Kultur

2. Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Über Pfingsten veranstaltet die Hedonistische Internationale ihren zweiten Weltkongress. Vom 9.-13. Juni 2011 gibt es auf dem Gelände einer ehemaligen Grenzkaserne und ehemaligen Bahnhof in dem Ort Riebau (Altmark, scheint wohl in der Nähe vom Wendland zu sein) ein umfangreiches Kongressprogramm rund um die drei Themenstränge Protest, Party, Action.

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Der Kongress soll nette Leute zusammenbringen, ihre Vernetzung fördern und neue Perspektiven des Protests eröffnen. Dabei werden theoretische Fundamente diskutiert, neue Aktionsformen ausprobiert, zukünftige gesellschaftliche Konflikte erörtert und alternative Möglichkeiten politischer Intervention debattiert – und ziemlich sicher auch getanzt. Der Kongress ist darauf anlegt, dass spontan weitere Beiträge, Panels und Workshops das Programm ergänzen.


Ab Berlin sind Busse geplant (8 Euro, wenn genug Leute mitfahren), die Donnerstag und Freitag hin-, sowie Montag wieder zurückfahren.

Hier sind nur ein paar Vortrags- und Diskussionstitel aus dem rund 100 Stunden umfassenden Rahmenprogramm:

Die Front deutscher Äpfel
Die Kulturelle Grammatik als Interventionsraum für Kommunikationsguerilla
Demos hacken – Die Initiative Pro Guttenberg
100 Tipps sicher und wohlbehalten durchs Internet zu kommen
Indymedia & 10 Jahre Genua
Telecomix und die Modemeinwahlknoten für Ägypten
Activism, the day after
Subkultur, Clubs & Aufwertung
Außer Kontrolle: Videoüberwachung in der Stadt
How to build a mobile Soundsystem?
Nachhaltigkeitsguerilla

Dazu gibt es viel Kulturprogramm:

Und auch das Kulturprogramm mit Bands, Performances, Kino sowie der sonntägliche Tanzworkshop nehmen langsam aber sicher Gestalt an: wir freuen uns schon auf Sedlmeier, den Hardrock-Roboter, auf Dance Bazooka und das Megatronkollektiv, auf Kino und Kurzfilme von interfilm und viele andere Künstler, die wir an dieser Stelle noch nicht verraten.

Der Eintritt für alle vier Tage kostet 15 Euro, zelten ist auf dem Gelände möglich.

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7 Kommentare
  1. Finde ich ja cool, dass Netzpolitik diesen Kongress ankündigt. War letztes Jahr auch dort und fand diese Mischung aus Festival, Open Air und Kongress toll.

  2. Die Truppe ist wirklich cool – hab sie ein paar mal live auf einer Demo gesehen. Immer ein Hingucker und wirklich mit Spaß am Demonstrieren verbunden. Nicht dieses dröge mitlatschen und sich über Themen unterhalten, bei denen sowieso alle mitlatschenden einer Meinung sind…
    Wenn es von mir nicht ein paar Hundert Kilometer wären, würd‘ ich sicher hin gehen…

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