Netzpolitik

Was noch übrig blieb

Torsten Kleinz berichtet bei SpOn über: Filtertechnik für Wikipedia – Wikimedia-Stiftung provoziert Autoren-Aufstand.


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Wer hat das Sagen? Die Betreiber-Stiftung und Autoren der Wikipedia streiten erbittert um ein personalisierbares Filtersystem für kontroverse Fotos. Die Betreiber wollen Inhalte filtern, die Community wehrt sich gegen jede Einmischung in ihr Schaffen.

EFF berichtet: EU Parliament Takes the First Step to Prevent Sales of Surveillance Equipment Used to Violate Human Rights.

The European Parliament today formally recognized what has become increasingly clear: some European tech companies have been selling to repressive governments the tools used to surveil democracy activists. In response, it passed a resolution to bar overseas sales of systems that monitor phone calls and text messages, or provide targeted Internet surveillance, if they are used to violate democratic principles, human rights or freedom of speech.

Jillian C. York schreibt darüber, wie in Syrien und im Bahrain Sicherheitsbehörden wahrscheinlich auf Twitter rumtrollen: Twitter Trolling as Propaganda Tactic: Bahrain and Syria.

Die Grünen im Europaparlament haben ein Positionspapier zum Urheberrecht (PDF) veröffentlicht und Marcel Weiß hat sich das näher angeschaut: Modernes Urheberrecht: EU-Grüne wollen Filesharing legalisieren.

ars technica: Verisign wants power to shut sites down upon law enforcement request.

In a request made yesterday to the Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, Verisign outlined a new “anti-abuse” policy that would allow the company to terminate, lock, or transfer any domain under its registration jurisdiction under a number of circumstances. And one of those circumstances listed was “requests of law enforcement.”

SpOn: Anordnung der US-Regierung – Internetfirmen sollen WikiLeaks-Helfer bloßstellen.

Die US-Regierung will WikiLeaks ausforschen – und nimmt dabei Internetfirmen in die Pflicht. Das „Wall Street Journal“ berichtet von geheimen Anfragen an Google und einen Provider, die Daten über einen Aktivisten liefern sollten. Doch die Unternehmen gingen stattdessen vor Gericht.

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4 Kommentare
  1. Zum letzten Absatz kann ich nur schreiben, daß mir Google immer sympathischer wird. Die Frage ist nur, ob sich Google in einem Verbrecherstaat und dessen Justizbüttel durchsetzen kann. Twitter stand und steht ja ebenfalls noch Ärger ins Haus. So sieht es aus in einem Land, was jetzt mal wieder einen Krieg mit dem Iran anzetteln möchte, aber Gott sei Dank kein Geld dafür hat. Eine Wirtschaftskrise hat auch ihre guten Seiten.

    Gruß

    1. Nein. Google ist kein Verfechter von Netzneutralität und damit gegen ein echt freies Internet, gegen freie Kommunikation und (in Folge dessen) gegen echte Demokratie.

  2. > Twitter Trolling as Propaganda Tactic
    Ach komm, das macht ihr doch auch. Ihr seid genauso interessengeleitet, betreibt mit Verve agenda setting in Sachen Netzpolitik. Ich nenne das auch Propaganda, weil ich das ganze Thema für einen aufgeblasenen Popanz halte. Nochmal: Das Internet ist ein Medium, nichts weiter. Man kann es nutzen oder nicht. So wie es heute noch Menschen gibt, die Vinylschallplatten nutzen, vulgo abspielen. Backt mal kleinere Brötchen und nehmt euch nicht so wichtig.

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