Jetzt: Diskussion über „Bürger Hacker“

Das Goethe-Institut in Moskau veranstaltet heute um 18 Uhr (MEZ) eine Diskussion über das Thema „Bürger Hacker – Muss man Informatiker sein, damit das demokratische Instrument der zivilen Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann?“ Darüber diskutieren Mercedes Bunz und Constanze Kurz mit russischen Experten. Das kann man sich hier auch live anschauen:

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Bei der Podiumsdiskussion wird es um die Frage gehen, welche Instrumente den Menschen in der demokratischen Informationsgesellschaft zur Verfügung stehen, um sich als aktive Bürger einbringen und zivile Kontrolle ausüben zu können. Nicht zuletzt seit den Skandalen um Wikileaks fällt auf den Begriff des „Hackers“ ein neues Licht. Die Forderung eines unbegrenzten und vollständigen Zugangs zu Computern und zu dem, was den Menschen hilft „zu verstehen, wie diese Welt funktioniert“, oder die Forderung eines freien und kostenlosen Zugangs zu jeder gesellschaftlich relevanten Information für alle – diese Prinzipien der in den 1980er Jahren entworfenen Hackerethik können heute die Prinzipien eines jeden mündigen Bürgers sein.

Aber muss man Informatiker sein, damit das demokratische Instrument der zivilen Kontrolle im digitalen Zeitalter funktionieren kann? Gibt es Grenzen für einen transparenten Umgang mit gesellschaftlich relevanten Daten? Und wer trägt die Verantwortung für die Folgen der Veröffentlichung geheimer Informationen?

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7 Ergänzungen

  1. Bisher sehr interessant, anscheinend aber nicht so gut besucht, wenn man von den ganzen leeren Stühlen ausgehen mag.

    Dafür ist der Stream sehr professionell: zweisprachig, hochaufgelöst, kein Lag.

    Danke für den Hinweis!

    1. Post Scriptum: Der Name Mercedes Bunz ist weder ein witziges Synoym noch ein Tribut von Vater Bunz an sein Lieblings-Auto: Mercedes hieß bereits Mercedes, als Herr Bunz, ihr Stiefvater, die Mutter von Mercedes heiratete. Nur damit das mal geklärt ist.
      Oder nenne Sie einfach Sabine ,o).

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