Datenschutz

5 vor 7: GooglePlus, Facebook und der Datenschutz

Kai Biermann hat Google+ und Facebook verglichen. Beim Test der beiden Netzwerke kommt er zu einem eindeutigen Ergebnis:


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

„Geht es um Transparenz, Kontrolle und Bedienbarkeit der Privatsphäre, ist Google+ daher der klare Sieger.“

# Privatsphäre: Google+ vs. Facebook (Zeit Online)

Angelika Slavik dürfte das anders sehen. In der Süddeutschen beschäftigt sie sich mit einer „Super-Datenbank“ für Werbekunden, in der Google Nutzerdaten sammelt. In einer früheren Version des Artikels war wohl auch vom Verkauf von Nutzerdaten zu lesen.

Tatsächlich scheint es bei dem intern „DDP“ genannten Projekt aber wohl „nur“ um behavorial targeting zu gehen. Also um gezielte Werbeeinblendungen nach Interessensgebieten. Anja Janotta schreibt bei WuV:

Unter dem Namen „DDP“ (Dynamic Document Packages) plant er eine Plattform zum Kauf und Verkauf von Daten. Ziel sei es, schreibt AdAge damit Online-Werbung zielgruppengenau schalten zu können.

D.h. der Kunde kauft keine „Kundendaten“ im eigentlichen Sinne, sondern Nutzungsstatistiken und/oder Werbung innerhalb einer – von Google ausdifferenzierten – Zielgruppe.

# Google plant die Super-Datenbank (Süddeutsche)
# Google plant Werbedatenbank (WuV)

Beim nächsten Aufreger schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Ich verstehe, dass es Menschen gibt, für die auf Grund spezieller Interessen, ihres Backgrounds oder aus anderen nachvollziehbaren Gründen nur eine anonyme Nutzung sozialer Netzwerke in Frage kommt. Kein Problem.

Gleichzeitig verstehe ich, dass es Menschen gibt, die in ihrem persönlichen Netzwerk gerne wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben. Google löst das Problem bisher mehr oder weniger salomonisch. Google-Sprecher Stefan Keuchel antwortete bereits am Dienstag auf eine Frage von Christian Sickendieck (fixmbr):

Um G+ nutzen zu können bitten wir um einen Vor- und einen Nachnahmen. Das sind die „Spielregeln“ auf die sich ein Nutzer einlassen muss. Aber: Niemand verlangt einen Identitätsnachweis. Die von Dir beschriebenen Menschen die auf Anonymität angewiesen sind, werden G+ sicher mit einem entsprechenden Namen nutzen. Mehr Infos zu „Your Name and Google Profiles“ findest Du hier: http://goo.gl/lCx5b

Freilich hält das Google nicht davon ab, Profile zu sperren, die offenkundig pseudonym genutzt werden. Heute hat es u.a. Enno Park erwischt. Und Sieckendieck legt nach …

# Google+ schmeißt Nutzer wegen Pseudonym raus (Spiegel Online)
# Quo vadis Google? (Christian Sickendieck)

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45 Kommentare
  1. Ich möchte mal betonen, dass ich bis gestern unter Realnamen bei Google+ war und meinen Namen erst dann in „Die Ennomane“ geändert hatte, nachdem ein paar gesperrte Profile wie t3n oder Engadget wieder freigeschaltet worden waren. Gleiches Recht für alle bitte. Ich will das Pseudonym auch nicht nutzen, um etwas zu verschleiern, sondern weil ich unter diesem Namen erheblich bekannter bin – allerding finde ich es auch extrem wichtig, dass ein solcher Dienst anonym genutzt werden kann. Ich denke an die Story vom letzten Jahr, wo Buzz einem gefährlichen Stalker half, seine vor Gewaltätigkeiten geflohene Ex-Frau wieder aufzuspüren.

    1. @Enno: Daher schrieb ich ja auch „die offenkundig pseudonym genutzt werden“ und nicht „die offenkundig pseudonym angelegt wurden“.

      Zur Entsperrung von t3n oder Engadget: Ich befürchte, die haben dann doch ein anderes Standing bei Google als du oder ich. Ich wundere mich eher, da das ja offensichtlich Unternehmensprofile sind. Ich dachte, die gäbe es in dieser Form noch gar nicht?

      allerding finde ich es auch extrem wichtig, dass ein solcher Dienst anonym genutzt werden kann

      Wie gesagt, kein Problem. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob G+ da die richtige Plattform ist. Oder wird. Aber das werden wir noch sehen.

      Auf der anderen Seite kann es aber auch nicht im Interesse Googles sein, wenn das Netzwerk von „Spaßprofilen“ überschwemmt wird, wie es zum Teil ja bereits passiert. Nicht nur, weil man die schlechter bzw. gar nicht vermarkten kann, sondern weil’s letztendlich nichts anderes als Spam ist, der die reguläre Nutzung unattraktiv macht (Bei StudiVZ konnte man das damals sehr gut verfolgen. Da war irgendwann nur noch Gaga und Trallafitti …).

  2. Ist ja nun Wochenende, nech? Dann lass ich hier doch mal zur Feier des Tages die Bombe platzen: Der beste Datenschutz ist, sich gar nicht bei dieser Kackscheiße wie Gockel+ oder Hackfressenbuch anzumelden. Trollalarm, ja, ja. Heißt natürlich nicht, dass man diesen Firmen nicht auf die Finger gucken sollte, um die ganzen User zu schützen.

    1. Das dumme ist nur, dass den Leuten eingetrichtert wird, dass sie Out sind, wenn Sie in den sozialen Medien nicht vorhanden sind.

      Manchmal muss man sogar Erwachsenen erklären, dass nicht jeder dein Freund ist, der einen Button drückt.

      Meines erachtens ist anonymität im Internet ein Gut, dass wir erst in Jahren zu schätzen wissen werden.

      Gruss

      Richard

  3. Viel interessanter ist doch wie Google+ sich durchsetzen wird. Wenn es in 2 Wochen wirklich schon 10 Millionen User sind die Google+ nutzen, wird Failbook sich warm anziehen müssen.

    @Allzweckwaffe: Bis auf das Vulgäre gebe ich dir Recht. Aber jeder Mensch muss selber wissen, was er von sich Preis gibt.

    Auch wenn es in den Boulevard abdriftet, gebe ich sogar dem Herrn Damon recht.
    http://www.fr-online.de/home/matt-damon-raet-zu-vorsicht-bei-facebook-und-co-/-/1472778/8676908/-/view/asTicker/-/index.html

    Ein schönes Wochenende Euch allen ;).

  4. Kann mir irgendwer erklären, warum genau Google+ diesen idotischen Fehler der anderen Dienste (z.b. Twitter und Facebook) wiederholt, das ganze auf dem Namensschema „Vorname Nachname“ aufzubauen, obwohl das ja auch bei diesen Diensten bereits tausendfach durch Künsterlnamen, Firmennamenen, Organsisationsnamen, Pseudonyme, … durchbrochen wird? Es wäre doch eine einmalige Chance gewesen, sich auch damit von den bestehenden Diensten abzuheben, dass dieser Quatsch endlich über Board geworden wird und – sogar ganz offiziell – beliebige Usernamen erlaubt sind. Ich verwende sowohl Twitter als auch Facebook seit Jahren mit Pseudonymen, die kaum wie echte Taufnamen klingen, sollte Google+ meinen gleichlautenden Account tatsächlich kündigen, wärs das für mich gewesen, dann halt nicht, und tschüss.

    1. Kann mir irgendwer erklären, warum genau Google+ diesen idotischen Fehler der anderen Dienste (z.b. Twitter und Facebook) wiederholt

      Ich hab’s oben versucht. Es verhindert, dass das Netzwerk zur Trollsenke mutiert. Ohne Eingreifen/Moderation geht das u.U. recht fix. Damals, als StudiVZ von einem Datenschutzproblem zum anderen stolperte, legten sich nach und nach immer mehr User pseudonyme Zweit- und Drittaccounts an, um sich zu schützen.

      Ohne Kontrolle – zum Teil auch durch das reale sozialen Umfeld – wurde dann richtig die Sau gelassen – und das Netzwerk in Teilen nicht mehr nutzbar (Ja, tlw. war es vorher schon übel. Durch den Maskenball wurde die Entwicklung aber sichtlich beschleunigt).

      sollte Google+ meinen gleichlautenden Account tatsächlich kündigen, wärs das für mich gewesen, dann halt nicht, und tschüss.

      Sie werden es verkraften.

      1. Die Logik begreife ich nicht: Die Frage von Mehrfach-Accounts ist doch erstmal völlig unabhängig von der Frage „Vorname Nachname“ vs. Künstlername/Organisationsname/Pseudonym? Genügend Phantasie, um sich mehrere Vor/Nachnamen-Paare auszudenken, sollte doch wirklich jede_r haben.
        Bei Twitter stammen in meiner Timeline mindestens 80% der Einträge nicht von Realnamen, sondern von Pseudonymen bzw. Organsiationen, wie z.b. @netzpolitik, @ausgestrahlt oder @greenpeace_de. Wären dort nur Realnamen möglich, wäre Twitter für mich ziemlich sinnlos.

        sollte Google+ meinen gleichlautenden Account tatsächlich kündigen, wärs das für mich gewesen, dann halt nicht, und tschüss.

        Sie werden es verkraften.

        Hmm, dieses Urteil erscheint mit vielleicht etwas voreilig, ich merke durchaus (z.b. anhand meiner Twitter-Timeline), dass ich nicht der einzige bin, der sich darüber ärgert. Siehe z.b.:
        „Oha – nun ist Google+ aber WIRKLICH ZU WEIT GEGANGEN !!! http://bit.ly/nkg0fR (via @Muschelschloss)“

      2. Genügend Phantasie, um sich mehrere Vor/Nachnamen-Paare auszudenken, sollte doch wirklich jede_r haben.

        Es ist weniger einer Frage von Phantasie, sondern eine des Nutzungsverhaltens und der Struktur des Netzwerks (Ob man sich durch ein Pseudonym vor Profiling schützen kann, ist nochmal eine andere Debatte).

        Wären dort nur Realnamen möglich, wäre Twitter für mich ziemlich sinnlos.

        Nein, wieso? Twitter ist/war ursprünglich ein Broadcast für persönliche Statusmeldungen. Da macht es schon Sinn, wenn man weiß, wer da broadcastet, bzw. wem man folgt. Bei Organisationen ist das ja ohnehin kein Problem. Ich glaube, ich weiß bei >95% der Leute, denen ich folge, mit wem ich es zu tun habe.

        Auch sonst hinkt der Vergleich gleich auf mehreren Ebenen, finde ich. Twitter ist kein social network. Tatsächlich ist Twitter sogar recht trollresistent.

        Nochmal: Nichts gegen legitime Pseudonyme, aber da hat der Anbieter dann halt ein Differenierungsproblem. Und ja, natürlich lassen sich ambitionierte Trolle durch eine Policy nicht aufhalten. Aber: cui bono? Um zu beweisen, dass man anderen auf die Nerven fallen kann? Albern.

        Hmm, dieses Urteil erscheint mit vielleicht etwas voreilig

        Ich denke nicht. Der soziale Druck ein Profil zu pflegen bringt Google ein Vielfaches der User, als dem Dienst beleidigt den Rücken zukehren. Die will man als Anbieter eh nicht.

      3. Ich wage zu behaupten, dass das Nutzungsverhalten vielmehr mit der sozialen Kultur in dem Netzwerk zusammenhängt, wie sehr die Nutzer einen vernünftigen Umgang schätzen und bewahren und wer sich so in dem Netz tummelt. Foren, die zumeist Nickname basiert sind, funktionieren auch wunderbar und halten sich Trolle raus, wenn die Atmosphäre stimmt – können aber umgekehrt natürlich auch im Trollsturm untergehen, wenn dem nicht so ist. Das gleiche Problem gibt es bei sozialen Netzen – der soziale Filter greift da auch bei Pseudonymen, man will sich ja auch unter Pseudonymnutzung mit seinen womöglich pseudonymen Freunden vernetzen – der soziale Druck greift also genauso. Klar, kann man zusätzlich einen Stänkerzweitaccount anlegen der dann nicht unter die soziale Freundekontrolle fällt, aber das geht bei nicht-überprüfter klarnamenpflicht genauso. Wichtig ist vielmehr die Attitüde der Nutzer und ihrer Bindung zu den „öffentlichen Räumlichkeiten“ des sozialen Netzwerks (Gruppen etc.). Mein Eindruck war bei SVZ eher, dass einerseits irgendwann einfach zuviel Leute in diversen Gruppen waren, so dass die Diskussion extrem unübersichtlich wurde, so dass es schwer war sozialen Druck innerhalb solcher Diskussionsgruppen durch anerkannte Regulars aufzubauen (eben weil dann soviel an verschiedenen Diskussionen existierte dass kaum jemand überall aktiv war) und die Bordmittel des SVZ zur Organisation des Ganzen technisch so unterirdisch waren, dass eine Moderation auch äußerst demotivierend war und die entsprechenden Leute irgendwann dann aufgaben – und sich verzogen. Dazu kam, dass StudiVZ es sich gerade bei vielen Interessierten und Motivierten netzerfahrenen durch ihre dauernden Skandale und ihre schräge Moderationspolicy bzw. ihre Nicht-Moderation nach und nach jedwede Sympathie verspielten – und wofür man keine Sympathie hegt zieht man auch nicht in den Trollkrieg…

        Hauptmotivation für Klarnamen ist doch vielmehr der Nutzersog den man so aufbauen kann, weil man direkt seine Bekannten findet ohne zuvor über ihre Netzaktivitäten Bescheid zu wissen. Das ist auch ein valider Punkt für die Nutzung von sozialen Netzen als „Telefonbuch“, nur für den pseudononymen Austausch/Diskussion etc. ist es das eben nicht.

      4. Ich wage zu behaupten, dass das Nutzungsverhalten vielmehr mit der sozialen Kultur in dem Netzwerk zusammenhängt, wie sehr die Nutzer einen vernünftigen Umgang schätzen und bewahren und wer sich so in dem Netz tummelt.

        Rein grundsätzlich? Ja, natürlich.

        Foren, die zumeist Nickname basiert sind, funktionieren auch wunderbar und halten sich Trolle raus, wenn die Atmosphäre stimmt

        Wenn du ehrlich bist, handelt es sich dabei um eher kleine, zumindest aber spezielle Veranstaltung von/und für Leute mit gleichem Hobby/und Interessen, die, abgesehen von Nicklichkeiten und wohl unvermeidlichen Grabenkämpfen (vgl. Wikipedia …) wenig Interesse ans Chaos in „ihrer Community“ haben, oder?

        Das ist bei einem allgemeinen Netzwerk, „wo man rein muss“, wie G+, Facebook. VZ.net usw. anders. Während das eine ein „Vereinsheim“ ist, sind große social networks erstmal wie ein Markplatz der Eitelkeiten.

        Und da du dort eben auch automatisch Leute hast, die Defizite zu kompensieren haben (z.B. weil sie nix haben, womit sie positiv auffallen wollen oder ihnen das zu anstregend ist), ist es mit dem vernünftigen Umgang untereinander schnell so eine Sache.

        Und da haben wir das Problem, dass sich Lautstärke und Penetranz leider schneller durchsetzen, als Substanz und besonnene/abwägende Worte ,)

        der soziale Filter greift da auch bei Pseudonymen, man will sich ja auch unter Pseudonymnutzung mit seinen womöglich pseudonymen Freunden vernetzen

        Kann man so nicht pauschalisieren, finde ich. Sicher gibt es Pseudonyme, wo sozialer Druck innerhalb des (eigenen) Netzwerkes wirkt. Wenn mir der gute Ruf meines Netznamens wichtig ist, trolle ich mit dem nicht rum. Die destruktiven Pseudos interessiert das nicht. Und falls es mal zu arg wird, muss halt eine neue Sockenpuppe ran.

        Auf der anderen Seite bilden sich übrigens auch schnell Trollnetzwerke, die sich in ihrem destruktiven Handeln bestätigen und pushen.

        Hauptmotivation für Klarnamen ist doch vielmehr der Nutzersog den man so aufbauen kann, weil man direkt seine Bekannten findet ohne zuvor über ihre Netzaktivitäten Bescheid zu wissen.

        Ja, natürlich.

      5. Das StudiVZ in Trollscharen versinkt / versunken ist, halte ich ja mal für absoluten Quatsch. Hast du dafür auch nur einen einzigen Beleg?

        Ich bin selbst bei FB und studi unter einem Pseudonym angemeldet. Habe dort aber, genauso wie jeder andere, Freunde und Bekannte geadded. Das allein sorgt schon für soziale Kontrolle, da diese Personen wissen, wer hinter meinem Pseudonym steht.

        Des weiteren fehlen gemeinschaftliche Kommunikationskanäle wie es sie in einem Forum gibt. Da gibt es lediglich Gruppen in denen man sich mit „Fremden“ trollen könnte. Zum Einen unterscheidet sich die Troll-Rate dort aber kein Stück von dem eines jeden anderen Forums, (in denen Pseudonyme Standard sind) noch ist ein soziales Netzwerk für solcherlei Kommunikation gedacht.

        Und selbst wenn es bei Studi nur Klarnamen geben würde, würden die Leute in diesen Gruppen genauso wenig oder viel trollen wie mit Pseudonym, da sie in der Gruppe meist eh keiner kennt.

      6. Das StudiVZ in Trollscharen versinkt / versunken ist, halte ich ja mal für absoluten Quatsch. Hast du dafür auch nur einen einzigen Beleg?

        Besser noch, ich war live dabei. Der ein oder andere wird sich erinnern.

        Es war eine – auch rückblickend – für VZnet entscheidende Phase im Sommer 2007. Im Zuge der Sicherheitsdebatte legten viele Spaßvögel pseudonyme Sockenpuppen zu, um zwischen den Seminaren oder Veranstaltungen die Sau rauszulassen.

        Gleichzeitig begannen sich die klassichen bzw. eher karriereorientierten Netzwerker (StudiVZ hatte, durchaus clever, ja lange auf die Partygänger als Multiplikatoren gesetzt) sich für Facebook zu interessieren. Der Rest ist Geschichte.

        Was ich übrigens schade finde. VZnet hätte durchaus sich durch zu einer _echten_ Alternative zu Facebook un Co werden entwickelen. Stichwort: Datenschutz. Aber vielleicht klappt das ja inzwischen zumindest irgendwie bei SchülerVZ (keine Ahnung, wie die Enwicklung dort gelaufen ist). Leider gäbe es auch dort dann das Problem des „Nachfolgenetzwerkes“ allerspätestens zum Schulabschluss.

        Ich bin selbst bei FB und studi unter einem Pseudonym angemeldet. Habe dort aber, genauso wie jeder andere, Freunde und Bekannte geadded. Das allein sorgt schon für soziale Kontrolle, da diese Personen wissen, wer hinter meinem Pseudonym steht.

        Ja, was die Variante bestrifft, besteht doch weitgehend Konsens: Zur ernsthaften Anonymisierung ist das Prinzip „Netznamen“/Pseudonym untauglich, zumal wenn man sich mit seinen RL-Bekannten vernetzt.

        Und selbst wenn es bei Studi nur Klarnamen geben würde, würden die Leute in diesen Gruppen genauso wenig oder viel trollen wie mit Pseudonym, da sie in der Gruppe meist eh keiner kennt.

        Nun, das wäre wohl ähnliche imagefördernd, wie wenn man auf Unipartys regelmäßig als Alkleiche in der Ecke endet. Muss jeder selber wissen. Überschaschenderweise setzen die Leute da dann doch eher auf ihre Sockenpuppen ,)

      7. Verzeih mir meine Blindheit. Aber ich kann in deinen Links keinen Beweis für deine Aussage finden. Ich habe durchaus nicht bestritten, dass es Datenklau-Skandale bei studiVZ gab. Ich habe bestritten, dass es auf Grund von einer übermäßigen Anzahl Trollen irgendwelche Einschränkungen für die regulären Nutzer gegeben hat. Ja, das es gar eine übermäßige Anzahl von Trollen bei studi gegeben haben soll.

        Und was meinst du mit „Zur ernsthaften Anonymisierung ist das Prinzip “Netznamen”/Pseudonym untauglich“

        Wem gegenüber anonymisieren ist doch die Frage. Antwort: Um keine Rückschlüsse auf die eigene Person durch Firmen zu zu lassen. Wenn ich anonym gegenüber meinen Bekannten und Freunden sein will, brauch ich kein soziales Netzwerk. Das entbehrt dem Sinn eines sozialen Netzwerks. Ich bin in einem sozialen Netzwerk, um mich mit Freunden und Bekannten zu vernetzen. Dadurch ergibt sich automatisch die soziale Kontrolle. Sockenpuppen sind absolut nutzlos, da es bei jedem Netzwerk ausreichend Einstellungen gibt um Leute aktiv zu ignorieren, die nicht in der „Freundes“-Liste sind.

        Ich sehe also auch gar keine Möglichkeit in sozialen Netzwerken über Gebühr zu trollen.

      8. Verzeih mir meine Blindheit.

        Gern, solange sie du mir nicht zum Vorwurf machst.

        Ich habe bestritten, dass es […] gar eine übermäßige Anzahl von Trollen bei studi gegeben haben soll.

        Auch das steht dir frei. Ich werde wohl auch keinen dir genehmen Beweis erbringen können. Du kannst aber gerne selber nach den Diskussion der Jahre 2007/2008 suchen. Oder nach der AGB-Änderung, die Fake-Accounts durch Drohung mit einer absurd hohen Geldstrafe verhindern wollte. VZnet zog damals sicher nur zwecks besserer Vermarktbarkeit die Notbremse.

        Ich bin in einem sozialen Netzwerk, um mich mit Freunden und Bekannten zu vernetzen.

        Ganz offensichtlich gibt es noch weitere Gründe, warum Menschen soziale Netzwerke benutzen. Ich würde ja behaupten, dass soziale Netzwerke vor allem geeignet sind, um neue Leute kennen zu lernen.

        Oder eben um sich zu präsentieren und Aufmerksamkeit zu ziehen. Trolle tun dies primär durch Penetranz und Lautstärke.

        Sockenpuppen sind absolut nutzlos, da es bei jedem Netzwerk ausreichend Einstellungen gibt um Leute aktiv zu ignorieren, die nicht in der “Freundes”-Liste sind.

        Auch das Thema hatten wir schon, wenn ich zuviel Zeit mit der Filterung von Anfragen verbringen muss oder öffentliche/offene Bereiche unlesbar werden, hilft das weder mir noch dem Netzwerkanbieter.

        Übrigens ist auch hier das gute alte Usenet ein prima Beispiel: Natürlich kann ich munter scoren und plonken, das ändert aber nichts daran, dass Gruppen mit einem hohen Trollanteil nicht nur für Aussenstehende schlicht unlesbar (de.org.ccc war vor 5 Jahren ein prima Beispiel) sind und nach und nach auch für Regulars werden (Es kommt irgendwann kein neuer Input mehr von aussen …)

      9. Nur zur Klarstellung eins vorweg. Zum Vorwurf mache ich dir garnix. Ich verstehe nur nicht, wie ein übermäßiges Trollen in sozialen Netzwerken überhaupt möglich sein soll. Und daher versuche ich hier heraus zu finden, was ich nicht verstehe oder wo du vielleicht sogar falsch liegst. (Trotz deiner tiefer gehenden Beschäftigung mit studiVZ, laut google.)

        Ich will mich da jetzt auch nicht an den fehlenden Beweisen fest beißen. Mir ist es nur einfach nicht verständlich wie das was du beschreibst funktionieren soll.

        Wo ist der Anreiz zum trollen wenn ich auf der fremden Pinnwand nichts schreiben kann? Wenn ich die Bilder der Person nicht ansehen kann? Da entsteht auch kein Problem mit der Nutzung des Netzwerks um neue Leute kennen zu lernen. Da schick ich nämlich erst mal eine Nachricht an denjenigen den ich kennen lernen will. Das über solche privaten Nachrichten nicht getrollt wird, sollte klar sein, da dem Troll da die Aufmerksamkeit einer größeren Gruppe fehlt.

        Was wirklich bleibt, wären öffentliche Profile von Leuten die Aufmerksamkeit wollen. Aber welchen Anreiz sollte ein Troll haben dort jemanden persönlich an zu greifen? (Etwas anderes fällt mir jetzt auch nicht ein.) Diese einzelne Person, sollte es sie wirklich geben, kann man ganz fix blocken. Und dann? Erstellt sie sich ein neues Profil um weiter zu trollen? Jetzt wirds zu dystopisch. Es ist sicher möglich in sozialen Netzwerken zu trollen. Aber das ist es in Foren, im RealLife oder sonstwo auch.

        Ich sage nur, Anonymität in sozialen Netzwerken führt nicht zu überproportionalem Trollen.

      10. Wo ist der Anreiz zum trollen wenn ich auf der fremden Pinnwand nichts schreiben kann? […] Da schick ich nämlich erst mal eine Nachricht an denjenigen den ich kennen lernen will

        Das kannst du ja auch gerne so halten. Gerade bei den großen Netzwerken wie Facebook, Googleplus und Co. gibt es aber auch viele Neulinge, die nicht viel Zeit mit Verwaltung und Netzwerkpflege verbringen wollen oder ganz allgemein eine offene Atmosphäre und leichte Zugänglichkeit schätzen (Unterschied: Vereinsheim vs. Marktplatz).

        Aber welchen Anreiz sollte ein Troll haben dort jemanden persönlich an zu greifen? (Etwas anderes fällt mir jetzt auch nicht ein.)

        Stalker sind noch einmal eine andere Sache, mit der die meisten Menschen zum Glück nicht in Kontakt kommen. Sobald man etwas aktiver im Netz ist, kann aber auch das fix gehen.

        Diese einzelne Person, sollte es sie wirklich geben, kann man ganz fix blocken.

        Bei einem Stalker, also jemandem, der einen Großteil seiner Energie darauf verwendet, dir nahe zu sein oder deine Aufmerksamtkeit zu gewinnen, bringt das nix. Vielleicht würde ich da sogar lieber wissen, was er treibt.

        Anders schaut es bei Trollen aus, die einfach nur Chaos stiften, die Welt retten oder ähnlich aufmerksamkeitsterroristische Anliegen verfolgen. Glaub mir, irgendwann kannst und willst du die nicht mehr filtern. Du möchtest dich einfach nur halbwegs unbelästigt auf einer offenen Plattform unterhalten können, ohne das dir jemand sein Werbebanner ins Gesicht drückt.

        Ich sage nur, Anonymität in sozialen Netzwerken führt nicht zu überproportionalem Trollen.

        Tja, und ich behaupte nicht nur das Gegenteil, sondern lege noch „in „Echte Anonymität ist in allgemeinen sozialen Netzwerken nicht möglich“ drauf.

      11. Ja Stalker mag es geben. Geschenkt. Darum ging es ja nicht. Es ging um Trolle. Schade dass du auf dieses eigentliche Thema kaum eingegangen bist. Auch, dass es echte Anonymität in sozialen Netzwerken nicht gibt ist Geschenkt. Da sind wir einer Meinung.

        Mir ist es aber einfach nicht möglich, mir einen Anreiz für Trolle vor zu stellen, der den Aufwand ständiger Neu-Anmeldung rechtfertigt um wirklich eine größere Masse von Trollen zu generieren.

        Wie stellst du dir Trolle „die einfach nur Chaos stiften, die Welt retten oder ähnlich aufmerksamkeitsterroristische Anliegen verfolgen“ vor? Wie könnte so etwas in der Praxis im studiVZ aussehen? Mir fehlt da echt das Vorstellungsvermögen für. Ich möchte gar meinen, ich hätte in der Zeit, in der ich bei sozialen Netzwerken angemeldet bin schon wenigstens einmal einen solchen Fall erlebt haben müssen. Gerade wenn du meinst, dass es bei studiVZ damals gehäuft aufgetreten sein soll. Aber das ist nicht der Fall.

        Sorry, wenn ich das jetzt hier in die Länge ziehe, aber ich möchte es wirklich verstehen.

      12. Ja Stalker mag es geben. Geschenkt. Darum ging es ja nicht.

        Das Argument kam von dir, ich bin lediglich kurz darauf eingegangen: „jemanden persönlich an zu greifen? (Etwas anderes fällt mir jetzt auch nicht ein.)

        Es ging um Trolle. Schade dass du auf dieses eigentliche Thema kaum eingegangen bist.

        Bin ich doch: „Anders schaut es bei Trollen aus, die einfach nur Chaos stiften, die Welt retten oder ähnlich aufmerksamkeitsterroristische Anliegen verfolgen.

        Man kann als Trolle als Korrektiv sehen, für mich sind sie primär destruktive Zeitdiebe. Ich würde meine Zeit in sozialen Netzwerken lieber mit Debatten verbringen, als mit der Filterung von Trollen (hatten wir das Heise-Forum schon? Genau, das ist in weiten Teilen unlesbar).

        Mir ist es aber einfach nicht möglich, mir einen Anreiz für Trolle vor zu stellen, der den Aufwand ständiger Neu-Anmeldung rechtfertigt um wirklich eine größere Masse von Trollen zu generieren.

        Dem Troll ist das Trollsein Anreiz. Er muss sich auch nicht permanent neu erfinden. Ich gehe davon aus, dass bereits 2 oder 3 engagierte Trolle einem Angebote wie z.B. Netzpolitik.org nachhaltig schaden könnten.

        Wie vlele es bei einem social network sein müssten? Keine Ahnung, jedenfalls nur nur ein Bruchteil der regulärer Nutzer. Das wird Google gerade zum Start verhindern wollen und auf „Seriösität“ achten.

      1. Wenns nicht dein Krieg ist, warum führst du ihn denn dann so vehement auf Seiten von Google? Deine „Troll-Argumentation“ halte ich ehrlich gesagt für ziemlich schwach, natürlich geht es Google in erster Linie um kommerziell möglichst gut verwertbare Profile, und nicht um das Problem, dass User mit Pseudonymen sich vermeintlich trolliger verhalten als solche mit (echten oder augedachten) Real-Namen.
        Deine Unterscheidung von „legitimen“ und „illegitimen“ Pseudonymen finde ich ehrlich gesagt ziemlich gruselig, darüber will ich gar nicht länger nachdenken, sonst kriege ich schlechte Laune :-)
        Und ja, natürlich ist Google+ was anderes als Twitter, aber es hätte prinzipiell ja durchaus auch das Potential gehabt, Twitter-Funktionen abzudecken. Auf meine kleine Pointe, dass z.B. auch „ihr“ (oder nur Markus?) unter dem Pseudonym @netzpolitik twittert, bist du übrigens gar nicht eingegangen. Und was ist denn eigentlich mit Blog-Namen bzw. Domains, sollte man dann nicht auch gleich dort überall Klarnamen erzwingen, damit Blogger dann weniger Unsinn schreiben?

        Hier noch der (mal ganz gute) Kommentar von Sascha Lobo zum Thema:
        https://plus.google.com/112716356719620674952/posts/8oMHcwtZruQ

      2. Wenns nicht dein Krieg ist, warum führst du ihn denn dann so vehement auf Seiten von Google?

        Das tue ich nicht. Ich habe lediglich auf die andere Seite der Medaille hingewiesen. Und da habe ich nunmal die Erfahrung gemacht, dass die negativen Effekte überwiegen. Dem gegenüber steht a) der Wunsch seinen Netznamen frei zu wählen und/oder b) durch Verschleierung Profiling oder eine Identifizierung zu verhindern. Gerade letzteres dürfte in einem allgemeinen/offenen social netwook wie G+ schneller zum Problem werden, als es dem Nutzer recht sein kann. Bei den anderen beiden Aspekten hat der Anbieter schlicht ein Differenzierungsproblem.

        Aber bitte, ich stehe selbstverständlich gerne als Projektionsfläche zur Verfügung.

        Auf meine kleine Pointe, dass z.B. auch “ihr” (oder nur Markus?)

        Meines Wissens nur Markus.

        unter dem Pseudonym @netzpolitik twittert, bist du übrigens gar nicht eingegangen.

        Doch, bin ich. Ich schrieb, dass ich das Problem für Organisationen in dieser Form nicht sehe.

        Und was ist denn eigentlich mit Blog-Namen bzw. Domains, sollte man dann nicht auch gleich dort überall Klarnamen erzwingen, damit Blogger dann weniger Unsinn schreiben

        Auch dieser Vergleich hinkt massiv, aber: Tatsächlich haben wir bereits eine Impressumspflicht, die auch für Blogger gilt. Nein, ich halte es für keine gute Idee, die – wie auch immer – durchzusetzen. Sollte ich mir mal einen persönlichen Troll eintreten, werde ich das evtl. anders sehen.

  5. Gerade bei den sogenannten „sozialen Netzwerken“ verstehe ich gar nicht, wo das Trollproblem mit pseudonymer Nutzung liegen soll. Schließlich definiert man sich sowieso einen Ausschnitt von Nutzern, die einen interessieren und kann alles andere ausblenden. Was kümmern da Horden von Pseudonymen oder Realnamen, mit denen man nichts zu tun hat. Das echte soziale Netz, das dem Ganzen zu Grunde liegt, begründet Kommunikationswege an den Trollen vorbei. Wenn man trollen will, kann es doch keinen wirklichen Unterschied machen, ob man ein direkt erkennbares Pseudonym benutzt oder ein Pseudonym, das halbwegs nach einem echten Vor- und Nachnamen klingt.

    Überhaupt besteht das Problem wohl eher in der anderen Richtung. Die sogenannten „Sozialen Netzwerke“ sind ein denkbar schlechter Ort, um hinter einem Pseudonym seine Identität zu verbergen. Zumindestens wenn man dort auch mit Leuten Kontakt hat, die die eigene wahre bzw. andere pseudonyme Identitäten kennen. Oder um die Bibel zu paraphrasieren: „An ihren Kreisen sollt ihr sie erkennen.“

    1. Gerade bei den sogenannten “sozialen Netzwerken” verstehe ich gar nicht, wo das Trollproblem mit pseudonymer Nutzung liegen soll. Schließlich definiert man sich sowieso einen Ausschnitt von Nutzern, die einen interessieren und kann alles andere ausblenden.

      So einfach ist es nicht, schließlich reden wir – wie ja auch Christian Heller bemerkt – über Teilhabe an einem sozialen Raum. Im Prinzip ist es wie im wirklich wahren Leben: Auf der eigenen Küchenparty kann man die doofen Gäste vielleicht noch rauswerfen, irgendwann muss man aber auch mal vor die Tür.

      Tatsächlich ist die Debatte ja schon wesentlich älter. Im Usenet wird das Thema gefühlt seit Jahrzehnten diskutiert:
      http://www.sockenseite.de/usenet/Realname-FAQ.html

      Überhaupt ist das Usenet ein viel besserer Vergleich, als z.B. Twitter. Wobei man gerade auch im Usenet differenzieren sollte. In manchen Gruppen ist es schlicht nicht ratsam, mit Realnamen zu posten. Das haben wir es dann mit den gleichen Argumenten zu tun, die Christian Sickendieck auch bei Googleplus anbringen.
      Im Usenet wird es dann auch akzeptiert. Vermutlich würden aber nur wenige, die tatsächlich auf Anonymität angewesen sind, entsprechende Accounts für allgemeine Diskussion ausserhalb solcher Gruppen nutzen.

      Die sogenannten “Sozialen Netzwerke” sind ein denkbar schlechter Ort, um hinter einem Pseudonym seine Identität zu verbergen.

      Eben, zumindest die, die allgemeiner oder umfassend ausgelegt sind wie Facebook oder Googleplus. In spezialisierten Netzwerken mag das anders ausschauen.

      Das hat aber alles nur wenig mit Menschen zu tun, die ein Pseudonym als ihren Netznamen begreifen. Oder letztendlich eben doch ,)

      1. Die Argumente zielen aber nur, wenn man Google nicht vertraut, Zugriff auf Posts etc. kann man ja über die Circles reden (auf Freundeslisten auch? wenn nicht würde ich mir das wünschen^^ In einigen anderen Netzen geht das soweit ich mich erinnere.).
        Primär geht es doch erstmal darum im Normalgebrauch nach außen unter dem Pseudonym aufzutreten, dass es (ohne sehr viel weiteren Aufwand) aussichtslos ist gegen Google oder mit Google kooperierenden Ermittlungsbehörden anonym zu bleiben sollte doch klar sein!

      2. Die Argumente zielen aber nur, wenn man Google nicht vertraut

        Natürlich vertraue ich Google nicht. Das ist nicht einmal persönlich gemeint, sondern schlicht Ergebnis der Überlegung, wie „sicher“ (as in vertrauenswürdig) ein Netzwerk bzw. eine Datensammlung dieser wahnwitzigen Größe sein kann, das von einem Konzern betrieben wird und sich mit unterschiedlichsten Rechtsgrundlagen und entsprechenden Interessen arrangieren muss.

        Primär geht es doch erstmal darum im Normalgebrauch nach außen unter dem Pseudonym aufzutreten

        Mein Einwand war, dass man drei Dinge differenzieren sollte:
        a) Schutz durch Anonymität/Pseudonymität
        a) Identität durch Wahl eines eigenen Netznamens
        c) Die Interessen des Netzwerksbetreibers, dass die Plattform auch für die „spießige“ Allgemeinheit halbwegs angenehm nutzbar bleibt (Man will nicht zuletzt neue Werbezielgruppen erschließen). Tracking und Profiling auf Basis von Klarnamen hielt ich dabei für vernachlässigbar (für targeting braucht es die nicht).

    1. Aber nicht doch. Natürlich sind Namen identitätsstiftend. Was glaubst du, warum man zum Beispiel Gefangenen eine Nummer gibt? Oder warum irgendwann Vornamen erfunden wurden, weil den Menschen Herkunfts- und Standesbezeichnungen nicht mehr reichten: http://de.wikipedia.org/wiki/Patronym ?

      Genau, weil Identität/das Individuum plötzlich als Wert erkannt wurde. Ok, und weil es irgendwann zuviele Meier/Müller/Schmidts gab, die man nicht mehr auseinanderhalten konnte ,) Aber gut, das führt nun wohl etwas zu weit.

      1. was glaubst du warum man gefangenen (?) eine nummer gibt? meine antwort: weil namen nicht hinreichend identitätsstiftend sind. tut mir leid für dich aber ich* bin „thomas mayer01“ – und habe die besseren anwälte.

  6. Ich habe zwar auf manchen meiner Webseite Facebook-Buttons, aber das sind reine Verlinkungen ohne Javscript.

    „I Like“ & „+1“ werden bei mir nicht auf die Webseite kommen. Ich denke das ist man als Webmaster seinen Besuchern schuldig.

    Momentan probiere ich gerade eine google-analytics alternative (piwik) und bin schwer begeistert. So wird wohl auch analytics bald aus meinen Webseiten verschwinden.

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