Kultur

Information Overkill – Wie verändert das Internet unser Leben?

Eine leicht andere Diskussionsrunde im ZDF als gestern bei Maybritt Illner bietet am Sonntag das ZDF-Nachstudio zur Fragestellung: „Information Overkill – Wie verändert das Internet unser Leben?


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Ohne Internet geht gar nichts mehr. Für 58 Prozent der Deutschen ist das Leben ohne Web nach einer Bitkom-Studie „undenkbar“. Fast jeder vierte würde sogar einen Computerchip im Körper tragen, wenn es ihm Vorteile verschafft.

Gäste sind Astrid Herbold, Peter Kruse, Sascha Lobo und Mario Sixtus. Die Sendung gibt es übrigens jetzt schon in der Mediathek zu sehen.

17 Kommentare
  1. „Ohne Internet geht gar nichts mehr. Für 58 Prozent der Deutschen ist das Leben ohne Web nach einer Bitkom-Studie “undenkbar”. Fast jeder vierte würde sogar einen Computerchip im Körper tragen, wenn es ihm Vorteile verschafft.“

    Woher kommen eigentlich solche Infos? Einen Chip im Körper….ich glaub es hackt.

    Ich denke, was fehlt ist, Fachwissen richtig und gezielt rüberbringen und den Abbau von Ängsten in Sachen Technik und Zukunft zu schaffen. Darin liegt der ( wie ich finde ) Hund begraben.

  2. Für diejenigen, die nicht auf Flash stehen: mms://ondemand.msmedia.zdf.newmedia.nacamar.net/zdf/data/msmedia/zdf/10/04/100411_nachtstudio_nst_h.wmv

  3. Das ist leider nicht nur beim Thema Netzpolitik der Fall. Die Guten Sendungen kommen fast immer nachts.

    Glücklicherweise gibt es ja das Internet, wo man Sendungen sogar aus der Zukunft sehen kann. ^^ Jedenfalls finde ich es etwas irritierend eine Sendung vom 11. 4. 2010 am 9. 4. 2010 zu gucken.

  4. Ach, der bedachte, kluge, aber leise Herr Sixtus. Beim Thema Urheberrecht ist er ebenfalls etwas orientierungslos, aber man möge ihm in derlei Gesprächsrunden doch etwas mehr Entfaltungsraum geben.

    Was natürlich bei gleichzeitiger Anwesenheit des Herrn Lobos nur misslingen kann. Wenn ich Herrn Lobo zuhöre, geht es mir wie Frank Schirrmacher mit dem Internet. Der lobotomierende Redeschwall ist vergessen, noch bevor er versiegt.

    Peter Kruse macht großen Spaß, und Astrid Herbold stört nicht weiter. Es fällt sogar kaum auf, dass sie anwesend ist. Für Menschen, deren Schaffen sich auf ähnlichem Niveau befindet, ist das geradezu vorbildlich.

  5. Ich habe mir die Sendung auch angesehen und ich muss sagen, dass ich sie gut fand. Kritik kann man sicherlich immer irgendwo finden, aber das Wichtige ist, dass der normale Bürger, der mit dem pösen Internetz nichts zu tun hat, mal kein Horrorszenario vorgemalt bekommt.

  6. Sascha Lobo zuhören ist echt anstrengend, allein schon von seinen Betnonungen her, bwah, eklig, Besserwisserboy.
    Immerhin kann er gut so tun, als würde er bei den anderen Gästen mitreden können.

  7. Information Overflow … Man hat oft das Gefühl dass man was verpasst wenn man mal nicht online ist (erst recht wenn man nicht über mobiles Inet ala iphone etc verfügt). Und wenn in der Masse an Nachrichten zu Hauf diese \Sack Reis in China umgefallen\ Meldungen hat, fragt man sich, war das nun wichtig und lesenwert? Weiss leider nicht mehr in welcher Folge das war, aber es gab auch einen sehr guten Beitrag vom Elektrischen Reporter zu diesem Thema.

  8. Als ich mein Konto damals auf Online-Banking umgestellt habe, sagte die Bankberaterin im Gespräch irgendwas von „Und wenn sie mal irgendwann kein Internet mehr haben, dann können sie auch weiterhin Überweisungen per Hand…“, worauf sie, wohl aufgrund meines völlig entgeisterten Gesichtsausdruck stoppte. Die Vorstellung schien schon damals so absurd, und das ist schon eine ganze Weile her.

  9. >> Ich denke, was fehlt ist, Fachwissen richtig und gezielt rüberbringen und den Abbau von Ängsten in Sachen Technik und Zukunft zu schaffen.

    Mit den Ängsten in Sachen Technik und Zukunft scheint es nicht weit her zu sein, wenn sich jeder vierte einen Chip einpflanzen lassen würde.
    Wer Angst vor so etwas hat, sind wohl eher die Leute mit Fachwissen.

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