In Australien beginnt am 13. April die Vorratsdatenspeicherung. Alle Provider sind dann verpflichtet, die Telefon- und Internetverbindungsdaten für zwei Jahre abzuspeichern.
Tim Singleton Norton von Digital Rights Watch sagt:
Es gibt wenig Transparenz, wie die Vorratsdatenspeicherung ablaufen wird. Sie stellt keine hohen Anforderungen an die Herausgabe der Daten und wer sie bekommt. Daten können ohne richterlichen Beschluss für alle Arten von Vergehen, nicht nur für schwere Straftaten, angefordert werden. [unsere Übersetzung]
Die Bürgerrechtsorganisation ruft deswegen einen „Hol dir einen VPN“-Tag aus.

Ergänzungen
Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Ein Kommentar zu „Vorratsdatenspeicherung in Australien startet“
,
Data Retention —> Daten Bewahrung / Erhalt
Netter Euphemismus. Hier in DE würde sich die Politik gerne wieder des Begriffs „Vorratsdatenspeicherung“ entledigen, da mittlerweile negativ konnotiert.
2 Jahre sind schon ordentlich. Gab es keinen Widerstand in der Bevölkerung?
Dieser Artikel ist älter als 9 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.