Linkschleuder

Edward Snowden ist nun auf Twitter: @snowden

Edward Snowden ist nun auch auf Twitter mit einem eigenen Account angekommen: @snowden. TheIntercept hat die Hintergründe: Edward Snowden Is On Twitter: @Snowden. In einem Interview mit dem Astronomen Neil deGrasse Tyson fragte dieser Edward nach einem Twitter-Account:

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“You kind of need a Twitter handle. So like @Snowden, maybe? Is this something you might do?” Tyson asked.
“That sounds good, I think we’ve got to make it it happen,” Snowden replied.
“You and I will be Twitter buddies,” Snowden told Tyson. “Your followers will be: the Internet, me, and the NSA.”

Sein erster Tweet ist:

Willkommen auf Twitter, Edward.

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23 Kommentare
  1. Sitzt Intercept nicht auf dem Snowden-Fundus und rückt nichts raus? Rückblickend kann man sagen, in diesem Punkt hat Snowden die falsche Wahl getroffen. „Intercept“ – ist leider eine zutreffende Beschreibung.

    1. Warum gehen die Menschen mit einer gewissen Außenwirkung nicht Beispielhaft positiv voran? Sie haben ein Vorbildcharakter ob sie wollen oder nicht. Das soll kein starker Vorwurf sein, aber dennoch leicht missmutig angemerkt.

      GnuSocial wäre viele male besser gewesen, als Twitter. Dezentral, Freie Software, eigene Dienste usw. Statt dessen setzt man auf Twitter inc.. Mensch Meier das muss nicht sein.

      Edward Snowden, ihm das alleine anzukreiden wäre auch falsch. Der Großteil der digitalen Gesellschaft ist was, derartige Fragen anbelangt einfach nicht integer. Das wiederum kann man schon zahlreichen Personen vorwerfen – zurecht wie ich meine.

    2. Er hätte einfach beides machen können. Bei einigen GnuSocial Servern (war zumindest früher so) lässt sich der Twitter Account mit GnuSozial verbinden, so hätte Snowden auch weniger Aufwand.

      Naja, seine Entscheidung.

  2. Freue mich das er endlich zu erreichen ist hätte ihn gerne in Deutschland
    Weil der Russe und der Amy gerade turteln
    Gefällt mir nicht Ihre ausrede sie kämpfen gemeinsam gegen den IS gibts da nicht andere Mittel das morden zu stoppen

  3. George E. Pataki, Gouverneur des Staates New York und Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, will Edward Snowden von Twitter verbannen.

    .@Twitter is a great American company that should not give a platform to terrorists or traitors – @Jack shutdown @Snowden today.
    George E. Pataki (@GovernorPataki) September 29, 2015

    Sie haben ihn gehört!

    1. Dieses kindische Gekeile sagt eine Menge über Pataki (und die, die ihn wählen würden) und nichts über Snowden. Einer, der gegen Terroristen wettert und garantiert im nächsten Atemzug den US-Drohnenterror loben würde, ist jemand, den man sich nicht auf dem Präsidentensessel wünschen kann.

  4. Der Meister empfiehlt euch sich nur mit VPN einzuloggen online. Also wenn ihr e-mail verschickt oder bei FB chillt oder auf Foren was postet usw. Tor ist zu lahm und unsicher, weil jeder der Betreiber euren Kram lesen kann und somit auch Zugriff auf die Login Daten etc. hat, bei VPN hingegen wird die IP nicht gespeichert und es ist schnell. Ich nehme an Snowden loggt sich ebenfalls darüber ein oder benutzt ne Proxy Kette, was aber ähnlich TOR wäre und somit ebenfalls unsicher, es sei denn die Proxies sind von ihm oder seinen Bekannten

    1. Wo bitte hat „der Meister“ sowas geschrieben? o.O

      1) „weil der Betreiber euren Kram lesen kann“
      Das trifft auch auf den VPN Anbieter zu, der kann genauso mitlesen und damit genauso viele Daten über dich speichern wie ein Tor-Exit Node. Verhindern kannste das indem du deine Verbindung zusätzlich absicherst (https z.B). Das würde ich immer empfehlen, egal ob Tor oder VPN. Pauschal anzunehmen, ein VPN Anbieter speichere nie die IP ist Unsinn (abgesehen davon ist die IP nur eine von vielen Sachen, mit denen du identifiziert werden kannst).
      2) „es sei denn die Proxies sind von ihm oder seinen Bekannten“
      Genau das ist für deine Anonymität sehr gefährlich! Du möchtest in der Masse untertauchen, je größer die Masse desto besser. Du bist sehr leicht zu identifizieren, wenn diese Masse nur aus deinen eigenen Proxies oder/und aus denen deiner Freunde besteht.

      VPNs sind super, je nach Szenario besser oder schlechter geeignet als Tor. Um z.B. auf Youtube etwas zu sehen, was in Deutschland von Youtube gesperrt wurde (Gema lässt grüßen) ist ein VPN besser geeignet. Heißt aber nicht, VPNs sind immer vorzuziehen.

    2. Sorry … das stimmt nicht. Die Antwort von Tom sagt eigentlich alles.

      Der Witz bei Tor ist, dass es so gebaut ist, dass drei Server kooperieren müssten, und zwar jedes mal, um soviel Information über dich zusammenzukriegen wie der VPN-Anbieter. Einfach nur ein bestimmtes VPN zu nutzen, bietet also nicht die gleiche Sicherheit und sollte nicht das einzige Mittel sein.

    3. > Tor ist zu lahm und unsicher, weil jeder der Betreiber euren Kram lesen kann und somit auch Zugriff auf die Login Daten etc. hat,

      Da schreibt einer der keine Ahnung hat und verbreitet Halbwissen. Tor ist ein hervorragendes Mittel zur Anonymisierung. Wer Tor benutzt weiß auch, dass es sehr viel schneller geworden ist und keineswegs lahm ist, vorausgesetzt man glotzt nicht Videos.

      Für Verschlüsselung hat der Tor-User selbst zu sorgen, z.B. Benutzung von https://
      Wer mehr wissen will kann sich unter https://torproject.org selbst informieren.

      Im Zweifelsfall würde ich Tor mehr vertrauen als einem (kommerziellen) VPS-Betreiber der auch noch Daten an Behörden weiter geben muss.

      1. Sogar Videos glotzen geht normalerweise, da hab ich schon manchen Kollegen ihre veralteten Vorstellungen abgewöhnt. Kann man aber immer noch als Kapazitätsverschwendung sehen.

  5. @Snowden
    Edward, I cannot hear you!
    I have blacklisted Twitter here, because I don’t like such commercial platforms.
    Also I do not like to be called a „follower“ as that term is diminishing.

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