#31c3 Hard Drive Punch – Kaputtmachen von Daten als perfomative Praxis

Festplatten einfach zu löschen und zu überschreiben reicht bekanntermaßen nicht, wenn man sicher gehen will, dass die Daten nicht mehr wiederherstellbar sind. Zu diesem Zweck muss man schon etwas mehr Aufwand betreiben und die Festplatte physisch zerstören.

Aram Bartholl hat seinen Talk „Hard Drive Punch – Kaputtmachen von Daten als perfomative Praxis“ auf dem #31c3 den verschiedenen Möglichkeiten, wie Festplatten unbrauchbar gemacht werden können, gewidmet.

Wer sich also schon immer gefragt hat, welche Geräte es zur Festplattenzerstörung auf dem Markt gibt oder wie man mehr oder weniger kreativ die Festplatte selbst unschädlich machen kann, dem sei dieser Vortrag empfohlen.

Wie immer bei Youtube und datenschutzfreundlich auch hier anzusehen.

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org


Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

4 Ergänzungen

  1. warum soll das überschreiben nichts nutzen? will ich mal sehen woher die NSA weiß das eine 1 vorher eine 0 war oder vielleicht doch auch schon eine 1?

    1. Datenforensiker arbeiten auf analogem Niveau. Da ist eine schon-immer-1 eine 1 und eine jetzt-erst-1 eine 0,9. Aber mehrfach überschriebene Zufallsdaten sollten den selben Effekt haben, denn ein 1 + 1 + 0 wird man wirklich nicht von einem 0 + 1 + 1 unterscheiden können – oder?

      Es ist auch wirklich schade um die Festplatten, weil die oft nichteinmal defekt sind. Aber anstatt dass man sie in einem Mirror-Gehäuse als Fotospeicher o.ä. weiternutzt, kommt ein Spruch wie „500GB will doch eh keiner mehr!“ und zack, haben die Kinder auf der afrikanischen Sondermüllhalde ein

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.