Russland: Humanoider zweibeiniger Roboter als Tötungsmaschine

Prototypischer Kampfroboter der russischen Armee (Screenshot aus Werbevideo)

Das russische Militär hat offenbar zuviel „Terminator“-Filme gesehen. Denn ein prototypischer militärischer Kampfroboter, der in einem Werbevideo der Armee gezeigt wird, erinnert eher an Science-Fiction als an ganz real geplante Killerroboter.


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tweet rogozin
Tweet von Dmitri Rogosin: „Russische Kampfroboter – Burschen mit einem eisernen Charakter“.

Dmitri Rogosin, einer der stellvertretenden Ministerpräsidenten in der Regierung der Russischen Föderation, verbreitete das Video bei Twitter, auch mit Ganzkörperbildern des Roboters. Der Name des Ungetüms ist FEDOR (in Anlehnung an den Projektnamen: Final Experimental Demonstration Object Research).

Laut Rogosins Tweets laufen Tests, die der Verbesserung der Feinmotorik des Roboters dienen und seine Entscheidungsalgorithmen testen sollen.

Natürlich ergibt es in der Realität wenig Sinn, einen humanoiden zweibeinigen Roboter als Tötungsmaschine zu entwickeln, dessen Prozessoren und Software mehr mit dem Balancieren und Fortbewegen als mit dem Zielen auf potentielle Opfer beschäftigt sein dürften. Und eine fünfgliedrige, dem Menschen nachempfundene Hand dürfte wohl kein Ingenieur als Waffenhalter für besonders sinnvoll erachten. Aber das Modell soll vermutlich eher Schrecken als tatsächliche Kampfkraft verbreiten.

Bei mir wirkt es. Ein Verbot von Killerrobotern und anderen autonomen Waffensystemen wird bereits seit einigen Jahren diskutiert.

7 Kommentare
  1. Vielleicht ist der Plan dahinter aber auch eine Steigerung der Akzeptanz durch Vermenschlichung. Fehlt nur noch ein großer Kopf und Kulleraugen.

      1. Drum schieb ich das ja.
        Ich las deinen Text und hab das mit meiner Empfindung verglichen. Die fünf Finger brachten mich im ersten Moment zum Grinsen (im Sinne von lächerlich). Die Wirkung (des Ganzen) auf dich war augenscheinlich anders, was mich erst dazu brachte, überhaupt etwas mehr darüber nachzudenken.

        Im günstigen Fall lernen wir beide was dazu. :-)

        Alles in allem plaudern wir hier aber über irrsinnigst widerliche Dinge!

      2. Achso. Daß Du potentielle Rezipientin oder auch nur in die Nähe dessen kommen könntest, wollte ich ganz gewiss nicht meinen. Du würdest doch gewiss auch kein Müsli von jemandem kaufen, der dich schon morgens anschreit. ;-)

        Es gibt aber außer uns beiden noch Leute, die da empfänglicher sein sollen.

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