Überwachung

Westerwelle fordert als Entschuldigung für #Merkelphone eine US-Delegation

Die Forderung des Tages kommt von unserem scheidenden Außenminister Guido Westerwelle. Bei CNN fand er wohl deutliche und kritische Worte und hatte auch gleich die passende Idee, welcher nächster Schritt bei der Aufklärung und Beseitigung des NSA-Überwachungsskandal folgen müsste:


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Schon am Donnerstagabend brachte CNN zur besten Sendezeit ein Interview mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle zur Handy-Affäre: „Wir können nicht ignorieren, dass dies ein Vertrauensbruch war“, betonte Westerwelle. Deshalb empfehle er der US-Regierung als Geste, eine Delegation nach Berlin und in andere europäische Hauptstädte zu schicken.

Warum erinnert mich das nur an das hier?

Aber die Rache erfolgte durch CNN nur einige Stunden später:

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5 Kommentare
  1. Köstlich. Wobei… die Idee hat was. Wieso Ströbele nicht zum Außenminister machen? Er muss ja nicht aus dem eigenen Lager bzw. der Koalition kommen. Dann wären die USA gezwungen mit unserem Mann in Moskau zu verhandeln und ein Dialog in der Causa Snowden wäre unumgänglich ;)

    1. Möglicherweise ist das auch gar kein Versehen, sondern ein Versuch Ströbele unschädlich zu machen. Es könnte ein Köder sein: Schau mal lieber Ströbele, vielleicht möchtest du ja mal Aussenminister werden, dann überlege dir gut, was du tust. Oder auch eine Variante, um ihn unschädlich zu machen, denn als Aussenminister wird er möglicherweise die gleiche alternativlose Politik machen, die alle machen, wenn sie erstmal das Pöstchen haben. Ich erinnere mich an einen sehr guten (und gefährlichen?) Bürgerrechtsanwalt, der plötzlich einen Ruf an eine Bundeswehrinstitution bekam und seitdem bürgerrechtlich nicht mehr in Erscheinung getreten ist. Seltsam das.

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