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Westerwelle fordert als Entschuldigung für #Merkelphone eine US-Delegation

Die Forderung des Tages kommt von unserem scheidenden Außenminister Guido Westerwelle. Bei CNN fand er wohl deutliche und kritische Worte und hatte auch gleich die passende Idee, welcher nächster Schritt bei der Aufklärung und Beseitigung des NSA-Überwachungsskandal folgen müsste: Schon am Donnerstagabend brachte CNN zur besten Sendezeit ein Interview mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle zur Handy-Affäre:…

  • Markus Beckedahl

Die Forderung des Tages kommt von unserem scheidenden Außenminister Guido Westerwelle. Bei CNN fand er wohl deutliche und kritische Worte und hatte auch gleich die passende Idee, welcher nächster Schritt bei der Aufklärung und Beseitigung des NSA-Überwachungsskandal folgen müsste:

Schon am Donnerstagabend brachte CNN zur besten Sendezeit ein Interview mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle zur Handy-Affäre: „Wir können nicht ignorieren, dass dies ein Vertrauensbruch war“, betonte Westerwelle. Deshalb empfehle er der US-Regierung als Geste, eine Delegation nach Berlin und in andere europäische Hauptstädte zu schicken.

Warum erinnert mich das nur an das hier?

Aber die Rache erfolgte durch CNN nur einige Stunden später:

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „Westerwelle fordert als Entschuldigung für #Merkelphone eine US-Delegation“


  1. Bin ich wirklich der erste, der Herrn Ströbele gratuliert? ;-)


  2. So viel zum Thema Qualität von Nachrichtensendern. Und auch noch den Namen falsch geschrieben.


  3. Köstlich. Wobei… die Idee hat was. Wieso Ströbele nicht zum Außenminister machen? Er muss ja nicht aus dem eigenen Lager bzw. der Koalition kommen. Dann wären die USA gezwungen mit unserem Mann in Moskau zu verhandeln und ein Dialog in der Causa Snowden wäre unumgänglich ;)


    1. Ein Mensch

      ,

      Möglicherweise ist das auch gar kein Versehen, sondern ein Versuch Ströbele unschädlich zu machen. Es könnte ein Köder sein: Schau mal lieber Ströbele, vielleicht möchtest du ja mal Aussenminister werden, dann überlege dir gut, was du tust. Oder auch eine Variante, um ihn unschädlich zu machen, denn als Aussenminister wird er möglicherweise die gleiche alternativlose Politik machen, die alle machen, wenn sie erstmal das Pöstchen haben. Ich erinnere mich an einen sehr guten (und gefährlichen?) Bürgerrechtsanwalt, der plötzlich einen Ruf an eine Bundeswehrinstitution bekam und seitdem bürgerrechtlich nicht mehr in Erscheinung getreten ist. Seltsam das.


  4. habschverjesse

    ,

    „Aber die Rache erfolgte durch CNN nur einige Stunden später:“

    köstlich … :)

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