Kultur

Elektrische Reporter erklärt den Begriff Medienkompetenz

Der Elektrische Reporter erklärt in der aktuellen Ausgabe u.a. den Begriff Medienkompetenz:

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12 Kommentare
  1. ein düsteres weltuntergangsszenario mehr… und mit zeitangabe ;) wir werden alle störben, wie ein gewisser polemiker immer sagt :)

  2. Ein, wie ich finde, ernst zu nehmendes Problem des personalisierten Webs gekonnt überzeichnet :-)
    So kommt der Gedankenblase in unseren Köpfen noch eine im Web hinzu…
    Nicht gerade förderlich, um Neues zu entdecken. Eine denkbare Lösung wäre es, den Usern – trotz personaliserter Inhalte – jederzeit die Möglichkeit offen zu halten, Absichtslos das Web zu durchstöbern. Mir schwebt da eine Art Karte des Web vor, in der noch nicht abgerufene Inhalte durch schwarze Flecken abgebildet werden.

    1. oder guckst fern ;) oder wie wollen die „duklen Mächte“ das fersehprogramm auf den der es guckt so abstimmen, dass einer auf gar keinen fall etwas mitbekommt was ihn eigentlich nicht interessiert oder aber du schaust in die zeitungen oder oder oder… Die Blase die hier beschrieben wurde ist die Blase im Kopf des Internetaktivisten, der denkt es gibt sonst nichts ;)

      1. Dabei gehst du aber davon aus, dass es so etwas wie „Zeitungen“ oder „Fernsehen“ dann noch gibt. Wozu auch, wenn mein persönliches Medienangebot viel äh persönlicher ist und vor allem: mir nicht weh tut mit anderen Meinungen.

  3. Der Beitrag über Medienkompetenz ist m.E. ne anmaßende Frechheit. Der Begriff Medienkompetenz stammt weder, wie im Beitrag flapsig behauptet, aus den 60er Jahren, sondern wurde im deutschsprachigen Raum in den 90ern durch Baacke ins Spiel gebracht, noch bedeutet Medienkompetenz „zu wissen, dass die Bild-Zeitung lügt“, noch ist Medienkompetenz auf die „Vermittlung von Qualifikationen“ beschränkt.

    Wenn man beim ZDF schon einen kritischen Beitrag über Medienkompetenz machen will, dann wäre eine kritische Reflexion des Kompetenzbegriffes angemessen gewesen. Aber dazu hätte man halt nicht mal schnell ein paar Interviews auf dem Spielplatz und mit Medienpädagogen machen können, sondern etwas mehr recherchieren müssen.

    Mir scheint den Machern des Beitrages fehlt es selber an Medien- und wissenschaftlicher Kompetenz.

  4. @ torsten dann lies das wiki nochmal in ruhe durch, da steht nicht das er den Begriff erfunden hat, sondern das er dem Begriff eine Definition zugedacht hat die offenbar sehr populär war/ist. Der wiki Beitrag zeigt sehr wohl seinen Ursprung, schon ab den 1920er auf. Musst weiter lesen als die ersten 5 zeilen ;)

    mfg

    1. der Wiki-Eintrag ist okay, wenn darin auch Brechts angebliche Radiotheorie, die im Übrigen aus 2 Sätzen besteht (siehe „Dominik Schrage, 2001, Psychotechnik und Radiophonie. Subjektkonstruktionen in artifiziellen Wirklichkeiten 1918-1932“) völlig überbewertet wird. Obiger Beitrag des elektrischen Reporters ist aber völliger Murks. Denn da wird weder auf Brecht oder die 20er eingegangen noch von aktuellen Diskursen berichtet, sondern auf einem Begriff, der angeblich in den 60ern geboren wurde herumgeritten. Also schon begriffsgeschichtlich ist obiger Beitrag Voll-Panne.

    1. @karl: Wenn das einer von uns für notwendig hält: Ja. Das ist immerhin auch unser Archiv, was hier gebloggt wird, kann auch leicht von uns wiedergefunden werden. Außerdem passen die ElRep-Folgen in der Regel zum Thema des Blogs.

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