Studie: Facebook macht traurig

Gemeinfrei Xavier Sotomayor

Mal ganz abgesehen von den Bauchschmerzen, welche die Datensammelei des Unternehmens bei manchen Nutzern auslösen dürfte, soll Facebook traurig machen. Je mehr sie auf dem sozialen Netzwerk interagierten, desto schlechter fühlten sich die Probanden einer Studie.

Der Standard berichtet über eine Studie der University of California:

Forscher der University of California haben nun untersucht, wie sich das „Facebooken“ auf unsere körperliche und seelische Gesundheit auswirkt. Dazu erhoben sie von 5.000 erwachsenen Nutzern aus den USA über drei Jahre regelmäßig verschiedene Informationen. Die Teilnehmer schätzten dabei ihren Glücklichkeits-Zustand selber ein. Über den Erhebungszeitraum stellten die Wissenschaftler fest, dass eine Steigerung von Facebook-Interaktionen („Likes“, Klicks auf Links und Status-Updates) um einen Prozent zu einer Verschlechterung des Wohlbefindens um fünf bis acht Prozent führte.

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