Die schönsten WLANs der Toskana

Wir haben uns die Hotel-WLANs der Toskana angeschaut, damit Ihr es nicht tun müsst: Die Ergebnisse der Suche nach den Unterkünften mit der meisten Bandbreite findet Ihr hier.

Wenn die Bandbreite stimmt, kann auch der schönste Urlaub wirklich erholsam sein. Gemeinfrei Łukasz Czechowicz

Jeder, der schon einmal in den letzten Jahren auf Reisen war, dürfte es wissen: Hotel-WLANs gibt es zu Hauf, oft kostenlos – oft genug aber auch zu horrenden Preisen. Doch meistens funktionieren sie nur äußerst beschränkt. Wenn überhaupt.


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Die Notwendigkeit eines funktionierenden Breitband-Zugangs zum Internet wird nicht nur auf Geschäftsreisen und Meetings immer wichtiger: Ob Grüße an die nächsten Verwandten per Videochat, ein Blick auf die heimische Videoüberwachung, die Echtzeit-Steuerung der Bewässerungsanlage im Schrebergarten oder einfach der Futterspender für die Katzen: All diese zeitgemäßen Technologien setzen hohen Bandbreiten oder niedrige Latenzen voraus, oft sogar beides.

Es scheint ein weiter Weg: Hierzulande ersucht der Hotel- und Gaststättenverban DEHOGA die Befreiung von der WLAN-Störerhaftung. Wenn man sich andererseits anschaut, wie die Politik die Schaffung rechtlicher Voraussetzungen verschleppt, erscheint die mangelnde Entwicklung verlässlicher Standards fürs Hotelgewerbe nur allzu verzeihlich.

Glücklicherweise gibt es hotelwifitest.com. Dieser Service versetzt Hotelgäste in die Lage, qualifizierte Messungen der Anbindung ihres Reisedomizils vorzunehmen. So können wir eine kostenintensive Reise vorerst vermeiden. Passend zu der Anregung unseres Lesers Horst Kevin werfen wir heute also einen Blick in die Toskana!

Die Top 3

Wir haben uns die zehn Provinzen der Toskana angeschaut, damit Ihr es nicht tun musst. Unsere Top 3 der jeweils besten einer Provinz, sortiert nach Speed:

1. Pisa: 31.7 MBits/s. Der beste Wert wurde hier, wenig verwunderlich, im städtischen Raum von Pisa gemessen. Für knapp 80 US$ pro Nacht wird man hier mit vier Sternen untergebracht, klimatisiert, Flatscreen und Kabelfernsehen inklusive.

2. Arezzo: 22.3 MBits/s. Die ebenfalls städtische Unterkunft, mit ebenfalls vier Sternen und Klimaanlage, kostet zwar rund 30 US$ mehr, bietet aber Satellitenfernsehen und – falls ein Nachbar hier „die Luft verschmutzt“ – einen kabelgebundenen Zugang zum Internet. Damit dürfte auch jede Not-Operation mit optimaler Latenz glatt über die Bühne gehen; die Bandbreite genügt alle mal.

3. Lucca: 19 MBits/s. Unser drittbestes Hostel befindet sich leider direkt am Hauptbahnhof der 90.000-Einwohner zählenden Stadt. Sollten Sie aber einen best-möglichen Internetzugang in einer Region suchen, welche auch bekanntermaßen regelmäßig von einem Angehörigen der Toskana-Fraktion besucht wird, sind Sie hier am besten beraten: Oskar Lafontaine urlaubt bevorzugt in Capannori — keine Viertelstunde mit dem Auto entfernt.

Weit weg vom Schuss scheint die Provinz Siena; in der Nachbarschaft von Otto Schilys Landgut gibt es gerade mal drei Hotels, von denen WLAN-Zugänge mit Durchsatzraten von mehr als zwei MBits/s überliefert sind.

Nachtrag: Dieser Artikel ist ein Aprilscherz und Teil der 1. April-Ausgabe 2017.

5 Kommentare
  1. Diese Artikel sollen doch nur davon ablenken, dass die NATO einen Angriff auf Russland plant. Wir werden hier von der BRD GmbH mit Toscana-Artikeln stillgehalten, während im Hintergrund der 3. Weltkrieg vorbereitet wird.

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