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Kein Thema! Was wir nicht wissen sollen

Die Sendung „Der Tag“ auf hr2 berichtete gestern über „Kein Thema! Was wir nicht wissen sollen“. Zensur ist, wenn Geschriebenes oder Gesagtes verboten wird. Zensur ist aber auch, wenn Menschen unter Druck gesetzt werden, damit sie ihr Wissen für sich behalten. Oder wenn sie gekauft werden, um zu schweigen. Das ist wenig elegant und sorgt…

  • Markus Beckedahl

Die Sendung „Der Tag“ auf hr2 berichtete gestern über „Kein Thema! Was wir nicht wissen sollen“.

Zensur ist, wenn Geschriebenes oder Gesagtes verboten wird. Zensur ist aber auch, wenn Menschen unter Druck gesetzt werden, damit sie ihr Wissen für sich behalten. Oder wenn sie gekauft werden, um zu schweigen. Das ist wenig elegant und sorgt für Verdruss und schlechtes Image. Zumal in einer Demokratie. Eleganter ist es da schon, ein Thema erst gar nicht auftauchen zu lassen – weder in der Presse, noch im Blickfeld der Gesellschaft. Das geschieht – auch bei uns: Geheimdienste und große Industrieunternehmen spionieren Bürgerinitiativen, Nichtregierungsorganisationen und Journalisten aus, geben Gefälligkeitsstudien in Auftrag, zünden publizistische Nebelkerzen – schaffen sich so eine ihnen genehme Öffentlichkeit und lassen brisante Themen verschwinden.

Inspiration für die Sendung war u.a. diese Studie, über die wir im November berichtet haben: Spooky Business: Wenn die Industrie NGOs ausspäht.

Hier ist die MP3.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Kein Thema! Was wir nicht wissen sollen“


  1. philipp

    ,

    Moooin,

    *dieses Kommentar wurde zensiert*

    Grüße aus Hattingen


  2. Freudes Mundsieg

    ,

    Hier könnte nun Ihr PR-Kommentar stehen. Tut er aber nicht, weil ich mein Unwesen treibe, und Sie mich nicht angemessen bezahlen können. Meine IP wird übrigens nicht durch Proxyserver oder Anonymisierungsdienste verschleiert. Warum auch? Wisset wer ich bin und fürchtet mich! Oder lachen Sie mich aus. Das bleibt ganz Ihnen überlassen. Je nachdem welche Beweggründe Sie haben.

    @Er-weiß-schon-wer
    Verkauf endlich Deine Telekom-Aktien! You suck!

    Es grüßt
    Der Spinnerdoctor

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