Sascha L. packt aus: So gefährlich ist der Chaos Computer Club wirklich!

Einmal hinter die Palastmauern schauen – davon träumt vermutlich jeder Computer-Fan. Allerdings könnte das jede märchenhafte Vorstellung verderben, behauptet jetzt ein anonymer, angeblicher CCC-Mitarbeiter.

Der ehemalige CCC-Mitarbeiter Sascha L. möchte anonym bleiben. CC-BY-SA 2.0 moeffju

Das Leben der Hacker wirkt meist traumhaft, doch was wissen wir eigentlich über das Leben ihres Personals? Ein angeblicher Ex-Mitarbeiter des Chaos Computer Clubs schrieb jetzt einen anonymen Brief an das Enthüllungsportal netzpolitik.org und erhob schwere Vorwürfe. Von Intrigen und Machtspielen ist die Rede. Seine Worte dürften Frank Rieger (42) und Kronprinz Linus Neumann (23) nicht gefallen.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Da der Mitarbeiter dem CCC lebenslange Loyalität und Verschwiegenheit geschworen hat, wird sein voller Name nicht genannt. Dem Enthüllungsportal ist jedoch bekannt, wer den brisanten Brief geschrieben hat. Die Verpflichtung zur Verschwiegenheit ist auch einer der Punkte, die er kritisiert. Der „Mangel an Transparenz und gehorsame Lakaien, die den Rest ihres Lebens zum Schweigen gebracht werden,“ sei nicht der richtige Weg.

Glamouröse Partys für das höhere Personal

Dadurch gebe es in der Öffentlichkeit immer wieder Verdächtigungen und interne Unsicherheiten, so der anonyme Autor. Er spricht von erzwungenen, glamourösen Partys für das höhere Personal und von „kreativen Finanzlösungen für den privaten Bedarf der Hacker“. Er fordert eine Modernisierung des Clubs und des Managements.

Der Hacker-Adel hat bislang nicht auf die Anschuldigungen reagiert. In den vergangenen Jahren geriet er immer wieder wegen zu hoher Ausgaben und fehlender Offenheit unter Beschuss, sein Ruf bei der eigenen Community hat darunter durchaus gelitten.

Nachtrag: Dieser Artikel ist ein Aprilscherz und Teil der 1. April-Ausgabe 2017.

30 Kommentare
  1. Ich dachte immer, dass der CCC auf Ehrenamtlicher Basis laufen würde. Dass die Mitarbeiter anstellen war mir neu. Danke, dass ihr das hier Mal als Thema gebracht habt.

    Mit piratigen Grüßen,

    Andi

      1. Schade. Ich hätte gerne mehr vom glamourösen Jet-Set-Leben der Hacker-Elite gelesen. Aber verstehe natürlich, dass Transparenz auch irgendwo Grenzen hat.

  2. Mensch Sascha, jetzt hast Du durch den Bruch des Verschwiegenheitseids Deine lebenslange Pension verspielt!

    Nebenbei: Hättest Du eine ordentliche Sturmhaube gehabt, hätten wir nicht geahnt, wer Du bist. Tja, eben nicht l33t.

  3. Der war jetzt irgendwie seeeehr durchsichtig (ähh Transparent), selbst an einem Nicht-Aprilscherze Tag – und damit unter eurem Niveau.
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    April, April!
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    . Nein, eigentlich nicht! Seht ihr was ich meine?

  4. Der verkündet doch nur die „Wahrheit“. Leider ist es nur eine fake-Nachricht, dass Merkel, Schulz, Petry, Guysi, die Miesere und Maas in Sibirien Asylanträge gestellt haben.

  5. das ihr euch das traut, euch mit denen anzulegen… die vielen komplimente eurer führungsoffiziere haben euch ganz offensichtlich den letzten realitätsbezug geraubt…

    schönes frühlingswochenende noch, gnihihi und weiter so. ick steh auf euch, wistaja.

    .~.

  6. Mein nächster Artikel ist Enthüllungsjournalismus vom Feinsten: Die Untiefen der Friseurbranche. Oder: Warum ich meine Haare selbst schneide.

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