Kultur

SWR-Schulfernsehen erklärt Demokratie 2.0

Das SWR-Schulfernsehen hat vor kurzem Morgens um 7:30 Uhr über „Demokratie 2.0: Chance oder Bedrohung für das politische System?“ berichtet. Der 30 Minuten lange Beitrag steht jetzt auch im Netz.

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Soziale Netzwerke bilden, Kurznachrichten versenden, im Sekundentakt Informationen, Bilder und Texte austauschen – das gehört mittlerweile zum Alltag einer hauptsächlich jüngeren Generation, die heute in der Netzwelt aufwächst. Doch allmählich schwinden die Berührungsängste in allen Gesellschaftsgruppen. Die unzähligen Kommunikationsmöglichkeiten in digitalen Netzwerken könnten in Zukunft verhärtete Strukturen unseres politischen Systems aufbrechen und eine als politikverdrossen geltende Gesellschaft zu neuer politischer Teilhabe erwecken. Aber ist eine über das Web 2.0 ausgetragene Willens- und Entscheidungsfindung wirklich demokratisch? Der Film lotet anhand verschiedener Beispiele politischer Netzwerke die Chancen aber auch die möglichen Gefahren der neuen Kommunikationsplattformen für unsere parlamentarische Demokratie aus.

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5 Kommentare
  1. Also der Axel E. Fischer labert einen Mist. Bei allen Intervieeinspielungen mit ihm, hatte ich das Bedürfnis auf meinen Bildschirm einzuschlagen.

    Ich glaube, dass die repräsentative Demokratie sich bewährt hat in den letzten […] und das dieses System auch wehrt ist zu verteidigen.

    Auf Deutsch, er hat Angst vor Veränderung und Macht- und Kontrollverlust. Ich meine, kann ich verstehen, wenn ich die Bildungssituation ständig verschlechtere, weiß ich auch nicht, ob man der Masse mehr Mitbestimmungsrecht geben sollte, aber…

    […] ich geh aber davon aus, dass das Thema Internet sowohl für für Wahlkämpfe als auch Information im Vorfeld von Projekten, an Gewicht gewinnen wird.
    Und später:
    Das Internet ist ein weiterer Kanal, wo ich als Politiker, deutlich machen kann […]. Zu Informieren und auch Diskussionen dann zu führen zu dem Thema.

    Internet als One-way Kanal. Wie Fernsehen und Zeitung.
    Und Diskussionen führen natürlich immer Ergebnisoffen. Bullshit-Bingo at its best.

    Es zeigt, dass in bestimmten Bereichen gut Organisiert wird, das kann man daraus lesen. Aber die Frage ist natürlich auch, wie substanziell sind die Hinweise. […]

    Interessant das bei Protesten aus der Bevölkerung, solche Überlegungen angestellt werden. Aber wenn Informationen oder gar Gesetzte von Lobbyvertretern gegeben bzw. geschrieben werden, habe ich nicht den Eindruck, dass das hinterfragt wird…
    Ähnliches kommt nochmal später, wo er im Prinzip sagt, das Abstimmungen über das Netz nicht repräsentativ sind, da es ja nicht alle nutzen.
    Weil es nur bestimmten Menschen zugänglich ist.
    Ja an wem liegt denn das?
    Das Problem wird sich mit den Jahren ja glücklicherweise weiter stark reduzieren, genauso wie die Anzahl der CDU Mitgliedschaften. Ansonsten, wie viele Leute gehen denn zur Wahl? Ist das Repräsentativ? Oder Telefonumfragen?

    Ich habe persönlich den Eindruck, dass wir in der Politik manchmal, nicht mehr deutlich genug, die Unterschiede machen.

    Woran das wohl liegt? Und als Protipp, nur erzählen, dass man anders ist, hilft nicht. Man muss sich auch wirklich anders Verhalten.

    Und zu guter Letzt nochmal:
    Das Internet […] eignet sich auch nicht dann Entscheidungen zu treffen, die zum Wohl des ganzen Volkes getroffen werden sollen.

    Aber die Hinterzimmerveranstaltungen mit den Lobbyfreunden aus Industrie und sonst wo, sind da echt besser geeignet. Mann, mann, glaubt der Kerl echt noch selber, was er da erzählt?

  2. Seh ich mir nicht an, wie ganz allgemein keine Staats- Wirtschafts und Finanzpropagande gegen die Masse mehr! Kein Bock auf Erbrechen und unkontrollierte Wutausbrüche mit der Tendenz dieses Pack Ermorden zu wollen!

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