Wissen

Niggemeier über das Leistungsschutzrecht

Im folgenden ein Hinweis auf einen sehr lesenswerten Blogeintrag zum Thema Leistungschutzrecht von Stefan Niggemeier, der die These aufstellt, dass dieses „selten so tot [war] wie heute“. Sein Fazit:

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Wie die Verleger glauben können, dass es ihnen nützen wird und nicht schaden, Hinweise auf ihre Artikel zu erschweren, ist eines der zentralen Rätsel dieser ganzen Angelegenheit und Ausweis des Irrsinns, in den sich die Branche in ihrem Überlebenskampf geflüchtet hat.

Und zur Illustration: Wäre Niggemeiers Artikel in einem Online-Medium in einer Onlinepublikation eines großen Verlages erschienen, ein Hinweis wie dieser wäre für netzpolitik.org unter einem Leistungsschutzrecht wohl kostenpflichtig.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
6 Kommentare
  1. Ähh, sind Blogs denn keine Onlinemedien?

    Ich würde eher die Formulierung verwenden: „in einer Onlinepublikation eines großen Verlages“.

  2. Dass Niggemeier gegen das sogenannte Leistungsschutzrecht ist, ist nicht weiter verwunderlich:
    Er lebt doch hauptsächlich davon, Schnipsel aus Werken anderer zu verwursten, sie aus dem Zusammenhang zu reißen und mit Häme zu garnieren.
    Eine vollständige eigene Reportage von Niggemeier ist mir nicht bekannt. Das liegt offenbar daran, dass er kein richtiger Journalist ist, sondern sein Genöle als Medienjournalismus bezeichnet.

    1. Niggemeier arbeitet beim SPIEGEL, vorher bei der FAZ. Er hat ziemlich viele eigenständige Reportagen verfasst, nur weil Sie sie nicht kennen, müssen Sie ihn nicht als Medienheini beleidigen. Was Niggemeier schreibt, gehört mit zu dem besten, was in Deutschland zu lesen ist.

      Ihr Kommentar sagt deutlich mehr über Sie als über Niggemeier.

      1. @Tharben: Da ja seit einigen Jahren alles so schön im Internet erhalten bleibt, was jemand (z.B. der Blogger und Medienjournalist Niggemeier) geschrieben hat, nennen Sie mir doch beispielhaft drei Links auf seine großartigen eigenständigen Reportagen.

  3. @B. Beggemann: hallo Medienkompetenz, ick hör` dir trapsen…!
    „Ein Journalist ist gemäß dem Deutschen Journalisten-Verband „hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt“. [Quelle: Wikipedia]

    Und wie sieht der „Journalist“ in ihrer Welt noch mal aus?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.