Das russische Militär hat offenbar zuviel „Terminator“-Filme gesehen. Denn ein prototypischer militärischer Kampfroboter, der in einem Werbevideo der Armee gezeigt wird, erinnert eher an Science-Fiction als an ganz real geplante Killerroboter.

Dmitri Rogosin, einer der stellvertretenden Ministerpräsidenten in der Regierung der Russischen Föderation, verbreitete das Video bei Twitter, auch mit Ganzkörperbildern des Roboters. Der Name des Ungetüms ist FEDOR (in Anlehnung an den Projektnamen: Final Experimental Demonstration Object Research).
Laut Rogosins Tweets laufen Tests, die der Verbesserung der Feinmotorik des Roboters dienen und seine Entscheidungsalgorithmen testen sollen.
Natürlich ergibt es in der Realität wenig Sinn, einen humanoiden zweibeinigen Roboter als Tötungsmaschine zu entwickeln, dessen Prozessoren und Software mehr mit dem Balancieren und Fortbewegen als mit dem Zielen auf potentielle Opfer beschäftigt sein dürften. Und eine fünfgliedrige, dem Menschen nachempfundene Hand dürfte wohl kein Ingenieur als Waffenhalter für besonders sinnvoll erachten. Aber das Modell soll vermutlich eher Schrecken als tatsächliche Kampfkraft verbreiten.
Bei mir wirkt es. Ein Verbot von Killerrobotern und anderen autonomen Waffensystemen wird bereits seit einigen Jahren diskutiert.
