#31c3 Hard Drive Punch – Kaputtmachen von Daten als perfomative Praxis

Festplatten einfach zu löschen und zu überschreiben reicht bekanntermaßen nicht, wenn man sicher gehen will, dass die Daten nicht mehr wiederherstellbar sind. Zu diesem Zweck muss man schon etwas mehr Aufwand betreiben und die Festplatte physisch zerstören.


netzpolitik.org - ermöglicht durch Dich.

Aram Bartholl hat seinen Talk „Hard Drive Punch – Kaputtmachen von Daten als perfomative Praxis“ auf dem #31c3 den verschiedenen Möglichkeiten, wie Festplatten unbrauchbar gemacht werden können, gewidmet.

Wer sich also schon immer gefragt hat, welche Geräte es zur Festplattenzerstörung auf dem Markt gibt oder wie man mehr oder weniger kreativ die Festplatte selbst unschädlich machen kann, dem sei dieser Vortrag empfohlen.

Wie immer bei Youtube und datenschutzfreundlich auch hier anzusehen.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
4 Kommentare
  1. warum soll das überschreiben nichts nutzen? will ich mal sehen woher die NSA weiß das eine 1 vorher eine 0 war oder vielleicht doch auch schon eine 1?

    1. Datenforensiker arbeiten auf analogem Niveau. Da ist eine schon-immer-1 eine 1 und eine jetzt-erst-1 eine 0,9. Aber mehrfach überschriebene Zufallsdaten sollten den selben Effekt haben, denn ein 1 + 1 + 0 wird man wirklich nicht von einem 0 + 1 + 1 unterscheiden können – oder?

      Es ist auch wirklich schade um die Festplatten, weil die oft nichteinmal defekt sind. Aber anstatt dass man sie in einem Mirror-Gehäuse als Fotospeicher o.ä. weiternutzt, kommt ein Spruch wie „500GB will doch eh keiner mehr!“ und zack, haben die Kinder auf der afrikanischen Sondermüllhalde ein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.