Staatsschutzgesetz in Österreich soll zwischen 13. und 15. Oktober beschlossen werden

CC-by: redplanetAT

Das umstrittene Staatsschutzgesetz in Österreich soll dem Vernehmen nach zwischen dem 13. und 15. Oktober im Plenum des Parlaments beschlossen werden. Am 11. Oktober sind in Wien Landtagswahlen. Mit diesem Termin verhindert die Bundesregierung jede Diskussion rund um das Gesetz, trotz der massiven Kritik von allen Seiten in der Begutachtung. Inzwischen wird die Einführung von 10 neuen Inlandsgeheimdiensten ohne die notwendigen Kontrollgremien und -mechanismen auch international mit Sorge beobachtet.

Federführend ist der Arbeitskreis Vorratsdaten Österreich im Protest gegen die Einführung der neuen Inlandsgeheimdienste. Er kündigte heute eine Reihe weiterer Protestaktionen an und ruft weiterhin zur Unterstützung der Online-Petition www.staatsschutz.at auf.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.