Das ARD-Politmagazin FAKT berichtet wie der Bundesnachrichtendienst sich bei NSA und GCHQ einschleimt und wie genau die eigenen Befugnisse uminterpretiert worden sind. Wir hatten sowas bereits vermutet, gingen aber davon aus, dass dies über die 20% Kapazität des G10-Gesetzes uminterpretiert wurde. FAKT meldet, dass der Bundesnachrichtendienst einfach sagt, dass das Internet ja international sei und die Daten automatisch auch übers Ausland fließen würden:
„Da Daten ständig über Ländergrenzen fließen wurde der gesamte Datenverkehr per Gesetz zu Auslandskommunikation erklärt. Und die darf der BND abhören.“
Welches Gesetz ist genau gemeint?
Bleibt noch zu klären, wo und wie genau der Bundesnachrichtendienst abhört, wer in der Bundesregierung davon wusste und warum offensichtlich die Geheimdienstkontrolle versagte, wenn das jetzt erst bekannt wird.