dienstag über die Abschaffung einer Regelung der US-amerikanischen Telekommunikationsaufsicht Federal Communications Commission (FCC). Diese verbot Internet-Providern, den Browserverlauf ihrer Kunden ohne deren Zustimmung zu verwenden.
Nun dürfen die Provider die Verläufe auswerten und die daraus gewonnenen Informationen verkaufen. Berners-Lee bezeichnet das Gesetz als „abstoßend“, da Nutzer im Netz so verletzlich seien.
Deshalb bin ich so sehr schockiert, dass die Republikanische Partei […] vorgeschlagen hat, dass [die Privatsphäre] weggeworfen werden soll.
Die durch die Trump-Administration eingeschlagene Richtung und Attitüde ist Berners-Lee zufolge beunruhigend und abstoßend. Sollte dieser Weg weiter verfolgt werden, müsse und werde es massive Gegenwehr geben. Das gleiche würde auch im Falle der ebenfalls thematisierten Abschaffung der Netzneutralität gelten.
