Kultur

Animation erklärt: c3s vs. GEMA

Die Hedonistische Trickfilmsektion vergleicht in einem Animationsvideo die GEMA mit der C3S-Initiative für eine alternative Verwertungsgesellschaft:

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16 Kommentare
  1. Gute Idee, aber ich kenne einige Musikerfreunde die zwar die GEMA nicht mögen, die aber von der ziemlich einseitigen Art der Darstellung des Films etwas entsetzt wären. Wäre es nicht ein klein wenig neutraler besser gewesen? Das bei der GEMA nur die großen verdienen ist ja relativ bekannt, muss man da gleich mit Bohlen und Schwein kommen?

  2. ich bin selbst gema mitglied und keineswegs entzetzt, das hat alles hand und fuss in der argumentation, und es nimmt die wichtigsten punkte auf, ich werde das auf jeden fall unterzeichnen.

  3. erinnert leider an propagandistische wahlwerbung. etwas mehr fähigkeit zur differenzierung hätte man seinem publikum ruhig zutrauen dürfen. wer brauch schon einen clip, der einem gut und böse erklärt? schade, weil das anliegen durchaus unterstützenswert ist.

    1. ich höre die Nachrichten, ich seh aus dem Fenster und der Eindruck verstärkt sich, das die Welt (u. A.) mehr Clips braucht die gut und böse erklären, …

  4. Schön gezeichnet. Aber der INHALT?

    Nur zwei Punkte (es könnten auch 20 sein):

    „Will Michel hingegen ein Lied von dem berühmten GEMA-Musiker Alex verwenden, untersagt ihm dies das deutsche Urheberrecht.“

    Das ist falsch!
    Und außerdem: Das „deutsche Urheberrecht“ gilt auch für CC-Lizenzen.

    „Fünf Prozent der GEMA-Mitglieder erhalten 65 Prozent der Einnahmen“

    Na und? Wo ist hier der Skandal? Wie viel Prozent der Einnahmen generiert die „Elite“ (fünf Prozent) der GEMA-Mitglieder?

    So viel ich weiß, sind es mehr als 65 Prozent. Das heißt, das Geschwätz von der „Bohlen-Steuer“ ist absoluter Quatsch. In der Realität subventionieren Bohlen & Co. die 95 Prozent der GEMA-Mitglieder, die nur 30 bis 40 Prozent zu den GEMA-Einnahmen beitragen.

    Wenn dieser Witzfilm repräsentativ für die Qualität der Arbeit der neuen Verwertungsgesellschaft ist, dann GUTE NACHT, DEUTSCHLAND!

  5. Die C3S finde ich genrell unterstützenswert. Allein schon um der GEMA Druck zu machen in Sachen demokratische Mitspracherechte, gerechtere Verteilung, ans Internetzeitalter angepasste Verteilungsschlüssel usw.usf.. Die Absichtserklärung habe ich unterzeichnet, ist ja unverbindlich, falls jemand bedenken hat seine Unterschrift darunter zu setzen.
    => c-3-s.eu

    Warum hat die die Hedonistische Trickfilmsektion das Video nicht auf youtube per CC Lizenz eingestellt? ,-)

  6. Hat dieses tolle Informationsvideo auch der Master Absolvent der Juliaus Schleicher Journalistenschule gemacht, wie hier der nochml äh, Kuno Schramm? ne, Sumo Mann ? na egal.Toll, stlistisch wieder mit Respekt vor der Arbeit ,und den Stilmitteln des Stürmers. Einer Zeitschrift deren Geist erfreulicherweise im Diskurs Stil einer neuen Generation von Bloggern aufgegriffen wird. Respekt. Und danke, dass Ihr mit Eurer Seite für dieses Art von “ Informationen“ ein Medium seit.

    1. Ich dachte, der heißt Heino Kramm. Ach nee, das ist ja der Typ von kRammstein, der kürzlich bei „Wetten dass?“ mit Olivia Jones aufgetreten ist. ;-)
      Egal. An Brüno den Unvermeidlichen musste ich auch denken. Irgendwie scheint es langweilig zu sein, sachlich oder gar konstruktiv zu kritisieren (zum Beispiel sollten alle Radiosender maschinenlesbare Playlists an die Gema schicken müssen, damit auch seltener gespielte Stücke fair vergütet werden). Es muss aber offenbar immer eine Anstaltspackung Demagogie mit rein. Wer so pubertär polemisiert und die Wirklichkeit verzerrt wie die anonymen CC-Urheber dieses Videos, der zeigt nur, für wie blöd und manipulierbar er seine Fans hält.
      Ich stelle jetzt nur mal eine einzige, wirklich ernst gemeinte Frage:
      Wie will es die C3S als Sammelbecken kleiner, kommerziell eher minder erfolgreicher Indie-Musiker denn anstellen, für ihre Mitglieder (über die ZPÜ oder in direkten Verhandlungen) bei den Geräte- und Speichermedienherstellern auch nur einen Cent mehr herauszuschlagen als die Gema heute?
      Wenn mir jemand das plausibel erklären kann, bin ich ja vielleicht auch dafür. Ich seh’s nur nicht. Die Gema mag unbeliebt sein, aber sie ist so groß, dass sie von der zahlungspflichtigen Industrie (und den Sendern) ernst genommen wird. Wenn die Bitkoms dieser Welt etwas von Anti-Gema hören, klirren bei denen die Sektgläser. Divide et impera – spalte die Urheber und spare dir die Abgaben. Künstler leben doch von Luft und Liebe.

  7. die Hedonisten machen Lärm, Werbung, Propaganda wie viele andere (Werbefuzzis, Politiker) auch, nur halt für andere Produkte…..
    vergleiche nicht die Pussy Riot mit Amnesty International …
    für echte Informationen muss man sich wo Anders umtun (schreiben die Hedonisten auch auf der Youtubeseite….

  8. Bei 0:59 wird gesagt „Sie kann aber auch verlangen, dass sie immer als Urheberin genannt wird.“ Dies Geschieht im Kontext der Lizenzauswahl. Es ist verwirrend, wenn nicht irreführend, da es keine CC-Lizenz gibt, die die Nennung des Urhebers nicht fordert.

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