Kultur

Hacker – Porträt einer Gegenkultur

Heute Abend läuft auf 3sat um 21:45 die Erstausstrahlung der 90 Minuten langen Dokumentation „Hacker –
Porträt einer Gegenkultur“.

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Sie sind Hacker aus Leidenschaft und ständig auf der Suche nach neuen Problemen und ihren Lösungen. Sie leben in einem unendlich anmutenden Beschleunigungszustand von Daten und Informationen, dem sich der junge Leipziger Filmemacher Alexander Biedermann für die Zeit des Films angeglichen hat. Dabei sind ihm erstaunliche Einblicke in eine Szene gelungen, in die der „gemeine User“ sonst nie vordringt.

Vorab steht der Film schon in der Mediathek.

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31 Kommentare
  1. „Es gibt Dinge, die machen das Leben lebenswert und auf die sollte man sich konzentrieren. Der Rest ist Ballast.“

    Ein sehr schönes Zitat von einem sehr sympathischen Menschen aus der Doku.

    1. .. hmm, Nö ;-)

      Dem ersten Teil des Satzes stimme ich uneingeschränkt zu (Es gibt Dinge, die machen das Leben lebenswert..) Wobei das Wort ‚lebenswert‘ sich eher auf Eigenes, als auf aller Lebenswert zu beziehen schien.

      In der Mitte wird es kritisch („..auf die sollte man sich konzentrieren“)
      Böses Hilfsverb! .. Du musst nur wollen .. Du sollst nicht töten und Du darfst Dich jetzt konzentrieren.

      Und zum Schluss; dass ‚der Rest Ballast sei!‘, dem kann ich ganz und gar nicht mehr zustimmen: Ich meine – es gibt Personen, (Berufs-) Gruppen, oder Fach- und Teilgebiete, denen gerade der Rest, das Interessanteste ist .. ich meine – die größten Potentiale liegen – vielleicht gerade heute, im Rest!

      Oder wie sagt ‚der Engländer‘ so schön: „Rest in peace!“
      maxen :-)

  2. Für die die es sich nicht auf youtube anschaun wollen: Auf „Direkt im Player“ klicken und die Datei runterladen, da drin steht der Link zum Stream, den müsste man in VLC anschaun können (mplayer geht jedenfalls).

    1. Habe es nur überflogen, TLDW. Ich empfand: Generationenkonflikt. Depressionen, Unsympathen und Sympaten, sowie alt werden ist Mist.
      Es ist gut, dass sich der CCC und die Piraten getrennt halten.
      Datenklo und „PGP“ in Basic habe ich vermisst, sowie das „Kreative. Ich habe aber auch nur durch gezappt und es nebebei laufen gehabt.

      Gab es das Buch nicht schon früher in deutsch? Rororo Verlag, IIRC.

    2. Stimmt ^^
      Ich mag zwar generell ruhig geführte Dokus (z.B. Full Metal Village), aber das war schon arg langatmig und mit vielen uninteressanten Informationen. Hätte man mehr draus machen können.

  3. Das war wirklich verschwendete Zeit. Gefühlte 4/5 der Zeit wurden Ausschnitte von Städten, U-Bahnen und sitzenden Personen gezeigt. Die „Interviews“ waren zum großen Teil einfach nur inhaltslos und der Informationsgehalt liegt in etwa bei Null. Im Prinzip zusammfassbar auf einer Seite und es wäre immer noch Platz für meine Steuererklärung.

  4. Diese erstaunlichen Einblicke in die Hacker-Szene, in die der gemeine User sonst nie vordringt, blieben mir eher wohl wegen etwas Niveauanforderungen in meinen Filtern verborgen.

    30 Minuten hätten es auch getan und keiner unter 40 hätte was sagen sollen, dann wäre das okay gewesen. Diese Sricptkiddies nervten und nur die Veteranen hatten was wirklich interessantes, wenn auch nichts neues, beizutragen.

    Im Grund fühle ich mich etwas meiner Zeit beraubt. Durchgehalten zu haben wurde aber durch die Info belohnt, dass dieser in Japan lebende Cyberspace-Idiot doch nicht so toll war, wie er von sich dachte und die Prüfung zum IT-Dingsen nicht bestanden hat. Von wegen Mittelmaß kommt für ihn nicht in Frage. ;-)

  5. Was mir an dem Ganzen missfällt, ist die Auswahl der ‚Hacker‘ und das als Porträt einer Ganzen Kultur zu machen.

    Hacker sind meist unter sich, sie bewegen sich nur offen unter ihresgleichen und jetzt nur ein paar extrovertierte Menschen zu zeigen, spiegelt meines Erachtens nicht unbedingt eine Kultur wieder.

  6. Merkwürdige Dokumentation.
    Sachlich eher inhaltslos, viele Atmo-Einstellungen (Rolltreppen, Schienen usw.), dazu hier und da ein Statement eines „Hackers“ oder wer sich dafür hält (wow-cross-platform scripting, my boy what a mess), das war keine Doku, das war ein schräges Kunstprojekt. Für Versierte nichts Neues, für Nichtinformierte zu inhaltsleer und Klischeebestätigung.

    Dokumentarfime sehen anders aus.

  7. Ich weiss, warum es so viel visuelles Füllmaterial gab. Weil der Inhalt gegen Null tendiert.

    Es gibt keine Definition von „Hacker“. Erst recht keine von „Gegenkultur“.
    Die Auswahl der fünf portraitierten Personen bleibt unbegründet und scheint willkürlich statt repräsentativ.
    Die Zielgruppe bleibt unklar. Leute außerhalb der Szene werden nicht viel verstehen, Leute „drin“ erfahren nichts neues.
    Ein roter Faden fehlt.
    Zudem bin ich enttäuscht, dass das Wort „Gegenkultur“ verwendet wurde, ohne auch nur ein einziges Mal anzudeuten, warum das passen könnte.

    Wahrscheinlich nett für den Abschluss des Film-Seminars, aber wahrlich kein großer Wurf.

  8. Ja, ein sehr inhaltsleerer Film und der dort erwähnte Virus Badbunny ist, wenn man genau hinschaut ein Medientrick gewesen, um sich in’s Gespräch zu bringen.

    Die, denen ich zugetraut hätte, fachlich etwas zu sagen, haben in dem Film nichts gesagt. Das war eine Zeitverschwendung ohne Erkenntnisgewinn. Und für ein „schräges Kunstprojekt“ war es zu glatt.

  9. Hi

    hab den Film gestern Abend gesehen, gegen Ende des Films sieht man einen ausschnitt von einem Livekonzert, weis vll jemand wie diese Band heist?

    danke und lg

  10. Total nichtssagend.

    Trifft vor allem nicht das, was den Kern der Hacker-Bewegung (die es als Bewegung ja auch nie gab) ausmachte und evtl. heute noch ausmacht. Die Ethik wurde z.B. kaum erwähnt. Bei mir immer noch zentral vorhanden.

    Enttäuschend.

  11. *wahhh* .. Mangels Zeit hatte ich es aufgenommen. Also 30 Minuten wären sogar noch zu lang gewesen. Der Film als Kunstobjekt um Landschaftsaufnahmen und Detail-Fotografie für den das Thema Hacker „missbraucht“ worden ist. Einfach unglaublich.

    Der Meinung, dass die Aussagen „der Alten Hacker“ genügt, die sogenannten „Scriptkiddies“ da nichts zu suchen hätten, kann ich so nicht nachvollziehen. Die „Alten“ tun doch fast nichts mehr und die neuen haben heute nur eben andere Ausgangspositionen. Man hätte tiefer in die Materie einsteigen können. Viel tiefer. Statt dessen nur das selbe Stereotype Schema F.

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