2017
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: Große Koalition: Das Ende der WLAN-Störerhaftung hat seinen Preis
Die Bundesregierung hat kürzlich eine weitere Nachbesserung am WLAN-Gesetz auf den Weg gebracht. : Große Koalition: Das Ende der WLAN-Störerhaftung hat seinen Preis Die Bundesregierung will die Störerhaftung abschaffen – dieses Mal wirklich. Im Gegenzug möchte sie erstmals die Möglichkeit von Netzsperren auf Routern gesetzlich festschreiben. Außerdem enthält das neue WLAN-Gesetz einen Baustein zur Ermöglichung zeitweiliger WLAN-Abschaltungen durch die Polizei.
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: ARD-Dokumentation: Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland
: ARD-Dokumentation: Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland Gestern Abend lief die sehenswerte TV-Dokumentation „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“ von Stephan Lamby in der ARD. Der Journalist hat bekannte Politiker wie Sarah Wagenknecht, Peter Tauber, Heiko Maas, Frauke Petry und Katarina Barley ein Jahr lang begleitet und sie zu der veränderten politischen und gesellschaftlichen Stimmung interviewt.
Herausgekommen ist eine sehenswerte und leicht bedrückende 90 Minuten lange Dokumentation darüber, wie sich unsere politische Kultur verändert und was das mit Politikerinnen und Politikern anstellt.
Brexit, Trump, AfD, „Volksverräter“-Rufe, Fake-News – die politische Klasse in Deutschland steht mächtig unter Druck. Auch Journalisten erleben einen Umbruch. Der Film hat einige der wichtigsten Protagonisten ein Jahr lang beobachtet.
Hier ist ein kleiner Ausschnitt aus der Dokumentation:
Hier klicken, um den Inhalt von download.media.tagesschau.de anzuzeigen.
In der Mediathek ist sie noch zu finden.
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: Twitter-Datenanalyse bei der AfD: Die falsche Balleryna
Ausschnitt aus dem ehemaligen Profilbild von @Balleryna. Wer die Frau wirklich ist, konnten wir nicht herausfinden. Unkenntlichmachung: netzpolitik.org : Twitter-Datenanalyse bei der AfD: Die falsche Balleryna In einer aufwendigen Recherche und Datenanalyse haben wir die Follower und das Netzwerk des größten Twitter-Kanals aus dem AfD-Umfeld ausgewertet. Das Ergebnis: Balleryna operierte als Fake-Account und ist ein Scheinriese, der kaum deutsche Follower hat.
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Hack Back: Bundesregierung will fremde Rechner hacken und zerstören
Digitaler finaler Rettungsschuss. (Symbolbild) Hack Back: Bundesregierung will fremde Rechner hacken und zerstören Die Bundesregierung will „zurück hacken“ und „feindliche Server zerstören“. Der Bundessicherheitsrat lässt technische und rechtliche Voraussetzungen prüfen, die noch im Sommer fertig werden sollen. Das offensive Hacken fremder Rechner birgt eine ganze Reihe an Problemen.
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: Schattenmakler: Hacking-Werkzeuge der NSA in freier Wildbahn
Schattenmakler (Symbolbild) : Schattenmakler: Hacking-Werkzeuge der NSA in freier Wildbahn Die anonyme Hacker-Gruppe „The Shadow Brokers“ veröffentlicht massenweise gesammelte Sicherheitslücken, laut ihrer Aussage von der NSA. Unter den angegriffenen Rechnern waren wohl auch mehrere von deutschen Universitäten.
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: Laura Poitras: Acht Jahre lang ein Hochsicherheitsrisiko, ohne es zu wissen
Poitras verlangt auf juristischem Wege immer noch Antworten von der US-Regierung. : Laura Poitras: Acht Jahre lang ein Hochsicherheitsrisiko, ohne es zu wissen Die Oscar-preisgekrönte Dokumentarfilmregisseurin Laura Poitras war acht Jahre lang bei fast jedem US-Aiport-Besuch exzessiven Sicherheitsüberprüfungen ausgesetzt. Die Kontrollen fußten laut dem Bericht von Associated Press auf einem vagen Verdacht: Demnach könnte Poitras Informationen zu einem drohenden Angriff auf das US-Militär im Irak verschwiegen haben, um diesen zu filmen. Weder wurde Poitras offiziell angeklagt noch wusste sie von den Vorwürfen des Militärs.
Das FBI verpasste ihr trotz der Entkräftung des Verdachts durch eine militärische Untersuchung das Label „high-risk-traveler“, mit teils geradzu absurden Folgen:
In Newark, New Jersey, wurde ihr von einem Sicherheitsoffizier mit Handschellen gedroht, weil sie Notizen mit einem Kugelschreiber gemacht hatte, der ihm zufolge als Waffe hätte genutzt werden können. […] Am John F. Kennedy International Airport in New York wurden ihr Laptop, Videokamera, Aufnahmen und Mobiltelefon weggenommen und für 41 Tage lang einbehalten.
Die restriktiven Sicherheitsüberprüfungen wurden erst gestoppt, nachdem ein Zeitungsartikel ihre Geschichte veröffentlichte. Poitras versucht nun auf juristischem Wege zu erfahren, ob diese Unterbrechung von Dauer ist und womit sie begründet wurde. Die gesamte Hintergrundgeschichte demonstriert eindrücklich, wie leicht ein Verdacht der US-Sicherheitsbehörden den Alltag von Menschen beeinträchtigen kann.
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: Kurzfilm „The Moderators“: Einblick in die Arbeit von Online-Inhalte-Moderatoren
In den Philippinen ist Business Process Outsourcing (BPO) ein großer Markt. Content Moderation ist dabei eines der Geschäftsfelder. : Kurzfilm „The Moderators“: Einblick in die Arbeit von Online-Inhalte-Moderatoren Der Kurzfilm „The Moderators“ von Ciaran Cassidy und Adrian Chen gibt in 20 Minuten einen kleinen Einblick in das Arbeiten und Lernen von indischen Content-Moderatoren.
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In an office in India, a cadre of Internet moderators ensures that social media sites are not taken over by bots, scammers, and pornographers. The Moderators shows the humans behind content moderation, taking viewers into the training process that workers go through in order to become social media’s monitors.
„The Moderators“ zeigt dabei Menschen, die auf den „Müllhalden des Netzes“ arbeiten, um westliche und indische Dating-Seiten „sauber“ zu halten.
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: Deutschlandfunk-Feature: Big Data, Big Fish
: Deutschlandfunk-Feature: Big Data, Big Fish Der Deutschlandfunk hat vorgestern und gestern in zwei jeweils 30 Minuten langen Teilen das Feature „Big Data, Big Fish“ von Tomma Schröder gesendet. In dem Feature geht es darum, wie Daten dabei helfen können, unsere Meere vor Überfischung zu retten und wie Fischer mal mehr und mal weniger bei ihrer Tätigkeit kontrolliert werden können. Dabei entstehen interessante Einblicke.
Teil 1: Jagd auf die Illegalen.
Illegale Fischerei ist ein lukratives Geschäft: Kaum vorhandene Kontrollen, komplizierte Zuständigkeiten, ein Mangel an Beweisen und viel zu milde Strafen machten es der Fischmafia in der Vergangenheit oft leicht. Doch der öffentliche Druck wächst – auch weil Big Data endlich auch gegen die Machenschaften auf Hoher See eingesetzt wird.
Hier ist die MP3 von Teil 1.
Teil 2: Wie viele seid ihr?
Sind die Meere bis 2050 leer gefischt? Oder kann es durch ein vernünftiges Fischereimanagement noch gelingen, das Ruder herumzureißen? Darüber gibt es regelmäßig heftige Kontroversen. Jetzt gibt es Ideen, die Inventur auf solidere Beine zu stellen. Artenschützer und Fischereimanager bekämen endlich schlagkräftige Argumente.
Hier ist die MP3 von Teil 2.
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: Neue Videokameras in alten Zügen: Berliner S‑Bahn-Chef will für 250 Millionen Euro aufrüsten
Der Chef der Berliner S-Bahn will 250 Millionen Euro in Videoüberwachung in Zügen investieren. : Neue Videokameras in alten Zügen: Berliner S‑Bahn-Chef will für 250 Millionen Euro aufrüsten Die S‑Bahn Berlin strebt eine massive Investition in die Videoüberwachung ihrer Züge an, berichten mehrere Medien. Es sei sinnvoll, 500 Züge vom Typ 481, die noch mindestens 15 Jahre einsetzbar seien, mit Überwachungskameras auszustatten, so S‑Bahn-Chef Peter Buchner zur Nachrichtenagentur dpa.
Buchner befindet sich damit in der Hauptstadt derzeit in guter Gesellschaft: Wie wir berichteten, startet im Herbst ein Modellversuch am Berliner Südkreuz, das mit vernetzten Verhaltensscannern zum Überwachungsbahnhof ausgebaut werden soll. Woher das Geld für die Videokameras in den Berliner S‑Bahnen kommen soll, ist jedoch noch nicht geklärt:
Ungeklärt ist zwischen den Ländern und der S‑Bahn aber noch, wer die Kosten für neue Kameras übernähme. „Pro Viertelzug rechne ich mit einer halben Million Euro“, rechnete Buchner vor. „Wenn die ganze Flotte fit gemacht wird, reden wir über eine Viertelmilliarde Euro.“ Eine weitere Herausforderung bestehe darin, trotz Nachrüstung genug Züge auf den Strecken zu halten. Die S‑Bahn müsse uneingeschränkt fahren. Deshalb könne immer nur ein kleiner Teil der Fahrzeuge zum Umbau in die Werkstätten, sagte Buchner.
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: Kampagne für russischen Tor-Knoten-Betreiber: „Freiheit für Dmitri Bogatow“
„Freiheit für Dmitri Bogatow“. Via <a href="https://freebogatov.org/">freebogatov.org</a>. : Kampagne für russischen Tor-Knoten-Betreiber: „Freiheit für Dmitri Bogatow“ Ein Betreiber eines Tor-Exit-Nodes, Dmitri Bogatow, ist vor Ostern in Russland verhaftet worden. Tor-Exit-Nodes sind Endpunkte des Anonymisierungsnetzwerks Tor, das von Freiwilligen angeboten wird. Was Nutzer über das Tor-Netzwerk verbreiten, liegt nicht in der Hand der Tor-Knotenpunkte-Betreiber. Dennoch wird Bogatow vorgeworfen, politische Proteste organisiert zu haben.
Offenbar wollte der Mathematiker und Aktivist am 12. April zusammen mit seiner Frau zu einer Veranstaltung nach Italien reisen. Nach Angaben seines Anwaltes wurde Bogatow kurz vor der Reise festgenommen:
[T]he suspect had been interrogated and accused, formal charges were brought against him, and he was detained.
Der Verdächtige wurde befragt und angeklagt, offizielle Anschuldigungen gegen ihn sind erhoben worden, und er wurde inhaftiert.
Die Anschuldigungen werden konkret mit dem Betrieb seines Tor-Endknotenpunktes in Verbindung gebracht. Daher wurde unter dem Motto „Freiheit für Dmitri Bogatow“ eine Solidaritäts-Kampagne gestartet. Auch das Tor-Projekt hat sich bereits geäußert und gibt an, die Entwicklung im Falle Bogatow beobachten zu wollen. In der Debian-Community wird ebenfalls zur Solidarität aufgerufen, da Bogatow neben seinem Engagement beim Tor-Projekt auch seit Jahren als Debian-Entwickler aktiv ist.
Aktivisten des Tor-Projekts organisierten auch einen Flashmob, um alle dazu aufzurufen, nun selbst Tor-Knotenpunkte zu starten. Wer sich also solidarisieren möchte: Nur zu!
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: Impulspapier: Erhobene Daten müssen dem Allgemeinwohl dienen
Die wirtschaftliche Verwertung von im Alltag generierten Daten. : Impulspapier: Erhobene Daten müssen dem Allgemeinwohl dienen Das digitale Zeitalter führt zu einer permanenten Erhebung und Auswertung von Alltagsdaten aller Menschen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten allen Menschen gleichermaßen zugute kommen, fordert ein Impulspapier der Stiftung Neue Verantwortung.
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: Russland: Humanoider zweibeiniger Roboter als Tötungsmaschine
Prototypischer Kampfroboter der russischen Armee (Screenshot aus Werbevideo) : Russland: Humanoider zweibeiniger Roboter als Tötungsmaschine Das russische Militär hat offenbar zuviel „Terminator“-Filme gesehen. Denn ein prototypischer militärischer Kampfroboter, der in einem Werbevideo der Armee gezeigt wird, erinnert eher an Science-Fiction als an ganz real geplante Killerroboter.
Dmitri Rogosin, einer der stellvertretenden Ministerpräsidenten in der Regierung der Russischen Föderation, verbreitete das Video bei Twitter, auch mit Ganzkörperbildern des Roboters. Der Name des Ungetüms ist FEDOR (in Anlehnung an den Projektnamen: Final Experimental Demonstration Object Research).
Laut Rogosins Tweets laufen Tests, die der Verbesserung der Feinmotorik des Roboters dienen und seine Entscheidungsalgorithmen testen sollen.
Natürlich ergibt es in der Realität wenig Sinn, einen humanoiden zweibeinigen Roboter als Tötungsmaschine zu entwickeln, dessen Prozessoren und Software mehr mit dem Balancieren und Fortbewegen als mit dem Zielen auf potentielle Opfer beschäftigt sein dürften. Und eine fünfgliedrige, dem Menschen nachempfundene Hand dürfte wohl kein Ingenieur als Waffenhalter für besonders sinnvoll erachten. Aber das Modell soll vermutlich eher Schrecken als tatsächliche Kampfkraft verbreiten.
Bei mir wirkt es. Ein Verbot von Killerrobotern und anderen autonomen Waffensystemen wird bereits seit einigen Jahren diskutiert.
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: Treue Gefolgschaft – so twittert die AfD
Das Twitter-Netzwerk der AfD. Links ganz groß: Der AfD-nahe Scheinriese @balleryna. : Treue Gefolgschaft – so twittert die AfD Die AfD schafft sich auf Twitter eine eigene Öffentlichkeit. Eine umfangreiche Datenanalyse von netzpolitik.org und Tagesspiegel ergibt: Die Partei spielt dabei nicht immer mit offenen Karten.
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: Kaffee beim Berater: Über Sinn und Unsinn von Internetversicherungen
Kann eine Versicherung ein Fallschirm für den Internetnutzer sein? : Kaffee beim Berater: Über Sinn und Unsinn von Internetversicherungen Internetversicherungen für Privatpersonen sind ein wachsender Markt. Sie sollen ihren Kunden bei Phishing, Betrug, Cyber-Mobbing und Beleidigungen im Netz helfen. Funktioniert das und wer braucht das? Erlebnisbericht einer Suche nach dem Nutzen.
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: Netzpolitik-Podcast 135: Lisa-Maria Neudert über Social Bots, Junk News und Meinungsmache im Internet
Lisa-Maria Neudert : Netzpolitik-Podcast 135: Lisa-Maria Neudert über Social Bots, Junk News und Meinungsmache im Internet Über Social Bots und Fake News wird viel geredet, aber es gibt wenig aussagekräftige Daten. Das Forschungsprojekt Politische Bots hat diese Phänomene bei der Wahl zum deutschen Bundespräsidenten untersucht. Wir sprechen mit Forscherin Lisa-Maria Neudert über die Ergebnisse und Handlungsvorschläge.
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: 1.477 Änderungsanträge: Im Europaparlament beginnt die heiße Phase der Urheberrechts-Richtlinie
: 1.477 Änderungsanträge: Im Europaparlament beginnt die heiße Phase der Urheberrechts-Richtlinie Die Debatte um die europäische Reform des Urheberrechts nähert sich ihrem Höhepunkt im EU-Parlament. Abgeordnete haben über eintausend Änderungsanträge eingereicht, die jetzt beraten und abgestimmt werden. Damit werden erste Vorentscheidungen zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt getroffen.
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: Petition zu EU-Urheberrechtsreform: Mehr Freiheiten für Lehrende!
Forderung Nr. 5: Bibliotheken als Bildungsort anerkennen. : Petition zu EU-Urheberrechtsreform: Mehr Freiheiten für Lehrende! In der Europäischen Union läuft gerade die Debatte um die EU-Urheberrechtsreform. Leider werden bestehende Barrieren für Lehrende im Unterricht nach den aktuellen Plänen nicht beseitigt. Eine Petition will dies ändern und stellt konkrete Forderungen aus Sicht von Lehrenden auf.
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Bundesverfassungsgericht: Vorratsdatenspeicherung bleibt erstmal in Kraft, bis zum endgültigen Urteil
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Bundesverfassungsgericht: Vorratsdatenspeicherung bleibt erstmal in Kraft, bis zum endgültigen Urteil Die umstrittene Vorratsdatenspeicherung bleibt in Kraft, bis das Bundesverfassungsgericht im Hauptverfahren darüber entscheidet. Zum zweiten Mal hat das oberste Gericht eine einstweilige Anordnung abgelehnt. Die Kläger sind zuversichtlich, dass die anlasslose Massenüberwachung verfassungswidrig ist.
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: Bericht: Zahlreiche Sicherheitslücken im Bundestagsnetz
Blick auf das Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages. : Bericht: Zahlreiche Sicherheitslücken im Bundestagsnetz In der IT-Infrastruktur des Deutschen Bundestages klaffen nach wie vor zahlreiche Sicherheitslücken, berichtet die Süddeutsche. Zwar wurden offenbar einige Lehren aus dem Bundestagshack im Jahr 2015 gezogen: So hat der Ältestenrat etwa eine neue Firewall bewilligt, die bestimmte interne Netze besser voneinander abtrennen soll.
Allerdings schwirrt weiterhin eine hohe Zahl privater Tablets und Smartphones im Netz herum, die nicht zentral verwaltet werden. Ebenfalls uneingeschränkt scheinen sich Programme auf Rechnern von Abgeordneten ausführen zu lassen. Nicht beschränkt ist auch die Nutzung von USB-Anschlüssen.
Die Analyse ist 101 Seiten lang und wurde im Februar fertiggestellt. Sie fällt in ein Jahr, in dem Bundestagswahlen stattfinden und Politiker ausländische Einflussnahme fürchten, zum Beispiel durch das Veröffentlichen von E‑Mails mit sensiblen Inhalten aus gehackten Netzwerken. Einige der Schwachstellen werden nach Angaben von Mitgliedern der IuK-Kommission – die für die IT des Bundestags verantwortlich ist – während des Wahlkampfes und danach bestehen bleiben.
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: Neue Regeln: Drohnenverordnung in Kraft getreten
Drohnen wie diese brauchen demnächst eine Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers. : Neue Regeln: Drohnenverordnung in Kraft getreten Am vergangenen Freitag ist die Drohnenverordnung in Kraft getreten. Ab jetzt gelten neue Regeln für Quadrokopter und Fluggeräte ab 250 Gramm. Eike Kühl hat das Thema bei Zeit Online zusammengefasst.