Hohlphrasen in der Politik

In Alternativlos 33 reden Fefe und Frank Rieger mit Sascha Lobo über „Hohlphrasen in der Politik“. Hier ist die MP3.

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2 Ergänzungen

  1. Als Schweizer Beobachter fällt mir auf, dass in der BRD der Ausdruck (oder das Wort) „Begriff“ fälschlicherweise oft im Sinne von blossen Bezeichnungen (Ausdruck, Wort, Benennung) verwendet wird. Ein Begriff hat einen Inhalt, wogegen ein Ausdruck lediglich die blosse Bezeichnung dafür ist. Der Ausdruck (das Wort, die Bezeichnung) wird dann zu einem Begriff, wenn die Unterscheidung zwischen beiden klar ist. Goethe hat die Differenzierung gut beschrieben: „Wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort sich ein zur rechten Zeit“ (Faust 1, Vers 1995 f., Studierzimmer [Mephistopheles]). Damit treffe ich eine begriffliche Unterscheidung, die ich für sehr wichtig halte. „Spiesser“, „Rechtspopulist“, „Verschwörungstheoretiker“, „Putin-Versteher“ und weiss ich noch was, sind keine Begriffe, über deren Inhalt man ernstzunehmende Abhandlungen schreiben könnte, sondern Worte, inhaltsleere Bezeichnungsetiketten. Im Französischen wird klar unterschieden zwischen „notion“ (Begriff) und „expression“ oder „terme“(Bezeichnung).

    http://pub.ids-mannheim.de/laufend/sprachreport/pdf/sr00-4.pdf

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