2017
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: Beta-Zeitplan für die „re:publica – Love out loud“ ist da
: Beta-Zeitplan für die „re:publica – Love out loud“ ist da Vom 8. bis 10. Mai findet in Berlin die elfte re:publica-Konferenz statt. Das Programm mit sehr vielen netzpolitisch relevanten Vorträgen und Diskussionen wurde jetzt in einer Beta-Version veröffentlicht.
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: Studie: Facebook macht traurig
: Studie: Facebook macht traurig Mal ganz abgesehen von den Bauchschmerzen, welche die Datensammelei des Unternehmens bei manchen Nutzern auslösen dürfte, soll Facebook traurig machen. Je mehr sie auf dem sozialen Netzwerk interagierten, desto schlechter fühlten sich die Probanden einer Studie.
Der Standard berichtet über eine Studie der University of California:
Forscher der University of California haben nun untersucht, wie sich das „Facebooken“ auf unsere körperliche und seelische Gesundheit auswirkt. Dazu erhoben sie von 5.000 erwachsenen Nutzern aus den USA über drei Jahre regelmäßig verschiedene Informationen. Die Teilnehmer schätzten dabei ihren Glücklichkeits-Zustand selber ein. Über den Erhebungszeitraum stellten die Wissenschaftler fest, dass eine Steigerung von Facebook-Interaktionen („Likes“, Klicks auf Links und Status-Updates) um einen Prozent zu einer Verschlechterung des Wohlbefindens um fünf bis acht Prozent führte.
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: Regierung verwässert Entwurf zum Wissenschaftsurheberrecht
Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften in Görlitz. : Regierung verwässert Entwurf zum Wissenschaftsurheberrecht Mit der Reform des Wissenschaftsurheberrechts möchte die Regierung Rechtssicherheit für Lehrende und Forschende schaffen. Ein Vergleich von Regierungs- und Referentenentwurf dokumentiert jedoch vor allem die Lobbying-Erfolge der Rechteinhaberseite.
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: Vorratsdatenspeicherung in Australien startet
Ein Mann checkt im australischen Adelaide sein Smartphone. : Vorratsdatenspeicherung in Australien startet In Australien beginnt am 13. April die Vorratsdatenspeicherung. Alle Provider sind dann verpflichtet, die Telefon- und Internetverbindungsdaten für zwei Jahre abzuspeichern.
Tim Singleton Norton von Digital Rights Watch sagt:
Es gibt wenig Transparenz, wie die Vorratsdatenspeicherung ablaufen wird. Sie stellt keine hohen Anforderungen an die Herausgabe der Daten und wer sie bekommt. Daten können ohne richterlichen Beschluss für alle Arten von Vergehen, nicht nur für schwere Straftaten, angefordert werden. [unsere Übersetzung]
Die Bürgerrechtsorganisation ruft deswegen einen „Hol dir einen VPN“-Tag aus.
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: „Digital-O-Mat“ in Nordrhein-Westfalen: Welche Partei passt netzpolitisch zu mir?
Der Wähler entscheidet über die netzpolitische Zukunft des Landes, wie hier bei der Landtagswahl NRW 2010. : „Digital-O-Mat“ in Nordrhein-Westfalen: Welche Partei passt netzpolitisch zu mir? In einem Monat stehen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen an. Mit dem „Digital-O-Mat“ kann der Wähler herausfinden, wie Parteien netzpolitisch regieren würden.
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: „Projekt Sicherheitsbahnhof“: Intelligente Videoüberwachung am Berliner Südkreuz startet im Herbst
Eine unbewachte Lampe am Bahnhof Südkreuz könnte schon bald automatisch Sicherheitskräfte alarmieren. : „Projekt Sicherheitsbahnhof“: Intelligente Videoüberwachung am Berliner Südkreuz startet im Herbst „Intelligente“ Videoüberwachung soll ab Herbst im Berliner Bahnhof Südkreuz getestet werden, Gesichts- und Verhaltenserkennung inklusive. Das folgt einem Trend zu immer weitreichenderer Überwachung des öffentlichen Raumes, sowohl gesetzlich als auch praktisch. Datenschützer haben massive Bedenken.
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: G20-Digitalminister wollen bis 2025 Breitband-Internet für alle
Für Deutschland beim G20-Digitaltreffen: Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (Archivbild). : G20-Digitalminister wollen bis 2025 Breitband-Internet für alle Die Digitalminister der wichtigsten Industrienationen haben bei ihrem Treffen in Düsseldorf eine „Roadmap“ für die digitale Welt entworfen. Sie hat vor allem ein Ziel: die Digitalisierung wirtschaftsfreundlich zu gestalten.
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: Video: Reisepässe ohne Biometrie leicht gemacht
Screenshot aus dem CCC-Video. : Video: Reisepässe ohne Biometrie leicht gemacht An den Außengrenzen des Schengenraums werden seit letzter Woche auch biometrische Daten von EU-Bürgern gegen zentrale Datenbanken abgeglichen. Zwar sind entsprechende Chips, die solche Daten speichern, seit über zehn Jahren in deutschen Reisepässen integriert – allerdings bleiben sie selbst dann gültige Ausweisdokumente, wenn der Chip seinen Geist aufgegeben hat. Der CCC zeigt in einem kurzen Video, wie sich der Chip recht einfach deaktivieren lässt:
Wir haben ein kurzes Demonstrationsvideo erstellt, das zeigt, wie der Chip zerstört werden kann. [0] Ein kurzer Puls einer normalen Induktionsherdplatte zerstört den Chip – ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Das Auslesen der biometrischen Daten ist dann unmöglich. Diese Pulse werden von Induktionsherden abgegeben, wenn sich kein Kochgeschirr auf der Platte befindet. Um sicherzustellen, dass das Deaktivieren erfolgreich war, sollte der Reisepass vorher und nachher mit einem Lesegerät geprüft werden. Dies ist beispielsweise mit einem Basisleser für den ePerso oder mit einem NFC-fähigen Smartphone möglich.
Alle Reisepässe bleiben auch ohne funktionierenden RFID-Chip weiterhin gültige Ausweisdokumente.
Nachfragen und Erfahrungsberichte bitte an: biometrie(at)ccc.de
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: Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im Februar 2017
: Transparenzbericht: Unsere Einnahmen und Ausgaben im Februar 2017 Als von Leserinnen und Lesern finanziertes Medium setzen wir uns nicht nur für Transparenz ein, sondern sind auch transparent. Wir geben Euch deshalb Einblicke in unsere Einnahmen und Ausgaben im Februar 2017.
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: Berliner Jahresbericht Datenschutz: Private Alltagsdaten in Unternehmen und Verwaltung
Die Digitalisierung des Alltags - auch im Auto : Berliner Jahresbericht Datenschutz: Private Alltagsdaten in Unternehmen und Verwaltung Die Digitalisierung des Alltags verdeutlicht den Wert des Datenschutzes. Beispiele hierfür sind etwa die digitale Patientenakte oder die Privatsphäre im Smart-Home. Der Jahresbericht der Berliner Datenschutzbeauftragten enthält zahlreiche Verbesserungsforderungen für den Schutz von Daten in praktisch allen Bereichen des Lebens.
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: Portugal erlaubt Umgehung von Kopierschutz für Wissenschaft, Bildung und Privatkopie
Anti-DRM-Protest im Rahmen der Initiative "Defective by Design" der Free Software Foundation : Portugal erlaubt Umgehung von Kopierschutz für Wissenschaft, Bildung und Privatkopie Das portugiesische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, wonach die Umgehung von Kopierschutztechnologien für Wissenschaft, Bildung und Privatkopie explizit erlaubt wird. Ein Gespräch mit Marcos Marado über Hintergründe und Folgen dieser bahnbrechenden Entscheidung.
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: Breites Bündnis stellt sich mit Deklaration für die Meinungsfreiheit gegen Hate-Speech-Gesetz
"Meinungsfreiheit hat einen essentiellen und unabdingbaren Stellenwert in einer von demokratischen Werten geprägten Gesellschaft." heißt es in der Erklärung, die sich gegen das NetzDG wendet. : Breites Bündnis stellt sich mit Deklaration für die Meinungsfreiheit gegen Hate-Speech-Gesetz Von der Amadeu-Antonio-Stiftung über Bitkom bis zu Wikimedia: Ein breites Bündnis aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft hat sich gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz der Bundesregierung ausgesprochen. Das Gesetz gefährde die Meinungsfreiheit.
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: Wieso StreamOn der Deutschen Telekom gegen die Netzneutralität verstößt und was wir dagegen tun können
: Wieso StreamOn der Deutschen Telekom gegen die Netzneutralität verstößt und was wir dagegen tun können Scheinbar kostenlos Musik- und Videoangebote streamen: Das verspricht das neue StreamOn-Produkt der Telekom Deutschland. Doch damit verstößt der Netzbetreiber nicht nur gegen die EU-Regeln zur Netzneutralität, sondern er gefährdet die Grundprinzipien des Internets.
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: Zur Situation von Whistleblowern: Schutz durch Anonymität
: Zur Situation von Whistleblowern: Schutz durch Anonymität David Wilson hat sich vor vielen Jahren ein Herz gefasst und einen Korruptionsfall aufgedeckt. Sechzehn Jahre nach dieser Entscheidung, zum Whistleblower zu werden und den Fall offenzulegen, schreibt er heute im Guardian ein trauriges, aber nicht entmutigendes Resümee: „I exposed corruption at War Child. Here’s why whistleblowers need anonymity“.
Denn Whistleblower geraten nach ihrer Gewissensentscheidung nicht selten mit Rechtsanwälten aneinander oder in die berufliche Isolation. So ging es auch Wilson, der sich zunehmend von seinen Kollegen ausgegrenzt sah.
Wilson war einer der Gründer der Wohltätigkeitsorganisation War Child, in der ein korrupter Mitarbeiter geldwerte Vorteile einsackte. Diese und mehr Geschichten und Berichte aus seiner aktivistischen Arbeit erzählt Wilson auch in seinem Buch Left Field: The Memoir of a Lifelong Activist.
Gegen das Ausgrenzen hilft nach Meinung von Wilson im Rahmen der derzeitigen Rechtslage nur Anonymität für Whistleblower, die er in seinem Guardian-Artikel dann auch fordert. Ansonsten gibt er Nachahmern noch den Hinweis mit:
My advice: proceed with caution and with all your documents intact.
(Mein Rat: Handele vorsichtig und mit allen Papieren vollständig.Situation von Whistleblowern in Deutschland
Auch in Deutschland ist die Gesetzgebung nicht gerade als Whistleblower-freundlich zu bezeichnen. Wer sich informieren möchte, dem sei der Vortrag Haft für Whistleblower? von Ulrich Kerner empfohlen.
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: Affen bei der GEMA, Plattitüden in den Charts: Böhmermann gegen Pop-Industrie
Screenshot aus dem Musikvideo zu "Menschen Leben Tanzen Welt" : Affen bei der GEMA, Plattitüden in den Charts: Böhmermann gegen Pop-Industrie Mit dem Song Menschen Leben Tanzen Welt nimmt Jan Böhmermann die deutsche Musikindustrie aufs Korn, die seit einigen Jahren mit Authentizitätsmarketing deutschsprachige Chart-Hits produziert. Dafür sammelte die Neo-Magazin-Royale-Redaktion Kalendersprüche, PR-Slogans und Tweets von Youtube-Stars und ließ diese nach eigenen Angaben von Affen kuratieren.
Böhmermanns Produktionsfirma meldete die Affen bei der Verwertungsgesellschaft GEMA an. Sein selbst proklamiertes Ziel ist es, dass der „Echo“ im kommenden Jahr an diese Affen verliehen wird. Der Branchenpreis richtet sich außschließlich nach Verkaufs- und Streamingzahlen, jeder Download und jedes Abspielen bei Spotify, Deezer und Co. bringen ihn diesem Ziel also näher. Der Legal Tribune Online fragte deswegen bei der GEMA nach, ob dies bei Tieren überhaupt möglich sei: Nein, in diesem Fall verstecken sich hinter den Namen reale Personen, aber keine Affen.
Zur Einordnung des Liedes empfiehlt sich, die komplette Herleitung zu schauen.
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Update 12.04. 11:28: In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde unklar formuliert, dass Tiere bei der GEMA angemeldet werden könnten. Hinter den Pseudonymen der vermeintlich angemeldeten Affen verstecken sich reale Personen.
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: Wie es Leuten ergehen kann, die ihr Gesicht für ein Stockphoto hergeben
: Wie es Leuten ergehen kann, die ihr Gesicht für ein Stockphoto hergeben Was passiert eigentlich, wenn man zum Gesicht auf einem Stockphoto wird? In der Vice erzählt Niccoló Massariello, wie es ihm erging, als sein Gesicht plötzlich Werbetafeln in der ganzen Welt zierte, er als Betroffener einer Peniserkrankung herhalten musste und zum Covergesicht eines Schundromans über einen Monsterjäger wurde.
Soweit alles halb so wild, aber in diesem Moment erkannte ich, dass ich keinerlei Kontrolle darüber hatte, was mit meinem Gesicht passierte. Jeder Mensch mit einer Internetverbindung und etwas Geld konnte sich die Bilder kaufen und damit anstellen, was er wollte. Man konnte mich zum Zigarettenverkäufer machen; zum Gesicht einer Kampagne fürs Pferdeschlachten oder zum Titelbild eines Artikels über vorzeitigen Samenerguss. Ach, und noch schlimmer: Weil ich alle Rechte an den Fotos abgetreten hatte, sah ich dafür keinen Cent mehr.
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Händler der Spione: Wie Überwachungs-Firmen Exportkontrollen und Sanktionen brechen
Händler der Spione: Wie Überwachungs-Firmen Exportkontrollen und Sanktionen brechen Der arabische Nachrichtensender Al Jazeera hat einen Dokumentarfilm über die Überwachungsindustrie gedreht: Spy Merchants.
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Auf der dazugehörigen Webseite heißt es:
Al Jazeeras Investigativ-Abteilung betritt die geheimnisvolle Welt der Überwachungs-Industrie. „Spy Merchants“ zeigt zum ersten Mal, wie hoch-invasive Spyware die elektronische Kommunikation einer ganzen Stadt erfassen kann, auf einem „grauen Markt“ erworben werden kann, in dem Regulierungen ignoriert oder umgangen werden. Geräte zur Massenüberwachung können dann an autoritäre Regierungen, Verbrecher oder sogar Terroristen verkauft werden.
In vier Monaten Undercover-Recherche filmte ein Industrie-Insider für Al Jazeera Verhandlungen über mehrere illegale Geschäfte über mehrere Millionen Dollar, die internationale Sanktionen verletzen. Die vorgeschlagenen Angebote beinhalten die Lieferung streng regulierter Überwachungs-Technologien für den Iran. Der Undercover-Detektiv erhielt auch eine Vereinbarung, leistungsstarke Spyware von einer Firma zu kaufen, der es egal war, wer die Endverbraucher sind.
Dazu gibt es folgende Texte:
- Exclusive: Spyware firms in breach of global sanctions
- Spy Merchants: Spying on dissent through illegal means
- How the ‚dual-use’ ruse is employed to sell spyware
- Spy Merchants: What is electronic surveillance?
- How we revealed the surveillance world’s illegal trades
- Infrastructure vulnerabilities make surveillance easy
Die linksliberale niederländische Europaabgeordnete Marietje Schaake kommentiert:
Es ist inakzeptabel, dass europäische Unternehmen internationale Sanktionen verletzen und hochentwickelte gefährliche Technologien in Länder exportieren, die Menschenrechte verletzen. Diese Technologien werden verwendet, um Bürger auszuspionieren und Dissidenten aufzuspüren, der Handel soll Milliarden wert sein. Die italienischen Behörden müssen eine strafrechtliche Untersuchung der [ertappten] Unternehmen AREA und IPS einleiten.
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: Whistleblower-Schutz: Europäische Kommission bittet um Eure Meinung!
(Symbolbild) : Whistleblower-Schutz: Europäische Kommission bittet um Eure Meinung! Menschen können im Laufe ihrer Arbeit auf Informationen über Handlungen stoßen, die „eine Bedrohung oder Schaden für das öffentliche Interesse darstellen“. So begründet die Europäische Kommission ihren Aufruf an EU-Bürger und Interessenvertreter, ihre Meinung zur Verbesserung des Whistleblower-Schutzes mitzuteilen.
Die entsprechende Umfrage bleibt noch bis zum 29. Mai diesen Jahres geöffnet. Die Fragen behandeln unter anderem Immunität gegenüber Strafverfolgung, aber auch Schutz für Whistleblower am Arbeitsplatz.
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: „Die Kunst des Remix“: Über Memes, Gesellschaft und Politik
Trump-Unterstützer mit Pepe-Meme. : „Die Kunst des Remix“: Über Memes, Gesellschaft und Politik Was sind Memes? Wie funktionieren sie? Welchen Einfluss haben sie zum Beispiel auf die Politik? Und wie können sie pädagogisch genutzt werden? Diese Fragen beantworten Flora Hartmann und weitere Autor/innen in einer 31-seitigen Broschüre (pdf) für die Amadeu-Antonio-Stiftung.
Ein Kapitel widmet Hartmann den politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Memes. Insbesondere die massenhafte Verwendung von Pepe the Frog während Donald Trumps erfolgreichem Präsidentschaftswahlkampf untersuchen Kathi Grünhoff und Christian Alt genauer.
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: Internet der Dinge: Hersteller deaktiviert Garagentoröffner nach schlechter Kundenbewertung
Der Hersteller dankt (nur bei freundlichem Umgangston) : Internet der Dinge: Hersteller deaktiviert Garagentoröffner nach schlechter Kundenbewertung Das Startup Garadget hat einem seiner Kunden den online-gesteuerten Garagentoröffner abgeschaltet. Zuvor hatte der Kunde nach einer Fehlfunktion des Gerätes einen wütenden Forum-Kommentar sowie eine schlechte Amazon-Bewertung gepostet. Ars Technica berichtet über den Vorfall und die Begründung des Herstellers:
Ich stelle an meinem Samstagabend für die Kunden gerne technischen Support zur Verfügung, aber ich werde keine Wutausbrüche tolerieren. Jetzt ist Ihre einzige Option, Garadget zu Amazon zurückzuschicken, um es erstattet zu bekommen. Ihrem Gerät […] wird die Verbindung zum Server verweigert.
Der Austausch zwischen Hersteller und Kunde ging viral, Garadget wurde insbesondere für seine drastische Reaktion auf die schlechte Bewertung kritisiert.