Vor drei Jahren beging die Anonyous-Untergruppe LulzSec eine Hacking-Serie unter dem Namen „50 days of lulz“. Wenig später wurden viele der Aktivisten von den Strafverfolgungsbehörden verhaftet und verurteilt. Teil der Strafe war ein zweijähriges Verbot von Internet-Nutzung und Kommunikation mit anderen Anonymous-Mitgliedern. Jetzt haben vier prominente Mitglieder von LulzSec das erste mal seit den Gerichtsverhandlungen wieder miteinander gesprochen – live auf der Bühne des Royal Court Theatre in London:
- Jake Davis a.k.a. Topiary
- Darren Martyn a.k.a. Pwnsauce
- Mustafa Al-Bassam a.k.a. Tflow
- Ryan Ackroyd a.k.a. Kayla
Moderiert wurde die Veranstaltung von der Anthropologin, Anonymous-Forscherin und Freundin des Hauses Gabriella Coleman. Und davon gibt es einen Video-Mitschnitt:
Gabriella hat das „ultimative Buch“ über Anonymous geschrieben: Hacker, Hoaxer, Whistleblower, Spy: The Many Faces of Anonymous. Das laut Julian Assange „mit Abstand beste Buch über Anonymous“ erscheint nächsten Monat, wir dürfen derzeit eine Vorab-Version lesen.

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2 Kommentare zu „Teh Internet is Serious Business: Eine Diskussion mit LulzSec – zwei Jahre nach dem Crackdown“
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[…] Quelle: Netzpolitik.org […]
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eigentlich schade, das Thema ist interessant, nur leider ist der Ton so schlecht, dass man kaum was versteht.…
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