Generell

Yasni: Reputationsmanagement geht gründlich daneben

Für alle, die noch nie von Yasni gehört haben: Das ist eine sogenannte Personensuchmaschine, die die Trefferlisten vieler richtiger Suchmaschinen mit seltsam zusammenaggregiertem Datenmüll vollspamt. Linus nannte den „Dienst“ vor einiger Zeit liebevoll eine „juckende, eitrige Krätze für Suchmaschinen“. Lustiger Weise behauptet die Firma von sich, Reputationsmanagement betreiben zu können – zieht aber selbst Hass und Spott im Internet auf sich, wie ansonsten vielleicht noch Hans-Peter Uhl und Jimmy Blue.

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Für alle, die noch nie von Wikipedia gehört haben oder bis heute nicht verstanden haben, wie das funktioniert: Es handelt sich um ein Projekt zum Aufbau einer freien Enzyklopädie, das vom Internet ermöglicht wird und an dem sich prinzipiell jeder beteiligen kann.

Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Nun, Yasni hat einen Wikipedia-Artikel. Zugegebenermaßen keinen besonders guten – der Geschichtsabschnitt besteht aus einer Meilenstein-Liste, die Funktionen werden in etwas zu liebevoller Sprache dargestellt, die Yasni als großzügig und selbstlos erscheinen lässt (Yasni ermöglicht, Yasni erlaubt, kostenlos etc.), und der Kritik-Abschnitt ist selbst durchaus kritikwürdig. Woran, wie bei jedem Wikipedia-Artikel, nicht in erster Linie die Autoren Schuld sind, sondern jeder, der nichts tut. Mit einer Ausnahme vielleicht:

Es gibt einen Account, der seit Monaten sehr aktiv gegen Kritik am Unternehmen vorgeht, den Benutzernamen „Tamarin“ trägt und den Artikel insgesamt 27 Mal verändert hat. Dieser Account sorgte dafür, dass der „Kritik“-Abschnitt im Artikel lange Zeit hauptsächlich aus einem Hinweis auf die Datenschutzerklärung von Yasni bestand, in der es heißt, dass Yasni keine IPs speichert und keine Daten an Dritte weitergibt (was, zumindest im Wikipedia-Artikel, zuvor auch niemand behauptet hatte), dass im selben Abschnitt als einziges erwähntes Gerichtsurteil auf einen gewonnen Fall zur Verwendung einer Bildvorschau verwiesen wurde, und dass die Beschönigungen nicht durch allzu Kritisches ersetzt wurden. Eine kleine Auswahl an weiteren Edits: Entfernung von Kritik zum ersten, zum zweiten und zum dritten, Relativierung von Kritik, erneute Entfernung.

Teilweise sind diese Entfernungen nachvollziehbar, etwa wenn Kritik an den Quellen geäußert wird oder darauf hingewiesen wird, dass ein Deduktionsschluss nicht unbedingt gültig sein muss. In der Summe aber wird sehr einseitig Kritik unterbunden, während Unternehmensfreundliches beigetragen wurde, das unter der Überschrift „Kritik“ definitiv nichts verloren hat.

Ist also der Wikipedia-Artikel endlich mal ein Beispiel für gelungenes Reputationsmanagement von und für Yasni? Naja, nicht wirklich. Denn dass es sich bei „Tamarin“ um eine Angestellte der Firma handelt, kann man dank einem Artikel bei erzgebirge.de und einer einfachen Google-Suche ein bißchen zu einfach herausfinden. Der Account hat auf Nachfrage den Interessenkonflikt auch bestätigt und erklärt:

[…] Ziel war es, die Basisfakten darzulegen. Ein PR-Text sollte es nicht sein und ich hab mich immer bemüht, neutral zu bleiben und einfach die bestehende Rechtslage aufzuzeigen. Der Abschnitt über die Kritik ist natürlich problematisch. Nicht weil ich die Kritik abstreite oder ausblenden will – aber es sollte logischerweise Belege geben. Das Problem, mit dem ich im Support imm wieder konfrontiert werde, liegt in den Fehlinformationen im Netz. Daher der Versuch, auf Wikipedia KORREKTE Informationen darzustellen. […] Ich kann mit den Informationen, die ich habe, mitarbeiten – aber ich akzeptiere, dass ein Interessenkonflikt gesehen wird. Also was tun? Was ich nicht tun werde, ist, virtuellen Selbstmord begehen, meinen Wikipedia-Account löschen und als Sockenpuppe wiederkommen – oder den Artikel ignorieren und nicht bei Fehlinformationen eingreifen.

sowie an anderer Stelle

Es gehört(e) weder zu meiner Stellenbeschreibung, PR zu machen (die PR-Abteilung sitzt nichtmal in meinem Bundesland), noch hatte ich einen entsprechenden Auftrag. Es war mir ein privates Anliegen, weil ich weiß, dass sachliche Informationen rar sind: Weder sind die diversen Anti-Blogs noch unser eigener Firmen-Blog die beste Quelle für objektive Informationen. […]

Auch ohne Firmenweisung wäre eine so ausführliche Mitarbeit mit so eindeutigem Schlag unerwünscht. In den Wikipedia-Richtlinien heißt es dazu:

Ein Interessenkonflikt tritt insbesondere in Fällen auf, in denen der Autor einen starken persönlichen (und oft emotionalen) Bezug zu dem Thema seiner enzyklopädischen Arbeit hat. Beispiele hierfür sind die Lieblingsband, der Lieblingsstar oder kontroverse Themen. Häufig treten Interessenkonflikte auch im Zusammenhang einer Darstellung der eigenen Person oder Firma auf. Gerade im Fall von Interessenkonflikten ist es wichtig, auf die Neutralität in der Artikelarbeit zu achten. Da dies sehr schwierig ist, ist es meist die bessere Wahl, möglichen Konflikten von vornherein aus dem Weg zu gehen und auf Bearbeitungen solcher Artikel zu verzichten.

Yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl reagierte, um eine Stellungnahme gebeten, eher unwirsch, und verzichtete „aus der Historie heraus“ auf die Beantwortung von Fragen zum Vorgang. Yasni sei „natürlich […] nicht an Shitstorms interessiert. Aus dem gleichen Grund kommentieren wir so etwas auch nicht (mehr) mit Fakten, da es ja doch nicht um Sachverhalte sondern um das „Austoben von Meinungen“ geht.“

Vor kurzem reichte übrigens ein einzelner, 31 Sekunden lang sichtbarer Wikipedia-Edit eines Mitarbeiters des Daimler-Konzerns für einen Spiegel-Online-Artikel mit der implizierten Forderung, alle 270.000 Mitarbeiter stärker zu kontrollieren und zu überwachen (was größere Teile der nicht mehr so genannten Netzgemeinde übrigens erstaunlich unkritisch weitergaben). Lobbybemühungen bei Wikipedia sind in der Regel natürlich ein kleines bisschen cleverer als das dortige Beispiel und können nur von einer ausreichend großen Zahl von möglichst neutralen und kritischen Enzyklopädie-Mitarbeitern unterbunden werden. Wikipedia ist zu wichtig, um sich nicht daran zu beteiligen und das Reputationsmanagement Fans und Angestellten zu überlassen.

Disclaimer: Der Autor dieses Artikels hat in der Vergangenheit selbst am Wikipedia-Artikel zu Yasni mitgewirkt. Yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl wies außerdem per Mail auf diesen von ihm getätigten Edit hin, der gerne kritisch hinterfragt werden kann.

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19 Kommentare
  1. Die Regel ist, dass neutral geschrieben werden soll – es gibt KEINE Regel/Vorschrift, dass man als Angestellter aus persönlichem Interesse/Wunsch zu Themen des Arbeitgebers schreiben darf – richtig? Und die angesprochene Kritik ohne Belege war nicht regelkonform – wurde teilweise von Ihnen selbst nachvollziehbar in der iskussion bestätigt – richtig? Und der angesprochene User hat selbst Kritik veröffentlicht (was sicher nicht im Sinne der Firma ist) und die Fakten eher unemotional „gestichpunktet“ – richtig? Und Sie (als Wikipedia-ADMIN) haben beim Yasni-Artikel selbst seit längerem mitgeschrieben/editiert (sind Sie als Mitarbeiter eines Datenschutzkritischen Blogs eigentlich unbefangen zum Thema?) – richtig? Ist der Artikel also schlecht/falsch? Oder fehlte der Link zum Netzpolitik-Artikel Ihres Kollegen, der ausschließlich unbelegte Schmähkritik enthielt – unwürdig eines Bloggers?

    Und Sie (als Wikipedia-ADMIN) haben zum Artikel zu Markus Beckedahl (Inhaber dieses Blogs und damit Ihr Arbeitgeber) ausschließlich Positives zugefügt – richtig?

    Verstehe ich as falsch? Gibt es neuerdings doch wieder Gleichere unter Gleichen (kenne ich noch aus DDR-Zeiten)? Darf man nur Steine werfen als freie Meinungsäußerung (und sich dann – ebenfalls als freie Meinungsäußerung öffentlich dafür loben)?

    Verrückte Welt … die sich hoffentlich bald wieder fängt.

    (ich habe mir nun mal die Diskussion auf Wikipedia dazu angesehen – bin daher also jetzt im Bilde)

    1. Meiner Darstellung im Artikel habe ich wenig hinzuzufügen, das dürfte alles transparent genug verlinkt sein, um eine objektive Bewertung zu ermöglichen.

      Abgesehen davon freut es mich, dass Sie den Digitale Gesellschaft e.V. ausschließlich positiv sehen, wenn ich Ihre Bewertung des einzigen Edits im von Ihnen angesprochenen Artikel richtig verstehe.

    2. Verstehe ich as falsch? Gibt es neuerdings doch wieder Gleichere unter Gleichen (kenne ich noch aus DDR-Zeiten)? Darf man nur Steine werfen als freie Meinungsäußerung (und sich dann – ebenfalls als freie Meinungsäußerung öffentlich dafür loben)?

      Die Kritik an der von einer Yasni-Mitarbeiterin durchgeführten Zensur und PR-gerechten Umdichtung eines Wikipediaartikels mit DDR-Methoden zu vergleichen empfinde ich, der diese Zeiten noch erleben „durfte“, übrigens als Beleidigung, werter Herr Rühl. Hier soll wohl ein Opfermythos gestrickt werden – das „arme, unschuldige Yasni“ gegen die pösen Horden des Netzes.

  2. Unabhängig von dem Fall glaube ich, dass sich die Wikipedia mit ihren derzeitigen Richtlinien in den Fuß schießt.

    IMO wäre es besser, wenn es die Möglichkeit zum „full disclosure“ gäbe, so dass Personen, die einen Interessenskonflikt haben, diesen Anmelden können. Wenn die Beiträge solcher Personen extra gehighlighted werden, dann kann die Community das auch leichter im Auge behalten, ob PR gemacht wird.

    Im Moment ist es so, dass diejenigen, die ehrlich sein wollen, gesagt bekommen, dass sie nichts editieren dürfen, während die Leute, die unehrlich agieren, anonym und mit Sockenpuppen PR betreiben.

    Wenn die Möglichkeit zur full disclosure existiert, dann kann man außerdem auch im Falle eines Verstoßes guten Gewissens mit drakonischen Maßnahmen reagieren (account/ip sperren), falls jemand mit Konflikt versucht ohne zu disclosen zu editieren.

  3. @Mathias: ich habe die auch erlebt und war auch aktiv beim Umbruch dabei (im Gegensatz zu den nur 5-10 Jahre Älteren und den auch nur 3 Jahre Jüngeren). Ich weiß schon wovon ich rede und der Vergleich passt (Ihre Verwendung der Worte Zensur und PR in diesem Zusammenhang zeigt dagegen, dass Ihnen diese Begriffe nur als Modeworte gelüfig sind, die man immer dann verwenden darf, wenn man meint irgendwo nen Punkt machen zu müssen).

  4. @Steffen Rühl

    Selbstverständlich können und sollen Sie Ihren Mitarbeitern nicht rein private Meinungsäußerungen untersagen.

    Wenn bei Ihrem Unternehmen beschäftigte Mitarbeiter Sie oder Ihr Unternehmen betreffende Wikipedia-Artikel bearbeiten, dürfte allerdings die Gefahr einer möglichen Interessenkollision nicht gänzlich von der Hand zu weisen sein.

    Sie und auch Ihre Mitarbeiter sollten sich daher darüber im Klaren sein, dass in einer solchen Konstellation leicht der Verdacht einer vermeintlichen Schleichwerbung aufkommen könnte.

    Siehe hierzu die Ausführungen in folgenden juristischen Beiträgen:

    Astroturfing – rechtliche Probleme bei gefälschten Kundenbewertungen im Internet

    http://www.kommunikationundrecht.de/detail/-/specific/Astroturfing-rechtliche-Probleme-bei-gefaelschten-Kundenbewertungen-1327766265

    Gekaufte Links: Schleichwerbung oder normales Geschäftsgebahren – oder beides?

    http://www.online-marketing-recht.de/2011/01/gekaufte-links-schleichwerbung-oder-normales-geschaftsgebahren-oder-beides-2/

    „Gekaufte“ Nutzermeinungen in Social Media – Rechtliche Grenzen in Deutschland und den USA

    http://rechtzweinull.de/index.php?/archives/167-Gekaufte-Nutzermeinungen-in-Social-Media-Rechtliche-Grenzen-in-Deutschland-und-den-USA.html

    Rechtslage zu „Bloggergate“ – Wettbewerbsrechtliche Bewertung bei Schleichwerbung über Links

    http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/172-Rechtslage-zu-Bloggergate-Wettbewerbsrechtliche-Bewertung-bei-Schleichwerbung-ueber-Links.html

    Schleichwerbung auf Easyjets Facebook-Fanpage? – Rechtliche Voraussetzungen für Testimonials

    http://spreerecht.de/social-media-2/2011-11/schleichwerbung-auf-easyjets-facebook-fanpage-rechtliche-voraussetzungen-fuer-testimonials

    Verschleiert, viral und illegal – Zur Rechtswidrigkeit von Schleichwerbung

    http://spreerecht.de/abmahnung/2011-01/verschleiert-viral-und-illegal-zur-rechtswidrigkeit-von-schleichwerbung

    § 4 Nr. 3 UWG

    http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__4.html

    Nr. 11 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG

    http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/anhang_26.html

    Zur Haftung des Unternehmens:

    § 8 Abs. 2 UWG

    http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__8.html

    § 6 Abs. 1 Nr. TMG

    http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__6.html

    § 58 Abs. 1 S. 1 RStV

    http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Gesetze_aktuell/13._RStV_01.04.2010_01.pdf

    Mit dem Hinweis auf den Inhalt der vorgenannten juristischen Beiräge und Rechtsnormen will ich weder behaupten noch auch nur den Eindruck erwecken, dass Sie oder Ihr Unternehmen oder Ihre Mitarbeiter tatsächlich Schleichwerbung betrieben hätten oder auch nur die Absicht gehabt hätten, Schleichwerbung betreiben zu wollen.

    Statt dessen möchte ich Sie und Ihre Mitarbeiter lediglich darauf hinweisen, wie leicht der Verdacht einer vermeintlichen Schleichwerbung aufkommen und wie schnell eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung wegen vermeintlicher Schleichwerbung drohen könnten.

    Es dürfte daher bereits in Ihrem wohlverstandenen Eigeninteresse liegen, auch nur den Anschein einer vermeintlichen Schleichwerbung zu vermeiden.

  5. Als Ergänzung zum Artikel: Bei dem Wikipedia-Account Cangrejito, der ebenfalls bei Yasni editiert hat, handelt es sich um Mario Jung von meine-reichweite.de und Ex-Marketingleiter von sportme. Auch hier liegt ein Interessenkonflikt bzgl. Yasni vor – aber das macht den Kohl auch nicht mehr fett.

  6. Passend zum Thema gibts ja just heute einen Heise-Artikel: http://www.heise.de/tp/blogs/6/151825

    Selbst mitwirken (obwohl man der Urheber der Fakten ist) darf man nicht (haben wir daher auch nie von Marketingseite) und ein Recht auf Richtigstellung (wie aus der presse bekannt) gibt es ebenfalls nicht … dennoch ist man vor einer Hexenjagd nicht gefeit.

    Schade eigentlich (die Folgen stehen in der Studie – trotz des o.g. Vorwurfes enthält der Artikel zu Yasni auch aus unserer Sicht ganz erhebliche sachliche Fehler und Lücken).

  7. Wenn man bei Wikipedia Fehler entdeckt und die korrigieren möchte, dann spricht nichts dagegen. Nur sollte man die Mitarbeit auf die Korrektur und Ergänzung von Artikeln beschränken, bei denen man nicht direkt oder indirekt involviert ist – das sollte jedem auch schon vor dem Spiegel-Artikel und Heise-Artikel klar gewesen sein (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,817802,00.html). Bestensfalls kann man mit offenen Karten spielen und auf die Fehler unter Nenunnng einer entsprechenden Quelle hinweisen, ohne sie zu ändern – das wird dann sicherlich ein freundlicher Mitarbeiter übernehmen.

    Von „Hexenjagd“ zu sprechen, nur weil hier Bearbeitungen eines Unternehmensartikels von eigenen Mitarbeitern öffentlich gemacht werden, ist schlicht Verdrehung der Tatsachen. Das fällt dann vermutlich unter „Flucht nach vorne“.

  8. Der englische http://en.wikipedia.org/wiki/Yasni und spanische Wikipedia Artikel http://es.wikipedia.org/wiki/Yasni wurden übrigens von der gleichen Yasni-Mitarbeiterin eingestellt. Das Ganze in der gleichen „liebevollen“ Sprache und mit dem selben unsäglichen sog. Kritik Abschnitt. Die Artikel wurden wesentlichen nur noch von im Raum Leipzig lokalisierten „217.234.“ IP-Adressen ergänzt – der/den gleichen Adresse(n), dia auch im Deutschen aktiv war.

    Yasni muss ja ein sagenhaft tolles Unernehmen sein, wenn es Mitarbeiten „ein privates Anliegen“, dass Sie außerhalb Ihrer Arbeitszeit auf Eigeninitiative Unternehmensartikel in mehreren anderssprachigen Wikipediaversionen vornehmen. Dies gilt insbesondere wenn dies die einzigen (nennenswerten) Beitäge dort sind und es sich um professionelle Übersetzungen handelt.

  9. Yasni hat dazugerlernt: Nachdem der Account der Yasni-Mitarbeiterin offenbar verbrannt ist, benutzt man nun den nächsten. Für die portugisische Version http://pt.wikipedia.org/wiki/Yasni hat man sich dann des Accounts Meenzer08 alias Dietmar Lang dedient.

    Auch hier wurde wieder der gleiche Werbetext eingestellt – aber offenbar scheint es niemanden zu stören. Immerhin wurde zumindest in der deutschen Wikipedia der Werbetext entfernt.

  10. Hinter der Firma YASNI stehen ein „jung, dynamisch, geldgierig und erfolgloser“ Jungakademiker aus Ostdeutschland/Leipzig der den Wunsch verspürt es einem B.G. oder M.Z. gleich zu tun. Ein besonderes Markenzeichen der Firma ist „Fake und Täuschung“ auf
    allen Ebenen: bei der im Impressum genannten Adresse handelt es
    sich um einen Büroservice; dort ist ein Postfach gemietet. Alles sonstigen Adressen weisen auf unterschiedliche Örtlichkeiten aus-
    schliesslich in Ostdeutschland -Leipzig, Dresden, Chemnitz- hin, sind
    da aber auch nicht eruierbar -keine Adresse, keine Telefonnummer,
    keine Gewerbeeintragungen. Die Mitarbeiter, die sich auf Mailkontakte
    als YASNI-Mitarbeiter zu erkennen geben, arbeiten erstaunlicherweise
    nicht nur als Callcenter-Agents, sondern auch noch in verschiedenen
    anderen Firmen. Alles Fake!
    Steffen Rühl glaubt zwar seine „Firma“ geschickt nebulös abgesichert
    zu haben, ist aber mit etwas Engagment als Angestellter einer anderen Firma im Frankfurter Norden relativ leicht ausfindig zu machen. Hat man das getan, meldet sich plötzlich statt ST.R. ein
    Flensburger Anwalt -auch einer seiner früheren Studienkontakte.
    Insgesamt kann und muss man YASNI als einen unseriös operierendes Crawling-Unternehmen bezeichnen, dessen einziges
    Bestreben es ist mit fragwürdig erlangten persönlichen Informationen
    über Dritte eine Bedeutung für Werbekunden vorzutäuschen, dass es
    definitiv nicht hat.
    YASNI „sammelt“ via Crawling aus dem Usnet/Internet jeden F*** und
    bemüht „journalistische Aufgaben“ als Grund für die Weigerung einmal erlangte Daten wieder zu löschen, ist aber gleichzeitig mit
    jeder Art von Zensur- und Löschanspruch zur Person STEFFEN RÜHL schnell dabei. Zusammenfassend kann man sagen das es
    sich bei YASNI mit seinem Angebot um etwas handelt das die Welt
    weder erwartet hat noch braucht -typisch ostdeutsch!

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