Kultur

1. Politiker-LAN im Deutschen Bundestag

Am 23. Februar laden die Abgeordneten Jimmy Schulz, Manuel Höferlin (Beide FDP) und Dorothee Bär (CSU) zum „1. Politiker-LAN im Deutschen Bundestag“ ein.


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Computer- und Konsolenspiele aller Art stehen immer wieder in der Diskussion. Wir möchten eine offene Debatte anregen, in der Positives verständlich gemacht aber auch Negatives nicht verschwiegen wird. Um die Abgeordneten des Deutschen Bundestages für dieses Thema zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit einzuräumen, persönliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Spielarten und Konsolen zu machen, organisieren wir die 1. Politiker Politiker-LAN im Deutschen Bundestag auf der Fraktionsebene des Reichstages
am 23. Februar 2011, von 18.00 – 21.15 Uhr. Wir werden unterstützt vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU e.V.) und der Electronic Sports League. Die Veranstaltung wird von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Professur für Medienpädagogik der Universität Leipzig und von Spielraum, dem Institut zur Förderung von Medienkompetenz an der FH Köln mit einem medienpädagogischen Vortragsprogramm begleitet.

Bitte melden Sie sich bis zum 14. Februar 2011 mit Angabe des Geburtsdatums und Geburtsortes, sowie Ihrem vollständigen Namen und Ihrer E-Mailadresse im Büro von Jimmy Schulz an: jimmy.schulz@bundestag.de oder per Telefon 030-227-71627.

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20 Kommentare
  1. Interessant.

    Kann mir mal bitte einer verraten was die mit meinem Geburtsort wollen?

    Datum kann ich ja noch verstehen, wegen ü 16/18 aber der Ort???

    Das kann ja nur dazu dienen, die sich Anmeldende Person genau zu Identifizieren!

    LG Jojo

  2. Dass sich Frau Bär hier hervortut, ist lobenswert. Schließlich hat sie aus dem familieren Umfeld wesentlich mehr Erfahrung mit neuen Medien als der Rest der CSU. Auch was das Verbot so „Gewalt verherrlichender“ Freizeitbeschäftigungen wie LARP angeht, dürfte man hier einen anderen Weg erwarten.

  3. Gegner dieser Spieler werden doch sicherlich nicht bei diesem LAN mitmachen. Kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    Denn was würde passieren, wenn sie plötzlich Spaß haben werden? Das darf natürlich nicht sein.

  4. Das hätte ich von Frau Bär nie erwartet!
    Killerspiele sind extrem gefährlich, ist man erstmal angefixt braucht man immer mehr, das ist doch inzwischen hinlänglich bekannt!!! Das fängt meist mit relativ harmlosen Spielen an, wie beispielsweise Warcraft 3, Call of Duty oder Quake, und irgendwann zocken dieselben Leute die diesen Schund heute am liebsten noch verbieten wollen stundenlang Anno, Siedler und Civilisation!!1! Worauf bitte soll das denn hinauslaufen???!?!

    Keine Komputer für Pollitiker!
    Und schreibt Pollitiker endlich mal richtig, das Wort kommt nämlich nicht aus dem Griechischen („Πολιτικά“), sondern vom englischen „poll“. So sieht das nämlich aus!!!1

  5. Super Idee. Wenn Politiker schon darüber entscheiden wollen, was für Spiele man verbieten sollte, oder ob überhaupt, sollten sich diese erstmal mit der Materie beschäftigen. Sowas sollte man meiner Meinung nach öfters mal veranstalten.

  6. Ich seh schon, wie die zwei Wochen später den Einsatz der Bundeswehr zur Sicherung der wichtigen Ressourcen in MineCraft diskutieren.
    (Diese hinterhätigen Creeper, die sich da immer in die Luft sprengen gehören doch sicher zu Al Quaida!)

  7. ich finde die idee gut!
    es wäre schön, wenn man die debatten irgendwo anschauen könnte, falls man verhindert ist!
    mich würde extremst das gesicht von zu guttenberg interessieren, wenn der kriegstreiber mal counter-strike oder call of duty spielt… wenn er sich dann aufregt über die gewaltdarstellung und den sinn des ganzen, hätte ich gerne von ihm gewusst, wie das mit afghanistan etc ist… auf die schiesst man ja auch einfach „weil sie die bösen sind“.

  8. Insgesamt war das eine gute Veranstaltung. Vor allem, weil Dorothee Bär zwei wichtige Dinge gesagt hat: Erstens ist sie der Meinung, dass Computerspiele und Filme in Deutschland nicht länger mit zweierlei Maß gemessen werden sollten, auch was die Förderung angeht (siehe O-Ton von ihr hier: http://spielkultur.ea.de/kategorien/politiker-lan). Das hat sie zweitens noch untermauert, in dem sie gesagt hat, dass bei dem Deutschen Computerspielpreis (dem offiziellen Preis der Bundesregierung) künftig auch Spiele mit einer Altersfreigabe „Ab 18 Jahren“ augezeichnet werden sollten (siehe hier: http://spielkultur.ea.de/kategorien/deutscher-computerspielpreis-altersfreigabe-sollte-kein-kriterium-sein).

    Grüße

    Martin Lorber

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