Gestern um 22 Uhr lief im Ersten die Dokumentation „Zugriff!“ in der dargestellt wird, wie die beiden Autorenkollegen Löbl und Onneken den Versuch unternehmen, sich auszuspionieren. Onneken ist dabei das „Opfer“ und sieht sich dem Identitätsdiebstahl durch seine Kollegin ausgesetzt, verliert Zugriff auf seine Bankkonten, kann nicht mehr telefonieren und hat plötzlich eine rechtsgerichtete Zeitung abonniert. Leider werden nur Schreckensszenarien aufgebaut und keine Aussichten gegeben, wie und ob man sich wehren kann. Empfehlenswert vielleicht trotzdem, wenn man einem allzu Unbesorgten demonstrieren will, was prinzipiell machbar ist. Aber dann sollte man danach auch bereit sein, über mögliche Maßnahmen zur Vermeidung der heraufbeschworenen Situationen aufzuklären und das zu leisten, was die Doku leider verpasst.
Noch ein Jahr online verfügbar, die MP4-Datei zur Sicherung liegt hier.